Wie heißt noch einmal Dingsbums? So merkt man sich Namen besser.

Junge sitzt auf einer Bank

Letzte Woche war ich auf einem Festival in Belgien gebucht. Es fiel mir wieder auf, wie schwer es fällt neue Namen im Gedächtnis zu behalten. Regelmäßig stellt man sich gegenseitig vor und oft weiß man nach 30 Sekunden nicht mehr, wie der Andere heißt. Ein zweites oder drittes Mal nachzufragen ist unangenehm. Klar, nicht jeder Name muss sich fest einbrennen, gerade wenn es so viele auf einmal sind. Den ein oder anderen hätte ich mir aber schon gern gemerkt. Da ist es hilfreich ein paar alte „Merk-Techniken“ ins Gedächtnis zu rufen.

Nachfragen. Wenn es laut ist und der Name nicht richtig verstanden wird, lässt er sich selbstredend nicht merken. Fragt also gleich noch einmal nach. Bei schwierigen Namen ist es gut, ihn sich buchstabieren zu lassen. Der Befragte ist darüber oft dankbar, weil er seinen Namen schon so oft falsch gehört und geschrieben gesehen hat. Es zeigt außerdem echtes Interesse an seiner Person. Ihr bekommt eine genaue Schreibweise und Eselsbrücken lassen sich schneller bilden.

Visualisieren. Verbindet Name und Person mit einem Bild im Kopf. Das kann mit dem Klang oder der Bedeutung des Namens zu tun haben. Herrn Krause könnte ich mir mit einer dicken Halskrause vorstellen und eine Frau Hausbach sitzt vor einem schönen Haus, an dem ein Bach vorbeifließt. Vielleicht fällt euch auch eine kleine Geschichte dazu ein. Je fantasievoller und lustiger, desto besser. Es gibt natürlich Personen, die liefern die Eselsbrücke gleich mit, z.B. Herr Schmidt: „…mit DT wie Damentoilette!“. Ich selber heiße Wabner, was oft mit Wagner verwechselt wird. So kommt es schon einmal vor, dass ich ein „wie die Bienenwabe“ hinzufüge.

Verwenden. Oft hören wir den Namen nur einmal, dann entfällt er leicht. Versucht ihn im Verlauf des Gesprächs öfter zu verwenden. Mir hilft es, wenn ich den Namen höre, diesen in Gedanken mehrmals zu wiederholen.

Egal, welche Techniken benutzt werden. Die Grundidee ist, wie bei jeder Lernsituation, sich mit dem Thema auf unterschiedlichste Weise zu beschäftigen. Das Gehirn kann so das gelernte besser behalten und verarbeiten. Probiert es aus und teilt eure Tricks zum Merken von Namen mit.

Foto: rogilde

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8 Replies to Wie heißt noch einmal Dingsbums? So merkt man sich Namen besser.

  1. Gabriel sagt:

    Gute Tipps! Das mit dem “Geschichten ausdenken” oder “Visualisieren” muss ich auch einmal probieren, bei diversen Merk-Spielen konnte ich das schon recht erfolgreich einsetzen. Bei Namen habe ich das noch nicht aktiv probiert.

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