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	<title>Kunst und so. &#187; Steuer</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>Kleines Steuer- Einmaleins Teil 6: Arbeitszimmer absetzen</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/12/27/kleines-steuer-einmaleins-teil-6-arbeitszimmer-absetzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 12:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[arbeitszimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszimmer absetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Freiberufler wie Lehrer, Rechtsanwälte, Dozenten, Programmierer oder Grafikdesigner arbeiten von zu Hause. Da sie die meisten Dinge vom heimischen Schreibtisch erledigen können, müssen sie kein Büro anmieten. In der Regel nutzen Freiberufler ein separates Arbeitszimmer.

Da kommt schnell die Frage auf, wie ich mein Arbeitszimmer von der Steuer absetzten kann.]]></description>
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<p>Viele Freiberufler wie Lehrer, Rechtsanwälte, Dozenten, Programmierer oder Grafikdesigner arbeiten von zu Hause. Da sie die meisten Dinge vom heimischen Schreibtisch erledigen können, müssen sie kein Büro anmieten. In der Regel nutzen Freiberufler ein separates Arbeitszimmer. Da kommt schnell die Frage auf, wie ich mein Arbeitszimmer von der Steuer absetzten kann.</p>
<p><span id="more-44161"></span></p>
<h1><strong>Was ist ein häusliches Arbeitszimmer</strong></h1>
<p>Das Problem ist, dass der Begriff Arbeitszimmer gesetzlich nicht eindeutig definiert ist. Nach Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes hat ein „häusliches Arbeitszimmer“ folgende Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Ist in seiner Funktion, Ausstattung und Lage in die häusliche Sphäre eingebunden</li>
<li>Dient vorwiegend der Erledigung gedanklicher, schriftlicher oder verwaltungstechnischer bzw. -organisatorischer Arbeiten</li>
<li>Wird nahezu ausschließlich zu betrieblichen oder beruflichen Zwecken genutzt</li>
</ul>
<h1><strong>Ein „häusliches Arbeitszimmer“ wird </strong><strong>nicht</strong><strong> anerkannt wenn&#8230;</strong></h1>
<p>&#8230;die Räume in ihrer Ausstattung und Funktion nicht wie ein typisches Arbeitszimmer eingerichtet sind. Unter typischen Arbeitszimmer kann man ein Büro verstehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Arbeitszimmer von der Lage in die häusliche Sphäre eingebunden ist. Beispiele dafür sind Werkstatt, Behandlungsraum, Probenraum oder Ausstellungszimmer.</p>
<p>Wenn familienfremde Mitarbeiter in dem Raum beschäftigt werden oder das Zimmer in einem fremden Gebäude gemietet ist, gilt der Raum ebenfalls als nicht „häuslich“. Lebt ein freiberuflicher Übersetzer in einem Mehrfamilienhaus und mietet die Kellerräume für seine Arbeit an, so hat er damit ein außerhäusliches Arbeitszimmer. <strong>Das kann komplett abgesetzt werden</strong>.</p>
<h1><strong>Wie viel kann bei einem „häusliches Arbeitszimmer“ abgesetzt werden? (Rechtslage seit 2010)</strong></h1>
<p>Bis zu 1250 Euro können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Das gilt wenn für die betriebliche und berufliche Tätigkeit kein andere Platz zur Verfügung steht.</p>
<h1><strong>Arbeitszimmer außerhalb der häuslichen Umgebung</strong></h1>
<p>Alle Räume, die außerhalb der häuslichen Umgebung als Arbeitszimmer angemietet werden können im vollen Umfang abgesetzt werden. Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Werksstatt</li>
<li>Praxis</li>
<li>Behandlungsraum</li>
<li>Büro</li>
<li>Probenraum</li>
<li>Kanzlei</li>
<li>Lager</li>
<li>Ausstellungsraum</li>
</ul>
<p>Die Ausstattung für einen Arbeitsraum und die Arbeitsmittel sind in vollem Umfang absetzbar. Achtet bei der Höhe des Betrages ob es sich um ein <a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/">geringwertiges Wirtschaftsgut</a> handelt.</p>
<p>Lest alle Artikel zum <a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/">kleinen Steuer Einmaleins</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Kleines Steuer- Einmaleins Teil 1: Bewirtungskosten als Betriebsausgabe" href="http://www.kunstundso.com/2009/07/18/kleines-steuer-einmaleins-teil-1-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe/" rel="bookmark">Bewirtungskosten als Betriebsausgabe</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Kleines Steuer- Einmaleins Teil 2: Reisekosten korrekt abrechnen" href="http://www.kunstundso.com/2009/08/08/kleines-steuer-einmaleins-teil-2-reisekosten-korrekt-abrechnen/" rel="bookmark">Reisekosten korrekt abrechnen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/">Geschenke an Geschäftspartner korrekt absetzen</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>„Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/28/%e2%80%9egeschaftsessen%e2%80%9c-reicht-nicht-so-muss-der-grundanlass-fur-bewirtungskosten-formuliert-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 20:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Bewirtungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was alles zum Abrechnen von Bewirtungskosten beachtet werden muss habe ich ausführlich in 1. Teil des kleinen Steuer Einmaleins: Bewirtungskosten als Betriebsausgabe besprochen. Und doch kommt es vor, dassQuittungen nicht anerkannt werden. Der Teufel steckt wie immer im Detail.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/d16fe0a94c9945aebf7d9bcad7264d94" width="1" height="1" alt=" „Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden"  title="„Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden" /><br />
Was alles zum Abrechnen von Bewirtungskosten beachtet werden muss, habe ich ausführlich im 1. Teil des kleinen Steuer Einmaleins: <a href="http://www.kunstundso.com/2009/07/18/kleines-steuer-einmaleins-teil-1-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe/">Bewirtungskosten als Betriebsausgabe</a> besprochen. Und doch kommt es vor, dass Quittungen nicht anerkannt werden. Der Teufel steckt wie immer im Detail.<span id="more-41581"></span></p>
<h2><strong>Bewirtung muss geschäftlich veranlasst sein</strong></h2>
<p>Bewirtungen die in der Steuer abgerechnet werden sollen müssen generell einen beruflichen Hintergrund besitzen. Das sind z.B.</p>
<ul>
<li>Anbahnung von Geschäftsbeziehungen</li>
<li>Pflege der Geschäftsbeziehungen</li>
<li>Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit</li>
</ul>
<p>Die Freundin schick ausführen oder mit dem Kumpels einen drauf machen gehört nicht dazu.</p>
<h2><strong>Der Grund muss konkret ausformuliert sein</strong></h2>
<p>„Geschäftsessen“, „Kundengespräch“ oder „Projektbesprechung“ zählt als Bewirtungsgrund schon lange nicht mehr. Der Grund muss schon deutlich ausformuliert werden. Das bedeutet nicht, dass Ihr Romane verfassen müsst. Der Sachbearbeiter muss eine Idee davon haben, worum bei der Bewirtung ging.</p>
<p>hier drei Bsp:</p>
<ul>
<li>„Projektbesprechung zu Projekt XYZ“</li>
<li>„Vertragsgespräch zum Messeauftritt im November 2013“</li>
<li>„Nachbereitung Auftrag XYZ“</li>
</ul>
<p>Ihr seht schon in welche Richtung es geht. Ihr müsst nicht besonders Kreativ sein. Widersteht dem Drang „Ich will nicht immer das Gleiche schreibe“. Niemand soll mit Romanen das Finanzamt unterhalten. Der Grund muss nachvollziehbar und konkret sein. Versetzt Euch in die Lage des Sachbearbeiters. Wüsstet Ihr worum es geht?</p>
<p>Außerdem müssen die Namen der bewirteten Personen aufgeführt werden. Für Rechnungen ab 100 Euro muss auch der Bewirtende aufgeführt werden. Dies muss zeitnah erfolgen. Macht es am Besten an Ort und Stelle, dann ist die Sache erledigt.</p>
<h2>Ihr seid dran</h2>
<p>Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Thema gemacht bzw. welche Formulierung benutzt ihr? Hinterlasst ein Kommentar!</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/" target="_blank">Teil 3: geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/">Teil 4: </a><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/">Geschenke an Geschäftspartner absetzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/" target="_self">Teil 5: Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Das muss jede Taxiquittung enthalten</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/18/das-muss-jede-taxiquittung-enthalten/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/10/18/das-muss-jede-taxiquittung-enthalten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[19%]]></category>
		<category><![CDATA[7]]></category>
		<category><![CDATA[Quittung]]></category>
		<category><![CDATA[taxi]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Finanzamt kann ganz schön gemein sein und die sorgfältig gesammelten Taxiquittungen einfach nicht anerkennen. Warum? Meist sind die Quittungen schlampig ausgefüllt damit nutzlos für die Steuererklärung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/665ebaf2002d495bb791ab1aa55bce60" alt=" Das muss jede Taxiquittung enthalten" width="1" height="1" title="Das muss jede Taxiquittung enthalten" /><br />
Das Finanzamt kann ganz schön gemein sein und die sorgfältig gesammelten Taxiquittungen einfach nicht anerkennen. Warum? Meist sind die Quittungen schlampig ausgefüllt und damit nutzlos für die Steuererklärung.<span id="more-41611"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Was ist eine „Stadtfahrt“ mit 7% Mehrwertsteuer?</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wer kennt nicht folgende Situation: „Wollen sie eine Quittung?“ &#8211; „Ja, bitte!“ &#8211; „Ist es OK, wenn ich <strong>Stadtfahrt</strong> ankreuze?“ &#8211; „Ja, ist ok.“</p>
<p>Für Taxifahrten gibt es zwei Steuerarten. Stadtfahrten werden mit 7% Mehrwertsteuer berechnet. Der Rest mit den üblichen 19%. Der Endpreis im Taxi ist immer Bruttopreis incl. Steuern. Schwups, hat der Taxifahrer mehr Gewinn gemacht, denn er muss bei Stadtfahrten vom Taxipreis nur <strong>7% Mehrwertsteuer abführen.</strong> Ihr dagegen könnt auch nur 7% gegenrechnen.</p>
<p>Um eine Stadtfahrt handelt es sich nach § 12 Abs. 2 Nr. 10 UStG wenn die Fahrt</p>
<ul>
<li>Innerhalb einer Gemeinde (Ortsschild) stattfindet <strong>oder</strong></li>
<li>die Beförderungsstrecke unter 50 km lang ist</li>
</ul>
<p>Solltet ihr also mehrere Ortschaften durchkreuzen oder ist die Fahrt länger als 50 km dann besteht darauf, dass der Kutscher 19% ausweist.</p>
<h1><strong>Das muss eine ordentliche Taxiquittung enthalten </strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p>Damit Taxiquittungen vom Finanzamt anerkannt werden, müssen sie folgende Dinge enthalten:</p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Name und Anschrift des Unternehmers</li>
<li>Ordnungsnummer des Taxis</li>
<li>Fahrtstrecke ( Start- und Endpunkt)</li>
<li>Fahrpreis</li>
<li>Steuersatz (steht kein Steuersatz auf der Quittung, kann man gar nichts abziehen</li>
<li>Datum</li>
<li>Unterschrift des Fahrers</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Bei Beträgen über 150 Euro muss außerdem enthalten sein</strong></h1>
<ul>
<li>ausgewiesener Mehrwertsteuerbetrag</li>
<li>Steuer- oder Umsatzsteueridentnummer</li>
<li>durchlaufende Rechnungsnummer</li>
</ul>
<p>Das kann das Taxiunternehmen auch nachschicken. Bis dahin nehmt Ihr einfach die Quittung als Beleg.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Taxi ist nicht gleich „Minicar“</strong></h1>
<p>Ein Taxi ist vor dem Fiskus nur dann ein Taxi, wenn es eine entsprechende Zulassung besitzt. <strong>Mietwagenfirmen wie Minicar</strong> oder Cityhopper besitzen diese nicht. Hier sind immer<strong> 19% Umsatzsteuer</strong> fällig. Die 7% sind in diesem Fall immer falsch und werden nicht anerkannt.<br />
<strong>Weitere interessante Artikel</strong></p>
<p><a title="Business Model Generation Teil 1: Die Geschäftsmodel Leinwand" href="http://www.kunstundso.com/2011/06/08/business-model-generation-teil-1-die-geschaftsmodel-leinwand/">Business Model Generation Teil 1: Die Geschäftsmodel Leinwand</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Das müssen Freiberufler über die private Krankenversicherung wissen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/05/17/das-mussen-freiberufler-uber-die-private-krankenversicherung-wissen/">Das müssen Freiberufler über die private Krankenversicherung wissen</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Richtig Rechnungen stellen Teil 3: Ist eine Rechnung per E-Mail seit dem Juli 2011 zulässig und wirksam?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/05/richtig-rechnungen-stellen-teil-3-ist-eine-rechnung-per-e-mail-seit-dem-juli-2011-zulassig-und-wirksam/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/10/05/richtig-rechnungen-stellen-teil-3-ist-eine-rechnung-per-e-mail-seit-dem-juli-2011-zulassig-und-wirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 03:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[So wird's gemacht...]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 1. Juli 2011 kann man Rechnung auch via Email verschicken. Davor ging das zwar auch, aber nur wenn man die Emails anständig mit nach dem Signaturgesetz (SigG) oder im EDI-Verfahren signiert wurden. Grundsätzlich können Unternehmen die Mehrwertsteuer geltend machen, wenn Rechnungen ordentlich ausgestellt sind.]]></description>
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<p>Seit dem 1. Juli 2011 kann man Rechnung auch via E-mail verschicken. Davor ging das zwar auch, aber nur wenn man die E-mails anständig nach dem Signaturgesetz (SigG) oder im EDI-Verfahren signiert wurden. Grundsätzlich können Unternehmen die Mehrwertsteuer nur geltend machen, wenn Rechnungen ordentlich ausgestellt sind.<span id="more-41271"></span></p>
<h2>Die Voraussetzungen für Rechnungen via E-mail</h2>
<p>Wer die Rechnung stellt kann selber wählen, in welcher Form er sie verschickt. Via E-mail oder mit der Post. <strong>Der Rechnungsempfänger muss der Form zustimmen</strong>. Das sollte im Großen und Ganzen kein Problem darstellen. Rechnungen, die via E-mail verschickt werden müssen trotzdem alle üblichen Dinge enthalten. Wer nachlesen möchte, was in eine ordentliche Rechnung gehört findet weiter unten den passenden Link.</p>
<h2>Aufbewahrung der elektronischen Rechnung als Originaldatei</h2>
<p>Alle Unternehmen müssen ihre Rechnungen und Unterlagen für 10 Jahre aufbewahren. Für die Buchhaltung, können elektronische Rechnung ausgedruckt werden. Für die Aufbewahrung mussen die Rechnungen im Origninal aufbewahrt werden. Das muss jeder Freiberufler selber sicherstellen. Ich weiß zwar nicht, warum ein Ausdruck nicht den selben Wert hat, aber vielleicht hat dies etwas mit der Lesbarkeit zu tun. Die könnte bei einem schlechten Drucker nicht mehr gewährleistet sein.</p>
<h2>Richtig Rechnungen stellen</h2>
<p>Hier findet ihr die beiden ersten Teile zur Serie &#8220;Richtig Rechnungen stellen&#8221;</p>
<p>Teil 1: <a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">10 Dinge die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a></p>
<p>Teil 2: <a href="http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/" target="_self">Müssen Rechnungen unterschrieben werden?</a></p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel</strong></p>
<h1><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a href="http://www.pantomime-popkultur.de/2011/09/die-7-grundemotionen-als-micro-expressions-auf-einen-blick/">Die 7 Grundemotionen</a></span><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a href="http://www.pantomime-popkultur.de/2011/09/die-7-grundemotionen-als-micro-expressions-auf-einen-blick/">als Micro Expressions auf einen Blick</a></span></h1>
<p><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a title="SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren" href="http://www.kunstundso.com/2010/06/22/seo-basics-teil-2-bilder-fur-suchmaschinen-optimieren/">SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren</a></span></p>
<p><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><a title="App geht’s! Die 17 wichtigsten iPhone Anwendungen für Freiberufler" href="http://www.kunstundso.com/2009/09/11/app-gehts-die-17-wichtigsten-iphone-anwendungen-fur-freiberufler/">App geht’s! Die 17 wichtigsten iPhone Anwendungen für Freiberufler</a><br />
</span></p>
<p>Foto: Andres Rueda</p>

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		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibenden?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/05/24/unterschied-zwischen-freiberufler-und-gewerbetreibenden/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/05/24/unterschied-zwischen-freiberufler-und-gewerbetreibenden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 17:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbetreibenden]]></category>
		<category><![CDATA[unterschied]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstundso.com/?p=35251</guid>
		<description><![CDATA[Die Abgrenzung zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden ist nicht immer einfach. Freiberufler sind zwar auch Gewerbetreibende, geniessen aber gewisse Vorteile.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die Abgrenzung zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden ist nicht immer einfach. Freiberufler sind zwar auch Gewerbetreibende, geniessen aber gewisse Vorteile.</p>
<p><span id="more-35251"></span></p>
<h1>Vorteil Freiberufler</h1>
<ul>
<li><strong>Weniger Steuer zahlen</strong>. &#8220;Freien Berufe&#8221; unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Deswegen müssen sie auch kein Gewerbe anmelden. Die Vergabe der Steuernummer erfolgt direkt beim Finanzamt.</li>
<li><strong>Vereinfachte Buchführung.</strong> Der Gewinn kann mit einer einfachen Einnahmen-Überschuss Rechnung ermittelt werden. Eine doppelte Buchführung ist nicht nötig.</li>
<li><strong>teilweise geringere Mehrwertsteuer</strong>. Ein paar freie Berufe können den vergünstigten Mehrwertsteuersatz von 7 % benutzen. Wer dafür in Frage kommt, könnt ihr in dem Artikel <a title="Mehrwertsteuer: 7 oder 19 Prozent" href="http://www.kunstundso.com/2009/03/31/mehrwertsteuer-7-oder-19/" target="_self">Mehrwertsteuer: 7 oder 19 Prozent</a> nachlesen.</li>
</ul>
<p>All diese Vorteile machen das Leben einfacher. Doch nicht jeder kann sich einen Friberufler nennen.</p>
<h1><strong>Abgrenzung „Gewerbetreibende“ und „Freiberufler“ </strong></h1>
<p>Der Gesetzgeber  hat in § 18 Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) aufgeführt, welche Tätigkeiten im einzelnen unter &#8220;freie Berufe&#8221; fallen. Freiberufler sind:</p>
<ul>
<li>selbstständig und eigenverantwortlich tätig</li>
<li>üben eine freie <strong>wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende</strong> oder <strong>erzieherische</strong> Tätigkeit aus</li>
</ul>
<p>Einen definierten Oberbegriff gibt es nicht. Bei Berufen, die den oben genannten Voraussetzungen ähneln, muss im Einzelfall entschieden werden. Die gesetzlichen Vorschriften zur Abgrenzung des Freiberuflers vom Gewerbetreibenden sind nicht eindeutig. Letztlich entscheidet allein das Finanzamt, ob Ihr als Freiberufler eingestuft werdet. Nach dem Gesetzgeber ist das ausschlaggebende Kriterium die geistige, schöpferische Arbeit. Bei der Erklärung beim Finanzamt, sollte auf diese Punkte Wert gelegt werden!<br />
<strong><br />
</strong></p>
<h1>Was gehört zu den freien Berufen?</h1>
<p>Diese Kategorien gehören zu den freien Berufen. Aber Achtung, es kommt immer auf die genaue Tätigkeit an.</p>
<h2>Freie Berufe</h2>
<ul>
<li><strong>Alten- und Krankenpfleger. </strong>Ist freiberuflich, wenn<strong> </strong>es um die Pflege geht. Eine hauswirtschaftliche Versorgung des Patienten wie z.B. häuslicher Pflegedienst fällt unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Architekt.</strong> Wenn ein Architekt schlüsselfertige Bauten erstellt, fällt er unter Gewerbetreibenden.</li>
<li><strong>Arzt</strong></li>
<li><strong>Bauingenieur</strong></li>
<li><strong>Baustatiker</strong></li>
<li><strong>Biologe</strong></li>
<li><strong>Buchprüfer. </strong>Wenn er vereidigt ist.</li>
<li><strong>Bücherrevisor. </strong>Wenn er vereidigt ist.</li>
<li><strong>Designer</strong></li>
<li><strong>Dolmetscher</strong></li>
<li><strong>Ergotherapeut</strong></li>
<li><strong>Fahrschulehrer</strong></li>
<li><strong>Hebamme</strong></li>
<li><strong>Heilpraktiker</strong></li>
<li><strong>Handelschemiker</strong></li>
<li><strong>Ingenieur. </strong>Wenn er an der Herstellung, Bearbeitung oder Vertrieb von Waren beschäftigt ist, fällt die Tätigkeit unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Innenarchitekt</strong></li>
<li><strong>Interviewer</strong></li>
<li><strong>Journalist</strong></li>
<li><strong>Kameramann</strong></li>
<li><strong>Krankengymnast</strong></li>
<li><strong>Künstler. </strong>Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt.</li>
<li><strong>Lehrer. </strong>Reit- und Tanzlehrer fallen unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Logopäde</strong></li>
<li><strong>Lotse</strong></li>
<li><strong>Maler.</strong> Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt, z.B. Kunstmaler.</li>
<li><strong>Masseur. </strong>Wenn er als Heilmasseurs, der staatlich anerkannt ist. Sport- oder Wellnesmassagen gehören nicht dazu.</li>
<li><strong>Medizinischer Fußpfleger</strong></li>
<li><strong>Musiker. </strong>Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt.</li>
<li><strong>Notar</strong></li>
<li><strong>Orthoptist</strong></li>
<li><strong>Patentanwalt</strong></li>
<li><strong>Psychotherapeut/Psychologe mit ärztlicher Ausbildung</strong></li>
<li><strong>Rechtsanwalt</strong></li>
<li><strong>Restaurator. </strong>Bei Gemälden ist der Beruf freiberuflich. Bei der Restaurierung von Gebrauchsgegenständen ist der Status als Freiberufler umstritten.</li>
<li><strong>Rettungsassistent</strong></li>
<li><strong>Schriftsteller</strong></li>
<li><strong>Steuerberater</strong></li>
<li><strong>Steuerbevollmächtigter</strong></li>
<li><strong>Tierarzt</strong></li>
<li><strong>Trainer. </strong>Tiertrainer zählen nicht zu den freien Berufen.</li>
<li><strong>Übersetzer</strong></li>
<li><strong>Vermessungsingenieur</strong></li>
<li><strong>Wirtschaftsprüfer</strong></li>
<li><strong>Wissenschaftler</strong></li>
<li><strong>Zahnarzt</strong></li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Gewerbliche Berufe</h2>
<p>Es gibt Berufe, die auf den ersten Blick nach Freiberufler aussehen, aber keine sind. Hier eine Liste:</p>
<ul>
<li><strong>Apotheker</strong></li>
<li><strong>Buchhalter</strong></li>
<li><strong>Designer. </strong>Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Detektiv</strong></li>
<li><strong>Exportberater</strong></li>
<li><strong>Filmhersteller.</strong> Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Finanz- und Kreditberater</strong></li>
<li><strong>Fitness-Studio. </strong>Sportlehrer wäre freiberuflich. Wer Einweisung an Geräten vornimmt, fällt unter Gewerbetreibende.</li>
<li><strong>Fotograf. </strong>Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Fotomodell</strong></li>
<li><strong>Fremdenführer</strong></li>
<li><strong>Fußpfleger. </strong>Wenn es um kosmetische Pflege geht.</li>
<li><strong>Grafiker</strong></li>
<li><strong>Handelsvertreter</strong></li>
<li><strong>Inkassobüro</strong></li>
<li><strong>Klavierstimmer</strong></li>
<li><strong>Kreditberater</strong></li>
<li><strong>Künstler Agent</strong></li>
<li><strong>Künstler Manager</strong></li>
<li><strong>Partnervermittlung</strong></li>
<li><strong>Pharmaberater</strong></li>
<li><strong>Public-Relations Berater</strong></li>
<li><strong>Sachverständiger</strong></li>
<li><strong>Übersetzungsbüro-Inhaber. </strong>Wer Freiberufler anstellt, aber selber nicht eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, ist Gewerbetreibender.</li>
<li><strong>Unternehmensberater</strong></li>
<li><strong>Zahntechnisches Laborant</strong></li>
</ul>
<h1>Was habe ich vergessen?</h1>
<p>Habe ich noch etwas vergessen oder etwas anmerken? Schreibt ein Kommentar!</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" target="_self">Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</a></span></p>
<p><a title="Wie man seine Lesegeschwindigkeit in 20 Minuten entscheidend verbessert" href="http://www.kunstundso.com/2010/11/09/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-in-20-minuten-entscheidend-verbessert/">Wie man seine Lesegeschwindigkeit in 20 Minuten entscheidend verbessert</a></p>
<p><a title="Permanent Link to 15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>

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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kunstundso.com/2011/05/24/unterschied-zwischen-freiberufler-und-gewerbetreibenden/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Richtig Rechnungen stellen Teil 2: Muss man seine Rechnung unterschreiben?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[stellen]]></category>
		<category><![CDATA[unterschreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten des Internets, verschicke ich gern eine Rechnung als PDF per Email. Weil es einfach ist, weil es schnell geht und nichts kostet. Stellt sich die Frage, ob das so in Orndnung geht? Schließlich ist die Rechnung in diesem Fall nicht unterschrieben. Für Rechnungen per Mail gelten noch mal andere Regelungen, die ich demnächst erörtern werden. Heute geht es um die Frage, ob Rechnungen unterschrieben werden müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In Zeiten des Internets, verschicke ich gern eine Rechnung als PDF per Email. Weil es einfach ist, weil es schnell geht und nichts kostet. Stellt sich die Frage, ob das so in Orndnung geht? Schließlich ist die Rechnung in diesem Fall nicht unterschrieben. Für Rechnungen per Mail gelten noch mal andere Regelungen, die ich demnächst erörtern werden. Heute geht es um die Frage, ob Rechnungen unterschrieben werden müssen.<span id="more-32411"></span></p>
<h2>Rechnungen müssen nicht unterschrieben sein</h2>
<p>Das macht auch nichts, denn Rechungen müssen nicht unterschrieben werden. Das gilt nur in zwei Ausnhahmefällen: Ihr seid Anwalt oder Steuerberater. Ansonsten kann eine Unterschrift erfolgen, muss es aber nicht.</p>
<p>Jede Rechnung hat Pflichtangaben, die in jedem Fall enthalten sein müssen. Diese findet Ihr im ersten Teil der Artikelreihe: &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">10 Dinge, die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a>&#8221;</p>
<h2>Rechnungen sollten nicht unterschrieben werden, denn&#8230;</h2>
<p>Viele Freiberufler unterschreiben Ihre Rechnungen nicht. Es kann nähmlich passieren dass, jemand einen &#8220;Betrag erhalten&#8221; &#8211; Stempel dazwischen mogelt oder andere  Zusätze handschriftliche einfügt, die dann Quasi mitunterschrieben wurden. Das ist im Nachhinein schwer nachzuvollziehen.</p>
<h2>&#8220;Aber der Kunde besteht darauf.&#8221;</h2>
<p>Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ich es mit ehrlichen Geschäftspartnern zu tun habe. Wenn ein Kunde auf eine Unterschrift besteht, weil er denkt, dass die Rechnung sonst nicht gültig ist und er seine Mehrwertsteuer nicht anerkannt bekommt (was Quatsch ist), dann bekommt er eine Unterschrift. Gern auch mit dem Pfotenabdruck des Hundes meines Nachbarn, wenn ihm das gefällt. Die meisten Kunden kennen sich in der Rechnungsstellung sehr gut aus, so dass ich selber oft noch etwas lernen kann.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/">Richtig Rechnungen stellen Teil 1: 10 Dinge die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Richtig Rechnungen stellen Teil 3: Ist eine Rechnung per E-Mail seit dem Juli 2011 zulässig und wirksam?" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/10/05/richtig-rechnungen-stellen-teil-3-ist-eine-rechnung-per-e-mail-seit-dem-juli-2011-zulassig-und-wirksam/">Richtig Rechnungen stellen Teil 3: Ist eine Rechnung per E-Mail seit dem Juli 2011 zulässig und wirksam?</a></p>
<p>Wie handhabt Ihr die Sache? Schreibt eine Kommentar.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 1: Die nächsten Schritte" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 1: Die nächsten Schritte" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Teil 1: Die nächsten Schritte</a></p>
<p><a title="Permanent Link to 15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></p>
<p>Foto: Andres Rueda</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 14:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[errechnen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[kalkulieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stundenlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Stundensatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel man seinen Kunden berechnet hängt immer von der Art der Selbstständigkeit ab. Entweder man rechnet Projektbezogen ab oder lässt sich pro Stunde bezahlen. Für den einen funktioniert eine öffentliche Preisliste, ein anderer entscheidet lieber von Fall zu Fall. Wie auch immer man vorgeht, Grundlage des Preises sollte eine Kalkulation sein, die tatsächliche Ausgaben, Marktsituation und persönliche Ziele berücksichtigt. Wie man sich selber eine Orientierung schafft, soll die folgende Rechnung zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/499e3c93cc68418cb8e162e72f3df343" alt=" Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" width="1" height="1" title="Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" /><br />
Wie viel man seinen Kunden in Rechnung stellt hängt von der Art der Selbstständigkeit ab. Entweder man rechnet Projektbezogen ab oder lässt sich pro Stunde bezahlen. Für den einen funktioniert eine <a href="http://www.kunstundso.com/2010/10/28/vor-und-nachteile-einer-offentlichen-preisliste/" target="_self">öffentliche Preisliste</a>, ein anderer entscheidet lieber von Fall zu Fall. Wie auch immer man vorgeht, Grundlage des Preises sollte eine Kalkulation sein, die tatsächliche Ausgaben, Marktsituation und persönliche Ziele berücksichtigt. Wie man sich selber eine Orientierung schafft, soll die folgende Rechnung zeigen.<span id="more-28521"></span></p>
<h1>1. <strong>Zeitansatz: 365 Tage sind nicht 365 Arbeitstage</strong></h1>
<p>Freiberufler müssen neben der eigentlichen Arbeit für die Kunden noch Zeit für Buchhaltung, Werbung und Instandsetzung der Betriebsmittel aufwenden. Diese Zeit muss in den Stundenlohn selbstverständlich mit eingerechnet werden. Auch wenn Selbstständige gewillt sind, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, ist nicht jede Stunde mit Projektarbeit ausgelastet. Wenn ein Angestellter z.B. 20 Euro pro Stunde erhält, dann bekommt er alle 40 Stunden pro Woche bezahlt. Selbst optimistisch betrachtet sind Auslastungen von 50%-70% nicht immer drin. Das Risiko, nicht permanent ausgelastet zu sein, muss in die Kalkulation mit einfließen.</p>
<p>Selbstverständlich möchte niemand über einen längeren Zeitraum 7 Tage die Woche arbeiten. Wie viel Arbeitstage sind also pro Jahr realistisch?</p>
<ul>
<li>365 Tage hat das Jahr</li>
<li>104 davon sind Wochenenden (2&#215;52)</li>
<li>27 Urlaubstage kann man sich mit ruhigem Gewissen zugestehen. Dieser Wert entspricht dem durchschnittlichen Wert für Deutschland</li>
<li>ca. 10 Feiertage hat das Jahr</li>
<li>7 Tage pro Jahr ist jeder Deutsche im Durchschnitt krank</li>
</ul>
<p>Bleiben von 365 Tagen noch 217 Tage übrig. Bei 8 Stunden täglichem Arbeitspensum und einer Auslastung von 60 % kommen wir auf <strong>1042 bezahlten</strong> <strong>Jahresarbeitsstunden</strong>. Diese Stunden können wir in Rechnung stellen und müssen daraus den kompletten Umsatz generieren.</p>
<h1><strong>2. Kostenansatz: Zeit mal Stundensatz ist Umsatz, kein Gewinn</strong></h1>
<p>In den Stundensatz müssen neben dem Unternehmerlohn noch diverse Lebenshaltungskosten und <a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/" target="_self">Betriebskosten</a> eingerechnet werden.</p>
<h2><strong>Betriebskosten</strong></h2>
<ul>
<li>Miete von Büro, Arbeitsstätten oder Ausrüstung</li>
<li>Betriebsmittel, Bürobedarf</li>
<li>Personal</li>
<li>Werbung</li>
<li><a href="http://www.kunstundso.com/2009/08/08/kleines-steuer-einmaleins-teil-2-reisekosten-korrekt-abrechnen/" target="_self">Reisekosten</a></li>
<li>Geschäftswagen</li>
<li>Betriebsausstattung</li>
<li>Rücklagen für Neuanschaffung und Instandsetzung</li>
<li>Versicherungen</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Dies ist eine unvollständige Auflistung und stark abhängig von der Art der gewählten Selbstständigkeit. Für unsere Beispielrechnung setzen wir einen Betrag von 10.000 Euro fest.</p>
<h2><strong>Gewünschter Gewinn</strong></h2>
<p>Was unter dem Strich übrig bleibt, ist der Gewinn. Aber nicht so schnell. Dem Gewinn muss natürlich noch die Einkommenssteuer abgezogen werden. Mit dem <a href="https://www.abgabenrechner.de/ekst/?" target="_blank">Abgabenrechner des Bundesfinanzministerium</a> erhält man einen Anhaltspunkt, wie hoch die Einkommenssteuer ausfallen wird.</p>
<h2><strong>Die Milchmädchenrechnung</strong></h2>
<p>Gehen wir konservativ ans die Sache. Wir wünschen uns ein Einkommen von 20.000 Euro und setzen pauschal 10.000 Euro für die Betriebsausgaben an. Als bezahlte Jahresstunden nehmen wir den oben errechneten Wert von 1042 Stunden.</p>
<p>20.000 Euro Einkommen (Auf die Hand) bedeutet, vor Steuern müssen wir als lediger Selbstständiger 24.000 ( 20.000 + ca. 4000 Euro für die Einkommenssteuer) Euro Gewinn erwirtschaften. Mit den Betriebsausgaben von 10.000 Euro benötigen wir einen <strong>Umsatz von 34.000 Euro</strong>.</p>
<p>Dieser Wert wird durch die 1042 bezahlten Arbeitsstunden geteilt. Wir erhalten einen Netto-Stundensatz von ca. 32,63 Euro. Dazu kommen noch pauschal 19% Mehrwertsteuer. (Lest hier nach ob ihr <a href="http://www.kunstundso.com/2009/03/31/mehrwertsteuer-7-oder-19/" target="_self">7 oder 19 % Mehrwertsteuer berechnen</a> müsst) Das bedeutet, dass wir dem Kunden einen Stundensatz von 38,83 Euro berechnen.</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Betrag in Euro</strong></td>
<td valign="top"><strong>Rechnung</strong></td>
<td valign="top"><strong>Erläuterung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">20.000</td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Gewünschter Nettogewinn (Was ich am Ende in der Hand halten möchte)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">24.000</td>
<td valign="top">20.000 + 4000</td>
<td valign="top">benötigter Gewinn vor Steuern, Ca. 4000 Euro gehen als Einkommenssteuer an das Finanzamt</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">34.000</td>
<td valign="top">24.000 + 10.000</td>
<td valign="top">Umsatz: 10.000 Euro werden als Betriebsausgaben angesetzt</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">32,63</td>
<td valign="top">34.000 / 1042</td>
<td valign="top">Netto Stundensatz</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">38,83</td>
<td valign="top">32,63 x 19%</td>
<td valign="top">Brutto Stundensatz (Muss der Kunde bezahlen)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dies ist ein Beispiel. Jeder Selbstständige muss seine Berechnung des Stundenlohns oder eines Projektes individuell auf die persönliche Situation übertragen. Durch die Rechnung wird jedem klar, dass Stundensätze von 15 Euro jenseits der Realität liegen und langfristig zum Bankrott führen. Das wäre Selbstausbeutung par excellence.</p>
<p>Die <a href="http://www.agd.de/" target="_self">Allianz Deutscher Designer</a> (ADG) empfiehlt Ihrer Branche einen Stundensatz von 76 Euro. Ob sich dieser Preis durchsetzen lässt ist fraglich. Professionelle Freiberufler berechnen einen Stundensatz von ca. 50 Euro.</p>
<p>Auch wenn bekannt ist, wie viel der Freiberufler verdienen muss, sollten er seine <strong>Preise am Markt ausrichten</strong>. Hierfür ist eine ausgiebige Konkurrenz Analyse notwendig. Der persönliche Richtwert für den Stundenlohn ist dahingehend von Bedeutung, den Wert der eigenen Arbeit einzuschätzen. Jeder Selbstständige, der lange Zeit weit unter seinem kalkulierten Stundensatz arbeitet, lässt sich übers Ohr hauen, ohne es zu merken.</p>
<p>Flexibilität ist nötig, doch nur bis zu einem gewissen Maß. Kunden mit langjähriger Erfahrung in der Kalkulation, wissen um das Preisgefüge. Wer zu billig anbietet, bringt entweder schlechte Qualität oder ist noch neu im Geschäft.</p>
<h2>Ihr seid dran</h2>
<p>Welchen Aspekt habe ich vergessen? Wie hoch ist Euer errechneter Stundenlohn? Hinterlasst ein Kommentar und teilt den Artikel mit anderen Freiberuflern. Martin Massow hat den Freiberufler Atlas herausgebracht. Ein gutes Buch für alle freien Berufe. Ausführlich informiert er über die verschiedenen Formen der Freiberuflichkeit und die wichtigsten Aspekte des Steuer-, Sozial- und Arbeitsrechts. Kauft es für 12,95 Euro <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548369154/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3548369154" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/30/bezahle-mich-warum-freiberufler-nicht-umsonst-arbeiten-sollten/" target="_self">Bezahle mich! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollten</a><br />
<a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/29/was-kunden-sagen-und-wirklich-meinen/" target="_self">Was Kunden sagen und wirklich meinen<br />
</a><a href="http://www.kunstundso.com/2010/09/16/bringen-preissenkungen-mehr-auftrage/" target="_self">Bringen Preissenkungen mehr Aufträge?</a></p>

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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Umsatzsteuer Grundkurs&#8221; und &#8220;Reisekosten 2010/2011 und Bewirtungskosten&#8221; 2 Buchbesprechungen</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/02/20/umsatzsteuer-grundkurs-reisekosten-2010-2011-bewirtungskosten/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/02/20/umsatzsteuer-grundkurs-reisekosten-2010-2011-bewirtungskosten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 13:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Bewirtungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisekosten]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstundso.com/?p=25311</guid>
		<description><![CDATA[Jedes Jahr von Neuen gibt es Fragen zum Steuerrecht. Und da viele von Euch die Steuererklärung von 2010 noch vor sich haben, beschäftige ich mich heute mit 2 Büchern, die sich jeweils ein Spezialgebiet zum Thema gesetzt haben. In meinem Regal stehen nicht viele Titel, weil ich sie nach dem Lesen weitergebe oder wieder bei Amazon reinstelle. Ein paar Nachschlagewerke finden sich dennoch. Die folgenden Exemplare fallen in diese Kategorie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Jedes Jahr von Neuen gibt es Fragen zum Steuerrecht. Und da viele von Euch die Steuererklärung von 2010 noch vor sich haben, beschäftige ich mich heute mit 2 Büchern, die sich jeweils ein Spezialgebiet zum Thema gesetzt haben. In meinem Regal stehen nicht viele Titel, weil ich sie nach dem Lesen weitergebe oder wieder bei Amazon reinstelle. Ein paar Nachschlagewerke finden sich dennoch. Die folgenden Exemplare fallen in diese Kategorie.<span id="more-25311"></span></p>
<h1>Grundkurs des Steuerrechts: Umsatzsteuer</h1>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3791025449?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3791025449" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-25351" title="umsatzsteuer-grundkurs-des-steuerrechts-band-4 Auflage 20" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/02/umsatzsteuer-grundkurs-des-steuerrechts-band-4-Auflage-20.jpg" alt="umsatzsteuer grundkurs des steuerrechts band 4 Auflage 20 Umsatzsteuer Grundkurs und Reisekosten 2010/2011 und Bewirtungskosten<p> 2 Buchbesprechungen" width="200" height="283" /></a></p>
<h2>Worum geht&#8217;s?</h2>
<p>Das Buch ist der 4.Band aus der Reihe &#8220;Grundkurs des Steuerrechts&#8221; und bietet kompaktes Grundlagenwissen zum Thema Umsatzsteuer. Ich selber stand schon vor der wichtigen Frage, ob ich als <a href="http://www.kunstundso.com/2009/03/31/mehrwertsteuer-7-oder-19/" target="_self">Freiberufler 7 oder 19% Mehrwertsteuer</a> berechnen soll. Dieses Buch behandelt alle Situationen, die eine Umsatzsteuer beinhalten.</p>
<h2>Was bringt&#8217;s?</h2>
<p>Gerade bei Auslandsgeschäften und Lieferung in die Europäische Union, gibt es einen Menge zu beachten. Wie wir alles wissen, schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. Neben dem Theorieteil gibt das Buch Beispiele aus der Praxis, um den jeweiligen Fall besser zu verstehen. Der Titel ist ein Nachschlagewerk, dass man herausholt, wenn spezielle Fragen zu einer Umsatzsteuersituation aufkommen. Übungsaufgaben festigen das erlernte Wissen und testen gleichzeitig das Verständnis.</p>
<h2>Wen interessiert&#8217;s?</h2>
<p>Wer oft mit verschiedenen Steuerarten konfrontiert wird, findet in der Lektüre schnell Hilfe. Gerade Freiberufler, die Kunden im Ausland bedienen finden schnell einen Weg zur korrekten Berechnung. Der Basisteil gibt auch Berufseinsteigern einen Überblick über das Thema. Bestellt den Titel &#8220;Umsatzsteuer&#8221; für <strong>24,95 Euro</strong> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3791025449?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3791025449" target="_blank">hier</a>*.</p>
<h1>Reisekosten 2010 / 2011 und Bewirtungskosten</h1>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3942361019?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3942361019" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-25381" title="praxisleitfaden-reisekosten-2010-2011-bewirtungskosten" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/02/praxisleitfaden-reisekosten-2010-2011-bewirtungskosten.jpg" alt="praxisleitfaden reisekosten 2010 2011 bewirtungskosten Umsatzsteuer Grundkurs und Reisekosten 2010/2011 und Bewirtungskosten<p> 2 Buchbesprechungen" width="200" height="283" /></a></p>
<h2>Worum geht&#8217;s?</h2>
<p>Mit den Lohnsteuer-Richtlinien 2008 hat die Finanzverwaltung den Abzug von Reisekosten grundlegend neu geregelt. Die Basics findet Ihr im Artikel <a href="http://www.kunstundso.com/2009/08/08/kleines-steuer-einmaleins-teil-2-reisekosten-korrekt-abrechnen/" target="_self">Reisekosten richtig absetzen</a>. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Da wäre zum Beispiel die Abgrenzung von Übernachtungs- und anderen Hotelkosten wie dem Frühstück. Meist ist dies im Übernachtungspreis inbegriffen muss steuerlich aber getrennt behandelt werden.</p>
<h2>Was bringt&#8217;s?</h2>
<p>Das Buch lässt keine Frage zum Absetzen von Reise- und Bewirtungskosten offen. Egal ob man mit einem privaten PKW unterwegs ist oder sich einen Mietwagen nimmt. Die leidige Frage, ob nun 70% oder 100% der Bewirtung absetzbar ist wird genau so geklärt wie Fragestellung, wie der Anlass des Geschäftsessens formuliert werden muss.</p>
<h2>Wen interessierts?</h2>
<p>Wer, wie ich, viel unterwegs ist oder die ein oder andere Projektbesprechung bei einem Restaurantbesuch abhält, bekommt mit dem &#8220;Reisekosten 2010/2011 und Bewirtungskosten&#8221; ein gutes Nachschlagewerk an die Hand. Das Buch kostet <strong>18 Euro </strong>und spart den ein oder anderen Anruf beim Steuerberater. Bestellen könnt Ihr den Artikel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3942361019?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3942361019" target="_blank">hier</a>*.</p>
<p>Auf kunstundso gibt es speziell zu Steuerthemen verschiedene Artikel, die das Basiswissen abdecken. Besucht dafür die Übersicht <a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/" target="_self">Steuer 1&#215;1</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Micro Expression Training für das iPhone und iPad erhältlich" href="http://www.pantomime-popkultur.de/2011/09/micro-expression-training-fuer-das-iphone-und-ipad-erhaeltlich/">Micro Expression Training für das iPhone und iPad erhältlich</a></p>
<p><a title="Neue Aufträge mit Newslettermarketing, jetzt!" href="http://www.kunstundso.com/2010/01/09/neue-auftrage-mit-newslettermarketing-jetzt/">Neue Aufträge mit Newslettermarketing, jetzt!</a></p>
<p><a title="Die Kraft des Rituals" href="http://www.kunstundso.com/2010/02/20/die-kraft-des-rituals/">Die Kraft des Rituals</a></p>

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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kunstundso.com/2011/02/20/umsatzsteuer-grundkurs-reisekosten-2010-2011-bewirtungskosten/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Review: Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) von Eric Froemer</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/01/27/review-praxisleitfaden-einnahmen-ueberschuss-rechnung-euer-von-eric-froemer/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/01/27/review-praxisleitfaden-einnahmen-ueberschuss-rechnung-euer-von-eric-froemer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 13:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 ist zwar schon zu Ende und trotzdem werden wir bald wieder daran erinnert. Spätestens nach dem 31.05.2011. Denn das ist der Termin für die Abgabe der Einkommenssteuererklärung. Letztes Jahr habe ich es vergessen. Ein Glück, dass die freundliche Mitarbeiterin des Finanzamtes mir einen Aufschub gewährt hat.]]></description>
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<p>Das Jahr 2010 ist zwar schon zu Ende und trotzdem werden wir bald wieder daran erinnert. Spätestens nach dem 31.05.2011. Denn das ist der Termin für die Abgabe der Einkommenssteuererklärung. Letztes Jahr habe ich es vergessen. Ein Glück, dass die freundliche Mitarbeiterin des Finanzamtes mir einen Aufschub gewährt hat.</p>
<p><span id="more-23141"></span></p>
<p>Diesmal bin ich gut vorbereitet, denn ich habe mir den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3812006499?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3812006499" target="_blank">Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung</a> an die Seite gelegt. Ich habe ihn schon in den Artikel über das <a href="http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/" target="_self">Absetzen von Telefonkosten</a>, <a href="http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/" target="_self">Geschenke für Geschäftspartner</a>, und wie man <a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/" target="_self">geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzt,</a> vorgestellt.</p>
<h1>Leitfaden für Freiberufler und Selbstständige</h1>
<p>Das Buch ist in der Serie &#8220;das Kompendium&#8221; erschienen, welches den Spagat zwischen wissenschaftlichen und praktischem Anspruch wagt. Dabei geht der Autor zuerst auf die Grundlagen ein und dann schrittweise zu den anspruchsvolleren Themen.</p>
<p>Folgende Punkte werden behandelt:</p>
<ol>
<li><strong>Grundlagen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung.</strong> Nach einer Einführung gibt es einen Überblick welcher Personenkreis für die EÜR berechtigt ist.</li>
<li><strong>Das Zu- und Abflussprinzip. </strong>Dieses Kapitel verrät unter anderem, wie Anlagegüter und Darlehen in die EÜR eingebunden werden.</li>
<li><strong>Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung </strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>ohne </strong></span><strong>Umsatzsteuer.</strong> Beginner fangen meist mit der Kleinunternehmerregelung an. Sie müssen keine Mehrwertsteuer zahlen, dürfen aber auch keine Vorsteuer abziehen.</li>
<li><strong>Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung </strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>mit</strong></span><strong> Umsatzsteuer.</strong> Dieses Kapitel behandelt die Berechnung für Selbstständige, die Umsatzsteuer berechtigt sind.</li>
<li><strong>Fortgeschrittene Techniken und Besonderheiten bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung.</strong> Wie sieht es mit Löhnen oder Sonderabschreibungen aus? Für all diese kleinen Spezialfragen hält das 5. Kapitel die Antworten parat.</li>
<li><strong>Lösungen der verschiedenen Aufgaben in den Kapiteln 1-5.</strong></li>
</ol>
<p>Das Buch orientiert sich an der Praxis, so kommen auch Steuervordrucke zum Einsatz. Hier wird gezeigt, wo man welche Zahlen eintragen muss.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3812006499?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3812006499" target="_blank"><img class="size-full wp-image-22481 alignright" title="Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/Praxisleitfaden-Einnahmen-Überschuss-Rechnung.jpg" alt="Praxisleitfaden Einnahmen Überschuss Rechnung Review: Praxisleitfaden Einnahmen Überschuss Rechnung (EÜR) von Eric Froemer" width="126" height="179" /></a>Fazit: </strong>Der Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist für alle Selbstständigen, die Ihre Steuer selber machen und behandelt die meist gefragten Themen. Mir gefällt besonders, dass gezeigt wird, wie die nötigen Steuerformulare ausgefüllt werden müssen. Das ist letztendlich das, was <a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/12/geistige-selbstbefriedigung/" target="_self">erledigt werden muss</a>. Nächste Woche werde ich mich meiner Steuer widmen, dann wird auch das Buch von Eric Froemer mein Begleiter. Der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3812006499?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3812006499" target="_blank">Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung </a>kostet 16,20 Euro. Diesen Betrag kann man übrigens von der Steuer abziehen. ;)</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">10 Dinge die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/27/kostenlose-bilder-fur-blogs-und-webseiten-die-ultimative-anleitung/" target="_self">Kostenlose Bilder für Blogs und Webseiten &#8211; Die ultimative Anleitung.</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/05/sich-spielend-die-verdiente-zeit-vertreiben-die-20-besten-iphone-spiele/" target="_self">Sich spielend die verdiente Zeit vertreiben – Die 20 besten iPhone-Spiele</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kleines Steuer- Einmaleins Teil 5: Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[absetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche erhielt ich einen Leserbrief mit der Frage, ob man als Freiberufler Telefonkosten von der Steuer absetzen kann. Beruflich veranlasste Telefonate und Kosten, die in diesem Zusammenhang stehen, können als Betriebsausgabe abgesetzt werden.]]></description>
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<p>Letzte Woche erhielt ich einen Leserbrief mit der Frage, ob man als Freiberufler Telefonkosten von der Steuer absetzen kann. Beruflich veranlasste Telefonate und Kosten, die in diesem Zusammenhang stehen, können als Betriebsausgabe abgesetzt werden.</p>
<p><span id="more-22551"></span></p>
<h2><strong>Diese Telefonkosten können abgesetzt werden</strong></h2>
<ul>
<li>Gesprächsgebühren</li>
<li>Grundgebühren des Anschlusses</li>
<li>Instandhaltungskosten und Reparaturen</li>
<li>Anschaffungskosten der Geräte wie Mobiltelefon, Telefonanlage, Faxe, Router</li>
</ul>
<h2><strong>Variante 1: Ein privates und ein Geschäfts-Telefon </strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer den Luxus eines separaten Geschäftstelefons besitzt, kann dieses komplett abrechnen. Das setzt natürlich voraus, das es noch ein privates Telefon gibt, denn kein Finanzamt glaubt, dass nur geschäftlich und nie Privat telefoniert wird. Das muss nachvollziehbar sein. Dann sind alle Kosten dieses Anschlusses absetzbar.</p>
<h2><strong>Variante 2: Telefon wird beruflich und privat genutzt</strong></h2>
<p>Die meisten Freiberufler nutzen ihren Anschluss privat und geschäftlich. Das ist auch sinnvoll wenn es keine konkreten Sprechzeiten gibt. Hierfür gibt es 2 Lösungen.</p>
<h3>20% Pauschale, maximal 20 Euro im Monat</h3>
<p>Bei der ersten Möglichkeit werden 20% der Telefonkosten pauschal als Betriebsausgaben geltend gemacht. Das ist die einfachste Variante. Dabei darf maximal ein Betrag von 20 Euro monatlich abgerechnet werden.</p>
<p><strong>*Update:</strong> Nachdem ich mich mit einem Fachmann das Thema besprochen habe weiß ich jetzt, dass die &#8220;20% und 20 Euro im Monat Regelung&#8221; nur für Werbungskosten bie <span style="text-decoration: underline;">Arbeitnehmer</span> gelten. Ich selber habe meine Steuererklärung als <span style="text-decoration: underline;">Freiberufler</span> nach diesem Schema abgerechnet und es wurde in meinem Fall anerkannt. Am besten und am Lukrativsten ist dann also die nächste Variante mit dem Einzelverbindungsnachweis.</p>
<h3>Einzelverbindungsnachweis</h3>
<p>Wer weitaus mehr beruflich telefoniert, für den lohnt sich die Aufschlüsselung eines Einzelnverbindungsnachweises. Dafür verlangt das Finanzamt eine ausführliche Auflistung, welche Telefonate beruflich und welche privater Natur sind. Diese Daten müssen über drei Monate gesammelt werden, um dann den prozentualen Anteil der Kosten zu ermitteln. Dabei kann man die drei Monate im Jahr legen, wie man möchte. Sie müssen nur am Stück, also ohne Unterbrechung sein. Daraus ermittelt man dann seinen individuellen geschäftlichen Prozentsatz und wendet diesen auf die Telefonkosten des gesamten Jahres an. Wenn sich in den nächsten Jahren die geschäftlichen Voraussetzungen bei der Telefonnutzung nicht wesentlich ändern, dann nimmt man den gleichen Prozentsatz weiterhin an.</p>
<p>Die Aufschlüsselung muss folgende Punkte enthalten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Datum und die Uhrzeit des Gesprächs</li>
<li>Nummer des Empfängers bei Telefonaten / Faxen</li>
<li>Name des Empfängers</li>
<li>Kosten des Gespräches</li>
<li>Grund des Gespräches / des Faxes</li>
</ul>
<p>Man kann also sehen, dass der Aufwand nicht unerheblich ist und nur in Frage kommt, wenn die Gesprächskosten die 20 Euro Pauschale weit überschreiten.</p>
<h2>Literatur</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3812006499?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3812006499" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-22481" title="Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/Praxisleitfaden-Einnahmen-Überschuss-Rechnung.jpg" alt="Praxisleitfaden Einnahmen Überschuss Rechnung Kleines Steuer  Einmaleins Teil 5: Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger" width="126" height="179" /></a></p>
<p>Ich empfehle den<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3812006499?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3812006499" target="_blank"> Praxisleitfaden Einnahmen-Überschuss-Rechnung</a>. Er kostet 16,20 Euro und ist eine gute Hilfe bei Steuerfragen.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/07/18/kleines-steuer-einmaleins-teil-1-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe/" target="_self">Bewirtungskosten als Betriebsausgabe</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/08/08/kleines-steuer-einmaleins-teil-2-reisekosten-korrekt-abrechnen/" target="_self">Reisekosten korrekt abrechnen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/" target="_self">geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/" target="_self">Geschenke an Geschäftspartner korrekt absetzen</a></p>

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