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	<title>Kunst und so. &#187; Interview</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>Straßenmusiker Frederik Konradsen: &#8220;So halte ich die Leute bei meiner Show &#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[busking]]></category>
		<category><![CDATA[Frederik Konradsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Straßenmusiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Pflasterspektakel in Linz habe ich Frederik Konradsen aus Kopenhagen/Dänemark kennengelernt. Frederik ist mit seiner Gitarre auf den Straßen der Welt unterwegs und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem „Busking“ - auf Hut Spielen. Natürlich gibt er auch Konzerte und Clubs und Bars. 

Alles begann als er 2001 auf einen Schulausflug war und sein Geld komplett für Alkohol ausgegeben hatte. Er studierte damals Musik. Frederik brauchte umgerechnet 40 Euro für die restliche Tour. Niemand konnte oder wollte Ihm Geld leihen. Ein Mädchen aus seiner Klasse sagte zu ihm: „Spiel doch auf der Strasse.“ Ihm blieb auch nichts anderes übrig. Frederik erspielte sich das Geld und hatte seinen wichtigsten AHA - Effekt. Danach verdiente er als Straßenmusiker sein Geld fürs Studium. Heute ist er professionell unterwegs. ]]></description>
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<p>Jetzt wird es langsam eng. Der 24. kommt immer näher. Ich hoffe Ihr habt schon alles in Sack und Tüten.Ansonsten schaut Euch den letzten Artikel an. Dort habe ich <a href="http://www.kunstundso.com/2011/12/07/nicht-fur-jeden-was-dabei-9-geschenkideen-fur-weihnachten/" target="_blank">9 Geschenkideen</a> vorgestellt. Hinzu kommen jetzt noch <a href="http://www.jollydays.de/weihnachtsgeschenke.html" target="_blank">diese Weihnachtsgeschenke</a>. Da kann man zur Not für jeden etwas finden, denn Sammelkäufe sind bei der wenig verbleibenden Zeit die praktischste Lösung.  Nun aber zum nächsten Thema:</p>
<p>Zum Pflasterspektakel in Linz habe ich Frederik Konradsen aus Kopenhagen/Dänemark kennengelernt. Frederik ist mit seiner Gitarre auf den Straßen der Welt unterwegs und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem „Busking“ &#8211; auf Hut Spielen. Natürlich gibt er auch Konzerte in Clubs und Bars.<span id="more-43811"></span></p>
<p>Alles begann als er 2001 auf einem Schulausflug war und sein Geld komplett für Alkohol ausgegeben hatte. Er studierte damals Musik. Frederik brauchte umgerechnet 40 Euro für die restliche Tour. Niemand konnte oder wollte Ihm Geld leihen. Ein Mädchen aus seiner Klasse sagte zu ihm: „Spiel doch auf der Strasse.“ Ihm blieb auch nichts anderes übrig. Frederik erspielte sich das Geld und hatte seinen wichtigsten AHA &#8211; Effekt. Danach verdiente er als Straßenmusiker sein Geld fürs Studium. Heute ist er professionell unterwegs.</p>
<p>Wir haben uns in Berlin getroffen, über alte Zeiten und die Arbeit als Straßenmusiker gesprochen:</p>
<h3><strong>Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?</strong></h3>
<p><em><img class="alignright size-full wp-image-43881" title="Gitarre Frederik Konradsen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/12/Gitarre-Frederik-Konradsen.jpg" alt="Gitarre Frederik Konradsen Straßenmusiker Frederik Konradsen: So halte ich die Leute bei meiner Show " width="222" height="384" />Frederik Konradsen</em>: Meistens nach Bauchgefühl. Für einen guten Platz sind ein paar Parameter wichtig. z.B. der Publikumsverkehr. Man unterscheidet zwischen statischen und dynamischen Plätzen.</p>
<h3><strong>Was ist ein statischer Platz?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Bei einem statischen Platz sind die Leute schon da wie z.B. in einem Park. Sie kommen, um sich zu entspannen und Freunde zu treffen. Man dringt in ihren Raum ein und beginnt zu spielen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wenn sie Dich akzeptieren und Deine Show gut finden, sind das sehr schöne Auftritte.</p>
<h3><strong>Was zeichnet einen dynamischer Platz aus?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Ein dynamischer Platz ist z.B. eine Einkaufstrasse. Die Leute kommen dort nicht, um zu verweilen und wollen etwas erledigen. Der Vorteil ist, dass sehr viele Menschen da sind. Ich mag dynamische Plätze. Wenn die Leute anhalten, dann tun sie es wegen mir.</p>
<p>Die Tageszeit ist wichtig. Jeder Platz reagiert verschieden. Gut ist eine belebte Straße in der die Geschäfte schließen. Die Leute können nicht mehr einkaufen und können sich der Musik widmen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-43871" title="panorama Frederik Konradsen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/12/panorama-Frederik-Konradsen.jpg" alt="panorama Frederik Konradsen Straßenmusiker Frederik Konradsen: So halte ich die Leute bei meiner Show " width="550" height="256" /></p>
<h3><strong>Was machst Du, wenn es regnet?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Regen kann Deine Show komplett zerstören. Wenn die Menschen aber darauf vorbereitet sind kann es etwas magisches haben. Man sollte immer aus der Sicht des Publikums den Platz aussuchen. Ich werde manchmal neurotisch bei der Platzwahl. Es sieht oft so aus, als würde 10 Meter weiter ein bessere Platz sein, weil dort mehr Menschen sind. Das ist natürlich Quatsch und eine optische Illusion. Plätze sehen von weiten meist voller aus als wenn man mittendrin steht.</p>
<h3><strong>Wie ist Deine Show aufgebaut? Welche Songs oder Stimmungen spielst Du?</strong></h3>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-43861" title="Portait Frederik Konradsen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/12/Portait-Frederik-Konradsen.jpg" alt="Portait Frederik Konradsen Straßenmusiker Frederik Konradsen: So halte ich die Leute bei meiner Show " width="238" height="360" />Frederik Konradsen</em>: Mit dem ersten Song teste ich, wo die Leute gefühlstechnisch stehen. Nach dem zweiten Lied stelle ich mich meistens vor. Es ist ok albern und lustig zu sein. Das dritte Lied ist langsamer. Danach mache ich einen Witz z.B. über Demokratie: Die Leute sollen wählen wie der nächste Song gespielt wird. Reggae oder Swing?</p>
<p>Mitten in den Songs spreche ich Dinge an, die mir im Publikum oder in der Umgebung auffallen. Dabei muss der Rhythmus gehalten werden. Ich erzähle während des Spielens Geschichten oder improvisiere. Wenn ich ein junges Paar sehe, sage ich z.B.: „Das ist ein Liebeslied nur für Euch.“ Ist ein Teenagermädchen im Publikum frage ich: „Do you have a boyfriend?“</p>
<p>Oft veranstalte ich eine Art Wettbewerb in dem ich Punkte vergebe, welche Gruppe am Besten mitmacht z.B. „10 Punkte für den Tisch hier vorn. Die können richtig Party machen.“ Die Gewinner bekommen einen Preis.</p>
<h3><strong>Wie bekommst Du die Leute auf der Straße?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Ich fange einfach an zu spielen. Der Aufbau der Technik ist ein erster Punkt an dem man die Leute bekommt. Das ist interessant. Was wird hier wohl passieren? Ich bin mir der Anwesenheit des Publikums bewusst und grüße sie mit einem Nicken, einem „Hallo“ oder „Willkommen“.</p>
<h3><strong>Wie hältst Du die Leute auf der Strasse? </strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Ich mach mein Ding und unterhalte die Leute. Wichtiger Punkt dabei ist das Finale. Das ist der große Unterschied zwischen einem Konzert und einer Show. Das kann ein spezieller Song wie „Minni the Moocher“ von Cab Calloway sein. Wichtig ist einfach selber Spaß zu haben. Die Zugabe muss dann mit sehr hoher Energie gespielt werden wie z.B. „La Bamba“</p>
<p><object width="550" height="309" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9MhPp-gvDPw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="550" height="309" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9MhPp-gvDPw?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<h3><strong>Wie bekommst Du Dein Geld auf der Straße?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Ich bitte darum und erzähle dem Publikum was ich tue und das ich davon lebe. Ich sage z.B. „I not only accept donations, I appreciate it“. Ich weiß, dass andere Straßenkünstler eine Summe vorschlagen. Davon bin ich kein Freund. Natürlich verkaufe ich auch CDs. In Berlin kosten diese 10 Euro in Dänemark 100 dänische Kronen. Der Betrag soll rund sein, damit ich keine Zeit mit Wechseln verbringen muss.</p>
<h3><strong>Wer gibt mehr. Männer oder Frauen?</strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Das weiß ich nicht. Aber mein Charakter auf der Bühne flirtet. (lacht)</p>
<h3><strong>Was kannst Du Beginnern auf den Weg geben?  </strong></h3>
<p><em>Frederik Konradsen</em>: Zwei Dinge: 1. Macht es einfach. 2. Jede Erfahrung ist gute Erfahrung. Schaut Euch verschiedene Sachen an, hört zu, lernt und entwickelt Euren eigenen Stil.</p>
<p>____________________________</p>
<p>Besucht die Website von <a href="http://www.fkmusic.net/" target="_blank">Frederik Konradsen</a> und bucht ihn für Eure Veranstaltung. Der Junge ist verdammt gut!</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: “So werden Straßenhsows aufgebaut!”" href="http://www.kunstundso.com/2011/10/11/strasenkunstler-und-jongleur-ben-bryant-so-werden-strasenhsows-aufgebaut/" rel="bookmark">Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: “So werden Straßenhsows aufgebaut!”</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Steve Marshall, Botschafter der Magie:“Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig”" href="http://www.kunstundso.com/2011/04/04/steve-marshall-botschafter-der-magie-lieber-10-tricks-sehr-gut-beherrschen-statt-100-nur-mittelmasig/" rel="bookmark">Steve Marshall, Botschafter der Magie:</a> <span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a title="Permanent Link to Steve Marshall, Botschafter der Magie:“Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig”" href="http://www.kunstundso.com/2011/04/04/steve-marshall-botschafter-der-magie-lieber-10-tricks-sehr-gut-beherrschen-statt-100-nur-mittelmasig/" rel="bookmark">“Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig”</a></span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a title="14 besten Themeforest WordPress Themes für Freiberufler und Künstler" href="http://www.kunstundso.com/2010/10/11/14-besten-themeforest-wordpress-themes-fur-freiberufler-und-kunstler/">14 besten Themeforest WordPress Themes für Freiberufler und Künstler</a></span></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Michael Freitag: &#8220;2000 Euro Umsatz mit meinem Blog&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/18/michael-freitag-2000-euro-umsatz-mit-meinem-blog/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/10/18/michael-freitag-2000-euro-umsatz-mit-meinem-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Besucherzahlen und Blogeinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Freitag betreibt erfolgeich dei Blogs Optimierungsbericht.de und mit Critch.de. Er hat mit mir über seine Projekte gesprochen und wie er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Viel Spaß beim Lesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Michael Freitag betreibt erfolgeich dei Blogs <a href="http://Optimierungsbericht.de/">Optimierungsbericht.de</a> und mit <a href="http://Critch.de/">Critch.de</a>. Er hat mit mir über seine Projekte gesprochen und wie er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><span id="more-41651"></span></p>
<h2><strong>Was ist </strong><strong>Optimierungsbericht.de</strong><strong>?</strong></h2>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-41701" title="mitch" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/10/mitch.gif" alt="mitch Michael Freitag: 2000 Euro Umsatz mit meinem Blog" width="182" height="255" />Michael Freitag:</em> Optimierungsbericht.de soll für wirklich jeden Webseitenbetreiber und Betreiber eines Online-Shops interessant sein und hat sich zum einen darauf spezialisiert verständliche Vorgehensweisen als selbstandwendbare Anleitungen zur Verfügung zu stellen. Diese werden anhand persönlicher Ziele und der Webseite gefertigt.</p>
<p>Die Webseite wird genau untersucht und außer einem ausführlichem Statement eines unserer Experten, wird natürlich auch vieles zur Verbesserung im Marketing, der Suchmaschinenoptimierung, in der Benutzerfreundlichkeit und im Design aufgezeigt, wie auch Tipps für neue Bereiche und Innovationen gegeben. Natürlich buchen uns auch einige Kunden direkt in der kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung und wir durften auch schon eine Vielzahl an Webprojekten und mobilen Applikationen umsetzen.</p>
<h2><strong>Was bringt </strong><strong>Critch.de</strong><strong> für den Nutzer? </strong></h2>
<p><em>Michael Freitag: </em>Die Idee hinter Critch.de ist es, jeden Tag interessante Geschäftsideen im Internet, Trends und die besten mobilen Apps vorzustellen und mit den Besuchern darüber zu diskutieren. Critch.de existiert nun seit 3 Monaten und wir erreichen derzeit täglich schon tausende Besucher, haben knapp 700 Fans bei Facebook und hunderte eMail-Abonnenten. Bisher bin ich persönlich ganz zufrieden mit der Entwicklung.</p>
<h2><strong>Wie oft postest Du?</strong></h2>
<p><em>Michael Freitag: </em>Wirklich jeden Tag &#8211; Ich arbeite dieses Jahr noch strikt am Ausbau und am Contentbuilding und werde ab Januar redaktionelle Unterstützung suchen, damit Critch.de weitere schnell wachsen kann und um die Schreibkraft zu erhöhen. Außerdem möchte ich noch weitere Themen mitdazunehmen, wie beispielsweise Techniktrends.</p>
<h2><strong>Was bringt </strong><strong>Critch.de</strong><strong> für Dich?</strong></h2>
<p><em>Michael Freitag: </em>Egal was jemals passiert. Critch.de wird weitere existieren. Critch.de ist eigentlich eher ein kleines persönliches Projekt gewesen. Ich will sehen, was man erreichen kann, wenn man sein Leben lang, jeden Tag an einem Webprojekt arbeitet. Wenn es die nächsten 40 Jahre weiter so läuft wie die letzten 3 Monate bin ich sehr sehr zufrieden :-)</p>
<h2><strong>Deine Beiträge sind kurz und knackig. Man muss nicht erst in den Artikel klicken, um alles zu lesen. Außerdem sind die wichtigsten Informationen Fett gedruckt. Selbst in Emails benutzt Du diesen Stil. Welche Idee steckt dahinter? Welchem Leitfaden folgst Du?</strong></h2>
<p><em>Michael Freitag: </em>Über die Hälfte der Internetnutzer lesen sich den ganzen Text überhaupt nicht durch und meine Inhalte müssen auch nicht derart lang sein. Ich berichte nur über einen kurzen Sachverhalt und stelle kurz und bündig eine Idee oder eine Entwicklung vor. Außerdem möchte ich auf keinen Fall, wie ein Online-Magazin erscheinen. Deshalb auch das ausgefallene Blog-Design.</p>
<h2><strong>Wie generierst Du Einnahmen über diese Website?</strong></h2>
<p><em>Michael Freitag: </em>Derzeit liegt der Gesamtumsatz bei knapp 2.000,00 €. Wir versuchen die Einnahmen jedoch noch stark zu erhöhen. Die Umsatzquellen liegen derzeit in Google AdSense, Projektvorstellungen, Direktvermarktungen und im Affiliate-Marketing.</p>
<p>___________________</p>
<p>Besucht Michaels Blogs und hinterlasst einen Kommentar.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Von der Idee zur fertigen iPhone App in 10 Tagen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/09/29/von-der-idee-zur-fertigen-iphone-app-in-10-tagen/">Von der Idee zur fertigen iPhone App in 10 Tagen</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Auf der Serviette erklärt: Dan Roam zeigt die einfache Visualisierung von Ideen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/09/12/auf-der-serviette-erklart-dan-roam-zeigt-die-einfache-visualisierung-von-ideen/">Auf der Serviette erklärt: Dan Roam zeigt die einfache Visualisierung von Ideen</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Übungen für deutliches Sprechen: Das 20 Minuten Programm" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/08/17/ubungen-fur-deutliches-sprechen-das-20-minuten-programm/">Übungen für deutliches Sprechen: Das 20 Minuten Programm</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: &#8220;So werden Straßenhsows aufgebaut!&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/11/strasenkunstler-und-jongleur-ben-bryant-so-werden-strasenhsows-aufgebaut/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 12:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich im Ende September 2011 zum Clown-Mime-Fesitval in Incheon/Korea gespielt habe traf ich den Australier Ben Bryant aka „Benny B“ an. Ben hat seinen Abschluss als Elektroingenieur gemacht und dann festgestellt, dass dies nicht der Beruf ist, in dem er gerne arbeiten möchte. Gelangweilt vor einem Rechner zu sitzen und eine große Firma noch reicher zu machen war nicht sein Ding. Schon früher hat er auf der Straße gespielt. Damit er noch besser wird hat er seinen Job hingeschmissen und die „Circus University“ besucht.]]></description>
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<p>Als ich im Ende September 2011 zum Clown-Mime-Fesitval in Incheon/Korea gespielt habe, traf ich den Australier Ben Bryant aka „Benny B“. Ben hat seinen Abschluss als Elektroingenieur gemacht und dann festgestellt, dass dies nicht der Beruf ist, in dem er gerne arbeiten möchte. Gelangweilt vor einem Rechner zu sitzen und eine große Firma noch reicher zu machen war nicht sein Ding. Schon früher spielte er auf der Straße. Damit er noch besser wird, hat er seinen Job hingeschmissen und die „Circus University“ besucht.<span id="more-41421"></span></p>
<p>Ben Bryant spielt auf der ganzen Welt. Ich habe mit Ihm über Straßenshows und wie man eine Show am besten strukturiert gesprochen. Viel Spaß beim lesen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Was sind die Elemente einer guten Show?</strong></h2>
<p><em>Ben Bryant:</em> Die Beziehung und Verbindung zum Publikum ist sehr wichtig. Wenn Du das Publikum für dich gewonnen hast, ist es fast egal was Du machst.</p>
<h2><strong>Welche Werkzeuge gibt es diese Verbindung aufzubauen?</strong></h2>
<p><em>Ben Bryant: </em>Es gibt einige Möglichkeiten mit dem Publikum eine Verbindung aufzubauen. Die erste ist Augenkontakt. Natürlich kann man nicht jedem einzeln in die Augen schauen, aber das Gefühl muss herüberkommen, dass man mit ihnen spricht. Binde das Publikum ein und lass es Dinge tun wie Klatschen, oder Geräusche à la „Uuuh“ oder „Aaah“. Was die meisten Straßenkünstler verstanden haben ist, jemanden aus dem Publikum direkt in die Show einzubinden. Sie lassen ihn als „Freiwilligen“ assistieren.</p>
<h2><strong>Welche Elemente benötigt eine Show, die „auf Hut“ gespielt wird? </strong></h2>
<h2><strong> </strong><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><em>Ben Bryant: </em>Feuer, Höhe und Hype&#8230; Und Pimmelwitze (lacht) Die Shows mit den fettesten Hüten beinhalten diese Elemente. </span><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Eine Hutshow braucht Gefahr wie Feuer, Messer oder riskante Fallmanöver. Sie muss Kopfhoch oder höher sein. Deswegen werden meist Leitern, hohe Einräder, Kletterstangen, Seile zum balancieren oder Plattformen benutzt.</span></h2>
<p>Das ganze benötigt den sogenannten Hype. Der finale Trick muss aufgebaut werden. Normalerweise geschieht das durch viel Reden. Es muss eine Steigerung sichtbar sein.</p>
<h2><strong>Wenn Du außerhalb eines Festivals spielst, wie bekommst Du Publikum auf der Straße?</strong></h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-41461" title="Benny B jongliert" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/10/Benny-B-jongliert.jpg" alt="Benny B jongliert Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: So werden Straßenhsows aufgebaut!" width="300" height="450" /></p>
<p><em>Ben Bryant: </em>Langsam, geduldig und mit Feuer. (lacht) Damit Leute stehen bleiben, muss man eine Erwartung aufbauen. Was wird passieren? Das wird erreicht, in dem man z.B. seine (großen) Requisiten aufbaut. Beliebt ist auch Leuten auf der Straße hinterher zu rufen und Witze zu reißen. Wenn z.B. drei Männer vorbei kommen ruft man: „Wusstet ihr, dass einer von drei Männern homosexuell ist?“ Das ist lustig. Versucht dabei eure Eigenen Sprüche zu finden. Es gibt Millionen Situationen auf die man lustige Sprüche bringen kann.</p>
<p>Zwischen einer „Festival-Show“ und einer reiner „Straßen-Show“ gibt es Unterschiede. Bei „Straßen-Shows“ versammelt man die Leute. Auf Festivals organisiert man die Gäste. Da ist eh schon Publikum da.</p>
<h2><strong>Wie behältst Du Die Leute während der Show bei der Stange?</strong></h2>
<p><em>Ben Bryant: </em>In dem ich sie unterhalte. Ich gebe ihnen einen Aufhänger und mache klar, was passieren wird.</p>
<h2><strong>Wie ist Deine Show aufgebaut?</strong></h2>
<p><em>Ben Bryant: </em>In der ersten 20 Minuten sieht das Publikum einfache Tricks, Improvisation und Interaktion mit den Gästen. In den letzten 20 Minuten klettere ich auf die Leiter, um Geld zu bekommen. (lacht)</p>
<h2><strong>Wie fragst Du nach dem Geld? Was ist wichtig für diesen Teil?</strong></h2>
<p><em>Ben Bryant: </em>Sei ehrlich. Sag ihnen was du willst und warum sie es Dir geben sollen.</p>
<h2><strong>Wie reagierst Du auf Störungen in Deiner Show?</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Ben Bryant: </em>Ich spiele damit. Neue Situationen sind eine Möglichkeit, kein Desaster. Einmal hat eine Gruppe von 100 Leuten als Ninjas verkleidet meine Show umstellt, während ich das Geld einsammeln wollte. Also rief ich: „Wenn Ihr mich nicht bezahlt werden meine Ninjas Euch töten!“</p>
<h2><strong>Wie bekommst Du „Freiwillige“ für Deine Shows? Was ist wichtig, wenn man auf der Bühne mit ihnen interagiert?</strong></h2>
<p><em><img class="alignright size-full wp-image-41481" title="Benny B Portait" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/10/Benny-B-Portait.jpg" alt="Benny B Portait Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: So werden Straßenhsows aufgebaut!" width="250" height="258" />Ben Bryant: </em>Zuerst suche ich mir jemanden aus, der ein freundliches Gesicht hat und eine positive Energie ausstrahlt. Ich frage nicht, ob sie mitmachen wollen. Ich nehme ihre Hand und frage: „Wie heisst Du?“, Der Freiwillige sagt dann z.B. : „Oliver“. Ich nehme seine Hand, drehe mich wieder zur Bühne, ziehe ihn und sage. „Willkommen zu meiner Show Oliver“</p>
<p>Ich lasse meine &#8220;Freiwilligen&#8221; nicht lächerlich aussehen und gebe ihnen eine Angebot zum spielen. Menschen sind schüchtern. Mach, dass sie sich auf der Bühne wohl fühlen.</p>
<h2><strong>Was ist für eine Straßenshow im allgemeinen wichtig?</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Ben Bryant: </em>Die Fähigkeit sich selber nicht zu verurteilen wenn eine Show oder ein Hut ein Erfolg oder Misserfolg war. Äußere Umstände lassen sich selten beeinflussen.</p>
<p>Mime und Clownshows brauchen den Fokus des Publikums. Hutshows brauchen diesen Fokus viel weniger.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Tretet mir Ben in Kontakt und bucht seine Show. Seine Website findet Ihr <a href="http://bentertainment.biz/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Die 7 Grundemotionen als Micro Expressions auf einen Blick" href="http://www.pantomime-popkultur.de/2011/09/die-7-grundemotionen-als-micro-expressions-auf-einen-blick/">Die 7 Grundemotionen als Micro Expressions auf einen Blick</a></p>
<p><a title="Wie man Kritik äußert ohne Gefühle zu verletzen" href="http://www.kunstundso.com/2010/05/10/wie-man-kritik-ausert-ohne-gefuhle-zu-verletzen/">Wie man Kritik äußert ohne Gefühle zu verletzen</a></p>
<p><a title="Kleines Steuer- Einmaleins Teil 3: geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzen" href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/">Kleines Steuer- Einmaleins Teil 3: geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzen</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Keith R. Kernspecht: &#8220;WT Kämpfer sind Künstler&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/08/08/keith-r-kernspecht-wt-kampfer-sind-kunstler/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/08/08/keith-r-kernspecht-wt-kampfer-sind-kunstler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[kung fu]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut 4 Jahren trainiere ich nun regelmäßig in der WT-Schule Kreuzberg Wing Tsun. Für alle, denen diese Kampfkunst kein Begriff ist: Wing Tsun ist eine sehr effektive Selbstverteidinungsmethode, die vor mehreren hundert Jahren von einer chinesischen Nonne entwickelt wurde. Sie wollte ein Kampfsystem entwickeln, mit dem man auch gegen körperlich überlegenden Gegnern antreten kann. Diese Situation ist sehr relistisch, denn im Normalfall sucht sich eine gewaltbereite Person ein "Opfer" aus, keinen Gegner. Klassisches Beispiel ist ein körperlich überlegener Mann gegen eine Frau. Körperliche Kraft ist also keine Voraussetzung um gutes Wing Tsun zu kämpfen. 

Der wohl bekannteste WT-Kämpfer ist Bruce Lee. Er hat der Kampfkunst über die Grenzen von China bekannt gemacht. 

Das System beruht auf mathematisch überlegene Winkel, kurze Wege und angwandte Kampfpsychologie. Viele Ideen haben eine buddistisch- taoistischen Hintergrund. Es würde den Rahmen sprengen, auf alle Prinzipen Einzugehen. Google wird Euch in diesem Punkt helfen. Ich persönlich habe eine Menge Spaß am Training.]]></description>
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<p>Seit gut 4 Jahren trainiere ich nun regelmäßig in der <a href="http://www.wt-kreuzberg.de/" target="_blank">WT-Schule Kreuzberg</a> Wing Tsun. Für alle, denen diese Kampfkunst kein Begriff ist: Wing Tsun ist eine sehr effektive Selbstverteidinungsmethode, die vor mehreren hundert Jahren von einer chinesischen Nonne entwickelt wurde. Sie wollte ein Kampfsystem entwickeln, mit dem man auch gegen körperlich überlegene Gegnern antreten kann. Diese Situation ist sehr relistisch, denn im Normalfall sucht sich eine gewaltbereite Person ein &#8220;Opfer&#8221; aus, keinen Gegner. Klassisches Beispiel ist ein körperlich überlegener Mann gegen eine Frau. Muskelkraft ist also keine Voraussetzung, um gutes Wing Tsun zu kämpfen. Wir werden ja auch alle mal älter. Mit 70 Jahren möchte ich nicht meine Muskelkräfte mit einem 20 Jährigen messen. Da ist schon gut, wenn man auf anderen Techniken zurückgreifen kann.<span id="more-39171"></span></p>
<p>Der wohl bekannteste WT-Kämpfer ist Bruce Lee. Er hat die Kampfkunst über die Grenzen von China bekannt gemacht.</p>
<p>Das System beruht auf mathematisch überlegene Winkel, kurze Wege und angwandte Kampfpsychologie. Viele Ideen haben einen buddistisch- taoistischen Hintergrund. Es würde den Rahmen sprengen, auf alle Prinzipen hier einzugehen. Google wird Euch in diesem Punkt helfen. Ich persönlich habe eine Menge Spaß am Training.</p>
<p>Heute führe ich ein Interview mit Keith R. Kernspecht, dem Cheftrainer und Gründer der europäischen Wing Tsun Organisation.</p>
<h3><strong>Wie sah Dein erster Kontakt zu Wing Tsun aus?</strong></h3>
<p><em>Keith R. Kernspecht:</em> Ich habe es in den 1960er Jahren in Form von Artikel in chinesischen Magazinen für mich entdeckt. Damals gab es noch kein Internet und keine Bücher zu diesem Thema.</p>
<p>1970 habe ich es Chinaviertel Londons aufgetrieben und dort auch studiert.</p>
<div id="attachment_39201" class="wp-caption alignnone" style="width: 383px"><img class="size-full wp-image-39201" title="blitzdefense_kernspecht" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/08/blitzdefense_kernspecht.jpg" alt="blitzdefense kernspecht Keith R. Kernspecht: WT Kämpfer sind Künstler" width="373" height="264" /><p class="wp-caption-text">Blitzdefense sind &quot;Techniken&quot; die jeder in kurzer Zeit erlenern kann</p></div>
<h3><strong>Wing Tsun ist per Selbstdefinition eine Kampfkunst und kein Sport. Klar, </strong><strong>ist es eine Kunst, sich selbst zu verteidigen, doch optisch hat WT im </strong><strong>Vergleich zu anderen Kampfsportarten wenig Schauwert. Worin siehst Du das </strong><strong>künstlerische? Sind WT Kämpfer Künstler?</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Keith R. Kernspecht: </em>Im inneren, fortgeschrittenen WT gibt es keinen festen „Techniken“ mehr. Man erschafft sie im Augenblick des Kontaktes. Insofern muss man kreativ sein. Also Künstler!</p>
<p><object width="550" height="343"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nlDFdFWJc3M?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="343" src="http://www.youtube.com/v/nlDFdFWJc3M?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<h3><strong>Die WT Prinzipien haben sich in der Selbstverteidigung als äußerst </strong><strong>effektiv gezeigt. Auf welche Bereiche des Lebens können sie noch angewendet </strong><strong>werden?</strong></h3>
<p><em>Keith R. Kernspecht: </em>Nimm auf was kommt, begleite zurück was geht, ist der Weg frei, geh vor. Das ist überall einen anpassungsfähige Strategie: Im Business, in der Partnerschaft&#8230;</p>
<h3><strong>Es ist eine Sache, eine Übung oder WT Prinzip intellektuell zu verstehen </strong><strong>und eine komplett andere, sie zu beherrschen. Welche didaktischen Tipps </strong><strong>oder Einstellungen zum Training kannst Du geben, damit man WT effektiv üben </strong><strong>kann?</strong></h3>
<p><em>Keith R. Kernspecht: </em>Verstehe die Taoistische Philosophie, verinnerliche sie und setzte sie überall um. Auch beim Kämpfen.</p>
<h3><strong> </strong><strong>Du hast eine der größten Kampfkunst Organisationen aufgebaut und alles </strong><strong>erreicht, was man auf diesem Gebiet erreichen kann. Was kannst Du überhaupt </strong><strong>noch von Wing Tsun Kung Fu lernen? Wird es Dir nicht langweilig?</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_39211" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><em><img class="size-full wp-image-39211" title="gm-kernspecht-5" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/08/gm-kernspecht-5.jpg" alt="gm kernspecht 5 Keith R. Kernspecht: WT Kämpfer sind Künstler" width="200" height="262" /></em><p class="wp-caption-text">Großmeister Kernspecht neben der Holzpuppe</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Keith R. Kernspecht: </em>Niemals. WT ist eine Methode, Probleme zu lösen. Das hört nie auf.</p>
<h3><strong>Was planst Du für die Zukunft? Schreibst Du an einem neuen Buch?</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Keith R. Kernspecht: </em>Ich schreibe an einer Reihe von 4 Büchern. Die Reihe heisst: „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3927553832/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3927553832" target="_blank">Kampflogik</a>“. Der Praxisband erscheint in demnächst. Über 400 Seiten, 800 Fotos. Ich bin selbst gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank für das Interview.</p>
<p>Wer mehr über Wing Tsun erfahren möchte besucht am Besten die Seite der <a href="http://www.wingtsunwelt.com/" target="_blank">EWTO</a>. Wohnt Ihr in Berlin? Dann kommt zu einem Probetraining in die <a href="http://www.wt-kreuzberg.de/" target="_blank">WT-Schule Kreuzberg</a>. Wir sehen uns da mit Sicherheit.</p>
<p>Fotos: EWTO und Happy-batatinha</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel</strong></p>
<p><a href="http://www.pantomime-popkultur.de/">Pantomime Popkultur</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Marshall, Botschafter der Magie: &#8220;Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/04/04/steve-marshall-botschafter-der-magie-lieber-10-tricks-sehr-gut-beherrschen-statt-100-nur-mittelmasig/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Magicdude]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Marshall]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meiner Performance zur Street Show Bangkok bin ich einer Menge von Künstlern begegnet. Besonders fasziniert war ich von Steve Marshall, einem Magier, der Entertainerqualitäten aufweist, vor denen ich meinen Pantomimehut ziehe. Ich weiß nicht warum er auf seinem Showbild ein Jacke im Leoparden Look trägt; kann sein dass das einfach zum Zaubern dazu gehört.

Steve ist ein Profi, der seine Arbeit ernst nimmt, nicht aber sich selber. Das macht ihn sehr sympathisch. Mittlerweile lebt der gebürtige Amerikaner in Japan. Auf Grund des Reakorunglücks findet man Steve vorerst wieder in den Staaten.

Dass Steve mit Fleisch und Blut Entertainer ist, merkt man spätestens, wenn man seine Geschichte hört.]]></description>
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<p>Auf meiner <a href="http://www.pantomime-popkultur.de/2010/12/mimen-walk-act-maschinenmenschen-beim-busker-und-strassenkunstfestival-street-show-bangkok/" target="_self">Performance zur Street Show Bangkok</a> bin ich einer Menge von Künstlern begegnet. Besonders fasziniert war ich von Steve Marshall, einem Magier, der Entertainerqualitäten aufweist, vor denen ich meinen Pantomimehut ziehe. Ich weiß nicht warum er auf seinem Showbild (ganz unten, letztes Bild) ein Jacke im Leoparden Look trägt; kann sein dass das einfach zum Zaubern dazu gehört.</p>
<p>Steve ist ein Profi, der seine Arbeit ernst nimmt, nicht aber sich selber. Das macht ihn sehr sympathisch. Mittlerweile lebt der gebürtige Amerikaner in Japan. Auf Grund des Reakorunglücks findet man Steve vorerst wieder in den Staaten.</p>
<p>Dass Steve mit Fleisch und Blut Entertainer ist, merkt man spätestens, wenn man seine Geschichte hört.</p>
<p><span id="more-28951"></span></p>
<h1>Früh übt sich&#8230;</h1>
<p>Mit 8 Jahren bekam er zu Weihnachten seinen ersten Zauberkasten. Er hatte viel Spaß dabei Tricks vorzuführen und genoss die Aufmerksamkeit, die es mit sich brachte. Zu dieser Zeit war er übergewichtig und Zaubern gab ihm das Gefühl, etwas besonderes zu seine, und Dinge zu tun, die andere Kinder nicht konnten.</p>
<p>Steve wuchs in einer Kleinstadt in Florida auf. Da überdurchschnittlich viele ältere Menschen in dieser Region leben und Steve der einzigste Zauberer in der Stadt war, klingelte oft das Telefon, denn die vielen Veranstaltungen brauchten ein geeignetes Unterhaltungsprogramm.</p>
<p>Später in der Schulzeit verdiente er sein erstes Geld, indem er auf Geburtstagstagspartys, Firmenfeiern und Seniorenveranstaltungen auftrat. In dieser Zeit traf er auf einen Clown, der ihm die lustige Komponente des Zauberns zeigte, was ihm noch mehr Shows einbrachte.</p>
<h1>Was macht man mit dem ganzen Geld?</h1>
<p><img class="size-full wp-image-29031 alignleft" title="Zeitungsanzug" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/04/Zeitungsanzug.jpg" alt="Zeitungsanzug Steve Marshall, Botschafter der Magie: <p>Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig" width="232" height="405" /></p>
<p>Was macht man mit dem ganzen verdienten Geld? Richtig, man kauft mehr Tricks und besucht Magier Conventions.</p>
<p>Die Auftritte in Vergnügunsparks mit 3 Shows pro Tag habe seine Fähigkeiten stark verbessert. Nach der Schule bewarb er sich bei der „Ringling Bros.“ Circus Schule. „Ringling Circus“ und „Bailey Circus“ sind die größten und bekanntesten Zirkusse in den USA. Von 2000 Bewerbern wurden 11 ausgewählt, um auf Tour zu gehen. Steve war einer von ihnen und konnte sein Glück kaum fassen. Zu dieser Zeit war er gerade mal 18 Jahre alt und verbrachte die nächsten 4 Jahre auf einem Zirkuswagen quer durch die vereinigten Staaten. Jeder der Clowns hatte eine besondere Eigenschaft und Steve, wie konnte es anders sein, zauberte.</p>
<p>Nach einer bunten und aufregenden Zeit mit Auftritten im TV und Kinderkrankenhäusern wurde Steve vom „Circus Fantasy“ gefragt, ob er nicht 3 Monate für Disneyland California und später in Japan arbeiten wollte.</p>
<h1>Von New York nach Tokyo</h1>
<p>Nach 5 Jahren entschied er, sein Glück in New York zu versuchen. Schon Frank Sinatra hat gesagt: „Wenn Du es hier schaffst, schaffst Du es überall.“ In New York versuchte Steve sich auf der Straße und musste schnell feststellen, wie schwer es ist, die Aufmerksamkeit der Leute zu halten. Mit der Zeit bekam er den Bogen raus und die Zeit erwies sich als fabelhaftes Training, um seine Kunst weiter zu verbessern.</p>
<p>Nach der 3 jährigen Zeit in New York nahm er das Angebot an, erneut in Japan zu performen: diesmal für 6 Monate in Walt Disney World. Steve blieb weitere 2 Jahre und machte sich einen Namen als „Botschafter der Magie der USA“. Danach lief es wie am Schnürchen und es folgten viele Auftritte im japanischen TV und 2 in China, die jeweils vor geschätzten 100 Millionen Menschen ausgestrahlt wurden.</p>
<p>Tja, und danach kam Thailand, wo sich unsere Wege kreuzten.</p>
<div id="attachment_29011" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-29011" title="Alle lieben Steve Marshall" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/04/Alle-lieben-Steve-Marshall-500x281.jpg" alt="Alle lieben Steve Marshall 500x281 Steve Marshall, Botschafter der Magie: <p>Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">Steve mit uns in Thailand.</p></div>
<p>Ich konnte Steve neben einen grandiosen Trick ein paar Einblicke in die Welt der Magier entlocken.</p>
<h3>Steve, was macht einen guten Magier aus?</h3>
<p><em>Steve Marshall:</em> Das ist eine interessante Frage. Es gibt so viele Stile von Zauberern. Für mich ist es jemand, der es schafft, gemeinsam mit dem Publikum das Wunder mitzuerleben. Dabei durchbricht er die Barriere, welche die Zuschauer eventuell fühlen.</p>
<p>Manchmal habe ich einen Zuschauer der sagt: „Ich mag keine Zauberei.“ Wenn ich frage warum, dann ist die typische Antwort: „Ich fühle mich ein wenig dumm dabei, weil ich nicht weiß, wie der Trick funktioniert.“ &#8211; <strong>DAS</strong> ist auf jeden Fall <strong>NICHT</strong> das Gefühl, dass ein Zauberer seinem Publikum geben sollte.</p>
<p>Als Magier versuche ich den Zuschauen das Gefühl von Überraschung, Verwunderung und Erstaunen zu geben. Es ist etwas Wunderbares, dies mit ihnen gemeinsam zu erleben. Niemals möchte ich, dass mein Publikum sich dumm fühlt.</p>
<p>Wir können mit dieser Frage sogar noch tiefer gehen: „Was macht einen guten Performer aus?“ Letztendlich ist es die Frage, die ich mir selber stellen möchte weil ich mich selber als Performer und Unterhalter sehe. Zauberei ist die Kunst, die ich gewählt habe, um zu unterhalten.</p>
<h3><strong>Wie viele Tricks sollte jeder Zauberer beherrschen und in welchen Kategorien?</strong></h3>
<p><em>Steve Marshall: </em>10 Tricks sehr gut zu beherrschen ist besser als 100 nur mittelmäßig. Ich mag es, an neuen Sachen zu arbeiten. Wenn Du wiederholt eingeladen wirst, ist es natürlich wichtig, etwas mehr auf Lager zu haben. Als ich in China und Japan wiederholt eingeladen wurde, hatte das auch damit zu tun, dass ich mehr als eine 10-Minuten Nummer anbieten konnte.</p>
<p>Ich selber habe ein Standard Repertoire, das ich professionell spiele und Tricks, die ich auf Partys und bei Freunden vorführe, wenn ich danach gefragt werde.</p>
<h3><strong>Was sind Deine 3 Lieblings-Illusionen (oder Tricks, welches Wort ist besser?)?</strong></h3>
<p><em>Steve Marshall: </em>(Lacht) Der zweite Teil der Frage ist lustig, denn es kommt darauf an, mit wem Du sprichst. Einige Magier mögen es nicht, wenn man von „Tricks“ sprichst. Sie mögen eher die Wörter „Effekt“ oder „Illusion“. Illusion wird meistens für größere Bühneneffekte, wie eine Person schweben lassen oder in zwei Teile zersägen, benutzt.</p>
<p>Für mich ist alles in OK solange jeder Zuschauer eine gute Zeit hat. Sogar ein „Hey Magic Boy, zeige uns mal einen Trick!“ geht für mich in Ordnung, so lange das Wörtchen „Bitte!“ davor kommt. Das ist das <strong>wahre Zauberwort</strong>. (Oh, ich fange schon an, wie meine Mutter zu reden.)</p>
<p>Es ist schwer, mich auf meine 3 Lieblingstrick festzulegen. Ich habe viel mit Stricken und Würfeln geübt. Ich zeige gern eine Routine mit „Dice Stacking“ (Würfel Stapeln), die sehr gut beim Publikum ankommt.</p>
<p>Eines meiner Lieblingstricks ist ein selbstentwickelter Effekt, der mit nur 2 Pappbecher auskommt. Das eingefüllte Wasser verschwindet auf wundersame Weise. Es ist ein Riesenspaß für mich, denn am Ende bin ich genauso überrascht wie das Publikum, wenn das Wasser komplett verschwunden ist. Das meine ich, wenn ich sage, dass die Barriere zwischen Zuschauer und Performer gebrochen wird.</p>
<h3><strong>Wie antwortest du, wenn Dich jemand fragt: „Wie hat Du das gemacht?“?</strong></h3>
<p><em>Steve Marshall: </em>Nun, es gibt eine Menge alter vorgefertigter Antworten wie „Sehr gut, würde ich sagen.“, „Sehr vorsichtig.“ oder „Ich kann es Dir erzählen, aber danach muss ich Dich töten!“ (Sei vorsichtig, wenn du den letzten benutzt (-: ) Ich sage gerne: „Es ist Zauberei.“</p>
<p>Wenn jemand wirklich ein Gespräch darüber führen will, warum Zauberer nie ihre Tricks verraten, sage ich, dass das Geheimnis nie so großartig ist, wie sie denken. Wenn man den Trick dann lernt, ist es meist enttäuschend, da es Übung erfordert und doch nicht so einfach funktioniert, wie man vorher dachte. Oder ich scherze gern in dem ich sage: “Jeden Zaubertrick kann man mit Klebeband und Büroklammer bewerkstelligen.“</p>
<p>Um ehrlich zu sein, versuche ich meinen Job so gut und unterhaltend zu machen, dass die Zuschauer später sagen: „Das war wirklich eine lustige und tolle Show!“ Sie sollen nicht versuchen herauszufinden, wie ich einen Trick bewerkstellige, denn für einen kleinen Moment in ihrem Alltag haben sie etwas Magie erlebt.</p>
<h3><strong><img class="size-full wp-image-29041 alignright" title="Steve Marshall firefingers" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/04/Steve-Marshall-firefingers.jpg" alt="Steve Marshall firefingers Steve Marshall, Botschafter der Magie: <p>Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig" width="272" height="341" />Du schreibst für M-U-M (Eins der größten Zauber Magazine). Was ziehst Du am Meisten daraus über Dinge zu schreiben, die du liebst?</strong></h3>
<p><em>Steve Marshall: </em>Ich habe gehört, dass ein guter Lehrer immer etwas von seinen Schülern lernt. Seit dem ich schreibe, ist das wirklich der Fall. Ungefähr 125 original Tricks von verschiedenen Beitragenden habe ich bisher aufgeschrieben und erklärt. Bevor ich die Erklärung aufschreibe, lerne ich die Tricks und probiere sie in realen Performance Situationen wie z.B. den Magic Bars, in denen ich in Tokyo arbeite. Dies hilft mir nicht nur dabei die Tricks besser zu verstehen, sondern gibt mir auch zusätzliche Handhabungs- und Präsentationsideen für den Trick den ich in der „Steve Section“, am Ende des Kolumne einbaue.</p>
<p>Eine andere schöne Sache ist eine kurze Biografie des Zauberers einzufügen. Für mich ist das der schönste Teil, denn ich lerne so viel über verschiedenen Menschen in der Zauberwelt. Ich mache das Interview über das Telefon. Manchmal denken die Menschen, dass sie nicht so interessant sind oder nicht so viel zu sagen haben.</p>
<p>Die größte Lektion, die ich beim Schreiben gelernt habe ist, dass jede Person eine interessante Lebensgeschichte hat. Man muss nur die richtigen Fragen stellen, sich zurücklehnen und zuhören.</p>
<h3><strong><img class="alignleft size-full wp-image-29051" title="shhh-250" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/04/shhh-250.jpg" alt="shhh 250 Steve Marshall, Botschafter der Magie: <p>Lieber 10 Tricks sehr gut beherrschen statt 100 nur mittelmäßig" width="167" height="250" />Kannst Du einen leicht zu lernenden Trick zeigen, den die Leser später ihren Freunden zeigen können?</strong></h3>
<p><em>Steve Marshall: </em>Das ist schwierig, ich darf keine Tricks verraten. Ehrlich gesagt, egal wie alt oder einfach ein Trick ist, es gibt bestimmt noch professionelle Magier, die ihn benutzen und gute Reaktionen vom Publikum bekommen in dem sie ein originelles Element hinzufügen.</p>
<p>Für alle, die ernsthaft an Zauberei als Hobby oder Karriere interessiert sind, oder einfach nur ein paar coole Tricks für Partys lernen möchten haben ich folgenden Rat: Besucht einfach einen lokalen Zauberladen in Eurer Nähe. Die Adressen im Internet oder im Telefonbuch. Die kompetenten Zauberhändler werden Euch Tricks zeigen, die ihr auch gleich vorführen könnt.</p>
<p>Außerdem gibt es Magier Zirkel wie die <a href="http://www.magicsam.com/" target="_self">„Society of American Magicians“</a>(S.A.M.), die Gruppen auf der ganzen Welt hat. Das M-U-M Magazin erscheint einmal monatlich. Da könnt ihr meine Kolumne lesen mit dem Titel: „Ich habe meine Karten zu Hause vergessen“. Der Fokus liegt auf Tricks, die mit Allen außer mit Karten vorgeführt werden können.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Besucht die <a href="http://www.stevemania.com" target="_self">Homepage von Steve Marshall</a> oder besucht eine seiner Shows, wenn Ihr Gelegenheit dazu habt. Selbstverständlich ist Steve auch auf  <a href="http://twitter.com/magidude" target="_self">Twitter</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Marie Elisa Scheidt über ihren brandneuen Film FLIEHKRAFT: “Es gibt kein rein beobachtendes Arbeiten.”</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/03/21/marie-elisa-scheidt-trailer-fliehkraft-es-gibt-kein-rein-beobachtendes-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 23:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[ddr]]></category>
		<category><![CDATA[doku]]></category>
		<category><![CDATA[Fliehkraft]]></category>
		<category><![CDATA[regime]]></category>

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		<description><![CDATA[Marie Elisa Scheidt mischt die Welt der Dokumentarfilme ordentlich auf. Ihr Film "ON A TRIP DOWN MEMORY LANE - ICH PACKE MEINEN KOFFER" lief nicht nur auf unzähligen internationalen Festivals sondern gewann unter anderen in Belgrad auf dem Alternativ Film Festival.

Mit 22 Jahren war Elisa auf der DOK Leipzig letztes Jahr wohl die jüngste Teilnehmerin in der Geschichte des ältesten weltweiten Dokufilmfestivals. Ihr neustes Projekt beschäftigt sich speziell mit der Vergangenheit eines ehemaligen Häftlings des DDR Regimes. Damit schneidet die junge Filmemacherin Themen wie Willkür, Isolation und Urängste an. Ich bin sehr gespannt, denn schon ihre früheren Werke haben mich bewegt. Einen kleinen Trailer gibt es schon. Für Kunst und so hat Elisa ein paar Einblicke hinter die Kulissen gewährt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Marie Elisa Scheidt mischt die Welt der Dokumentarfilme ordentlich auf. Ihr Film ICH PACKE MEINEN KOFFER lief auf unzähligen nationalen und internationalen Festivals und wurde zudem auf dem Alternative Film/Video Festival in Belgrad mit dem Preis &#8220;Important Cinematic Work&#8221; ausgezeichnet.</p>
<p>Mit 22 Jahren war Elisa mit diesem Film auf der DOK Leipzig 2009 die wohl bisher jüngste Teilnehmerin in der Geschichte des weltweit ältesten Dokumentarfilmfestivals. Ihr neuestes Projekt in Zusammenarbeit mit Alexandra Wesolowski<strong> </strong>beschäftigt sich speziell mit der Vergangenheit eines ehemaligen Häftlings des DDR-Regimes. Damit schneidet die junge Filmemacherin Themen wie Willkür, Isolation und Urängste an. Ich bin sehr gespannt, denn schon ihre früheren Werke haben mich bewegt. Einen kleinen Trailer gibt es schon. Für Kunst und so hat Elisa ein paar Einblicke hinter die Kulissen gewährt.</p>
<p><span id="more-28171"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21244896&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="309" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21244896&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Um was wird es in der Doku &#8220;Fliehkraft&#8221; genau gehen?</strong></p>
<p><em>Marie Elisa Scheidt:</em> Matthias hat fünf Monate in Isolationshaft zugebracht, verurteilt durch ein DDR-Gericht wegen ungesetzlichen Grenzübertritts. Abgeschnitten von der Außenwelt, lebte er von Tagträumen und ganz banalen Überlebensstrategien. Schlafentzug, Bilderlosigkeit, extreme Sehnsucht, vor allem nach Wasser, und nach dem Blick auf einen Fetzen Himmel.</p>
<p>Das ist nun 23 Jahre her und Matthias kommt immer noch nicht von seiner alten Zelle los: Bis heute verfolgt ihn die Erfahrung. Er konfrontiert sich mit der Vergangenheit indem er Führungen durch das Gefängnis leitet, in welchem er einst inhaftiert war: Durch die ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin &#8211; Hohenschönhausen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28241" title="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/03/Film-von-Marie-Elisa-Scheidt-Fliehkraft-2-500x281.jpg" alt="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 2 500x281 Marie Elisa Scheidt über ihren brandneuen Film FLIEHKRAFT: “Es gibt kein rein beobachtendes Arbeiten.”" width="550" height="309" /></p>
<p><strong>Was reizt Dich besonders an dem Thema?</strong></p>
<p><em>Marie Elisa Scheidt: </em>Ich wurde 1987 in Dresden geboren. Die ehemalige DDR war für mich persönlich stets nur ein verschwommenes Konglomerat aus geschönten Erzählungen und klischeebesetzter Nostalgie. Erinnerungen habe ich keine. So entstand in mir der Wunsch und das Bedürfnis, mich mit der Geschichte meines Geburtslandes auseinanderzusetzen. Auf dem Hintergrund dieser Grundmotivation interessiert mich zum einen die Frage, was es bedeutet, ein „soziales Wesen“ zu sein. Was passiert mit dem „Ich“, wenn das „Du“ und damit jegliche Ansprache wegfällt?</p>
<p>Wenn menschliche Kontakte ein Grundnahrungsmittel sind, was passiert mit Menschen, die man gewaltsam davon ausgeschlossen hat? In Matthias&#8217; Fall hat man eine Ur-Angst instrumentalisiert, um menschlichen Willen zu brechen.</p>
<p>Zum anderen bin ich der Ansicht, dass jeder diese Erlebnisse kennt, die zu einem Teufelskreis, einer festgefahrenen Routine, einem selbstauferlegten Freiheitsentzug führen können. Matthias&#8217; Geschichte kann somit auch in ihren Extremen eine Identifikationsfläche für viele andere sein. Im Zeitalter zunehmender Vernetzung gekoppelt mit zunehmender Einsamkeit, betrifft zudem die Frage, was Isolation mit Menschen macht, jedes Mitglied unserer Gesellschaft.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28231" title="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 4" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/03/Film-von-Marie-Elisa-Scheidt-Fliehkraft-4-500x281.jpg" alt="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 4 500x281 Marie Elisa Scheidt über ihren brandneuen Film FLIEHKRAFT: “Es gibt kein rein beobachtendes Arbeiten.”" width="550" height="309" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Dein Stil eine Dokumentation anzugehen ist anders als &#8220;die alte Schule&#8221;, die &#8220;nur&#8221; die Kamera draufhält. Welche Elemente sind Dir an einer Doku wichtig?</strong></p>
<p><em>Marie Elisa Scheidt:</em> Dass &#8220;die alte Schule nur die Kamera draufhält&#8221;, halte ich für einen Trugschluss. Die narrative Freiheit war im Dokumentarfilm schon in dessen Geburtsstunde gegeben: 1922 inszenierte Robert Flaherty eine gecastete Inuitfamilie und verband den fiktionalen Teil mit rein beobachtenden Aufnahmen in &#8220;Nanook of the North&#8221;. Zur selben Zeit sprang Benjamin Christensen in &#8220;Häxan: Witchcraft Through the Ages&#8221; von einer Realitätsebene zur nächsten und verknüpfte Fakt und Fiktion, um eine Analogie zwischen mittelalterlichem Hexenglauben und modernen &#8220;psychischen Krankheiten&#8221; zu ziehen.</p>
<p>Es ist wohl die in den 1950ern aufgekommene, rein beobachtende Dokumentarfilmbewegung des &#8220;Direct Cinema&#8221;, die auch heute noch die Erwartungshaltungen an das Genre bestimmt.</p>
<p>Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es kein rein beobachtendes Arbeiten gibt. Es ist unvermeidbar, die Realität des Films zu manipulieren und auch in die Lebenswelt des Protagonisten einzugreifen: Ein Dokumentarfilm bewegt nicht nur sein Publikum, sondern auch etwas in den Köpfen seiner Macher und seiner Protagonisten. Matthias beschloss wenige Monate nach Abschluss der Dreharbeiten, seine Arbeit in Hohenschönhausen niederzulegen.</p>
<p>Ich glaube nicht an die Doktrin, dass sich ein guter Dokumentarfilmer &#8220;zurücknehmen&#8221;, sich also als Mäuschen in die Ecke verkriechen und von dort aus die Realität einfangen muss. Leider findet man in diesem Fall auf seinen Filmrollen und Videobändern oft nicht sehr viel mehr als bloße Fassaden wieder, die zwar das Geschehen faktisch korrekt abbilden, jedoch keine tiefere Wahrheit transportieren.</p>
<p>Der kanadische Filmemacher Guy Maddin sagte einmal: &#8220;Truth is better than facts.&#8221; Genau diese Einstellung habe ich auch zum Dokumentarischen.</p>
<p>Was dabei jedoch stets Priorität haben muss, ist der Respekt,  die Loyalität und das Vertrauen zwischen Protagonist und Filmemacher. Ist diese Voraussetzung erfüllt, kann ein Dokumentarfilm genauso expressiv und frei in der Gestaltung sein wie jeder Spielfilm. Und diese Freiheit haben wir uns auch bei FLIEHKRAFT genommen.</p>
<p>FLIEHKRAFT ist ein dokumentarisches Roadmovie. Wie in dem klassischen Filmgenre, das in den 1960ern in den USA aufgekommen ist, spielt die Handlung auf Landstraßen, fernab von Zivilisation, Regeln und Verpflichtungen. Die Reise wird zur Metapher für die Suche nach Freiheit und Identität. Verbunden mit Matthias&#8217; Geschichte werden die Erwartungshaltungen, die das Genre impliziert, ad absurdum geführt. Es ist paradox: Matthias&#8217; innere Unruhe hört erst für einen Moment auf, wenn er nicht das kleinste menschliche Geräusch mehr vernimmt. Jedes Mal, wenn er heute seine Ruhe sucht, ist es eine Reinszenierung der Gefängnissituation auf der einen Seite, eine Suche nach Freiheit auf der anderen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28221" title="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 5" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/03/Film-von-Marie-Elisa-Scheidt-Fliehkraft-5-500x281.jpg" alt="Film von Marie Elisa Scheidt Fliehkraft 5 500x281 Marie Elisa Scheidt über ihren brandneuen Film FLIEHKRAFT: “Es gibt kein rein beobachtendes Arbeiten.”" width="550" height="309" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wo werden wir die Doku das erste mal sehen können?</strong></p>
<p><em>Marie Elisa Scheidt: </em>FLIEHKRAFT startet diesen Sommer in die Festivalsaison. Ich bin selbst sehr gespannt, was das Premierenfestival sein wird. Da heißt es: Daumen drücken!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden, wo der Film zu sehen ist. In der Zwischenzeit findet Ihr Ausschnitte der Vorgängerwerke auf der <a href="http://www.marieelisascheidt.com/" target="_self">Website von Marie Elisa Scheidt</a>.</p>
<p>Drückt auf den Gefällt mir Button und unterstützt somit das Projekt.</p>
<p>Bilder <strong>© <span style="font-weight: normal;">Friede Clausz</span></strong></p>

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		<item>
		<title>Christoph Walther von Zärtlichkeiten mit Freunden: &#8220;Wir müssen ja auch mal aufs Klo gehen.&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[christoph walter]]></category>
		<category><![CDATA[musik kasperle]]></category>
		<category><![CDATA[zärtlichkeiten mit freunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war nicht nur einmal Gast bei der bekannten Band "Zärtlicheiten mit Freunden". In meinen ganz frühen Tagen haben ich mir sogar mal einen "Backstage" Raum mit der Band geteilt. Das ist schon so lange her, da hatte ich noch nicht mal einen Führerschein. Vor 4 Jahren habe ich in Dresden eine Wette verloren und musste die komplette Band, ankündigen. Das sind Christoph Walter aka "Cordula Zwischenfisch" und Stefan Schramm aka "Ines Fleiwa".]]></description>
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<p>Ich war nicht nur einmal Gast bei der bekannten Band &#8220;Zärtlicheiten mit Freunden&#8221;. In meinen ganz frühen Tagen habe ich mir sogar mal einen &#8220;Backstage&#8221; Raum mit der Band geteilt. Das ist schon so lange her, da hatte ich noch nicht einmal einen Führerschein. Vor 4 Jahren habe ich in Dresden eine Wette verloren und musste die komplette Band, ankündigen: Das sind Christoph Walther aka &#8220;Cordula Zwischenfisch&#8221; und Stefan Schramm aka &#8220;Ines Fleiwa&#8221;.<span id="more-24341"></span></p>
<p>&#8220;Zärtlichkeiten mit Freunden&#8221; räumen nicht nur einen Comedypreis nach dem anderen ab, sondern sind auch die Rettung der deutschen Comedy. &#8221;Wow&#8221;, werdet Ihr Euch denken, wen der Stefan alles kennt. Es wird noch besser: Christoph hat sich bereit erklärt, ein paar meiner Fragen zu beantworten:</p>
<p><strong>Wie lange gibt es die Band Zärtlichkeiten mit Freunden und wie habt Ihr Euch gefunden?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Uns gibt es, seit wir denken können. Oder zumindest solange, wie wir uns erinnern, denken zu können. Ein Foto der Bandgründungsfeierlichkeiten liefert den Beweis. Man kann es auf unserer Homepage ansehen. Wir sind ungefähr vier Jahre alt und sitzen am Konferenztisch im Garten von Tante Renate. Der erste Auftritt als Band folgte nach entbehrungsreichen Jahren des Probens im Jahre 1999Wir sollten bei einer Schiffstaufe für den entsprechend würdigen Rahmen sorgen. Es ist uns aber nicht gelungen.</p>
<p><strong>Mittlerweile spielt Ihr das Programm schon einige Jahre. </strong><strong>Neues ist immer wieder dazu gekommen und andern Teile sind verschwunden. Wie lange </strong><strong>dauert eine Vorführung mit allen Gags? Spielt ihr die auch in einem Stück?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Leider können wir diese Frage nicht hinreichend beantworten. Es müsste etwas über eine Woche werden. Wir tragen uns aber schon lange mit dem Gedanken, einmal einen Auftritt in voller Länge für das &#8220;Guinness-Buch der Rekorde&#8221; oder wenigstens für das &#8220;Sternburger-Buch der Rekorde&#8221; zu spielen. Die bestehende Rekordspielzeit ist, nach unserer Recherche, sehr lang. Das halten wir sicher nicht durch. Wir müssen ja auch mal aufs Klo gehen.</p>
<p><strong>Eure TV-Präsenz ist bemerkenswert. Ihr seid unter anderem bei Stefan </strong><strong>Raab und Ottfried Fischer aufgetreten. Inwieweit haben solche </strong><strong>weitreichenden Medien Einfluss auf Eure Buchungen?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Ein Fernsehauftritt ist wie ein bewegtes Plakat. Es wird von sehr vielen Leuten wahrgenommen. Im Idealfall sogar von Mitgliedern der Zielgruppe. Und wenn die dann hinterher auf die Homepage klicken und Eintrittskarten für ein Konzert kaufen, dann merken wir das. Vor allem, wenn es Karten für ein Konzert von uns sind. Denn wir fahren ja auch auf das Konzert und sehen die Leute dann im Zuschauerraum.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="339" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DNKaLv5kyOc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="339" src="http://www.youtube.com/v/DNKaLv5kyOc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Darstellende Künstler haben es zunehmend schwer an Engagements zu </strong><strong>gelangen. Was ist der effektivste Weg einen Gig zu bekommen?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Das ist ein schwierige Frage. Zunächst muss man sich einen Termin suchen an dem man selbst und möglichst viele andere auch Zeit haben. Dafür bietet sich ein Sonnabend an. Dann sollte man diesen Termin bekanntgeben und sich selbst auch gut notieren, damit man ihn nicht vergisst oder zu einem anderen Ort fährt. Bevor der Termin heranrückt, sollte noch einmal geübt werden. Wenn man dann bei der Durchführung ein gutes Resultat erzielt, dann merken es sich die Leute und kommen wieder, oder legen jemand anderem nahe, auch einmal nach einem Termin zu spähen.</p>
<p>Weiterhelfen kann auch: Viel Spielen, sich nicht ärgern, wenn nur wenige kommen, gemischte Shows mit regional bekannteren Kollegen spielen, Teilnahme an Wettbewerben, Medienkontakte knüpfen und pflegen, freundliche Pressearbeit und &#8211; ganz wichtig &#8211; liebevolle Fanpflege. Uns hat die Internationale Kulturbörse in Freiburg viele Türen geöffnet. Wir empfehlen, wenn man ernsthaft innerhalb kürzester Zeit eine Menge Veranstalter erreichen möchte, dort zu spielen.</p>
<p><strong>Was zeichnet Euren Humor besonders aus?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Das müssen andere beurteilen. Zum Beispiel welche, die sich damit auskennen. Wir versuchen überraschend zu sein, manchmal albern, manchmal um die Ecke, manchmal langsam, manchmal blitzschnell, manchmal visuell, manchmal platt, manchmal nur für fünf Menschen im Fachpublikum, manchmal absurd und ohne Grund. Und das wichtigste, wir versuchen den Humor aus uns selbst entstehen zu lassen. Das finden wir glaubwürdiger.</p>
<p><strong>Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor. Auf welche Projekte dürfen wir uns freuen?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther: </em>Ich würde gern mal in fremden Ländern auftreten. Unser Programm bietet einige Stellen, die vielleicht sogar ohne oder nur mit wenig Sprache auskommen. Das wäre mein Traum, einmal oder auch mehrmals in anderen Ländern zu spielen. Nächsten Monat spielen wir in Belgien. Mal sehen, ob das der Anfang wird.</p>
<p><strong>In Eurem Liebesbrief (Newsletter) gebt Ihr regelmäßig Weltverbesserungsvorschläge. Welche Projekte liegen Euch aktuell besonders am Herzen?</strong></p>
<p><em>Christoph Walther:: </em>Ja, wir versuchen neben all dem Quatsch auch andere uns wichtige Dinge in die Welt zu posaunen. Wir unterstützen eine Organisation namens &#8221;Rettet den Regenwald&#8221;. Das klingt vielleicht ein bisschen altbacken, weil Regenwald schon in den Achtzigern ein Thema war. Aber es geht nicht mehr nur um Schränke aus Tropenholz. Es ist verrückt, welche Zusammenhänge bestehen. Kaufe ich hier in Deutschland eine konventionelle Milch, oder ein Schnitzel, eine Schokolade oder betanke ich mein Auto, sorge ich eventuell mit dafür, dass irgendwo Regenwald abgeholzt wird. Diese Zusammenhänge sind nicht jedem bewusst. Wie auch?</p>
<p>Deswegen empfehlen wir die Seite <a href="http://www.regenwald.org/">www.regenwald.org</a> und all die Informationen und Kampagnen, die man dort finden kann. Wir sehen auch eine Gefahr in der Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere. Es ist erschreckend, wie eng Politik und Wirtschaft hier vernetzt, oder gar verfilzt sind. Dazu findet man einige Dinge auf unserer Homepage.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Zärtlicheiten mir Freunden muss man live sehen. Geht auf <a href="http://www.zaertlichkeitenmitfreunden.de/" target="_self">ihre Seite</a> und schaut, wann sie in Eurer Nähe spielen. Damit Ihr immer auf dem Laufenden gehalten werdet, empfehle ich, sich in den Newsletter einzutragen. Ich habe das auch gemacht und bekommt regelmäßig einen Liebesbrief.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/" target="_self">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></span></p>
<p><a title="Activity Spiel: Anleitung, Begriffe und Spielfeld" href="http://www.pantomime-popkultur.de/2011/02/activity-spiel-anleitung-begriffe-und-spielfeld/">Activity Spiel: Anleitung, Begriffe und Spielfeld</a></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/12/17/mit-diesen-apn-daten-kann-man-mit-dem-iphone-im-internet-surfen/" target="_self">Mit diesen APN Daten kann man mit dem iPhone im Internet surfen</a></span></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Maler Til Köhler: &#8220;Meine erste Zeichnung verkaufte ich in der 5. Klasse für 50 Pfennig&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/01/18/maler-til-kohler-meine-erste-zeichnung-verkaufte-ich-in-der-5-klasse-fur-50-pfennig/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[maler]]></category>
		<category><![CDATA[Til Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Til hat gezeichnet, seit er sich erinnern kann. Er entwarf Fantasieinseln, Fabrikentwürfe, und Turtles-Illustrationen. In der Schule kritzelte er alle Hefte mit Monstern und Comicfiguren voll.

Seine erste Zeichnung verkaufte er in der 5. Klasse für 50 Pfennig. Nach Berufsideen in Richtung Architektur und Grafikdesign, war eigentlich das ausschlagende Ereignis in Entwicklung zur Kunst, ein Zeichenkurs. Diesen begann der Wahlberliner im Alter von 18 Jahren. Nach 2 weiteren Jahren bewarb er sich im Jahre 2000 an der UdK Berli]]></description>
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<p>Til hat gezeichnet, seit er sich erinnern kann. Er entwarf Fantasieinseln, Fabrikentwürfe, und Turtles-Illustrationen. In der Schule kritzelte er alle Hefte mit Monstern und Comicfiguren voll.</p>
<p>Seine erste Zeichnung verkaufte er in der 5. Klasse für 50 Pfennig. Nach Berufsideen in Richtung Architektur und Grafikdesign, war eigentlich das ausschlagende Ereignis in Entwicklung zur Kunst, ein Zeichenkurs. Diesen begann der Wahlberliner im Alter von 18 Jahren. Nach 2 weiteren Jahren bewarb er sich im Jahre 2000 an der UdK Berlin.<span id="more-22741"></span></p>
<p>Hier studierte er bei Prof. <a href="http://www.volkerstelzmann.de/" target="_self">Volker Stelzmann</a> figürliche Malerei, besuchte Kurse von Frank Geßner, Kudielka, Koberling und Kürschner. 2006 beendete er diese Zeit als Meisterschüler. Seitdem arbeitet er als freischaffender Künstler, zuerst in einem Atelier in Kreuzberg und nun im Stadtteil Wedding.</p>
<div id="attachment_22801" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-22801 " title="Til Köhler Selbstportait" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/01/til-Köhler-Selbstportait.jpg" alt="til Köhler Selbstportait Maler Til Köhler: Meine erste Zeichnung verkaufte ich in der 5. Klasse für 50 Pfennig" width="250" height="336" /><p class="wp-caption-text">Selbstportait</p></div>
<p><em>Til Köhler:</em> Ein Stück weit habe ich mich eigentlich nie selbstständig dafür entschieden. Ich habe mich einfach an der UdK beworben, wurde gleich angenommen und der Rest hat sich ergeben.<br />
<strong> Wie findest Du die Käufer für Deine Werke?</strong></p>
<p>Manchmal melden die Interessenten sich bei mir, weil sie von mir Bilder in Ausstellungen oder auf meiner Website gesehen haben. Hin und wieder bekomme ich auch mal einen Portrait-Auftrag oder ähnliches. Ansonsten muss man sich natürlich auch bewerben z.B. bei Kunstvereinen oder direkt bei Galerien, damit Kunstsammler die Arbeiten sehen.</p>
<p><strong>Inwieweit hat Dir Deine Ausbildung dabei geholfen, als freiberuflicher Künstler erfolgreich zu arbeiten?</strong></p>
<p><em>Til Köhler: </em>Ich glaube  in künstlerischer Hinsicht habe ich viel Glück gehabt mit meiner Ausbildung. Ich durfte bei sehr guten Leuten lernen, bin aber auch immer wieder zu Menschen mit unterschiedlichen Ansätzen gegangen, weil mich die verschiedenen Positionen interessiert haben.</p>
<p>In ökonomischer Hinsicht war das manchmal nicht so förderlich, da all diese Leute sozusagen schon ihre Schäfchen ins Trockene gebracht hatten und sich ganz auf die Kunst konzentriert könnten. Das kann man sich als junger Maler nicht erlauben.</p>
<p><strong>Was kannst Du jungen Malern und Grafikern mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p><em>Til Köhler: B</em>evor man freie Kunst studiert, erst mal eine Ausbildung machen, zum Lithograph, Mediengestalter, oder Kunst auf Lehramt studieren. Dann hat man ein Standbein, von dem man arbeiten kann und steht nicht sofort unter Druck, verkaufen zu müssen. Außerdem bekommt man ein Gefühl dafür, was es bedeutet eine eigene Firma zu haben, denn das tut man ja letztendlich als freier Künstler.<br />
<strong> Welche Pläne hast Du für die Zukunft?</strong></p>
<p><em>Til Köhler: </em>In nächster Zeit möchte ich ein paar Projekte angehen, wo nicht mehr hundert Prozent die Malerei im Mittelpunkt steht, sondern wo auch andere Elemente wie Zeichentrick und Performance mit einbezogen werden.</p>
<p>Besucht die Website von <a href=" http://www.tilkoehler.de" target="_self">Til Köhler</a> und schaut Euch seine Arbeiten an. Portraitanfragen nimmt er gerne entgegen.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.pantomime-popkultur.de/2010/11/pantomime-spiele-und-begriffe/" target="_self">Lustige Pantomime Begriffe</a></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/12/27/visitenkarten-idee-fur-autoren-und-schriftsteller-du-willst-mal-eine-leseprobe-bitteschon/" target="_self">Visitenkarten-Idee für Autoren und Schriftsteller: Du willst eine Leseprobe? Bitteschön</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/11/21/diese-app-macht-das-iphone-4-fast-zur-spiegelreflexkamera/" target="_self">Diese Video-App macht das iPhone 4 fast zur Spiegelreflexkamera</a></span></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Peer Wandiger: &#8220;Vor dem ersten Tastendruck sollte man erstmal nachdenken!&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/07/15/peer-wandiger-vor-dem-ersten-tastendruck-sollte-man-erstmal-nachdenken/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 19:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Anfangen beginnen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[installieren]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Wandiger]]></category>
		<category><![CDATA[selbsständig]]></category>
		<category><![CDATA[selbständig im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Peer Wandiger ist in der deutschen Bloggerszene schon lange eine feste Größe. Sein Blog selbständig-im-netz.de ist sehr erfolgreich und gibt regelmäßig gute Ratschläge und Lösungsvorschläge für Webseitenbetreibern, die im Netz ihr Glück versuchen. Auf Kunstundso spricht er über die Basics, um einen Blog auf die Beine zu stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="attachment_11971" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/15/peer-wandiger-vor-dem-ersten-tastendruck-sollte-man-erstmal-nachdenken/"><img class="size-full wp-image-11971 " title="Blog hand" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/07/Blog-hand.jpg" alt="Blog hand Peer Wandiger: Vor dem ersten Tastendruck sollte man erstmal nachdenken!" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Bloggen ja, aber wie beginnen? Foto: inju</p></div>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/670437eea37e4a00bfddeea5fa49314f" alt=" Peer Wandiger: Vor dem ersten Tastendruck sollte man erstmal nachdenken!" width="1" height="1" title="Peer Wandiger: Vor dem ersten Tastendruck sollte man erstmal nachdenken!" /><br />
Peer Wandiger ist in der deutschen Bloggerszene schon lange eine feste Größe. Sein Blog <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/">selbständig-im-netz.de</a> ist sehr erfolgreich und gibt regelmäßig gute Ratschläge für Webseitenbetreibern, die im Netz ihr Glück versuchen. Auf Kunstundso spricht er über die Basics, um einen Blog auf die Beine zu stellen.</p>
<p><span id="more-11921"></span></p>
<p><strong>Mit </strong><strong><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/">selbständig-im-netz.de</a></strong><strong><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/"> </a></strong><strong>ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Blogs. Über 1300 Artikel hast du bereits veröffentlicht. An welchen Projekten arbeitest Du noch parallel?</strong></p>
<p>Es gibt sicher noch viele erfolgreichere Blogs. Das hängt natürlich auch davon ab, wie Du &#8220;erfolgreich&#8221; definierst. Aber sowohl finanziell, als auch von den Besucherzahlen, gibt es sicher eine Menge erfolgreichere Blogs. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Ansonsten blogge ich ja auch auf <a href="http://www.blogprojekt.de/">Blogprojekt.de</a> und betreue mein neues Selbständig im Netz Forum <a href="http://sin-forum.de/">sin-forum.de</a>. Zudem bin ich ja selbständig und baue Websites für regionale Kunden.</p>
<p>Und nicht zu vergessen natürlich auch mein &#8220;Projekt&#8221; Familie. Da gibt es auch eine Menge zu tun. (lacht)</p>
<p><strong>Was sind die wichtigsten Dinge, die Du in der ganzen Zeit gelernt hast?</strong></p>
<p>Einerseits sollte man Spaß an der Sache haben. Egal ob als Selbständiger oder mit einem normalen Job, man wird nie einen 8 Stunden Tag haben. Und wer mit seinem Blog erfolgreich sein will, muss viel Zeit und Ausdauer investieren. Da hilft es sehr, wenn man Spaß dabei hat.</p>
<p>Zudem sollte man aber auch eine gewissen Business-Denkweise haben. Denn nur mit Spaß und netten Inhalten wird man nicht unbedingt erfolgreich. Es ist wichtig, dass man die Vermarktung Intensiv der eigenen Sites betreibt. Da gibt es so viel, was man im Social Web machen kann.</p>
<p>Und auch das Networking ist natürlich ein wichtiger Faktor im Web.</p>
<p><strong>Wie motivierst Du Dich auch an schlechten Tagen am Ball zu bleiben und zu schreiben?</strong></p>
<p>Es gibt immer wieder Tage, wo ich lieber im Bett bleiben würde. (lacht) Es hilft mir, eine Routine zu haben. Einfach früh den Kaffee machen, Mails lesen, Feedreader checken etc. Dann ist man schon mal drin. Und natürlich muss ich meine Zeit gut einteilen und zwischen der Arbeit für meine Kunden und meinen eigenen Projekten eine gute Balance zu finden.</p>
<p>Die Devise &#8220;Eat that Frog&#8221; hilft mir an schlechten Tagen oft recht gut. Als erstes früh eine richtig fiese Aufgabe erledigen, die man am liebsten vor sich her schiebt. Dann ist der Rest an diesem Tag nur noch halb so wild.</p>
<p><strong>Was sind die besten Wege um Leser für seine Artikel zu finden?</strong></p>
<p>Zu aller erst natürlich erstmal Artikel, die Leser überhaupt interessieren. Das war bei mir nicht schwer, da ich ja über mein eigenes Arbeitsleben schreibe. Ansonsten sollte man sich genau anschauen, was die Zielgruppe bewegt und welche Sorgen und Wünsche diese hat. Und was vor allem von anderen noch nicht bedient wurde.</p>
<p>Und nachdem man dann den Artikel geschrieben hat, muss man diesen vermarkten. Das geht heute über Facebook, Twitter, Social News Sites, Bookmarking Services, Gastartikel etc. Es gibt eine Menge Kommunikationsmittel im Web, die man auch aktiv nutzen sollte.</p>
<p>Wenn man diese Kombination aus &#8220;interessanten und einzigartigen Inhalten für die Zielgruppe&#8221; und &#8220;Marketingaktionen in Richtung der Zielgruppe&#8221; hinbekommt, dann sollte es auch keine Probleme mit genügend Lesern geben.</p>
<p><strong>Aller Anfang ist schwer. Ich habe in meinem Artikel &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/10/10-grunde-warum-man-einen-blog-schreiben-sollte/">10 Gründe warum man einen Blog schreiben sollte</a></strong><strong>&#8221; schon einige Anreize über das Schreiben von Blogs gegeben. Was empfiehlst Du Beginnern? Wie sehen die ersten Schritte aus?</strong></p>
<p>Vor dem ersten Tastendruck und sogar vor der Installation des Blogs sollte man erstmal nachdenken.</p>
<p>Wen will man erreichen? Was bewegt diese Zielgruppe? Welche Blogs gibt es in diesem Bereich schon und was machen die gut und vor allem was machen die schlecht? Wie unterscheidet man sich positiv (USP) von den anderen Konkurrenten?</p>
<p>Viele Blogs scheitern schon vor dem eigentlichen Blogstart, weil sie nur einen erfolgreichen Blog kopieren wollen. Das wird aber nicht funktionieren.</p>
<p><strong>Wie findest Du die Themen für Deine Posts?</strong></p>
<p>Ich habe so viele Entwürfe in meinem Blog, dass es für 1 Jahr reichen würde. Und es werden immer mehr. Täglich lese ich Dinge auf Twitter, auf Social News Sites, in meinem Forum und im Gespräch mit anderen Bloggern. Aber auch meine Websites-Kunden bringen mich immer wieder auf Idee.</p>
<p>Am Anfang dachte ich wirklich auch manchmal &#8220;Über was soll ich bloß schreiben?&#8221;. Aber das hat sich mit der Zeit gegeben und seit ich alle Ideen als Entwürfe notiere und Stichworte und Links dazu ergänze, habe ich keine Probleme mit Artikel-Ideen. Eher im Gegenteil.</p>
<p><strong>Du bist sehr routiniert und schreibst fast immer einen Post pro Tag. Wie lange benötigst Du für im Schnitt für einen Artikel von der Idee bis zur Veröffentlichung?</strong></p>
<p>Gerade heute saß ich 4 Stunden an einem Artikel. Da ging es um Banner-Plugins und ich habe diese teilweise noch einmal genau getestet. So was kostet natürlich Zeit.</p>
<p><img class="size-full wp-image-11981 alignleft" title="peerwandiger" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/07/peerwandiger.jpg" alt="peerwandiger Peer Wandiger: Vor dem ersten Tastendruck sollte man erstmal nachdenken!" width="70" height="70" /></p>
<p>Andere Artikel schreibe ich in 1 Stunde, da ich einfach meine Meinung zu einem Thema niederschreibe und nicht groß recherchieren muss. Es ist also recht unterschiedlich. Da ich aber keine 5 zeiligen News veröffentliche, dauert es immer schon eine Weile.</p>
<p><strong>Erfahrt mehr über Peer und seine Projekte auf </strong><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/"><strong>selbständig-im-netz.de</strong></a><strong> und folgt ihm auf </strong><a href="http://twitter.com/selbstaendig"><strong>Twitter</strong></a><strong>.</strong></p>
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		<title>Dr.Nojoke: &#8220;Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal ob bei der Netaudio oder beim Grillen im Berliner Mauerpark. Es scheint, dass der Musiker und Ausnahme-DJ Dr.Nojoke überall gleichzeitig ist. Immer mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen. Er kennt die berliner Szene der zeitgenössischen elektronischen Musik wie kein Zweiter. Auf Kunstundso spricht er über die Kraft des Netzwerkes.]]></description>
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<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/19/dr-nojoke-ohne-netzwerke-bist-du-hilflos-verloren/"><img class="alignnone size-large wp-image-10711" title="dr.nojoke_phonehead_interview" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/06/dr.nojoke_phonehead_interview-1024x766.jpg" alt="dr.nojoke phonehead interview 1024x766 Dr.Nojoke: Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren." width="491" height="368" /></a></p>
<p>Egal ob bei der Netaudio oder beim Grillen im berliner Mauerpark. Es scheint, dass der Musiker und Ausnahme-Produzent Dr.Nojoke überall gleichzeitig ist. Immer mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen. Er kennt die berliner Szene der zeitgenössischen elektronischen Musik wie kein Zweiter. Auf Kunstundso spricht er über die Kraft des Netzwerkes.<span id="more-10161"></span></p>
<p><strong>Du bist in Berlins Clubszene eher unter dem Namen Dr. Nojoke bekannt. Wie kam es zu dem Namen und was sind Deine aktuellen Projekte?</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke:</em> Dr.Nojoke ist ein Wortspiel mit meinem Namen, mehr wird nicht verraten. Ich schreibe das in einem Wort, ich bin ja kein Doktor, sondern verstehe es als meinen Namen. Er ist weder deutsch, noch englisch oder japanisch, sondern dr.nojokisch. (lacht) Ich habe Anfang des Jahres ein Label namens <a href="http://www.unoiki.net/">UNOIKI</a> gegründet. Dabei handelt es sich um ein Kollektiv sorgfältig ausgewählter Künstler. UNOIKI ist eine explorative Plattform für grenzüberschreitende Musik und Kunst. Wir haben gerade unsere erste CD mit dem Titel UNdefinition herausgebracht, ein Gesamtkunstwerk aus einem außergewöhnlichen Packaging, Design, einem philosphischen Essay und hervorragender Musik. Es sind noch ein paar Exemplare übrig.</p>
<p>Dann bin ich noch ein Teil von <a href="http://www.myspace.com/trioon">TRIoon</a>, einem improvisativen, audiovisuellen Trio mit J-Lab (Musik) und Servando Barreiro (Visuals). Wir haben auf dem Netaudio Festival Berlin und gerade auf dem Visual Berlin Festival Shows unserer Berlin Wall of Sound performt. Disese Show haben wir zum 20-jährigen Mauerfall realisiert. Sie basiert auf Bildern und Feldaufnahmen, die wir letztes Jahr auf dem Berliner Mauerweg geschossen haben. Die Feldaufnahmen sind auf Radio Aporee gehostet. Schaut <a href="http://aporee.org/maps/work/projects.php?project=berlinwallofsound">hier</a>. Außerdem habe ich zusammen mit der Tänzerin Carolin Gödeke und dem Grafiker/VJ Vitamin K+ vom Tritamin Live Video Kollektiv eine audiovisuelle Tanzperformance erarbeitet. Sie heißt <a href="http://www.myspace.com/horrorvacuiperformance">HORROR VACUI &#8211; Die Suche nach der Leere</a>. Es geht im Großen und Ganzen um die Ambivalenz unserer Gefühle zu Leere.</p>
<p>Dann jamme ich ab und an mit ein paar Leuten, die ich auf dem Ableton Live Users Meeting kennengelernt habe, zusammen unter dem Namen <a href="http://soundcloud.com/dr-nojoke/transit-audio-laptop-jam-session-02-03-2010">Transit Audio</a>. Mit der dänischen Tänzerin Christine Borch habe ich dieses Jahr auch eine Performance erarbeitet und aufgeführt. Diese heißt <a href="http://www.tanzforumberlin.de/trailer151.html">what my neck remembers, my neck will forget</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10911" title="dr.nojoke at svaj -photo by magnus guellenhammar_3" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/06/dr.nojoke-at-svaj-photo-by-magnus-guellenhammar_3-300x300.jpg" alt="dr.nojoke at svaj photo by magnus guellenhammar 3 300x300 Dr.Nojoke: Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren." width="300" height="300" /></p>
<p><strong>Im kreativen Bereich und speziell in der elektronischen Musik funktioniert vieles auf Freundschafts-Basis. Wie wichtig ist der persönliche Kontakt zu den einzelnen &#8220;Entscheidern&#8221; und anderen Künstl</strong><strong>ern?</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke</em>: Das ist absolut super wichtig. Ohne Netzwerk bist du hilflos verloren. Deshalb heißt es auch networken, was das Zeug hält. Wichtig ist dabei nicht nur der Geschmack, sondern eben auch, ob man den Anderen mag oder nicht. Dabei bilden sich ganz automatisch Interessengemeinschaften. Man hält dann quasi zusammen und pusht den Anderen auf Facebook, Myspace oder Soundcloud, aber man macht das natürlich gerne, wenn man das Zeug von dem Anderen mag.</p>
<p>Für UNOIKI habe ich zum Beispiel ganz konkret Künstler angefragt, die ich sehr schätze. Zu einigen hatte ich schon vorher Kontakt, zu den anderen war es auch nicht schwer Kontakt herzustellen, da man sich quasi über die Musik schon kannte und ein gewisser Vertrauensvorschuss dadurch schon existierte. Natürlich braucht man dazu eine klare Vision, aber man muss dann auch Ergebnisse liefern, das Netzwerk sowohl füttern als auch melken. Und natürlich konnte ich kein Geld bieten, unser aller Kapital ist unsere Kreativität und einzigartige Vision. Das wollte ich schnüren und zusammenbinden, um zusammen mehr Aufmerksamkeit für alle Künstler und deren Produkte zu erreichen.</p>
<p>Wir haben ja alle kaum ein andere Wahl. Jeder fummelt für sich alleine rum und jeder merkt wie schwer das ist, auch wenn man regelmäßig neue Tracks, Grafiken, Fotos oder Videos rausbringt. Ich würde nicht sagen, dass der Austausch auf Freundschaftsbasis beruht, sondern auf Wertschätzung, Respekt und Vertrauen (was natürlich zu Freundschaft gehört), aber auch auf Freiheit und Neugier. Aber die Motiviation dahinter ist doch klar die Promotion und die Erkenntnis, dass man zusammen mehr schaffen kann. Ich bekomme dabei nichts geschenkt, sondern jeder bringt sich nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ein.</p>
<p><strong>Wie kann man diese Beziehungen pflegen?</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke</em>: Einerseits natürlich indem man sich trifft, und zwar meistens spontan und ohne Verabredung in Clubs und auf Events. Zwischen den Events trifft man sich auf Facebook, Soundcloud, Myspace&#8230; bei wichtigen Sachen auch ma perl E-mail. Außerdem steht man per <a href="http://www.kunstundso.com/2010/01/09/neue-auftrage-mit-newslettermarketing-jetzt/">Newsletter</a> auch im Austausch, spielt sich neue Sachen vor, teilt sie auf soundcloud oder gibt Kommentare als Gegenleistung ab. Dabei bilden sich dann Kooperationen oder Labels fragen an, ob man dies oder das releasen könnte. Und genau das will man ja auch, wenn man sich dort rumtreibt. Jeder verfolgt dabei natürlich seine eigenen Interessen. Ein Label will gute Musik, ein Producer will veröffentlichen, man erhofft sich bei einer Kooperationen spannende Dinge zu erleben oder seinen Horizont zu erweitern und etwas zu lernen beim Anderen.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-10921" title="dr.nojoke_one_minute_silence_2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/06/dr.nojoke_one_minute_silence_2-300x200.jpg" alt="dr.nojoke one minute silence 2 300x200 Dr.Nojoke: Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren." width="300" height="200" /></p>
<p><strong>Welche Projekte hast Du realisiert, die ohne Deine persönlichen guten Kontakte, nicht zustande gekommen wären.</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke: </em>Da gibt es viel zu erzählen. Reingekommen in die Szene bin ich hauptsächlich durch Cotumo von <a href="http://www.myspace.com/aliasakaaka">Aka Aka</a> und Ferri aka M_Ferri von <a href="http://www.myspace.com/autistrecords">Autist Records</a>. Dadurch hat sich dann vieles von alleine ergeben. Autist wurde ja von vielen Leuten schnell wahrgenommen, dadurch habe ich Kontakte nach Italien und Brasilien bekommen. Auf dem Freerotation Festival in Wales, wo ich einer der Residents bin, lernt man auch immer eine Menge Leute kennen. Dort habe ich Künstler wie Jackmate, Tom Ellis, Shackleton, Sven Weisemann, Freund der Familie, Russ Gabriel usw. kennengelernt. Aber auch Nico, einen jungen chilenischen DJ, der später in Berlin gewohnt hat. Er hat mich an einen anderen chilenischen Freund vermittelt, der zu der Zeit in Johannesburg lebte. So bin ich nach Südafrika gekommen.</p>
<p>Jon aka J-Lab habe ich durch seine Netaudio Musik schätzen gelernt. Er hat dann mal auf demselben Fest gespielt wie ich und seitdem sind wir befreundet. Jetzt lebt er in Berlin und wir spielen zusammen in TRIoon. Dies ist ursprünglich ein kooperatives Projekt von Netaudio London und Berlin im Rahmen der Club Transmediale 2009.</p>
<p><strong>Welchen Stellenwert räumst Du persönlichen Treffen und die Kommunikation über die sozialen Netzwerke ein?</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke: </em>Na, eine hohen natürlich. Es ist doch schön, wenn Dinge so laufen &#8211; unabhängig von den gierigen pop-kapitalistischen Strukturen. Ein Jeder kann sich dadurch selbst promoten, unabhängig und selbstbestimmt.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-10931 alignleft" title="dr.nojoke_goes_ummagumma_4" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/06/dr.nojoke_goes_ummagumma_4-200x300.jpg" alt="dr.nojoke goes ummagumma 4 200x300 Dr.Nojoke: Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren." width="200" height="300" /></p>
<p><strong>Wenn Freunde sich gegenseitig helfen, dann kommen viele Projekte mit einem kleinen Budget aus. Teilweise ist die Motivation bei den verschiedenen Teilnehmern auch unterschiedlich und die Unternehmungen geraten ins Stocken. Wie sollte man mit solchen Situationen umgehen?</strong></p>
<p><em>Dr.Nojoke: </em>Hm, schwierig so allgemein zu beantworten. Man sollte sich gegeneinander vertrauen können. Und man sollte gemeinsam darüber sprechen, wenn es unklar ist, was jeder möchte. Bei Engagements helfen eventuell Verträge. Gemeinsame Projekte können natürlich schnell sterben. Das ist jedenfalls meine Erfahrung, die ich mit Bands gesammelt habe. Seither begebe ich mich nur noch ungerne in Bandstrukturen. Zeitgebundene oder Aufgabengebundene Projekte finde ich attraktiver.</p>
<p><strong>Vielen Dank</strong><strong>.</strong></p>
<p>Schaut Euch auf den Seite von Dr.Nojoke um:</p>
<p><span style="font-family: Consolas, Monaco, 'Courier New', Courier, monospace; line-height: 18px; font-size: 12px; white-space: pre;"><a href="http://www.drnojoke.de/">drnojoke.de</a></span></p>
<p><span style="font-family: Consolas, Monaco, 'Courier New', Courier, monospace; line-height: 18px; font-size: 12px; white-space: pre;"><a href="http://www.myspace.com/drnojoke">myspace.com/drnojoke</a></span></p>
<p><span style="font-family: Consolas, Monaco, 'Courier New', Courier, monospace; line-height: 18px; font-size: 12px; white-space: pre;"><a href="http://www.facebook.com/dr.nojoke">facebook.com/dr.nojoke</a></span></p>
<p>Ihr findet einen Menge interessante Projekte und viel elektronische Musik. Aktuell ist das UNOIKI-Projekt &#8220;<a href="http://www.unoiki.net/projects-collaborations/silence/">Silence</a>&#8221; zu dem jeder beitragen kann, indem er sich grahpisch, musikalisch oder in sonst irgendeiner Form mit dem Thema auseinander setzt.</p>

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