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	<title>Kunst und so. &#187; Produktivität</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>Schluss mit &#8220;beschäftigt sein&#8221;!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich jedes mal nur einen Cent für das Hören des Satzes "Ich habe keine Zeit, weil ich so viel zu tun habe." bekommen würde, wäre ich ein reicher Mann. Zugegeben, mir kam er auch schon über die Lippen, aber ich beteuere Besserung. Es gibt einen großen Unterschied zwischen produktiv und beschäftigt sein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12311" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/22/schluss-mit-beschaftigt-sein/"><img class="size-full wp-image-12311 " title="Beschäftigt sein multitasking" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/07/Beschäftigt-sein-multitasking.jpg" alt="beschäftigt sein multitasking" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Hände voll zu tun. Foto: niezwyciezony </p></div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/c1d01154c2724ee8ae89c2a8cc66f90d" alt="" width="1" height="1" /><br />
Wenn ich jedes mal nur einen Cent für das Hören des Satzes &#8220;Ich habe keine Zeit, weil ich so viel zu tun habe.&#8221; bekommen würde, wäre ich ein reicher Mann. Zugegeben, mir kam er auch schon über die Lippen. Ich beteuere Besserung. Es gibt einen großen Unterschied zwischen produktiv und beschäftigt sein.<span id="more-12301"></span></p>
<h3><strong>Beschäftigt sein</strong></h3>
<p>Wir alle sind gern beschäftigt. Es fühlt sich gut an. Es beruhigt das Gewissen, etwas getan zu haben. Und das hat man auch. Leider nicht die wichtigen Sachen. Es ist einfach, sich mit tausend Dingen zu beschäftigen. Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen, der Zeit und Energie frisst, ohne wirklich etwas zu erreichen. Es gibt ein Wort dafür: <a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/04/7-wege-prokrastination-zu-minimieren/">prokrastinieren</a>. Unwichtige kleine Aufgaben erledigen, um die wichtigen nicht tun zu müssen. Wesentliche Herausforderungen anzugehen, erfordert ein höheres Maß an Konzentration und Selbstdisziplin. Es spart aber alle Recourcen, die für den andere Dinge nutzen kann.</p>
<h3><strong>Produktiv sein</strong></h3>
<p>Wer sich seine ToDo &#8211; Liste anschaut, und sich bei jedem Punkt fragt: &#8220;Bring diese Aufgabe wirklich das Hauptprojekt voran?&#8221;, der findet sich am Ende mit einer Aufstellung von zwei maximal drei Dingen wieder. Diese Aufgaben sind wirklich wichtig. Es sind meist die Themen, die man gern nach hinten schiebt, weil sie unangenehmer sind, als Blumen gießen oder Socken zu bügeln. Aber sind sie einmal erledigt, fühlt man sich doppelt so stolz als mit den 20 anderen kleine erledigten Dingen. Und huch, plötzlich fehlt der Druck, den Rest der gestrichenen &#8220;to Do&#8221;-Liste zu erledigen. Ihr kennt das ja, die Wohnung war noch nie so aufgeräumt wie in Prüfungszeiten.</p>
<h3><strong>Zeit verdienen</strong></h3>
<p>Nach dem Erledigen der wirklich wichtigen Aufgaben, habt Ihr genug Zeit verdient. Zeit zum entwerfen, etwas zu erschaffen oder einfach für Euch.</p>
<p>Welche Hilfsmittel benutzt Ihr um Euch auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren?</p>
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		<title>Kostenlose Bilder für Blogs und Webseiten – die ultimative Anleitung</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 11:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mensch ist ein visuelles Wesen und nimmt über 80% der Informationen über die Augen auf. Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte, deswegen benutze ich gern einen optischen Anker für meine Artikel. Es gibt diverse Möglichkeiten, auch hochwertige Photos kostenfrei zu bekommen. Hier ein Überblick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8901" class="wp-caption alignnone" style="width: 462px"><br />
<a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/27/kostenlose-bilder-fur-blogs-und-webseiten-–-die-ultimative-anleitung/#more-8891"><img class="size-full wp-image-8901    " title="Esel" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/schillergarcia.jpg" alt="Sei kein Esel" width="452" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Bringt keine Dukaten dafür Bilder: Flickr. Photo: schillergarcia</p></div>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/b1552f0b64034e3691dd35121a83bba1" alt="" width="1" height="1" /><br />
Der Mensch ist ein visuelles Wesen und nimmt über 80% der Informationen über die Augen auf. Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte, deswegen benutze ich gern einen optischen Anker für meine Artikel. Es gibt diverse Möglichkeiten, auch hochwertige Photos kostenfrei zu bekommen. Hier ein Überblick.<span id="more-8891"></span></p>
<p><strong>Probleme mit der Bildersuche via Google</strong></p>
<p>Was ist der erste Schritt für eine Suche im Netz? Richtig: Google. Bilder zu benutzen, die über Google gefunden wurden, bringen ein Problem mit sich: Die mögliche Verletzung von Urheberrecht. Ok, seien wir ehrlich: mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird ein Copyright verletzt. Die Auflösung und Qualität der Photos lässt oft zu wünschen übrig.</p>
<p><strong>Vorteil:</strong></p>
<ul>
<li> kostenfrei</li>
</ul>
<p><strong>Nachteil:</strong></p>
<ul>
<li>Copyrightverletzung</li>
<li>schlechte Qualität</li>
<li>manchmal etwas längere bzw. aufwendigere Suche</li>
</ul>
<p><strong>Bildersuche via Bildagenturen</strong></p>
<p>Wer es einfach haben möchte, kann seine Bilder über Bildagenturen kaufen. Die 3 größten Agenturen sind <a href="http://www.istockphoto.com">Istockphoto</a>, <a href="http://de.fotolia.com/partner/201853812">Fotolia</a> und <a href="http://www.shutterstock.com">Shutterstock</a>. Die Qualität ist hervorragend und die Suche geht schnell von der Hand. Die jeweiligen Nutzungsbedingungen findet Ihr auf den jeweiligen Seiten.</p>
<p><strong>Vorteil:</strong></p>
<ul>
<li>hohe Qualität</li>
<li> schnelle Suche</li>
<li> es wird kein Copyright verletzt</li>
<li>meist lizenzfreie royalty free Bilder à die Photos werden einmal erworben und können für alle weiteren Projekte benutzt werden</li>
</ul>
<p><strong>Nachteil: </strong></p>
<ul>
<li>kostenpflichtig</li>
</ul>
<p><strong>kostenlose Photoseiten</strong></p>
<p>Diese Bilder haben oft dieselbe Qualität wie kostenpflichtige Bilderagenturen. Leider ist die Auswahl stark eingegrenzt. Kostenneutrale Bilder findet Ihr z.B. auf <a href="http://www.photl.com/de/">photl.com</a>, eine Unterseite von <a href="http://www.turbophoto.com/Free-Stock-Images/">turbophoto.com</a> oder <a href="http://www.cepolina.com/freephoto/">cepolina.com</a> (Hinweis auf die Photoseiten ist meist obligatorisch)</p>
<p><strong>Vorteil:</strong></p>
<ul>
<li> hohe Qualität</li>
<li> schnelle Suche</li>
<li>es wird kein Copyright verletzt</li>
</ul>
<p><strong>Nachteil </strong></p>
<ul>
<li> geringe Auswahl</li>
</ul>
<div id="attachment_9031" class="wp-caption alignnone" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-9031   " title="Problemkind" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/Problemkind.jpg" alt="Mercedes auf Wiese" width="491" height="318" /><p class="wp-caption-text">Photo: Problemkind</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kostenlose Bilder über Flickr</strong></p>
<p>Flickr ist eine Social-Media-Plattform für Bilder. Jeder User kann seine Photos mit anderen Mitgliedern teilen. Er hat auch zusätzlich die Möglichkeit, seine Werke unter eine Creative Common-Lizenz zu stellen. Das bedeutet, dass im günstigsten Fall nur der Photograph mit Namen erwähnt werden muss. Am besten Ihr startet Eure Bildersuche auf der Flickr: <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/">Creative Commons-Seite</a>.</p>
<p>Hier findet Ihr kostenlose Photos, die unter folgenden Bedingungen verwendet werden können:</p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-8931" title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" />Namennennungs-Lizenz:</strong> Die Bilder können für jeden Zweck benutzt werden, solange der Photograph namentlich erwähnt wird.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<p><strong><img class="alignnone" title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" /><img class="size-full wp-image-8941 alignnone" title="cc_icon_noderivs.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_noderivs.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons keine Bearbeitung" width="32" height="32" />Namennennungs- + keine Bearbeitungen-Lizenz:</strong> Neben der namentlichen Nennung des Photographen darf das Bild nicht verändert werden. Also kein Beschneiden, keine Farbkorrekturen oder sonstige Veränderungen.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-nd-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<p><strong><img title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" /><img title="cc_icon_noderivs.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_noderivs.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons keine Bearbeitung" width="32" height="32" /><img class="alignnone size-full wp-image-8981" title="cc_icon_noncomm.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_noncomm.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons keine kommerzielle Nutzung" width="32" height="32" />Namennennungs- + keine Bearbeitungen- + keine kommerzielle Nutzungs-Lizenz:</strong> Der Name des Urhebers muss auch hier genannt werden. Die Bilder dürfen nicht bearbeitet werden und zusätzlich nicht kommerziell genutzt werden. Das gilt auch für Blogs und andere Webseiten, denen unterstellt werden kann, mit Hilfe der Bilder Geld zu verdienen. Wenn Ihr in Betracht zieht mit dem Webprojekt früher oder später Geld zu verdienen, rate ich Euch bei den beiden oberen Lizenzen zu bleiben. Damit habt Ihr das Urheberecht auf Eurer Seite.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-nc-nd-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<p><strong><img title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" /><img title="cc_icon_noncomm.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_noncomm.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons keine kommerzielle Nutzung" width="32" height="32" />Namennennungs- + keine kommerzielle Nutzungs-Lizenz: </strong>Wie in der Kategorie davor, muss der Photograph genannt werde. Für eine kommerzielle Nutzung ist diese Lizenz tabu.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-nc-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<p><strong><img title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" /><img title="cc_icon_noncomm.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_noncomm.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons keine kommerzielle Nutzung" width="32" height="32" /><img class="alignnone size-full wp-image-8991" title="cc_icon_sharealike.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_sharealike.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons gleiche Lizenzbedingunen" width="32" height="32" />Namennennungs- + keine kommerzielle Nutzungs- + Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Lizenz:</strong> Der Name es Photographen muss in jeder Kategorie erwähnt werden. Die Bilder dürfen in keinem Zusammenhang stehen, in dem Ihr Geld verdient. Wenn die Bilder bearbeitet werden, dürfen die Endresultate nur unter der selben Creativ Common-Lizenz veröffentlicht werden. Damit bleiben auch die Veränderungen für jedermann Nutzbar.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-nc-sa-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<p><strong><img title="cc_icon_attribution.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_attribution.gif.v2.jpg" alt="creativ commons Namensnennung" width="32" height="32" /><img title="cc_icon_sharealike.gif.v2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/cc_icon_sharealike.gif.v2.jpg" alt="Creativ Commons gleiche Lizenzbedingunen" width="32" height="32" />Namennennungs- Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Lizenz: </strong>Die Angabe des Photographen ist obligatorisch. Bearbeitungen des Bildes müssen unter denselben Bedingungen weitergegeben werden.</p>
<p>Hier der passende <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/by-sa-2.0/">Suchlink</a>.</p>
<div id="attachment_9001" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-9001 " title="Spigoo" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/Spigoo.jpg" alt="Schloss" width="480" height="302" /><p class="wp-caption-text">Photo: Spigoo</p></div>
<p>Jetzt ist es nur noch ein Kinderspiel: Da die Seite international ist, empfiehlt es sich, die Suchbegriffe in Englisch einzugeben.</p>
<p>Auf einer Seite wie Flickr befinden sich nicht nur Meisterwerke, sondern auch eine Menge Schnappschüsse, die in den meisten Fällen nicht zu gebrauchen sind. Macht Euch die Intelligenz der Masse zu Nutze und bedient Euch der Möglichkeit nach „Interessanteste“ zu suchen. Diese Variante bringt oft hochwertiger Photos zum Vorschein, die von den Nutzern oft besprochen oder bewertet wurden.</p>
<p>Vergesst nicht dem Photografen zu danken und ihn namentlich zu erwähnen. Alle Bilder für diesen Post habe ich unter dem Suchbegriff „Germany“ in der ersten Kategorie gefunden.</p>
<p><strong>Vorteil:</strong></p>
<ul>
<li> kostenfrei</li>
<li>es wird kein Copyright verletzt</li>
<li>oft gute Qualität</li>
</ul>
<p><strong>Nachteil: </strong></p>
<ul>
<li>manchmal etwas längere bzw. aufwendigere Suche</li>
</ul>
<p>Ich selbst nutze für meinen Blog fast ausschließlich Photos von Flickr aus den ersten beiden Kategorien. Die Resultate können sich sehen lassen und mir gefällt die Idee der Creativ Commons. Für die Photographen unter Euch sind bestimmt die Artikel &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/14/buchbesprechung-die-digitale-dunkelkammer/">Handbuch digitale Dunkelkammer</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/04/hd-filmen-mit-der-spiegelreflex/">HD Filmen mit der Spiegelreflex</a>&#8221; interessant.</p>
<p>Teilt diesen Post mit anderen und hinterlasst einen Kommentar!</p>
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		<title>Ein schneller Weg gegen Müdigkeit am Schreibtisch</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 13:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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		<description><![CDATA[Für viele Menschen ist das Lesen und häufig die PC-Arbeit die Haupttätigkeit in Beruf und Freizeit. Oft werden die Augenmuskeln beim Nahsehen zu einseitig beansprucht.

In den letzen Jahren wurde wissenschaftlich belegt, dass zusätzlich zur genetischen Veranlagung auch fehlende dynamische Blickwechsel, schlechte Lichtverhältnisse und eine unangemessene Arbeitshaltung einen enormen Einfluss auf unsere Augen nehmen.

Nicht selten entwickeln Menschen am Bildschirmarbeitsplatz eine Kurzsichtigkeit, die in einigen Fällen kontinuierlich ansteigt.

Bevor sich die Augen verschlechtern klagen Betroffene häufig über müde, trockene oder rote Augen, Kopf- oder Nackenschmerzen, Konzentrationsprobleme, unscharfes Sehen beim Blickwechsel von Nähe zur Ferne oder gelegentlich verschwommenes Sehen. 

Basis für ein komfortables und entspanntes Sehen am Bildschirm oder bei langanhaltender Naharbeit sind folgenden Regeln]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8501" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/22/ein-schneller-weg-gegen-mudigkeit-am-schreibtisch/"><img class="size-full wp-image-8501   " title="schlafen am Arbeitsplatz" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/Teriyaki-Matz.jpg" alt="schlafen am Arbeitsplatz" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Es war ein langer Tag.      Photo: Teriyaki-Matz</p></div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/07bc0007dab34a58a8d2014483acf6cb" alt="" width="1" height="1" /><br />
Für viele Menschen ist das Lesen und häufig die PC-Arbeit die Haupttätigkeit in Beruf und Freizeit. Oft werden die Augenmuskeln beim Nahsehen zu einseitig beansprucht.</p>
<p>In den letzen Jahren wurde wissenschaftlich belegt, dass zusätzlich zur genetischen Veranlagung auch fehlende dynamische Blickwechsel, schlechte Lichtverhältnisse und eine unangemessene Arbeitshaltung einen enormen Einfluss auf unsere Augen nehmen.</p>
<p>Nicht selten entwickeln Menschen am Bildschirmarbeitsplatz eine Kurzsichtigkeit, die in einigen Fällen kontinuierlich ansteigt.</p>
<p>Bevor sich die Augen verschlechtern klagen Betroffene häufig über müde, trockene oder rote Augen, Kopf- oder Nackenschmerzen, Konzentrationsprobleme, unscharfes Sehen beim Blickwechsel von Nähe zur Ferne oder gelegentlich verschwommenes Sehen. Die Lösung: regelmäßige Augenhygiene. Es ist einfach und jeder kann sie <a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/23/werdet-proaktiv/">aktiv</a> durchführen.</p>
<p>Basis für ein komfortables und entspanntes Sehen am Bildschirm oder bei langanhaltender Naharbeit sind folgenden Regeln:</p>
<p><span id="more-8511"></span><strong>1. gute Ausrichtung von Tisch und Stuhl</strong></p>
<p>Achtet wenn möglich auf  optimale Anpassung des Arbeitstisches und des Stuhls an eure Körpergröße. Wählt die Tischhöhe so, dass beim Auflegen eurer Unterarme auf den Tisch, Oberarm und Unterarm einen rechten Winkel ergeben.</p>
<p>Wenn eure Füße Kontakt mit dem Boden haben und sich auch hier wieder ein rechter Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ergibt ist die Stuhlhöhe optimal gewählt.</p>
<p><strong>2. optimale Beleuchtung</strong></p>
<p>Gute Lichtverhältnisse im Raum bringen ausserdem eine große Entlastung für die Augen.</p>
<p>Bei natürlichem Licht am Arbeitsplatz verhindert man durch einen um 50° zum Fenster ausgerichteten Tisch eine optimale Ausleuchtung des Arbeitstisches, und die vom Körper geworfenen Schatten wirken sich nicht mehr störend aus.</p>
<p>Aber achtet bei dieser Ausrichtung dann unbedingt darauf, dass auf dem PC- Bildschirm keine störenden Blendwirkungen oder Reflektionen vorhanden sind. Sonst richtet den Tisch lieber  90° zum Fenster aus.</p>
<p>Reicht das Tageslicht nicht aus empfehle ich Leuchtmittel die mit dem natürlichen Licht vergleichbar sind. Die so genannten &#8221; vollspektralen&#8221; Leuchtmittel sind unter anderem flackerfrei und sorgen für einen gute Farb &#8211; und Kontrastwiedergabe.</p>
<p>Ihr findet dazu einige gute Anbieter im Netz.</p>
<p><strong>3. Blickwechsel</strong></p>
<p>Damit Ihr den Augen- und Rückenbelastungen aus dem Weg gehen könnt, macht euer Büro zu einem &#8220;dynamischen&#8221; Büro. Soll heißen &#8211; baut regelmäßig Pausen in euren Arbeitsalltag ein, um den Sehabstand und die Körperhaltung zu ändern.</p>
<p>Mit den Worten von Antoine de Saint-Exupery zu sprechen: &#8221; Um klar zu sehen genügt ein Blickwechsel&#8221;.</p>
<p>Schaut also ab und zu gezielt in die Ferne. Betrachtet dabei ein Ziel in mindestens 5 Meter. Die Augen haben dann die Möglichkeit sich auf die Weite einzustellen und dadurch zu entspannen.</p>
<p>Wichtig ist aber auch eure Leseentfernung zum Text. Haltet möglichst einen harmonischen Distanz von mindestens 40 Zentimeter ein.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-8521" title="Katrin Horschke" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/05/Katrin-Horschke-199x300.jpg" alt="Funktionaloptometristin Katrin Horschke" width="159" height="240" />zum Autor: <span style="font-weight: normal;">Katrin Horschke ist Dipl. Augenoptikerin und Funktionaloptometristin. Seit 2009 führt sie eine eigene Praxis für Visualtraining in Berlin Adlershof. Eine Zweite wird im Sommer diesen Jahres in Berlin Prenzlauer Berg dazu kommen. In ihrer Praxis zeigen sich bei den Untersuchungen doch häufig die unterschiedlichsten Augenprobleme. Somit führt ein individuell zugeschnittener Übungsplan zu einem schnellen Erfolg.</span></strong></p>
<p>Die Qualifikation zur Funktionaloptometristin ermöglicht ihr einen umfassenden Überblick über die Zusammenhängen des Sehens zu erhalten.</p>
<p>Der Schwerpunkt von Katrins Arbeit liegt in der Verbesserung aller Sehfunktionen bei Kinder und Erwachsenen.</p>
<p>Nähere Informationen gibt es unter <a href="http://www.visualtrainingszentrum-berlin.de/">visualtrainingszentrum-berlin.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfahrungsbericht: Wie man seine Lesegeschwindigkeit verdoppelt</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/04/29/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-verdoppelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 16:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Erwachsenen, wie ich auch, sind über diese ‚Wort für Wort’- Leseweise, nicht hinausgekommen. Sie ist wichtig um das Lesen zu lernen aber ineffizient, was zeitlichen Aufwand und Leseverständnis anbelangt. Beim normalen Lesen wird das Gehirn zu nur ca. 25% beansprucht. Was dazu führt, dass der Rest unausgelastet ist und sich eine neue Beschäftigung sucht. Dies führt zu Tagträumerrein oder dem Schreiben von virtuellen ‚to do’- Listen. Und eh man es sich versieht, hat man eine komplette Seite gelesen, ohne etwas vom Inhalt aufgenommen zu haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7301" class="wp-caption alignnone" style="width: 440px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/29/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-verdoppelt/"><img class="size-full wp-image-7301  " title="billaday" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/billaday.jpg" alt="2 Uhren" width="430" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Schneller lesen und mehr verstehen.    Photo: billaday</p></div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/56c48b14db0e43808bc8fc3f6ea6d3d0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/billaday.jpg"></a>In der Schule lernen wir zuerst das ABC. Danach werden die Buchstaben aneinandergereiht und ergeben Silben und Worte, welchen wir Bedeutungen zuordnen. So tasten sich Kinder Wort für Wort vor, um Texte zu erfassen.</p>
<p>Die meisten Erwachsenen, wie ich auch, sind über diese ‚Wort für Wort’- Leseweise, nicht hinausgekommen. Sie ist wichtig um das Lesen zu lernen aber ineffizient, was zeitlichen Aufwand und Leseverständnis anbelangt. Beim normalen Lesen wird das Gehirn zu nur ca. 25% beansprucht. Was dazu führt, dass der Rest unausgelastet ist und sich eine neue Beschäftigung sucht. Dies führt zu Tagträumerrein oder dem Schreiben von virtuellen ‚to do’- Listen. Und eh man es sich versieht, hat man eine komplette Seite gelesen, ohne etwas vom Inhalt aufgenommen zu haben.<span id="more-7211"></span></p>
<p><strong>Häufigste Fehler</strong></p>
<p>Es gibt mehrere Faktoren, die das Lesen verlangsamen und das Verständnis verschlechtern. Die drei häufigsten Lesefehler sind:</p>
<ul>
<li><strong>Subvokalisieren</strong> &#8211; das unterschwellige Mitsprechen des Textes</li>
<li><strong>Regression</strong> &#8211; das Zurückspringen im Text</li>
<li><strong>Ein zu enger Blickfokus</strong> &#8211; Konzentration auf nur ein Wort oder Silbe</li>
</ul>
<p>Um diese Fehler zu minimieren und mir eine neue Lesetechnik anzueignen, haben ich an einem zweitägigen <a href="http://www.improved-reading.de" target="_blank">‚Improved Reading</a>’- Kurs teilgenommen. Mehr zum Thema effektives Lernen findet Ihr im Artikel: <a href="http://www.kunstundso.com/2009/11/16/effektives-lernen-„on-demand“/" target="_blank">Effektives Lernen „on demand“</a></p>
<p><strong>Improved Reading Kurs Tag 1: </strong>Kurszeit 10:00-18:00 Uhr mit angemessenen Pausen</p>
<p>Die Teilnehmerzahl war auf 12 Personen beschränkt und bestand zu 90% aus Zivildienstleistenden, die im Rahmen ihres Dienstes ein Bildungsgeld von 665 Euro für diverse Kurse einsetzen können.</p>
<p>Nach dem das Prinzip des Kurses erklärt wurde, ging es gleich mit einem ersten Verständnistest los. Der war so aufgebaut, dass ein Text von ca. zwei A4 Seiten gelesen und dabei die Zeit gestoppt wurde. Anschließend mussten zum Text 10 Multiple Choice Fragen beantwortet werden. Hiermit wurde überprüft, wie viel vom Inhalt verstanden wurde.</p>
<p>Das durchschnittliche Lesetempo lieg in Deutschland bei 200 WpM (Wörter pro Minute) bei einem Leseverständnis von 55%.</p>
<p>Daraus ergibt sich eine ERR (Effective Reading Rate) von 110 welche sich folgendermaßen berechnet: 200 WpM x 55% Verständnis =110 ERR</p>
<p>Mein <strong>Einstiegsergebnis</strong> der <strong>E</strong>ffective <strong>R</strong>eading <strong>R</strong>ate lag mit 234 WpM und einem Textverständnis von 70% (7 von 10 Fragen richtig beantwortet) bei <strong>164</strong> (234&#215;0,70=164)</p>
<p>Auf einer Leseentfernung von ca. 40 cm kann das Auge einen Bereich von 3 bis 3,5 cm scharf erfassen. Das bedeutet, dass in einem normalen Buch pro Zeile 3 Fokussierungen ausreichen, um die komplette Zeile zu erfassen. Es wird dabei in sogenannten Sinngruppen gelesen.</p>
<p>Nehmen wir die Wortgruppe:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7381" title="zusammen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/zusammen.jpg" alt="zusammen" width="231" height="40" /></p>
<p>Beim herkömmlichen Lesen wird jedes Wort einzeln fixiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7391" title="auseinander" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/auseinander.jpg" alt="" width="209" height="40" /></p>
<p>obwohl der Sinn auch mit einer Fixierung verständlich wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7381" title="zusammen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/zusammen.jpg" alt="zusammen" width="231" height="40" /></p>
<p>Für eine Fixierung benötigt das Auge ¼ Sekunde. Hat eine Zeile 9 Wörter kann man diese also mit 3 anstatt 9 Fixierungen erfassen und spart pro Zeile 1,5 Sekunden. Bei einem Taschenbuch von ca. 200 Seiten ergibt das eine Zeitersparnis von 2,5 Stunden.</p>
<p>Spätestens jetzt kommt der Einwand, dass unter dieser Geschwindigkeit das Verständnis leidet. Das Gegenteil ist der Fall. Durch schnelles Lesen ist man konzentrierter bei der Sache und schweift nicht ab. Da alle Ressourcen des Gehirns mit dem Aufnehmen von Informationen beschäftigt sind, bleibt mehr vom Inhalt des Textes hängen.</p>
<p>Am ersten Tag ging es nur um Geschwindigkeit. Diese wurde mit verschiedenen Übungen trainiert. Das Auge wurde dahingehend konditioniert, mit 3 Fixationen pro Zeile auszukommen. Dabei kam auch ein „Rate Controller“ zum Einsatz, welcher die oberen Zeilen kontinuierlich abdeckt, so dass man gezwungen ist, zügig die nächste Zeile anzupeilen.  Dabei geht es nur um die Geschwindigkeit der Augenbewegungen, nicht um Verständnis. Siehe Video:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="331" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11328789&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=969696&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="331" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11328789&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=969696&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zwischen den verschiedenen Augenübungen wurden Verständnisteste durchgeführt und die Konzepte erklärt.</p>
<p><strong>Improved Reading Kurs Tag 2: </strong>Kurszeit 10:00-18:30 Uhr mit angemessenen Pausen</p>
<p>Nach dem Geschwindigkeitsdrill am ersten Tag ging es nun mehr um das Verständnis. Die Übungen vom ersten Tag wurden wiederholt und anspruchsvoller gestaltet.</p>
<p>Zusätzlich wurden Richtlinien zur Anpassung der Lesegeschwindigkeit vorgestellt.</p>
<ul>
<li><strong>Wort für Wort</strong> Korrekturlesen, Gedichte</li>
<li><strong>300-600 WpM</strong> Fach- und Sachtexte mit neuen Gedanken zu bekannten Themen wie z.B. auch dieser Blog können in dieser Geschwindigkeit gelesen werden.</li>
<li><strong>500-800 WpM</strong> Für leichte Freizeitlektüre, Newsletter oder Zeitungsartikel reicht dieser Wert.</li>
<li><strong>600-1.000 WpM</strong> Das sogenanntes „Skimming“ (Überfliegen) soll einen Überblick über den Text vor dem sorgfältigem Lesen geben. Wichtige Gedanken werden so wiederholt und prägen sich schneller ein. Wenn nur der Hauptgedanke zu einem Text benötigt wird kann diese Technik auch angewandt werden.</li>
<li><strong>≥ 2000 WpM </strong> Das „Scanning“ ist eine Technik , welche angewendet wird, wenn spezifische Fragen und Daten aus dem Text entnommen werden müssen. Man sucht nach den Schlagworten und liest dort weiter, wo die gewünschte Information vermutet wird.</li>
</ul>
<p>Nach weitern Übungen wurde ein Abschlusstest absolviert. Hier sind alle meine Ergebnisse von Einstiegs-, Zwischen und Abschlusstest:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="91" valign="top"><strong>Test</strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>W</strong>örter<strong> p</strong>ro<strong> M</strong>inute<strong> </strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>Verständnis in %</strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>E</strong>ffektive<strong> R</strong>eading<strong> R</strong>ate</p>
<p>(WpM x   Verständnis)</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top"><span style="color: #ff0000;">Einstiegstest</span></td>
<td width="91" valign="top">234</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top"><strong><span style="color: #ff0000;">164</span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">408</td>
<td width="91" valign="top">60</td>
<td width="91" valign="top">245</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">406</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top">284</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">425</td>
<td width="91" valign="top">60</td>
<td width="91" valign="top">235</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">616</td>
<td width="91" valign="top">30</td>
<td width="91" valign="top">185</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">368</td>
<td width="91" valign="top">40</td>
<td width="91" valign="top">187</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">424</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top">296</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top"><span style="color: #ff0000;">Ausgangstest</span></td>
<td width="91" valign="top">408</td>
<td width="91" valign="top">90</td>
<td width="91" valign="top"><strong><span style="color: #ff0000;">367</span></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3499623781?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623781"><img class="alignleft size-full wp-image-7291" title="Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294.jpg" alt="Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294" width="206" height="258" /></a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Der Kurs hat mir eine messbare Verbesserung der Leseleistung verschafft. Ich konnte meine Lesegeschwindigkeit verdoppeln. Wer die 450 Euro (360 für Studenten und Zivis) nicht scheut, hat ein gutes Handwerkszeug, welches sich auf lange Sicht auszahlt. Alle Kursteilnehmer können kostenfrei an Auffrischungskursen teilnehmen, um die erreichte Leistung zu halten.</p>
<p>Speed- oder Improved Reading erfordert viel Konzentration. Deswegen sind Pausen wichtig. Der Kurs gibt alle nötigen Informationen, um eine geeignete Lesebedingungen zu schaffen.</p>
<p>Wer Speedreading im Selbststudium versuchen möchte, dem empfehle ich das Buch „<a href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3499623781?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623781"rel="nofollow"  target="_blank">Schneller Lesen – besser verstehen</a>“ (8,95 Euro) von Wolfgang Schmitz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/03/29/wie-man-mit-seiner-leidenschaft-auf-der-strase-geld-verdient-interview-mit-onyx-ashanti/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 20:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Straße zu spielen ist hart. Man hat nur einen kurzen Moment, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Was ist Deiner Meinung nach der beste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen?

Onyx Ashanti: Während meines Sets möchte ich nicht zu den Zuschauern sprechen. Aber ich etabliere ganz genau, was ich tue, damit sie registrieren, dass die Sounds live gespielt sind. Wenn ich z.B. markante Töne spiele, bewege ich mich gleichzeitig extravagant und „gehe“ mit der Musik mit. Alles sehr spielerisch. So wird der Live-Charakter deutlich. Meine Sets haben einen Anfang, einen Mittelteil und ein klares Ende. Nur so kann ich Emotionen aufbauen und die Show steigern. Das hält meine Zuschauer davon ab weiterzugehen. Straßenmusiker, die einfach nur Songs aneinanderreihen, haben Schwierigkeiten, die Menschen länger zu halten. Am Ende der Show spreche ich mein Publikum an und erkläre, was und warum ich es mache.

Auf der Straße zu spielen ist immer ein Abenteuer, die beste Schule für Performer und Musiker. Am Ende des Tages möchtest du neben einem gutem Gefühl auch ein Paar Euros in der Tasche haben. Für Beginner stellen sich folgende zwei Fragen:

Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?

Onyx Ashanti: Ich schaue auf die Anzahl der Leute mit Einkaufstüten. (lacht) Das heißt, ich konzentriere mich auf die Plätze, an denen die Leute sowieso Geld ausgeben. Die meisten Menschen kaufen nicht, weil sie die Dinge benötigen, sondern um sich gut zu fühlen. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sie eine gute Zeit haben, um so besser. Es ist wichtig, die Stimmung einzufangen und die Menschen dort abzuholen. Spiele ich z.B. zur Mittagszeit und die Leute machen eine Pause oder gehen etwas essen, dann ist mein Sound auch ruhiger und relaxter. Ist es Samstag am späten Nachmittag und mein Publikum ist in Ausgehlaune, wird auch mein Sound funkiger und bereitet sie auf eine ausgelassene Partynacht vor.

Welchen Tipp hast Du parat, um Geld von deinem Publikum zu bekommen?

Onyx Ashanti: Auf der Straße zu musizieren, ist nur ein Puzzleteil des Ganzen. ich habe einen Langzeitplan. Je mehr Menschen ich mit meiner Musik begeistern kann, um so mehr zahlen sich meine Projekte in der Zukunft aus. Ich erhalte durch die Menge der Kontakte mehr Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten.

Jeder Musiker weiß, dass auf der Straße der Großteil des Geldes durch CD-Verkäufe eingespielt wird. CDs sind heutzutage nicht mehr so viel wert wie früher einmal. Der Inhalt einer CD ist beliebig oft kopierbar. Deswegen muss die CD als Ganzes ein Kunstwerk sein, was auch bedeutet, dass die Aufmachung in den Vordergrund tritt.

Ich biete eine CD an, bei der die Leute geben können was sie wollen. Auf Dieser befinden sich meine Stücke und Kontaktinformationen. Daneben stelle ich eine preisintensivere Variante für 20 Euro. Deren Verpackung und Inhalt ist aufwändiger gestaltet. Ich plane zur Zeit noch ein dritte Option für 40 Euro. Auf dieser CD wird es außerdem noch exklusiven Inhalt und Material für Musiker geben, um selbst Beatjazzstücke zu produzieren.

Flyer von mir gebe ich nur persönlich an mein Publikum. Touristen sind oft auf der Suche nach einem Souvenir und nehmen sich einen Flyer. Sie nehmen sich einen Flyer, ohne sich die Zeit zum Hören zu nehmen und ein Trinkgeld zu geben. Auf der Straße spiele ich kostenfrei für alle. Jeder, der sich für meine Musik interessiert, bekommt alle Informationen und kostenlosen Zugang zu meinen Stücken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5581" class="wp-caption alignnone" style="width: 290px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/29/wie-man-mit-seiner-leidenschaft-auf-der-strase-geld-verdient-interview-mit-onyx-ashanti/"><img class="size-full wp-image-5581  " title="Onyx Ashanti" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5483.jpg" alt="Onyx Ashanti" width="280" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht nur auf den Straßen Berlins unterwegs: Onyx Ashanti</p></div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/8a938a62f5ca4532bcbc614345920627" alt="" width="1" height="1" /><br />
Onyx Ashanti ist seit 20 Jahren professioneller Musiker, spielt seinen ganz eigenen Beatjazz und hat mit vielen namhaften Künstlern wie Marshall Jefferson zusammengearbeitet. Er hat an dem Album &#8220;Kish Kash&#8221; von The Basement Jaxx mitgearbeitet, welches mal eben einen Grammy eingeheimst hat. Der passionierte Saxophonist ist auf der ganzen Welt herumgekommen und hat sich zur Zeit in Berlin niedergelassen, um weiter an seinem Sound zu basteln.</p>
<p>Ich habe mich mit Onyx getroffen, um über die Anfänge zu reden und ihn nach konkreten Tipps für Straßenkünstler zu fragen.<span id="more-5571"></span></p>
<p><strong>Wann hast Du Dich dazu entschieden, auf der Straße zu spielen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, bin ich nach Atlanta gezogen und habe in einem Süßwarengeschäft gearbeitet. Eines Tages  sah ich in meiner Mittagspause einen sehr guten Saxophonisten, der auf der Straße gespielt hat. Ich aß also mein Sandwich und war fasziniert, wie virtuos und fabelhaft er seine Stücke zum Besten gab. Ein Profi. Was mich noch mehr beeindruckte, war, dass er innerhalb von einer Stunde 40 Dollar einspielte. Zu diesem Zeitpunkt habe ich für diese Summe den ganzen Tag im Laden stehen müssen. Ich spielte selber schon Saxophon und dachte mir: Was soll&#8217;s, ich werde es einfach probieren! Also beschloss ich, meinen Job an den Nagel zu hängen und selber auf der Straße zu spielen.</p>
<p><strong>Wie ging es weiter?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Jeder, der beginnt, vor Publikum zu spielen, kennt die ersten harten Auftritte. Man ist nervös und weiß nicht so recht, was man machen soll. Mit der Erfahrung kam die Selbstsicherheit. Lange Zeit war ich der einzige Straßenperformer in diesem Stadtviertel.  Nach 8 Monaten fühlte sich auch jemand anderes inspiriert und fing an, genau wie ich auf dem Saxophon zu spielen. Obwohl wir ein gutes Verhältnis zueinander hatten, war es ein sehr harter Wettbewerb. Ich wollte etwas Neues kreieren, meine Fähigkeiten verbessern. Die Idee von Beatjazz hatte ich schon lange, ohne wirklich einen Namen dafür zu haben. Ich probierte und experimentierte mit verschiedenen elektronischem Stilen und Geräten. (lacht) Die Leute fanden es teilweise furchtbar. Auch wenn das erste Jahr eines der härtesten war, habe ich weiter gemacht und unheimlich viel gelernt dabei. Daraus ist mein Stil, der Beatjazz entstanden, an dem ich noch bis heute arbeite.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5219.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5611" title="onyx Ashanti 2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5219.jpg" alt="Onyx Ashanti" width="280" height="420" /></a></p>
<p><strong>Auf der Straße zu spielen ist hart. Man hat nur einen kurzen Moment, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Was ist Deiner Meinung nach der beste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Während meines Sets möchte ich nicht zu den Zuschauern sprechen. Aber ich etabliere ganz genau, was ich tue, damit sie registrieren, dass die Sounds live gespielt sind. Wenn ich z.B. markante Töne spiele, bewege ich mich gleichzeitig extravagant und „gehe“ mit der Musik mit. Alles sehr spielerisch. So wird der Live-Charakter deutlich. Meine Sets haben einen Anfang, einen Mittelteil und ein klares Ende. Nur so kann ich Emotionen aufbauen und die Show steigern. Das hält meine Zuschauer davon ab weiterzugehen. Straßenmusiker, die einfach nur Songs aneinanderreihen, haben Schwierigkeiten, die Menschen länger zu halten. Am Ende der Show spreche ich mein Publikum an und erkläre, was und warum ich es mache.</p>
<p><strong>Auf der Straße zu spielen ist immer ein Abenteuer, die beste Schule für Performer und Musiker. Am Ende des Tages möchtest du neben einem gutem Gefühl auch ein Paar Euros in der Tasche haben. Für Beginner stellen sich folgende zwei Fragen:</strong></p>
<p><strong>Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Ich schaue auf die Anzahl der Leute mit Einkaufstüten. (lacht) Das heißt, ich konzentriere mich auf die Plätze, an denen die Leute sowieso Geld ausgeben. Die meisten Menschen kaufen nicht, weil sie die Dinge benötigen, sondern um sich gut zu fühlen. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sie eine gute Zeit haben, um so besser. Es ist wichtig, die Stimmung einzufangen und die Menschen dort abzuholen. Spiele ich z.B. zur Mittagszeit und die Leute machen eine Pause oder gehen etwas essen, dann ist mein Sound auch ruhiger und relaxter. Ist es Samstag am späten Nachmittag und mein Publikum ist in Ausgehlaune, wird auch mein Sound funkiger und bereitet sie auf eine ausgelassene Partynacht vor.</p>
<p><strong>Welchen Tipp hast Du parat, um Geld von deinem Publikum zu bekommen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Auf der Straße zu musizieren, ist nur ein Puzzleteil des Ganzen. ich habe einen Langzeitplan. Je mehr Menschen ich mit meiner Musik begeistern kann, um so mehr zahlen sich meine Projekte in der Zukunft aus. Ich erhalte durch die Menge der Kontakte mehr Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten.</p>
<p>Jeder Musiker weiß, dass auf der Straße der Großteil des Geldes durch CD-Verkäufe eingespielt wird. CDs sind heutzutage nicht mehr so viel wert wie früher einmal. Der Inhalt einer CD ist beliebig oft kopierbar. Deswegen muss die CD als Ganzes ein Kunstwerk sein, was auch bedeutet, dass die Aufmachung in den Vordergrund tritt.</p>
<p>Ich biete eine CD an, bei der die Leute geben können was sie wollen. Auf Dieser befinden sich meine Stücke und Kontaktinformationen. Daneben stelle ich eine preisintensivere Variante für 20 Euro. Deren Verpackung und Inhalt ist aufwändiger gestaltet. Ich plane zur Zeit noch ein dritte Option für 40 Euro. Auf dieser CD wird es außerdem noch exklusiven Inhalt und Material für Musiker geben, um selbst Beatjazzstücke zu produzieren.</p>
<p>Flyer von mir gebe ich nur persönlich an mein Publikum. Touristen sind oft auf der Suche nach einem Souvenir und nehmen sich einen Flyer. Sie nehmen sich einen Flyer, ohne sich die Zeit zum Hören zu nehmen und ein Trinkgeld zu geben. Auf der Straße spiele ich kostenfrei für alle. Jeder, der sich für meine Musik interessiert, bekommt alle Informationen und kostenlosen Zugang zu meinen Stücken.</p>
<p><strong>Auf der Straße kann Dein Publikum Dir ein Trinkgeld geben und die Höhe selber bestimmen. Wenn Kunden Dich für einen Auftritt buchen wollen, können sie mitunter schwer verstehen, warum Dein Auftritt Geld kostet. Was antwortest Du auf diese Einwände?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Auf der Straße spiele ich wann, wo und wie lange ich will. Es ist meine Freizeit, in der ich üben und neue Sachen ausprobieren kann. Im Club bekommen die Gäste eine einzigartige Show, die nur so gut ist, weil ich so viel Zeit auf der Straße verbracht habe. Auch wenn ich immer wieder mal höre: „Du kannst ja auch im Club üben.“ Der Club ist ein Ort, um eine saubere Performance abzuliefern und nicht zum Üben. Nebenbei ist meine Gage nicht hoch und nur dazu da, um meinen bescheidenen Lebensstandard zu halten. Ich möchte meine Zeit lieber mit dem Experimentieren an meinem Sound verbringen als mit Kellnern. Es gibt nur knapp 50 Wochenenden im Jahr, an denen ich Aufträge annehmen kann, und diese muss ich nutzen. Auf der Straße kann ich jeden Tag spielen. Wer mich auf Veranstaltungen bucht, verdient in der Regel daran, dass ich spiele. Ich denke, es ist nur fair, wenn ich für meine Aufwendungen, wie in jedem anderen Beruf, auch bezahlt werde. Die meisten Menschen verstehen das glücklicherweise.</p>
<p><strong>Welche Tipps hast Du für Beginner, die Ihr Geld auf der Straße verdienen möchten?</strong></p>
<p>Onyx Ashanti: Kündigt auf keinen Fall Eure Jobs, bevor Ihr nicht die Fähigkeiten erworben habt, um ein regelmäßiges Einkommen von der Kunst zu generieren. Es gibt viele Tage im Jahr, an denen Ihr nicht spielen könnt. Nutzt Eure Freizeit zum Üben. Schreibt Eure Erfahrungen auf und lernt von ihnen. Was ist passiert, und warum ist es passiert? Der Weg ist lang, und es geht in erster Linie darum, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und am Ende des Tages mit mehr Geld nach Hause zu gehen als vorher. Bleibt am Ball und probiert immer wieder neue Sachen aus. Mit der Zeit werdet Ihr merken, was funktioniert und was nicht. Nutzt irgend etwas Visuelles, um die Aufmerksamkeit auf Euch zu lenken. Ich benutze einen futuristischen Helm. Es macht einen Unterschied, wenn ich ihn trage. Die Leute bleiben schon allein deswegen stehen, weil sie wissen wollen, was dieser komische Vogel da veranstaltet.</p>
<p><strong>Was sind Deine Projekte für die Zukunft?</strong></p>
<p>Onyx Ashanti: Zur Zeit arbeite ich an einem Buch über Beatjazz und möchte eine eigene Maschine entwickeln, mit der ich ähnlich wie bei meinem elektronischen Saxophon den Ton mit Hilfe des Luftdrucks modulieren kann. Ich möchte weiter neue Sache ausprobieren, nicht nur musikalisch, sondern auch, wie ich Menschen mit meiner Musik erreichen kann. Dabei überlege ich: Wie würde ich mir selber etwas verkaufen? Ich habe in den letzten Jahren kein Geld für CD- oder MP3-Käufe ausgegeben. Die Leute investieren mehr Geld für Erlebnisse wie Konzerte als für Daten, die mittlerweile im Netz überall erhältlich sind. Deswegen stelle ich meine Musik auch frei zum Download.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5187.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5621" title="Onyx Ashanti 3" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5187-200x300.jpg" alt="Onyx Ashanti" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Vielen Dank für Deine Einblicke. Hier meine Empfehlung: <a href="http://onyxashanti.bandcamp.com/" target="_blank">Ladet</a> und genießt den Sound von Onyx Ashanti und lest seinen <a href="http://onyx-ashanti.ning.com/" target="_blank">Blog</a>. Schreibt einen Kommentar, was Ihr von seinen Ideen und Erfahrungen haltet.</p>
<p>Hier ein Beispiel seines <a href="http://kunstundso.com/media/Vorlagen/flyer_onyx_ashanti.pdf" target="_blank">Flyers</a>. Ihr seht, wie er alle wichtigen Informationen knapp zusammengefasst hat, um es potentiellen Kunden leicht zu machen, ihn zu buchen.</p>
<p>Wie man einen so genannten Elevator Pitch schreibt, erfahrt Ihr im Artikel: &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/14/kurze-prasentation-von-ideen-der-elevator-pitch/" target="_blank">Kurze Präsentationen von Ideen &#8211; der Elevator Pitch</a>&#8221;</p>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: small;"><br />
</span></div>
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		<title>Werdet proaktiv!</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/03/23/werdet-proaktiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 06:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Proaktivität ist die richtige Einstellung zum zielorientierten Handeln. Der Ursprung des Begriffes geht auf den Psychologen Viktor Frankl zurück, welcher die Logotherapie begründet hat. Frankl hat das Konzentrationslager überlebt und seine Erfahrungen in dem Buch „...trotzdem ja zum Leben sagen“ verarbeitet. Dabei hat er erkannt, dass zwischen Reiz und Reaktion der eigene Wille steht. Obwohl der Reiz, wie Gewalt und Willkür, nicht beeinflussbar ist, kann die Reaktion darauf selbst bestimmt werden. Selbstverständlich setzt dies eine starke Willenskraft und Motivation voraus.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5471" class="wp-caption alignnone" style="width: 512px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/23/werdet-proaktiv/"><img class="size-full wp-image-5471 " title="Mikael Miettinen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/Mikael-Miettinen.jpg" alt="auf geht's" width="502" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Auf geht&#39;s! Photo: Mikael Miettinen</p></div>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/f0eb35f0e5b643c1a431786e14496c05" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Es ist schön morgens aufzustehen, zu frühstücken und dann die Anrufe des Kunden zu empfangen, der einen großen Auftrag mitgebracht hat. Nebenbei haben sich auch alle anderen Probleme in Luft aufgelöst und Euer Lieblingskünstler hat auf dem Anrufbeantworter eine Anfrage für ein Kooperationsprojekt hinterlassen. – Ah, Ihr träumt noch&#8230; Aufwachen! Ihr müsst selber aktiv werden.<span id="more-5461"></span></p>
<p>Proaktivität ist die richtige Einstellung zum zielorientierten Handeln. Der Ursprung des Begriffes geht auf den Psychologen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Frankl" target="_blank">Viktor Frankl</a> zurück, welcher die Logotherapie begründet hat. Frankl hat das Konzentrationslager überlebt und seine Erfahrungen in dem Buch „&#8230;trotzdem ja zum Leben sagen“ verarbeitet. Dabei hat er erkannt, dass zwischen Reiz und Reaktion der eigene Wille steht. Obwohl der Reiz, wie Gewalt und Willkür, nicht beeinflussbar ist, kann die Reaktion darauf selbst bestimmt werden. Selbstverständlich setzt dies eine starke Willenskraft und Motivation voraus.</p>
<p>Proaktives Handeln bedeutet, bewusst und aktiv Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Dabei geht es nicht nur um das berufliche Feld sondern um alle Lebensbereiche. Wer hat sich nicht schon mal selber dabei erwischt, anderen Menschen oder den Umständen die Schuld für die eigene Situation zuzuschreiben. Niemand will die Härte bestimmter Schicksalsschläge in Frage stellen, aber ein Jammern darüber macht die Situation auch nicht besser. Selbstbestimmtes, konkretes Handeln schon.</p>
<p>Der erste Schritt ist die Erkenntnis, dass niemand außer man selbst (kein Komma) für die eigenen Handlungen verantwortlich ist. Das drückt sich schon in der Sprache aus. Es gibt einen Unterschied zwischen „Ich muss.“ und „Ich will.“ Ein reaktiver Mensch sagt: „Die Krise ist schuld daran, dass ich keine Aufträge bekomme.“ Die proaktive Aussage lautet: „Ich möchte mein Angebot verbessern und werde noch mehr Menschen von meinem Schaffen überzeugen.“</p>
<p>Hier noch eine kleine Hilfestellung zum proaktiven Handeln.</p>
<p><strong>Ziele setzen.</strong></p>
<p>Wer nicht weiß, wo er hin will, braucht auch nicht schneller zu laufen. Wie schon im Artike<a href="http://www.kunstundso.com/2010/02/20/die-kraft-des-rituals/" target="_blank">l &#8220;Die Kraft des Rituals&#8221;</a> beschrieben: Ein handfestes Ziel gibt die Richtung vor. Das Ausformulieren dieser Zielsetzung visualisiert diesen Prozess noch einmal. „Ich möchte in Punkt XY erfolgreich sein.“ ist kein Ziel. „Ich möchte ein Musikstück produzieren und es als MP3 auf Beatport veröffentlichen!“ ist ein Ziel. Herauszufinden, was man wirklich will, ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt.</p>
<p><strong>Einen Weg suchen.</strong></p>
<p>Sind die einzelnen Ziele klar definiert, geht es darum, den passenden Weg zu finden. Welche Optionen stehen zur Verfügung? Welches Wissen benötige ich? Wen frage ich, wenn ich dieses Wissen nicht selber habe? Ergeben sich große Probleme, ist es hilfreich, diese in kleinere Schritte zu unterteilen.</p>
<p><strong>Nächste Handlung.</strong></p>
<p>Das ist Ziel ist gesetzt. Der Weg dahin beschrieben. Jetzt kommt der aktive Teil. Auch hier benutze ich wieder meine Lieblingswörter für diesen Post: Seid konkret! Was ist die nächste Handlung und wann wird diese erledigt. Und wenn es nur eine Email ist, die geschrieben werden muss.</p>
<p><strong>Anpassen</strong></p>
<p>Der englische Ausdruck „the map is not the territory“ umschreibt, dass ein Plan zwar Orientierung bietet, aber nicht die Realität wiedergibt. Das Vorhaben muss an die aktuelle Situation angepasst werden. Kommt man bei einem Problem nicht weiter, kann über Alternativen nachgedacht werden. Immer mit dem Ziel: Was ist die nächste Handlung?</p>
<p>Ok, Ihr seid an der Reihe. Teilt Eure Tipps und Links zum proaktiven Handeln. Schreibt ein Kommentar.</p>
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		<title>Follow / Unfollow – Tools für Twitter</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/03/13/follow-unfollow-%e2%80%93-tools-fur-twitter/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab einer gewissen Anzahl von Followern auf Twitter, wird das manuelle Handhaben zunehmend aufwendiger. Einige Tools, welche ich in dem Artikel „Die 12 besten Twitter-Tools“ beschrieben habe, funktionieren nicht mehr oder sind mittlerweile kostenpflichtig. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Hier die Ausbeute:

Managetwitter

Mit diesem Tool kann in 100ter Schritten entfolgt werden. Die Auswahlkriterien reichen von Nutzern, die einem nicht zurückfolgen, die inaktiv oder „zu aktiv“ sind.

Tweepi

Tweepi meint, es sei selber „Geeky“. Das soll wahrscheinlich auch gleichzeitig als Erklärung für den Namen dienen. Follower können nach verschieden Kriterien und Parametern sortiert werden. Für alle Statistikfreunde unter Euch. Ach was sag ich, für alle von Euch. Ich kenn’ Euch doch.

Twerp Scan

Die Seite funktioniert ähnlich wie Tweepi, wenn auch nicht ganz so umfangreich.

Twetto

Dieses Tool hat gleich mehrere Funktionen. Ihr könnt Twitter-Nutzer nach Stichworten, die Eurem Interessengebiet entsprechen, suchen und ihnen auch gleich folgen. Es lassen sich Nachrichten an alle Follower versenden. Außerdem bietet die Seite auch zeitlich gesteuerte Tweets an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4901" class="wp-caption alignnone" style="width: 346px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/13/follow-unfollow-–-tools-fur-twitter/"><img class="size-full wp-image-4901  " title="Steve Keys" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/Steve-Keys.jpg" alt="" width="336" height="336" /></a><p class="wp-caption-text">Folgen oder nicht folgen, das ist hier die Frage. Photo: Steve Keys</p></div>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/90dd3bdea93943f88b1f3ea4d5a26d87" alt="" width="1" height="1" /><br />
Ab einer gewissen Anzahl von Followern auf Twitter, wird das manuelle Handhaben zunehmend aufwendiger. Einige Tools, welche ich in dem Artikel „<a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/22/die-12-besten-twitter-tools/" target="_blank">Die 12 besten Twitter-Tools</a>“ beschrieben habe, funktionieren nicht mehr oder sind mittlerweile kostenpflichtig. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Alternativen begeben. Hier die Ausbeute:<span id="more-4891"></span></p>
<p><strong><a href="http://managetwitter.com/" target="_blank">Managetwitter</a></strong></p>
<p>Mit diesem Tool kann in 100ter Schritten entfolgt werden. Die Auswahlkriterien reichen von Nutzern, die einem nicht zurückfolgen, die inaktiv oder „zu aktiv“ sind.</p>
<p><strong><a href="http://tweepi.com/" target="_blank">Tweepi</a></strong></p>
<p>Tweepi meint, es sei selber „Geeky“. Das soll wahrscheinlich auch gleichzeitig als Erklärung für den Namen dienen. Follower können nach verschieden Kriterien und Parametern sortiert werden. Für alle Statistikfreunde unter Euch. Ach was sag ich, für alle von Euch. Ich kenn’ Euch doch.</p>
<p><strong><a href="http://twerpscan.com/en" target="_blank">Twerp Scan</a></strong></p>
<p>Die Seite funktioniert ähnlich wie Tweepi, wenn auch nicht ganz so umfangreich.</p>
<p><strong><a href="https://www.twetto.com/" target="_blank">Twetto</a></strong></p>
<p>Dieses Tool hat gleich mehrere Funktionen. Ihr könnt Twitter-Nutzer nach Stichworten, die Eurem Interessengebiet entsprechen, suchen und ihnen auch gleich folgen. Es lassen sich Nachrichten an alle Follower versenden. Außerdem bietet die Seite auch zeitlich gesteuerte Tweets an.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869800054?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3869800054" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5521 alignleft" title="die_ich_sender" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/dis.jpg" alt="die ich sender" width="288" height="461" /></a></p>
<p>Buchtipp: Das Social Media Prinzip wird anschaulich im Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869800054?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3869800054" target="_blank">Die ich Sender</a>&#8221; beschrieben. Wolfgang Hünnekens zeigt, dass sich Social Media zu einer ernsthaften, seriösen Kommunikationsform entwickelt hat.</p>
<p>Eure Vorschläge an nützlichen Tools und Hinweise sind immer willkommen. Hinterlasst sie in einem Kommentar!</p>
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		<title>So kommt man an die großen Aufträge</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So kommt man an die großen Aufträge

Jeder fängt klein an. Oft sind die ersten Aufträge kostenfrei oder für kleines Geld. Mit der Zeit ändert sich das und die Projekte werden umfangreicher. Mein erster Auftritt war mit 15 Jahren auf einem Dorffest. Für 50 Mark und eine Bratwurst. Die Aufregung davor war unbezahlbar. Mittlerweile bestreite ich meinen Lebensunterhalt damit. Lampenfieber habe ich immer noch.
In jeder Freiberufler-Karriere kommt man an Punkte, an denen das Vorankommen stagniert. Die Art der Jobs bleibt gleich und manchmal geht es nur darum, im nächsten Monat die Miete zu bezahlen und mehr als nur Nudeln mit Ketchup zu essen. Diese Anfangsphase durchgeht jeder einmal. Irgendwann ist aber der Zeitpunkt erreicht, einen Gang höher zu schalten und größere Aufträge an Land zu ziehen. Mit allen Konsequenzen, die dazu gehören. 

Warum  größere Aufträge?
Das Ziel, anspruchsvollere Aufgaben zu bekommen, geht einher mit zusätzlichen Anstrengungen. Der Lohn dafür ist ungleich höher.

Lerneffekt. Wie schon im Artikel ‚Effektives Lernen „on demand“’ besprochen, lernt man wirklich nur an echten Herausforderungen. Der Rest ist graue Theorie. Meine Faustregel dazu: „Immer wenn eine Situation unangenehm ist, lerne ich.“ Egal ob sozial, fachlich oder emotional. Warum? Weil ich gezwungen bin, mich der Situation anzupassen und eine Lösung zu finden. Bei Dingen, die auf Anhieb klappen, gibt es einen geringen oder gar keinen Lerneffekt.  

Größere Aufträge. Die Redewendung „Der Teufel scheißt immer auf den größeren Haufen“ trifft es am allerbesten. Warum bekommt der erfahrenere Mitbewerber den Job und ich nicht? Weil er schon mehrere größere Aufträge bekommen hat. Auch Kunden sind sich oft unsicher, wem sie den Job geben. Sie wollen Sicherheit. Wer schon diverse Projekte in seinem Portfolio hat,  dem wird gleichzeitig unterstellt, dass er auch gut ist. Reine Psychologie. Die objektive Qualität spielt dabei keine Rolle.

Mehr Zeit. So paradox es klingt. Ein ansehnlicher Arbeitsauftrag verschlingt viel Zeit. Meist aber nicht so viel wie 5 kleine Aufträge, welche dasselbe Geld bringen würden. Schon allein die Kommunikation mit nur einem Auftraggeber spart unheimlich an Zeit und Nerven. Nach der Bezahlung kann ohne finanziellen Druck das nächste größere Projekt vorbereitet werden.

So geht’s

Wer hier die Zauberformel erwartet, den muss ich vertrösten. Große Kunden zu überzeugen,  ist harte Arbeit, aber nicht unmöglich.

Schritt für Schritt. Von heut’ auf morgen seine Preise zu verzehnfachen ist utopisch. Kleine Schritte hingegen lassen sich eher durchsetzen. Informiert Euch, wie die Preise auf dem Markt, in dem Ihr agiert, aussehen. Vielleicht seid ihr weit darunter. Ein Aufschlag auf die normalen Preise von 10-20 % ist meist bei jedem Auftraggeber durchsetzbar.

Mehr geben. Ein zusätzlicher Service ist immer mehr wert. Dem Kunden soll die Arbeit erleichtert werden. Verkauft ihm eine Lösung, kein Problem. Wer z.B. Bilder malt, der verkauft die Zeichnung am besten gleich mit Rahmen, damit sich der Klient darum keine Sorgen machen muss. Stichwort: Rundum sorglos.

Qualität kommunizieren. Die Produkte haben etwas Besonderes, etwas Einzigartiges? Kommuniziert es, damit der Auftraggeber weiß, wofür er bezahlt. 

Selbstverständlichkeiten kommunizieren. Die Produkte haben etwas, was die anderen auch haben,  aber es ist so normal, dass es alle schon wieder vergessen haben? Kommuniziert auch das! Der Slogan der Zigarettenmarke Lucky Strike lautet „It’s toasted“ und beschreibt den Herstellungsprozess. Alle Zigaretten werden auf diese Art hergestellt. Es wirkt aber, als sei dies ein Alleinstellungsmerkmal.

Portfolio aufarbeiten. Drückt die Präsentation der Arbeiten den Wert aus, den sie verkaufen soll? Das Portfolio muss angemessen zur Schau gestellt werden. Hier sollten nur die wirklich relevanten Projekte vorgestellt werden. Alles muss nach hoher Qualität aussehen. Das fängt bei der Homepage an und hört bei einheitlichem Layout für Rechnungen und Verträge noch lange nicht auf. Achtet auf Details.

Günstiger oder kostenfrei arbeiten. Wenn das Portfolio nicht die Referenzen aufweist, die es benötigt um hochklassige Jobs an Land zu ziehen, ist es manchmal nötig, Jobs für weniger Geld durchzuführen. Das ist bis zu einem bestimmten Grad in Ordnung. Hört damit auf, sobald die richtigen Aufträge eintreffen, sonst kommt der Bumerang doppelt hart zurück und die Preise für die Zukunft sind verdorben.

Bessere Fähigkeiten. Ständig dazuzulernen und auf dem aktuellen Stand zu bleiben sind die Mindestanforderungen, um im Wettbewerb zu überleben. Zeitweise reicht selbst das nicht. Dann muss die Palette der Fähigkeiten erweitert werden. 

Zusammenschließen. Größere Aufträge, die Professionalität auf mehreren Gebieten erfordern, können nur im Team bewerkstelligt werden. Dabei ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und bei Bedarf die Arbeit zu teilen. Meist besitzt jeder Freiberufler ein Netzwerk aus fähigen Leuten, welche die Aufgaben übernehmen, in denen sie besser sind. Das Endergebnis zählt. Wenn das gut ist, führt dies meist zum nächsten Job.

Die Zeiten sind wie immer hart. (O.K., fünf Euro ins Phrasenschwein) Deswegen ist es verständlich, jeden Job anzunehmen, der gerade kommt. Langfristig ist es wichtig, die Zeit in das Marketing für die großen Aufträge zu investieren. Am besten regelmäßig. 
Schreibt einen Kommentar und teilt Eure Erfahrungen, wie man an besser bezahlte Jobs herankommt. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4731" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/10/so-kommt-man-an-die-besser-bezahlten-auftrage/"><img class="size-full wp-image-4731  " title="eye of einstein" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/eye-of-einstein.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Manchmal kommt es doch auf die Größe an. Photo: eye of einstein</p></div>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/ffac4d2a93fe4b1d9fc9db5f17db6304" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>So kommt man an die großen Aufträge</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Jeder fängt klein an. Oft sind die ersten Aufträge kostenfrei oder für kleines Geld. Mit der Zeit ändert sich das und die Projekte werden umfangreicher. Mein erster Auftritt war mit 15 Jahren auf einem Dorffest. Für 50 Mark und eine Bratwurst. Die Aufregung davor war unbezahlbar. Mittlerweile bestreite ich meinen Lebensunterhalt damit. Lampenfieber habe ich immer noch.</p>
<p>In jeder Freiberufler-Karriere kommt man an Punkte, an denen das Vorankommen stagniert. Die Art der Jobs bleibt gleich und manchmal geht es nur darum, im nächsten Monat die Miete zu bezahlen und mehr als nur Nudeln mit Ketchup zu essen. Diese Anfangsphase durchgeht jeder einmal. Irgendwann ist aber der Zeitpunkt erreicht, einen Gang höher zu schalten und größere Aufträge an Land zu ziehen. Mit allen Konsequenzen, die dazu gehören.<span id="more-4721"></span></p>
<p><strong>Warum  größere Aufträge?</strong></p>
<p>Das Ziel, anspruchsvollere Aufgaben zu bekommen, geht einher mit zusätzlichen Anstrengungen. Der Lohn dafür ist ungleich höher.</p>
<p><strong>Lerneffekt.</strong> Wie schon im Artikel <a href="http://www.kunstundso.com/2009/11/16/effektives-lernen-„on-demand“/#more-2301" target="_blank">‚Effektives Lernen „on demand“’</a> besprochen, lernt man wirklich nur an echten Herausforderungen. Der Rest ist graue Theorie. Meine Faustregel dazu: „Immer wenn eine Situation unangenehm ist, lerne ich.“ Egal ob sozial, fachlich oder emotional. Warum? Weil ich gezwungen bin, mich der Situation anzupassen und eine Lösung zu finden. Bei Dingen, die auf Anhieb klappen, gibt es einen geringen oder gar keinen Lerneffekt.</p>
<p><strong>Größere Aufträge.</strong> Die Redewendung „Der Teufel scheißt immer auf den größeren Haufen“ trifft es am allerbesten. Warum bekommt der erfahrenere Mitbewerber den Job und ich nicht? Weil er schon mehrere größere Aufträge bekommen hat. Auch Kunden sind sich oft unsicher, wem sie den Job geben. Sie wollen Sicherheit. Wer schon diverse Projekte in seinem Portfolio hat,  dem wird gleichzeitig unterstellt, dass er auch gut ist. Reine Psychologie. Die objektive Qualität spielt dabei keine Rolle.</p>
<p><strong>Mehr Zeit. </strong>So paradox es klingt. Ein ansehnlicher Arbeitsauftrag verschlingt viel Zeit. Meist aber nicht so viel wie 5 kleine Aufträge, welche dasselbe Geld bringen würden. Schon allein die Kommunikation mit nur einem Auftraggeber spart unheimlich an Zeit und Nerven. Nach der Bezahlung kann ohne finanziellen Druck das nächste größere Projekt vorbereitet werden.</p>
<p><strong>So geht’s</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wer hier die Zauberformel erwartet, den muss ich vertrösten. Große Kunden zu überzeugen, ist harte Arbeit, aber nicht unmöglich.</p>
<p><strong>Schritt für Schritt.</strong> Von heut’ auf morgen seine Preise zu verzehnfachen ist utopisch. Kleine Schritte hingegen lassen sich eher durchsetzen. Informiert Euch, wie die Preise auf dem Markt, in dem Ihr agiert, aussehen. Vielleicht seid ihr weit darunter. Ein Aufschlag auf die normalen Preise von 10-20 % ist meist bei jedem Auftraggeber durchsetzbar.</p>
<p><strong>Mehr geben.</strong> Ein zusätzlicher Service ist immer mehr wert. Dem Kunden soll die Arbeit erleichtert werden. Verkauft ihm eine Lösung, kein Problem. Wer z.B. Bilder malt, der verkauft die Zeichnung am besten gleich mit Rahmen, damit sich der Klient darum keine Sorgen machen muss. Stichwort: Rundum sorglos.</p>
<p><strong>Qualität kommunizieren.</strong> Die Produkte haben etwas Besonderes, etwas Einzigartiges? Kommuniziert es, damit der Auftraggeber weiß, wofür er bezahlt.</p>
<p><strong>Selbstverständlichkeiten kommunizieren.</strong> Die Produkte haben etwas, was die anderen auch haben,  aber es ist so normal, dass es alle schon wieder vergessen haben? Kommuniziert auch das! Der Slogan der Zigarettenmarke Lucky Strike lautet „It’s toasted“ und beschreibt den Herstellungsprozess. Alle Zigaretten werden auf diese Art hergestellt. Es wirkt aber, als sei dies ein Alleinstellungsmerkmal.</p>
<p><strong>Portfolio aufarbeiten.</strong> Drückt die Präsentation der Arbeiten den Wert aus, den sie verkaufen soll? Das Portfolio muss angemessen zur Schau gestellt werden. Hier sollten nur die wirklich relevanten Projekte vorgestellt werden. Alles muss nach hoher Qualität aussehen. Das fängt bei der Homepage an und hört bei einheitlichem Layout für Rechnungen und Verträge noch lange nicht auf. Achtet auf Details.</p>
<p><strong>Günstiger oder kostenfrei arbeiten.</strong> Wenn das Portfolio nicht die Referenzen aufweist, die es benötigt, um hochklassige Jobs an Land zu ziehen, ist es manchmal nötig, Jobs für weniger Geld durchzuführen. Das ist bis zu einem bestimmten Grad in Ordnung. Hört damit auf, sobald die richtigen Aufträge eintreffen, sonst kommt der Bumerang doppelt hart zurück und die Preise für die Zukunft sind verdorben.</p>
<p><strong>Bessere Fähigkeiten.</strong> Ständig dazuzulernen<strong> </strong>und auf dem aktuellen Stand zu bleiben sind die Mindestanforderungen, um im Wettbewerb zu überleben. Zeitweise reicht selbst das nicht. Dann muss die Palette der Fähigkeiten erweitert werden.</p>
<p><strong>Zusammenschließen.</strong> Größere Aufträge, die Professionalität auf mehreren Gebieten erfordern, können <a href="http://www.kunstundso.com/2010/02/04/selbst-standig-–-die-arbeit-im-team/" target="_blank">nur im Team</a> bewerkstelligt werden. Dabei ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und bei Bedarf die Arbeit zu teilen. Meist besitzt jeder Freiberufler ein Netzwerk aus fähigen Leuten, welche die Aufgaben übernehmen, in denen sie besser sind. Das Endergebnis zählt. Wenn das gut ist, führt dies meist zum nächsten Job.</p>
<p>Die Zeiten sind wie immer hart. (O.K., fünf Euro ins Phrasenschwein) Deswegen ist es verständlich, jeden Job anzunehmen, der gerade kommt. Langfristig ist es wichtig, die Zeit in das Marketing für die großen Aufträge zu investieren. Am besten regelmäßig.</p>
<p>Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema <a href="http://www.kunstundso.com/category/marketing/akquise/" target="_blank">Aquise.</a></p>
<p>Schreibt einen Kommentar und teilt Eure Erfahrungen, wie man an besser bezahlte Jobs herankommt.</p>
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		<title>Die Kraft des Rituals</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 10:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So baut man seine eigenen Rituale

Immer wiederkehrende Routinen, wie das Zähneputzen, in den Tagesablauf einzubauen ist leicht, wenn die einzelnen Schritte simpel und die komplette Aufgabe sich in dem Bereich des machbaren befinden. Das geht in drei einfachen Schritten:

Ziel und Aufgaben definieren und aufschreiben: Was ist das Endziel der Aufgabe und welche Schritte sind konkret dafür nötig. Nicht vergessen, für den Anfang sollte die Aufgabe nicht mehr als 3-5 Unterpunkte beinhalten. Später können noch mehrere Etappen hinzukommen oder bestehende optimiert werden.

Sich selber für 30 Tage verpflichten dieses Ritual durchzuführen. Diese Zeitspanne ist ideal um eine Start- und Endpunkt festzulegen und hilf dabei sich selber zu motivieren. Sind die 30 Tage erfolgreich überstanden kann man an den Ergebnissen sehen, wie erfolgreich das Ritual ist und danach entscheiden, ob man einen Gang höher schalten möchte - oder es sein lässt, sollten die erwünschten Resultate ausbleiben.

Einen klaren Auslöser für den Start auswählen. Dies kann eine Tageszeit oder ein selbst gewähltes Startzeichen sein. Ich habe gehört, dass jemand seine verspannte Körperhaltung bei der Büroarbeit korrigiert, indem er bei jedem Telefonklingeln welches er hört, bewusst darauf achtet, seine Schultern zu entspannen und eine gerade gesunde Haltung einnimmt. Das Startsignal muss also nicht immer eine festgelegte Uhrzeit sein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div style="text-align: center;">
<p><span style="font-size: small;"><span style="line-height: 17px;"><span style="font-size: small;"><span style="line-height: 19px;"> </span></span></span></span></p>
<div id="attachment_3431" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/02/20/die-kraft-des-rituals/"><img class="size-full wp-image-3431" title="2905399073_c026ca3247" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/02/2905399073_c026ca32471.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Immer wieder. Jeden Morgen.</p></div>
</div>
</div>
<p>Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/theburiedlife/"title="Link zum Fotostream von theburied.life" rel="dc:creator cc:attributionURL"  target="_blank"><strong>theburied.life</strong></a><br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/6e65689075044be0ba0ad0e284915fc3" alt="" width="1" height="1" /></p>
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<p>Die Liste der zu erreichenden Ziele ist groß und vage formuliert. Auch wenn Hermann Hesse meint, dass jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, so lösen sich manche Projekte nach einer euphorischen Anfangsphase schnell wieder in Luft auf. Ziele wie mehr Neukunden zu akquirieren, mit den Freunden wieder mehr zu unternehmen oder einfach etwas mehr Sport zu treiben, gehören wohl zu den beliebtesten Vorsätzen die regelmäßig wieder gebrochen werden. Doch es gibt Techniken, die wir schon für andere Tätigkeiten erfolgreich nutzen. Das Ritual oder besser bekannt unter dem weniger gut klingenden Namen Routine. Nehmen wir die jedem bekannte Morgenroutine von Aufstehen, Frühstücken bis hin zum  Zähneputzen. Der Rhythmus ist einprogrammiert und funktioniert an den meisten Tagen problemlos. Zeit auch andere Aufgaben auf Ritualmodus zu stellen.<span id="more-3331"></span></p>
<p><strong>So baut man seine eigenen Rituale</strong></p>
<p>Immer wiederkehrende Routinen, wie das Zähneputzen, in den Tagesablauf einzubauen ist leicht, wenn die einzelnen Schritte simpel und die komplette Aufgabe sich in dem Bereich des machbaren befinden. Das geht in drei einfachen Schritten:</p>
<p><strong>Ziel und Aufgaben definieren und aufschreiben:</strong> Was ist das Endziel der Aufgabe und welche Schritte sind konkret dafür nötig. Nicht vergessen, für den Anfang sollte die Aufgabe nicht mehr als 3-5 Unterpunkte beinhalten. Später können noch mehrere Etappen hinzukommen oder bestehende optimiert werden.</p>
<p><strong>Sich selber für 30 Tage verpflichten</strong> dieses Ritual durchzuführen. Diese Zeitspanne ist ideal um einen Start- und Endpunkt festzulegen und hilf dabei sich selber zu motivieren. Sind die 30 Tage erfolgreich überstanden kann man an den Ergebnissen sehen, wie erfolgreich das Ritual ist und danach entscheiden, ob man einen Gang höher schalten möchte &#8211; oder es sein lässt, sollten die erwünschten Resultate ausbleiben.</p>
<p><strong>Einen klaren Auslöser für den Start auswählen</strong>. Dies kann eine Tageszeit oder ein selbst gewähltes Startzeichen sein. Ich habe gehört, dass jemand seine verspannte Körperhaltung bei der Büroarbeit korrigiert, indem er bei jedem Telefonklingeln welches er hört, bewusst darauf achtet, seine Schultern zu entspannen und eine gerade gesunde Haltung einnimmt. Das Startsignal muss also nicht immer eine festgelegte Uhrzeit sein.</p>
<p>Die genannten Ideen können auf alle Gebiete des täglichen Lebens übertragen werden. Hier einige Ideen:</p>
<p><strong>Neukundengewinnung: </strong>Wie groß ist die Motivation wenn die Aufgabe lautet im Nächsten Jahr 1825 potenzielle Neukunden anzuschreiben? Klingt auf den ersten Blick wie ein riesen Brocken, sind aber nur 5 Kontakte pro Tag.  Selbst wem das zu viel ist: mit 3 pro Tag schafft man schon mal 1095.</p>
<p><strong>Mehr Sport treiben:</strong> Der Klassiker. Beginnt meist mit den Worten: „Man müsste mal“. Mit ein Paar simplen Übungen reichen 3&#215;30 Minuten pro Woche. Das ist locker zu schaffen.</p>
<p><strong>Seitenprojekte: </strong>Jeder hat sie &#8211; oder zumindest vor sie durchzuführen sobald mal Zeit ist. Sie bringen kein Geld aber Spaß. Räumt Euch dafür ein paar Stunden ein. Jede Woche.</p>
<p><strong>Schönen Feierabend, regelmäßig</strong>: Es findet sich einfach kein Ende und darum wird gearbeitet bis die Augen zu fallen. Das mag bei manchen Projekten nötig sein. Auf Dauer macht es keinen Spaß und nicht nur das soziale Leben leidet darunter. Setzt Euch einen klaren Zeitpunkt für den Feierabend. Die letzte Stunde vor dem Schlafengehen sollte man sich mit etwas Schönem beschäftigen.</p>
<p><strong>Zusatztipp:</strong> Erzähle anderen von Euren geplanten Ritualen oder erledigt diese gemeinsam. Das hilft bei der Motivation, ist sozial und macht mehr Spaß.</p>
<p>Welche Rituale habt Ihr in Euren Alltag eingebaut? Teilt sie mit uns, seien sie noch so klein!</p>
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		<title>Selbst &amp; Ständig – Die Arbeit im Team</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/02/04/selbst-standig-%e2%80%93-die-arbeit-im-team/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
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Teamwork Foto: Omar Eduardo

Wenn man den Weg in die Selbstständigkeit alleine bestreitet, so kann eine One-Man-Show schnell in ein großes Chaos ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/02/04/selbst-standig-–-die-arbeit-im-team/"><img class="alignnone size-full wp-image-3001" title="omar-eduardo" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/02/omar-eduardo.jpg" alt="omar-eduardo" width="500" height="399" /></a></p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/6e65689075044be0ba0ad0e284915fc3" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Teamwork Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/omar_eduardo/"title="Link zum Fotostream von Omar Eduardo" rel="dc:creator cc:attributionURL"  target="_blank"><strong>Omar Eduardo</strong></a></p>
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<p><span>Wenn man den Weg in die Selbstständigkeit alleine bestreitet, so kann eine One-Man-Show schnell in ein großes Chaos führen. Man verzettelt sich in der Terminplanung, Deadlines können nicht mehr eingehalten werden und das letzte bisschen Freizeit verschwindet im Nichts. </span></p>
<p><span>Nehmen wir das Beispiel Webdesign. Hier muss man als Selbstständiger schon fast ein Tausendsassa sein.</span></p>
<p>Die Tätigkeiten von der Planung und der Konzeption über das Screendesign bis hin zum Webdevelopment wollen beherrscht werden, von den Themen wie Buchführung und Kundenberatung mal ganz abgesehen.</p>
<p>Wenn ich das als Selbstständiger alles allein bewältigen will, muss ich in derLage sein alles im Zeitplan zu halten, denn oft überschneiden sich die laufenden Projekte.<br />
<span id="more-2991"></span></p>
<p><span>Wer ein anspruchsvolles Projekt alleine stemmt, heimst die komplette Vergütung und die Lorbeeren ein, aber hier stellt sich die erste kritische Frage:</span></p>
<p><span><strong>Wie sieht es mit der Qualität der Arbeit bzw. des Projektes aus?</strong></span></p>
<p><span>Ist es möglich ein Multitalent in allem zu sein und jedes dieser benötigen Gebiete qualitativ zu meistern? Dies muss zweifelsohne jeder für sich selbst beantworten können. </span></p>
<p><span>Möchte ich ein hochqualitatives Produkt zu einem entsprechenden Preis verkaufen, so muss ich meinem Kunden gegenüber auch meine Fachkompetenz aufzeigen.</span></p>
<p>Ich bin der Meinung, dass niemand perfekt in allen Bereichen sein kann und es immer ein Thema gibt, auf das man sich spezialisieren und weiterbilden sollte.</p>
<p><strong>Es ist keine Schande mit anderen in einem Boot zu sitzen!</strong></p>
<p><span>Bevor man den Weg in die Selbstständigkeit im Bereich Webdesign antritt, ist es ratsam sich ein Team aus verschiedenen Spezialisten zusammen zu stellen. Für den Anfang genügt ein kleines Netzwerk an Selbstständigen. </span></p>
<p><span>Nehmen wir als Beispiel einen Webdesigner der sich selbstständig machen möchte. Dieser könnte sich ein kleines Netzwerk aus folgenden Personen zusammenstellen:</span></p>
<ul>
<li><span><strong>Webdeveloper</strong></span></li>
</ul>
<p><span>Die Fachperson, welche die Screenlayouts des Webdesigners umsetzt.</span></p>
<ul>
<li><span><strong>Fotograf</strong></span></li>
</ul>
<p><span>Auch wenn der Kunde Bildmaterial hat und dies zur Verfügung stellt, man weiß nie was man dann bekommt. Es schadet nie einen guten Fotografen zu kennen.</span></p>
<ul>
<li><span><strong>Texter</strong></span></li>
</ul>
<div><span>Konzeption und Lektorat von Texten wird häufig gerade vom Kunden unterschätzt. Aber auch für den Eigenbedarf sollte ein professioneller Texter zur Verfügung stehen.</span></div>
<ul>
<li><span><strong>Printdesigner</strong></span></li>
</ul>
<p><span>Äußert der Kunde den Wunsch nach Printprodukten, zeugt es von Kompetenz, wenn man diese Nachfrage erfüllen kann.</span></p>
<p><span>Diese zusätzlichen vier Personen sind schon einmal ein guter Anfang und bilden ein optimales Netzwerk für den Start in ein organisiertes Projekt.</span></p>
<p><span>Da das Ganze natürlich auch eine gewisse Vertrauenssache ist, sollte man bei der Wahl der Personen nichts überstürzen und sich am besten auch mal persönlich mit den Beteiligten getroffen haben, zumindest aber die Referenzen checken. Natürlich lässt sich dieses Netzwerk noch ausweiten. </span></p>
<p><span><strong>Den Kunden überzeugen – Qualität dank Teamarbeit</strong></span></p>
<p>Es gibt kaum einen Bereich in dem Leute so wenig Ahnung vom Preis/Leistungsverhältnis haben, wie beim Thema: „Mach mir mal ne Homepage!“</p>
<p><span>Eine angemessene Vergütung für ein Webprojekt kann in der Regel nur mit der Präsenz von hoher Qualität gerechtfertigt werden.</span></p>
<p>Betreibe ich eine One-Man-Show, wird der Kunde es mir eventuell nur schlecht abkaufen, dass ich alle nötigen Gebiete perfekt beherrsche.</p>
<p><span>Anders sieht es mit der Tatsache aus, wenn mehrere Personen am Projekt beteiligt sind.</span></p>
<p><span>Jedes Mitglied hat seine Aufgabe und ist auf diesen Bereich spezialisiert. Jeder weiß was er zu tun hat. Das macht die Qualität und den Erfolg des Projektes aus. </span></p>
<p><span><strong>Motivation</strong></span></p>
<p>Neben der Verkaufsargumentation beim Kunden ist der persönliche Gedanke wichtig. Nichts kann so anregend und antreibend sein, wie ein Gedankenaustausch bei der Entstehung eines Projektes.</p>
<p><span>Alleine lässt sich so etwas nur in einem Selbstgespräch lösen, aber in einem Team treffen unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Meinungen aufeinander. Dies kann durchaus zu spannenden und kreativen Lösungsansätzen im Projekt führen.</span></p>
<p>Dank der ausgereiften Technik kann so eine Konversation rund um den Globus mit Programmen wie Skype stattfinden. Darüber hinaus gibt es einige gute Projektmanagmenttools, in denen sich so ein Gedankenaustausch gut betreiben lässt.</p>
<p><span>Schlussendlich hilft es natürlich auch die Motivation über die Dauer des Projektes aufrecht zu erhalten. Die Mitglieder sollten in der Lage sein sich auch gegenseitig motivieren zu können. </span></p>
<p><span><strong>Fazit</strong></span></p>
<p><span>Die Arbeit im Team ist gerade in der Selbstständigkeit sehr lohnend. Man kann den Gedankenaustausch innerhalb eines Projektes pflegen und den Mitgliedern in einem Netzwerk auch gesondert neue Projekte zuschieben. </span></p>
<p><span>Wenn alles gut läuft ist es eine perfekte Symbiose aus Geben und Nehmen. Nicht zuletzt ist geteilte Arbeit halbe Arbeit und eventuell kehrt dadurch auch ein bisschen mehr Freizeit ein.</span></p>
<p><span><span>Über den Autor: </span><strong>Florian Pöhlmann</strong> <span>ist Inhaber <span>der Webdesign Agentur <strong><a href="http://www.stockwerk42.de" target="_blank">StockWerk42</a><span style="font-weight: normal;"> und mit Teamarbeit bestens vertraut.</span></strong></span></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span><span><a href="http://www.stockwerk42.de/"style="text-decoration: none;" ><img class="size-full wp-image-3281 aligncenter" title="flowsen-sw42" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/02/flowsen-sw42.jpg" alt="flowsen-sw42" width="103" height="221" /></a></span></span></p>
<p><span><span><br />
</span></span></p>
<p><span><span> Wollt Ihr auch einen Gastartikel auf kunstundso.com veröffentlichen, dann schreibt mir eine kurze Mail an stefan@theatershow.de</span></span></p>
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