Ein schneller Weg gegen Müdigkeit am Schreibtisch

schlafen am Arbeitsplatz

Es war ein langer Tag. Photo: Teriyaki-Matz


Für viele Menschen ist das Lesen und häufig die PC-Arbeit die Haupttätigkeit in Beruf und Freizeit. Oft werden die Augenmuskeln beim Nahsehen zu einseitig beansprucht.

In den letzen Jahren wurde wissenschaftlich belegt, dass zusätzlich zur genetischen Veranlagung auch fehlende dynamische Blickwechsel, schlechte Lichtverhältnisse und eine unangemessene Arbeitshaltung einen enormen Einfluss auf unsere Augen nehmen.

Nicht selten entwickeln Menschen am Bildschirmarbeitsplatz eine Kurzsichtigkeit, die in einigen Fällen kontinuierlich ansteigt.

Bevor sich die Augen verschlechtern klagen Betroffene häufig über müde, trockene oder rote Augen, Kopf- oder Nackenschmerzen, Konzentrationsprobleme, unscharfes Sehen beim Blickwechsel von Nähe zur Ferne oder gelegentlich verschwommenes Sehen. Die Lösung: regelmäßige Augenhygiene. Es ist einfach und jeder kann sie aktiv durchführen.

Basis für ein komfortables und entspanntes Sehen am Bildschirm oder bei langanhaltender Naharbeit sind folgenden Regeln:

1. gute Ausrichtung von Tisch und Stuhl

Achtet wenn möglich auf  optimale Anpassung des Arbeitstisches und des Stuhls an eure Körpergröße. Wählt die Tischhöhe so, dass beim Auflegen eurer Unterarme auf den Tisch, Oberarm und Unterarm einen rechten Winkel ergeben.

Wenn eure Füße Kontakt mit dem Boden haben und sich auch hier wieder ein rechter Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ergibt ist die Stuhlhöhe optimal gewählt.

2. optimale Beleuchtung

Gute Lichtverhältnisse im Raum bringen ausserdem eine große Entlastung für die Augen.

Bei natürlichem Licht am Arbeitsplatz verhindert man durch einen um 50° zum Fenster ausgerichteten Tisch eine optimale Ausleuchtung des Arbeitstisches, und die vom Körper geworfenen Schatten wirken sich nicht mehr störend aus.

Aber achtet bei dieser Ausrichtung dann unbedingt darauf, dass auf dem PC- Bildschirm keine störenden Blendwirkungen oder Reflektionen vorhanden sind. Sonst richtet den Tisch lieber  90° zum Fenster aus.

Reicht das Tageslicht nicht aus empfehle ich Leuchtmittel die mit dem natürlichen Licht vergleichbar sind. Die so genannten ” vollspektralen” Leuchtmittel sind unter anderem flackerfrei und sorgen für einen gute Farb – und Kontrastwiedergabe.

Ihr findet dazu einige gute Anbieter im Netz.

3. Blickwechsel

Damit Ihr den Augen- und Rückenbelastungen aus dem Weg gehen könnt, macht euer Büro zu einem “dynamischen” Büro. Soll heißen – baut regelmäßig Pausen in euren Arbeitsalltag ein, um den Sehabstand und die Körperhaltung zu ändern.

Mit den Worten von Antoine de Saint-Exupery zu sprechen: ” Um klar zu sehen genügt ein Blickwechsel”.

Schaut also ab und zu gezielt in die Ferne. Betrachtet dabei ein Ziel in mindestens 5 Meter. Die Augen haben dann die Möglichkeit sich auf die Weite einzustellen und dadurch zu entspannen.

Wichtig ist aber auch eure Leseentfernung zum Text. Haltet möglichst einen harmonischen Distanz von mindestens 40 Zentimeter ein.

Funktionaloptometristin Katrin Horschkezum Autor: Katrin Horschke ist Dipl. Augenoptikerin und Funktionaloptometristin. Seit 2009 führt sie eine eigene Praxis für Visualtraining in Berlin Adlershof. Eine Zweite wird im Sommer diesen Jahres in Berlin Prenzlauer Berg dazu kommen. In ihrer Praxis zeigen sich bei den Untersuchungen doch häufig die unterschiedlichsten Augenprobleme. Somit führt ein individuell zugeschnittener Übungsplan zu einem schnellen Erfolg.

Die Qualifikation zur Funktionaloptometristin ermöglicht ihr einen umfassenden Überblick über die Zusammenhängen des Sehens zu erhalten.

Der Schwerpunkt von Katrins Arbeit liegt in der Verbesserung aller Sehfunktionen bei Kinder und Erwachsenen.

Nähere Informationen gibt es unter Visualtraining Berlin

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