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	<title>Kunst und so. &#187; Tipps für Einsteiger</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>10 Mittel gegen Lampenfieber die Ihr sofort anwenden könnt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[So wird's gemacht...]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor jedem Auftritt überkommt Künstlern und Vortragenden auf der ganzen Welt ein Gefühl vom Hilflosigkeit und Angst. Das ist normal und eine natürliche Reaktion des Körpers. Wer auf der Bühne steht muss lernen damit umzugehen. ]]></description>
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<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/cd705b98f9014a0c9cc23a8444cf03a9" alt=" 10 Mittel gegen Lampenfieber die Ihr sofort anwenden könnt" width="1" height="1" title="10 Mittel gegen Lampenfieber die Ihr sofort anwenden könnt" /><br />
Vor jedem Auftritt überkommt Künstler und Vortragende auf der ganzen Welt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Angst. Das ist normal und eine natürliche Reaktion des Körpers. Wer auf der Bühne steht muss lernen damit umzugehen. <span id="more-42871"></span></p>
<h1><strong>Was ist Lampenfieber?</strong></h1>
<p>Jeder Musiker, Schauspieler, Sprecher oder darstellende Künstler kennt die Anspannung vor einem Auftritt. Man ist nervös, hat Versagensängste und möchte am Liebsten woanders sein. Auch Menschen, die keine Künstler sind, kennen dieses Gefühl. Sei es vor einem Referat oder einer Ansprache zum Geburtstag. Ich habe dieses Gefühl vor jeder <a href="http://www.pantomime-popkultur.de/pantomime-show/" target="_blank">Pantomime Show</a>.</p>
<p>Dieses Gefühl nennt man Lampenfieber, Aufführungs- oder Podiumsangst. Im Englischen wird der Begriff „Stage Fright“ als Bühnenangst verwendet.</p>
<p>Der Körper reagiert auf den sozialen Druck und zeigt Symptome wie in Gefahrensituationen. Das ist auch gut so, denn evolutionsbedingt stellt eine Bühnensituation die potentielle Gefahr des „sich Blamierens“ da.</p>
<h1><strong>Auswirkungen &#8211; Gut und schlecht zugleich</strong></h1>
<p>Akuter Stress wie Lampenfieber, Verliebtheit und der Angst vor großer Gefahr äußert sich in Herzrasen, zittriger Stimme, Erröten und Gereiztheit.</p>
<p>Stress setzt Energie frei, die gute Auswirkungen (Eustress) und schlechte Auswirkungen (Disstress) haben können. Leichtes Lampenfieber macht aufmerksam und erhöht die Leistungsfähigkeit eines Performers. Genau das soll Adrenalin auch bewirken. Ein Kick, der gut dosiert zu Höchstleistungen befähigt.</p>
<p>Wird die Belastung zu groß kann man sich nicht mehr konzentrieren und will nur noch der Situation entfliehen. Die Folge sind Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit und Beklemmungen. Dass führt im Extremfall zum Blackout. Man vergisst seinen Text und ist mir der Situation überfordert.</p>
<h1><strong>Tipps und Techniken gegen Lampenfieber</strong></h1>
<p>Lampenfieber kann man nur beherrschen, wenn man um seine Kraft und Funktionsweise Bescheid weiss. Jeder muss seine eigene Methode entwickeln, um mit diesem Gefühl umzugehen. Die folgenden Tipps helfen mit der Angst vor dem Auftritt zurecht zu kommen:</p>
<ol>
<li><strong>Kaugummi kauen.</strong> Bewegung baut Adrenalin ab. Viele Menschen gehen Joggen, um den Kopf frei zu bekommen. Verschafft Euch Bewegung und lauf im Flur auf und ab. Auch Kaugummi kauen ist eine Art von Bewegung. Denkt dran ihn vor dem Auftritt wieder auszuspucken.</li>
<li><strong>Akzeptanz</strong>. Jap, da ist‘s schon wieder. Lampenfieber. Macht Euch klar, dass dies eine natürliche Reaktion ist und jeder Mensch sie fühlt. Man kann die Sympthome bewusst verstärken. Wenn Euch die Hand zittert, dann übertreibt bis die Hand hin und her wackelt. Macht Euch lustig über den eigenen Zustand. Dies hilft Spannung abzubauen.</li>
<li><strong>Routine</strong>. Übt Eurer Programm und zeigt es vor einem kleinen Publikum. Sei es ein guter Freund, im Altenheim oder zur Not vor einer Kamera. Je öfter Ihr Euch einer Bühnensituation aussetzt desto besser werdet ihr mit Lampenfieber umgehen.</li>
<li><strong>Vorbereiten</strong>. Seine Rolle, Text oder Zaubertrick zu beherrschen ist natürlich die Grundvoraussetzung für einen guten Auftritt. Hier ein paar <a href="http://www.kunstundso.com/2011/03/16/optimales-ueben-teil-1-instrument-oder-neue-faehigkeit-erlernen-so-holt-ihr-das-maximum-aus-eurer-uebungszeit-heraus/" target="_blank">Tipps zum effektiven Üben</a>.</li>
<li><strong>Antizipieren</strong>. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Ihr vergesst den Text? Jemand lacht Euch aus? Der Trick geht schief? Nachdem man sich ausgemalt hat, was alles schief gehen kann und die Konsequenzen akzeptiert merkt man, dass es gar nicht so schlimm ist.</li>
<li><strong>Erfolgreichen Auftritt visualisieren.</strong> Studien haben gezeigt, dass Visualisieren einen positiven Effekt auf eine Performance hat. Hochleistungssportler nutzten diese Technik. Stellt Euch vor, wie Ihr auf die Bühne tretet und wie positiv das Publikum reagiert. Geht in Gedanken den kompletten Ablauf durch. Ihr wisst, dass Ihr es könnt.</li>
<li><strong>Ein Glas Orangensaft.</strong> Zitrusfrüchte wie Orangen enthalten Kalium und senken den Blutdruck. Genau das Richtige. Übrigens enthält der Saft von Zitrusfrüchten Vitamin C und Antioxidantien. Aber nicht zu viel trinken, sonst müsst ihr so schnell auf die Toilette. Ein Wort zum Alkohol: Er gibt nur den Anschein von Beruhigung und lässt Euch Fehler machen. Ich präferiere eine Gläschen nach dem Auftritt. Ok, meistens werden es zwei.</li>
<li><strong>Hände auf die Augen.</strong> Verhakt Eure Finger ineinander so dass Ihr Eure Handinnenflächen klar sehen könnt. Legt nun die Hände auf Augen oder Herz und stellt Euch vor, dass warmes, heilendes Licht von den Händen auf Euch strömt. Zählt dabei innerlich von eins bis zehn. Diese japanische Entspannungsübung senkt den Blutdruck und vermindert Stresshormone.</li>
<li><strong>Auf dem Inhalt Konzentrieren.</strong> Die Bühne kann einem wie ein Monster vorkommen. Lichter, Distanz zum Publikum und alle schauen auf Euch. Stille. Aber Moment mal, weswegen stehe ich eigentlich hier? Ach ja, ich wollt Euch über Mikrobiologie berichten oder die Geschichte vom gestiefelten Kater vorspielen. Der Fokus auf den Inhalt lässt die äußerliche Situation in den Hintergrund treten.</li>
<li><strong>Rituale</strong>. Rituale sind nützlich, Rituale beruhigen. Sei es Zähneputzen, einen Reim aufsagen oder ein „Toi, Toi Toi.“ Auch ein Talisman schafft vielleicht Beruhigung. Ich habe schon Kollegen gesehen, die vor ihrem Auftritt ihre Socken gebügelt habe.</li>
</ol>
<p>Was auch immer Euch hilft. Lampenfieber gibt Energie und gehört zu jedem Auftritt dazu. Wenn ihr das Gefühl nicht mehr habt, dann langweilt Euch der Job mit Sicherheit bald. Freut Euch, wenn er Euch von Zeit zu Zeit heimsucht.</p>
<p>Womit haltet Ihr Eurer Lampenfieber in Schach? Hinterlasst einen Kommentar!</p>
<p>Foto: peasap</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/30/bezahle-mich-warum-freiberufler-nicht-umsonst-arbeiten-sollten/" target="_self">Bezahle mich! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollten</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht?Teil 1: Die nächsten Schritte" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" rel="bookmark">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht?Teil 1: Die nächsten Schritte" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" rel="bookmark">Teil 1: Die nächsten Schritte</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/" target="_blank">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>

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		<title>Erst Aufmerksamkeit bekommen, dann spielen: Wie man sofort eine Bühnensituation etabliert</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/11/04/erst-aufmerksamkeit-bekommen-dann-spielen-wie-man-sofort-eine-buhnensituation-etabliert/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Shows bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[etablieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich spielte ich in einem Club und die Show war ein Desaster. Nicht weil das Kostüm falsch saß oder die Choreographie nicht stimmte. Auch der Alkoholpegel der jugendlichen Gäste traf keine Schuld. Die Etablierung der Auftrittssituation fehlte. Es fehlte der Platz, und die Anmoderation. Das Licht war unfokussiert und hat geflackert wie in einem Club üblich. Keine gute Vorraussetzung für eine Show.]]></description>
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<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/71c3984880034e71aa5cff4f1dc92506" alt=" Erst Aufmerksamkeit bekommen, dann spielen:<p> Wie man sofort eine Bühnensituation etabliert" width="1" height="1" title="Erst Aufmerksamkeit bekommen, dann spielen:<p> Wie man sofort eine Bühnensituation etabliert" /><br />
Kürzlich spielte ich in einem Club und die Show war ein Desaster. Nicht weil das Kostüm falsch saß oder die Choreographie nicht stimmte. Auch der Alkoholpegel der jugendlichen Gäste traf keine Schuld. Die Etablierung der Auftrittssituation fehlte. Es fehlte der Platz, und die Anmoderation. Das Licht war unfokussiert und hat geflackert wie in einem Club üblich. Keine gute Vorraussetzung für eine Show.<span id="more-42071"></span></p>
<p>Das man eine Bühnensituation etablieren muss, habe ich bei meinem ersten Straßenfestival gelernt. Die bittere Erfahrung, dass fast niemand Deine Show interessiert oder überhaupt wahrnimmt, musste ich noch einmal in einem Club machen. Und das obwohl er bis auf den letzten Platz gefüllt war.</p>
<h1>Was ist eine Bühnensituation?</h1>
<p>Auf dem Straßenfestival war der Spielort ,Straße‘ absolut neu. Ich war Theatersituationen gewöhnt. Im Theater sitzen die Gäste auf ihren Plätzen und erwarten das Stück. Ideale Bedingungen. Auf der Straße wartet niemand. Damals haben wir einfach losgelegt und die Show gespielt. Wenige Leute blieben stehen. Was war passiert? Die Theatersituation ist auf der Straße nicht gegeben.</p>
<p>Unter einer Bühnensituation versteht man, dass Zuschauer anwesend sind und auf die Bühne schauen. Verpasst man es diese Situation zu etablieren, fällt die beste Show ins Wasser. Überall.</p>
<h1>Bühnensituationen erschaffen</h1>
<p>Die Lösung liegt auf der Hand. Vor jeder Show muss man eine Bühnenstituation erschaffen. Was in traditionellen Spielstätten naturgegeben ist, muss an anderen Orten aufgebaut oder vorbereitet werden.</p>
<p>Auf der Straße muss man Zuschauer finden und sie zum Anhalten bewegen bevor der Kern der Show beginnt. Sie müssen sich positionieren und den Ort des Geschehens einschätzen können. Folgende Punkte sind für den Aufbau einer solchen Situation essenziell:</p>
<h2>Auftrittssituation klarstellen</h2>
<p>Die Zuschauer müssen mitbekommen, dass gleich gespielt wird. Das passiert durch eine Anmoderation oder dass man eine Bühnensituation vorbereitet.</p>
<h2><strong>Bühne etablieren</strong></h2>
<p><strong></strong>Der Platz an dem die Show stattfindet ist die Bühne. Ideal ist ein erhöhter Punkt oder ein Platz, der für den Großteil der Gäste gut einzusehen ist.</p>
<p>Der besagte Club war so voll, dass die Security zu tun hatte, genug Platz zu schaffen. Dennoch muss man dem Druck der Situation widerstehen und erst beginnen, wenn ausreichend Platz vorhanden ist.</p>
<h2>Licht</h2>
<p>Ist der Raum dunkel muss die Bühne beleuchtet oder zumindest heller sein als der Rest des Raumes. Der Fokus und die Aufmerksamkeit muss sich auf die Bühne konzentrieren.</p>
<h2>Gäste platzieren</h2>
<p>Sind keine Gäste da, muss man sich welche organisieren. Auf der Straße ist das am schwierigsten. Das Gesetzt der sozialen Bewährtheit (Social Proof) besagt, dass Menschen, die sich in sozialen Situationen unsicher sind, das selbe machen, wie die Menschen um sie herum. Schafft man es, dass Gäste zuschauen, werden weitere folgen. Sie wollen wissen, warum da so viele Leute stehen. Diese Dynmanik ist nicht nur bei Straßenshows zu beobachten.</p>
<p>Hat man Gäste, müssen diese organisiert werden. So viele Menschen wie Möglich sollen Sicht zur Bühne haben. Das Bedeutet, dass die ersten Reihen gegebenenfalls auf der Erde sitzen müssen. Die nächsten Reihen sitzen auf Bänken. Hinten stehen die Gäste. Die aller hintersten Reihen stehen auf einer Erhöhung.</p>
<p>Tritt man auf einer Veranstaltung mit unruhiger Situation auf z.B. einer WG Party, empfiehlt es sich, eine Ankündigung der Vorstellung zu machen. Wer zuschauen möchte ist in 10 Minuten im Zimmer XY. Meistens sind dann alle dabei. Wer nicht möchte, muss nicht teilnehmen. Hier sollten die Gäste so platziert werden, dass niemand durch die Bühne läuft.</p>
<h2>Ton, Musik und Stille</h2>
<p>Die „Normalsituation“ am Auftrittsort muss unterbrochen werden. Das richtet den Fokus auf die nun folgende Show. Befinden wir uns in einem Club mit lauter Musik, ist es gut, die Musik kurz zu unterbrechen bevor die Show beginnt.</p>
<p>In einer stillen Situation ist die Aufmerksamkeit meist schon da. Eine Anmoderation oder ein Intro lenkt die sie auf die Bühne.<br />
In unruhigen Partysituationen muss die Anmoderation oder das Intro-Lied lauter sein als die sprechende Gäste.</p>
<h2>Anfang und Ende definieren</h2>
<p>Nach der Unterbrechung durch Stille, Musik oder Anmoderation beginnt die Show. Die Unterbrechung bringt die Aufmerksamkeit. Nach der Show sollte wieder kurz Stille eintreten und eine Abmoderation erfolgen. Alles dient nur einem Zweck: <strong>Das Publikum muss unmissverständlich wissen wann die Show beginnt und wann sie zu Ende ist.</strong> Der Schlussapplaus zeigt, wenn die Gäste es mitbekommen haben, dass die Show vorbei ist. Ich hatte Shows in Clubs bei denen der DJ sofort nach der Show ohne Abmoderation in ein anders Lied übergegangen ist. Der Schlussapplaus viel aus, weil die Gäste nicht mitbekommen haben, dass die Show zu Ende ist. Die obligatorische Verbeugung hat nicht ausgereicht.</p>
<h2>Aufmerksamkeit bekommen, dann spielen</h2>
<p>Alle beschriebenen Techniken dienen dazu, Aufmerksamkeit zu bekommen damit die Show starten kann. Beginnt die Show erst, wenn Ihr die Aufmerksamkeit Eures Publikums habt. Auf der Straße ist das schwer. Erfahrene Straßenkünstler haben ein langes Intro. Sie bauen z.B. ihre großen Requisiten auf, sind laut oder sprechen Leute an. Klar, irgendwann muss man beginnen aber bitte mit einem Publikum.</p>
<h2>Wenn‘s nicht klappt seid Ihr verantwortlich</h2>
<p>Als Künstler seid ihr nicht nur dafür verantwortlich, dass Eure Show technisch ordentlich gespielt wird. Ihr seid auch dafür verantwortlich, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Fehler passieren. Der Tonmann kann seinen Einsatz verpennen oder die Technik gibt den Geist auf. Alles was in Eurer Macht steht, solltet Ihr auch beeinflussen. Es reicht oft nicht dem Lichttechniken zu erklären, was ihr haben wollt. Lasst es Euch zeigen, wie es aussieht und gebt Euer OK. Wenn es die Umstände erlauben, macht einen Durchlaufprobe. 80 % aller Fehler sind auf schlechte Vorbereitung zurückzuführen. Checkt alles, was für Euren Auftritt wichtig ist. Es geht um Eure Show und das Publikum sagt hinterher, dass die Show schlecht war nicht der Lichtmann.</p>
<p>Wenn Ihr an alles gedacht habt, steht einer erfolgreichen Show nichts mehr im Weg. Ich wünsche uns allen viel Freude beim Performen.</p>
<h1>Ihr seid dran</h1>
<p>Habe ich etwas vergessen? Hinterlasst ein Kommentar und teilt Eure Erfahrung!</p>
<p>Bild: andrewmalone</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: “So werden Straßenhsows aufgebaut!”" href="http://www.kunstundso.com/2011/10/11/strasenkunstler-und-jongleur-ben-bryant-so-werden-strasenhsows-aufgebaut/" rel="bookmark">Straßenkünstler und Jongleur Ben Bryant: “So werden Straßenhsows aufgebaut!”</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/30/bezahle-mich-warum-freiberufler-nicht-umsonst-arbeiten-sollten/">Bezahle mich! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollten</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Diese 6 Blogpost Typen machen Kunden neugierig" href="http://www.kunstundso.com/2010/11/25/diese-6-blogpost-typen-machen-kunden-neugierig/" rel="bookmark">Diese 6 Blogpost Typen machen Kunden neugierig</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>„Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/10/28/%e2%80%9egeschaftsessen%e2%80%9c-reicht-nicht-so-muss-der-grundanlass-fur-bewirtungskosten-formuliert-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 20:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Bewirtungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was alles zum Abrechnen von Bewirtungskosten beachtet werden muss habe ich ausführlich in 1. Teil des kleinen Steuer Einmaleins: Bewirtungskosten als Betriebsausgabe besprochen. Und doch kommt es vor, dassQuittungen nicht anerkannt werden. Der Teufel steckt wie immer im Detail.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/d16fe0a94c9945aebf7d9bcad7264d94" width="1" height="1" alt=" „Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden"  title="„Geschäftsessen“ reicht nicht: So muss der Grund/Anlass für Bewirtungskosten formuliert werden" /><br />
Was alles zum Abrechnen von Bewirtungskosten beachtet werden muss, habe ich ausführlich im 1. Teil des kleinen Steuer Einmaleins: <a href="http://www.kunstundso.com/2009/07/18/kleines-steuer-einmaleins-teil-1-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe/">Bewirtungskosten als Betriebsausgabe</a> besprochen. Und doch kommt es vor, dass Quittungen nicht anerkannt werden. Der Teufel steckt wie immer im Detail.<span id="more-41581"></span></p>
<h2><strong>Bewirtung muss geschäftlich veranlasst sein</strong></h2>
<p>Bewirtungen die in der Steuer abgerechnet werden sollen müssen generell einen beruflichen Hintergrund besitzen. Das sind z.B.</p>
<ul>
<li>Anbahnung von Geschäftsbeziehungen</li>
<li>Pflege der Geschäftsbeziehungen</li>
<li>Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit</li>
</ul>
<p>Die Freundin schick ausführen oder mit dem Kumpels einen drauf machen gehört nicht dazu.</p>
<h2><strong>Der Grund muss konkret ausformuliert sein</strong></h2>
<p>„Geschäftsessen“, „Kundengespräch“ oder „Projektbesprechung“ zählt als Bewirtungsgrund schon lange nicht mehr. Der Grund muss schon deutlich ausformuliert werden. Das bedeutet nicht, dass Ihr Romane verfassen müsst. Der Sachbearbeiter muss eine Idee davon haben, worum bei der Bewirtung ging.</p>
<p>hier drei Bsp:</p>
<ul>
<li>„Projektbesprechung zu Projekt XYZ“</li>
<li>„Vertragsgespräch zum Messeauftritt im November 2013“</li>
<li>„Nachbereitung Auftrag XYZ“</li>
</ul>
<p>Ihr seht schon in welche Richtung es geht. Ihr müsst nicht besonders Kreativ sein. Widersteht dem Drang „Ich will nicht immer das Gleiche schreibe“. Niemand soll mit Romanen das Finanzamt unterhalten. Der Grund muss nachvollziehbar und konkret sein. Versetzt Euch in die Lage des Sachbearbeiters. Wüsstet Ihr worum es geht?</p>
<p>Außerdem müssen die Namen der bewirteten Personen aufgeführt werden. Für Rechnungen ab 100 Euro muss auch der Bewirtende aufgeführt werden. Dies muss zeitnah erfolgen. Macht es am Besten an Ort und Stelle, dann ist die Sache erledigt.</p>
<h2>Ihr seid dran</h2>
<p>Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Thema gemacht bzw. welche Formulierung benutzt ihr? Hinterlasst ein Kommentar!</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/12/kleines-steuer-einmaleins-teil-3-geringwertige-wirtschaftsguter-gwg-richtig-absetzen/" target="_blank">Teil 3: geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) richtig absetzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/">Teil 4: </a><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/13/kleines-steuer-einmaleins-teil-4-geschenke-an-geschaftspartner-absetzen/">Geschenke an Geschäftspartner absetzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/" target="_self">Teil 5: Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger</a></p>

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			<wfw:commentRss>http://www.kunstundso.com/2011/10/28/%e2%80%9egeschaftsessen%e2%80%9c-reicht-nicht-so-muss-der-grundanlass-fur-bewirtungskosten-formuliert-werden/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kunde zahlt nicht? Teil 3: Selbstbewusstsein und wie man Ratenzahlung vereinbart</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/06/10/der-kunde-zahlt-nicht-teil-3-selbstbewusstsein-und-wie-man-ratenzahlung-vereinbart/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/06/10/der-kunde-zahlt-nicht-teil-3-selbstbewusstsein-und-wie-man-ratenzahlung-vereinbart/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 19:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[So wird's gemacht...]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im Artikel Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte  und Der Kunde zahlt nicht? Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben habe ich Tipps gegeben, wei man bei Zahlungsverzug vorgeht. Niels Breithaupt ist Rechtsanwalt und Schulden sind sein täglich Brot. Deswegen ist er der beste Ansprechpartner, wenn es um dieses Thema geht. In diesem Gastartikel gibt er seine Ratschläge als Rechtsanwalt:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Schon im Artikel <a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</a> und <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben</a> habe ich Tipps gegeben, wei man bei Zahlungsverzug vorgeht. <a href="http://www.rechtsanwalt-breithaupt.de/" target="_blank">Nils Breithaupt</a> ist Rechtsanwalt und Schulden sind sein tägliches Tagesgeschäft. Deswegen ist er der beste Ansprechpartner, wenn es um dieses Thema geht. In diesem Gastartikel gibt er seine Ratschläge.</p>
<p><span id="more-36501"></span></p>
<h1><strong>Der Gläubiger als Bittsteller!?</strong></h1>
<p>Grundsätzlich präsentieren sich viele Gläubiger als Bittsteller und machen ihre berechtigten Forderungen nicht selbstbewusst geltend. Dabei ist doch die zeitnahe Bezahlung von Rechnungen, zumindest in Deutschland, üblich und selbstverständlich. Ein schlechtes Gewissen braucht niemand zu haben, nur weil er die Bezahlung seiner bereits erbrachten Leistung verlangt.</p>
<p>Auch der Forderung eines angemessenen Vorschusses steht aus meiner Sicht nichts entgegen. Gerade bei Neukunden sollte hiervon viel öfter Gebrauch gemacht werden. Lohnenswerte Neugeschäfte werden so wohl nicht verhindert. Im Gegenteil, ein solches Verhalten ist für mich Ausdruck einer gewissen Professionalität und wird auch dementsprechend wahrgenommen.</p>
<h1><strong>Wie mahne ich?</strong></h1>
<p>Wenn Kunden auf die gestellte Rechnung nicht zahlen, sollte immer in einem gleich bleibenden Turnus gemahnt werden. Wichtig ist die Einführung eines schematisierten Mahnverfahrens, welches immer gleich abläuft (außer es sprechen konkrete Gründe dagegen). Schlecht ist, wenn sich eine inkonsequente Forderungsbeitreibung im Kundenkreis verbreitet.</p>
<p>Zum Thema Selbstbewusstsein: Es gibt sogar Firmen, die bereits vor der eigentlichen Fälligkeit ein erstens „Mahnschreiben“ versenden und an den bevorstehenden Zahlungstermin erinnern. Man muss sich seine Kunden erziehen und im Ergebnis bleibt festzustellen, dass diese nur machen was man mit sich machen lässt.</p>
<h1><strong>Der Schuldner will und kann nicht?</strong></h1>
<p>Was aber tun, wenn der Schuldner zwar zahlungswillig aber nicht zahlungsfähig, grundsätzlich also kooperativ ist. Üblich ist der Abschluss einer <strong>Ratenzahlungsvereinbarung</strong>. Diese sollte aus Beweisgründen schriftlich getroffen werden. Dabei ist es zweckmäßig, verschiedene andere Dinge mitzufixieren, z.B. welche Konsequenzen ein Ausbleiben einer Rate hat.</p>
<p>Zudem sollte ein möglicherweise doch noch notwendig werdendes Gerichtsverfahren schon mit vorbereitet werden. Dies durch eine Erklärung des Schuldners, dass er die konkrete Schuld aus dem streitgegenständlichen Schuldverhältnis als vollumfänglich bestehend anerkennt.</p>
<p>So lässt sich dann ein etwaiges Prozessrisiko minimieren. Man sollte wissen, dass es in einem möglichen Prozess bestimmte Beweislastregeln gibt. Grundsätzlich hat der Kläger das Bestehen seines Anspruchs (dem Grunde und der Höhe nach) zu beweisen. In der Praxis scheitern manche Prozesse schlicht daran, dass der Kläger seinen Anspruch einfach nicht beweisen kann. Dies, weil es z.B. weder Zeugen (er selbst ist keiner) noch irgendwelche schriftlichen Fixierungen gibt. Nicht ausreichend ist die bloße Vorlage der Rechnung, die neben ihrer Existenz zunächst nichts weiter beweist …</p>
<h1><strong>Die optimale Vereinbarung!</strong></h1>
<p>Optimal ist es, wenn eine solche Vereinbarung notariell getroffen wird. Der Schuldner kann sich in diesem Fall wirksam der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwerfen, was durch einen „einfachen“ Vertrag nicht möglich ist.</p>
<p>D.h. mit einem solchen Titel könnte, ohne ein weiteres gerichtliches Verfahren, der titulierte Anspruch mit staatlichen Mitteln geltend gemacht werden. Das wiederum heißt, es kann zum Beispiel ein Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung beauftragt oder eine Kontopfändung veranlasst werden.</p>
<p>Der  Notar ist immer objektiv und unparteiisch. Er kann (und soll) einen Vertrag für oder mit den Parteien entwerfen. Am Besten natürlich nach einem Entwurf des Gläubigeranwaltes. Die Notar-Kosten hierfür sind abhängig von der Forderungshöhe und deutlich geringer als man denkt. Bei den meisten Forderungen dürften die Kosten im zweistelligen Bereich liegen! Ein gutes Argument für den Gläubiger um ein solches Vorgehen durchzusetzen, denn so kann ein etwaiger gerichtlicher Prozess sehr kostengünstig vermieden werden.</p>
<h1><strong>Die erste Zahlung ist erfolgt</strong></h1>
<p>Was ist zu tun, wenn nun eine erste Rate gezahlt wird? Der Gläubiger hat, neben der Tilgung seiner Hauptforderung, Anspruch auf Verzinsung und Erstattung etwaiger Kosten (z.B. Mahngebühren). Gesetzlich geregelt ist in <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/367.htm" target="_blank">§ 367 BGB </a> eine Tilgung zunächst der Kosten, dann der Zinsen und erst dann der Hauptforderung.</p>
<div id="attachment_36531" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><img class="size-full wp-image-36531" title="Rechtsanwalt_Berlin_Schoeneberg Nils Breithaupt" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2011/06/Rechtsanwalt_Berlin_Schoeneberg-Nils-Breithaupt.png" alt="Rechtsanwalt Berlin Schoeneberg Nils Breithaupt Der Kunde zahlt nicht? <p>Teil 3: Selbstbewusstsein und wie man Ratenzahlung vereinbart" width="142" height="177" /><p class="wp-caption-text">Rechtsanwalt Nils Breithaupt</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus meiner Erfahrung wird dies von den Gläubigern nicht umgesetzt. Diese rechnen die Zahlungen in der Regel privilegiert an, nämlich zunächst auf die Hauptforderung. Im Ergebnis kann dies dann, je nach Forderungshöhe, deutliche Zinsverluste bedeuten. Umgekehrt, wie auch vom Gesetzgeber gewollt, können niedrige Raten im Einzelfall allein die Zinsen tilgen, sodass die Hauptforderung zunächst bestehen bleibt.</p>
<p>Man muss sich vor Augen führen das dem Schuldner ein Darlehen gewährt wird. Eigentlich selbstverständlich, wenn eben nicht zuerst die Darlehenssumme getilgt wird.</p>
<p>Wer mehr zum Thema Inkasso, bzw. zur Optimierung seines Forderungseinzuges lesen möchte, dem lege ich unseren <a href="http://www.rechtsanwalt-breithaupt.de/inkasso-e-mailkurs" target="_blank">kostenlosen E-Mail-Kurs</a> ans Herz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lest auch:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben</a></p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to 15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/" target="_self">Richtig Rechnungen stellen Teil 2: Muss man seine Rechnung unterschreiben?</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/" target="_self">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibenden?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/05/24/unterschied-zwischen-freiberufler-und-gewerbetreibenden/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/05/24/unterschied-zwischen-freiberufler-und-gewerbetreibenden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 17:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbetreibenden]]></category>
		<category><![CDATA[unterschied]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abgrenzung zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden ist nicht immer einfach. Freiberufler sind zwar auch Gewerbetreibende, geniessen aber gewisse Vorteile.
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<p>Die Abgrenzung zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden ist nicht immer einfach. Freiberufler sind zwar auch Gewerbetreibende, geniessen aber gewisse Vorteile.</p>
<p><span id="more-35251"></span></p>
<h1>Vorteil Freiberufler</h1>
<ul>
<li><strong>Weniger Steuer zahlen</strong>. &#8220;Freien Berufe&#8221; unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Deswegen müssen sie auch kein Gewerbe anmelden. Die Vergabe der Steuernummer erfolgt direkt beim Finanzamt.</li>
<li><strong>Vereinfachte Buchführung.</strong> Der Gewinn kann mit einer einfachen Einnahmen-Überschuss Rechnung ermittelt werden. Eine doppelte Buchführung ist nicht nötig.</li>
<li><strong>teilweise geringere Mehrwertsteuer</strong>. Ein paar freie Berufe können den vergünstigten Mehrwertsteuersatz von 7 % benutzen. Wer dafür in Frage kommt, könnt ihr in dem Artikel <a title="Mehrwertsteuer: 7 oder 19 Prozent" href="http://www.kunstundso.com/2009/03/31/mehrwertsteuer-7-oder-19/" target="_self">Mehrwertsteuer: 7 oder 19 Prozent</a> nachlesen.</li>
</ul>
<p>All diese Vorteile machen das Leben einfacher. Doch nicht jeder kann sich einen Friberufler nennen.</p>
<h1><strong>Abgrenzung „Gewerbetreibende“ und „Freiberufler“ </strong></h1>
<p>Der Gesetzgeber  hat in § 18 Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) aufgeführt, welche Tätigkeiten im einzelnen unter &#8220;freie Berufe&#8221; fallen. Freiberufler sind:</p>
<ul>
<li>selbstständig und eigenverantwortlich tätig</li>
<li>üben eine freie <strong>wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende</strong> oder <strong>erzieherische</strong> Tätigkeit aus</li>
</ul>
<p>Einen definierten Oberbegriff gibt es nicht. Bei Berufen, die den oben genannten Voraussetzungen ähneln, muss im Einzelfall entschieden werden. Die gesetzlichen Vorschriften zur Abgrenzung des Freiberuflers vom Gewerbetreibenden sind nicht eindeutig. Letztlich entscheidet allein das Finanzamt, ob Ihr als Freiberufler eingestuft werdet. Nach dem Gesetzgeber ist das ausschlaggebende Kriterium die geistige, schöpferische Arbeit. Bei der Erklärung beim Finanzamt, sollte auf diese Punkte Wert gelegt werden!<br />
<strong><br />
</strong></p>
<h1>Was gehört zu den freien Berufen?</h1>
<p>Diese Kategorien gehören zu den freien Berufen. Aber Achtung, es kommt immer auf die genaue Tätigkeit an.</p>
<h2>Freie Berufe</h2>
<ul>
<li><strong>Alten- und Krankenpfleger. </strong>Ist freiberuflich, wenn<strong> </strong>es um die Pflege geht. Eine hauswirtschaftliche Versorgung des Patienten wie z.B. häuslicher Pflegedienst fällt unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Architekt.</strong> Wenn ein Architekt schlüsselfertige Bauten erstellt, fällt er unter Gewerbetreibenden.</li>
<li><strong>Arzt</strong></li>
<li><strong>Bauingenieur</strong></li>
<li><strong>Baustatiker</strong></li>
<li><strong>Biologe</strong></li>
<li><strong>Buchprüfer. </strong>Wenn er vereidigt ist.</li>
<li><strong>Bücherrevisor. </strong>Wenn er vereidigt ist.</li>
<li><strong>Designer</strong></li>
<li><strong>Dolmetscher</strong></li>
<li><strong>Ergotherapeut</strong></li>
<li><strong>Fahrschulehrer</strong></li>
<li><strong>Hebamme</strong></li>
<li><strong>Heilpraktiker</strong></li>
<li><strong>Handelschemiker</strong></li>
<li><strong>Ingenieur. </strong>Wenn er an der Herstellung, Bearbeitung oder Vertrieb von Waren beschäftigt ist, fällt die Tätigkeit unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Innenarchitekt</strong></li>
<li><strong>Interviewer</strong></li>
<li><strong>Journalist</strong></li>
<li><strong>Kameramann</strong></li>
<li><strong>Krankengymnast</strong></li>
<li><strong>Künstler. </strong>Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt.</li>
<li><strong>Lehrer. </strong>Reit- und Tanzlehrer fallen unter Gewerbe.</li>
<li><strong>Logopäde</strong></li>
<li><strong>Lotse</strong></li>
<li><strong>Maler.</strong> Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt, z.B. Kunstmaler.</li>
<li><strong>Masseur. </strong>Wenn er als Heilmasseurs, der staatlich anerkannt ist. Sport- oder Wellnesmassagen gehören nicht dazu.</li>
<li><strong>Medizinischer Fußpfleger</strong></li>
<li><strong>Musiker. </strong>Wenn eine eigenständige schöpferische Leistung vorliegt.</li>
<li><strong>Notar</strong></li>
<li><strong>Orthoptist</strong></li>
<li><strong>Patentanwalt</strong></li>
<li><strong>Psychotherapeut/Psychologe mit ärztlicher Ausbildung</strong></li>
<li><strong>Rechtsanwalt</strong></li>
<li><strong>Restaurator. </strong>Bei Gemälden ist der Beruf freiberuflich. Bei der Restaurierung von Gebrauchsgegenständen ist der Status als Freiberufler umstritten.</li>
<li><strong>Rettungsassistent</strong></li>
<li><strong>Schriftsteller</strong></li>
<li><strong>Steuerberater</strong></li>
<li><strong>Steuerbevollmächtigter</strong></li>
<li><strong>Tierarzt</strong></li>
<li><strong>Trainer. </strong>Tiertrainer zählen nicht zu den freien Berufen.</li>
<li><strong>Übersetzer</strong></li>
<li><strong>Vermessungsingenieur</strong></li>
<li><strong>Wirtschaftsprüfer</strong></li>
<li><strong>Wissenschaftler</strong></li>
<li><strong>Zahnarzt</strong></li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Gewerbliche Berufe</h2>
<p>Es gibt Berufe, die auf den ersten Blick nach Freiberufler aussehen, aber keine sind. Hier eine Liste:</p>
<ul>
<li><strong>Apotheker</strong></li>
<li><strong>Buchhalter</strong></li>
<li><strong>Designer. </strong>Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Detektiv</strong></li>
<li><strong>Exportberater</strong></li>
<li><strong>Filmhersteller.</strong> Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Finanz- und Kreditberater</strong></li>
<li><strong>Fitness-Studio. </strong>Sportlehrer wäre freiberuflich. Wer Einweisung an Geräten vornimmt, fällt unter Gewerbetreibende.</li>
<li><strong>Fotograf. </strong>Wenn er nicht künstlerisch arbeitet.</li>
<li><strong>Fotomodell</strong></li>
<li><strong>Fremdenführer</strong></li>
<li><strong>Fußpfleger. </strong>Wenn es um kosmetische Pflege geht.</li>
<li><strong>Grafiker</strong></li>
<li><strong>Handelsvertreter</strong></li>
<li><strong>Inkassobüro</strong></li>
<li><strong>Klavierstimmer</strong></li>
<li><strong>Kreditberater</strong></li>
<li><strong>Künstler Agent</strong></li>
<li><strong>Künstler Manager</strong></li>
<li><strong>Partnervermittlung</strong></li>
<li><strong>Pharmaberater</strong></li>
<li><strong>Public-Relations Berater</strong></li>
<li><strong>Sachverständiger</strong></li>
<li><strong>Übersetzungsbüro-Inhaber. </strong>Wer Freiberufler anstellt, aber selber nicht eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, ist Gewerbetreibender.</li>
<li><strong>Unternehmensberater</strong></li>
<li><strong>Zahntechnisches Laborant</strong></li>
</ul>
<h1>Was habe ich vergessen?</h1>
<p>Habe ich noch etwas vergessen oder etwas anmerken? Schreibt ein Kommentar!</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" target="_self">Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</a></span></p>
<p><a title="Wie man seine Lesegeschwindigkeit in 20 Minuten entscheidend verbessert" href="http://www.kunstundso.com/2010/11/09/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-in-20-minuten-entscheidend-verbessert/">Wie man seine Lesegeschwindigkeit in 20 Minuten entscheidend verbessert</a></p>
<p><a title="Permanent Link to 15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Das müssen Freiberufler über die private Krankenversicherung wissen</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/05/17/das-mussen-freiberufler-uber-die-private-krankenversicherung-wissen/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/05/17/das-mussen-freiberufler-uber-die-private-krankenversicherung-wissen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 14:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich für den Schritt vom Angestellten zum Freiberufler entscheidet, geht ein Risiko ein. Denn anders als Beschäftigte, die eine gewisse Sicherheit im Alltag genießen, müssen Freiberufler jeden Tag auf´s Neue um Kunden und lukrative Aufträge kämpfen. Ausfallzeiten werden hier zu einer doppelten Belastung. Es liegt daher im Interesse eines jeden Freiberuflers, sich adäquat und angemessen abzusichern. Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Altersvorsorge gehört die private Krankenversicherung hier zu den wichtigsten Versicherungen. Schließlich steht und fällt der Erfolg als Freiberufler mit der Gesundheit.]]></description>
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<p>Wer sich für den Schritt vom Angestellten zum Freiberufler entscheidet, geht ein Risiko ein. Denn anders als Beschäftigte, die eine gewisse Sicherheit im Alltag genießen, müssen Freiberufler jeden Tag auf´s Neue um Kunden und lukrative Aufträge kämpfen. Ausfallzeiten werden hier zu einer doppelten Belastung. Es liegt daher im Interesse eines jeden Freiberuflers, sich adäquat und angemessen abzusichern. Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Altersvorsorge gehört die private Krankenversicherung hier zu den wichtigsten Versicherungen. Schließlich steht und fällt der Erfolg als Freiberufler mit der Gesundheit.</p>
<p><span id="more-34381"></span></p>
<h1>Können Freiberufler in die private Krankenversicherung eintreten?</h1>
<p>Eine durchaus berechtigte Frage. Denn anders als Selbständige ist es nicht jedem Freiberufler möglich, ohne Weiteres in die private Krankenversicherung zu wechseln. Ausschlaggebend für den Eintritt in die private Krankenversicherung ist § 5 SGB V. Laut Abs. 1 § 5 SGB V sind Künstler und Publizisten, die unter das Künstlersozialversicherungsgesetz fallen, in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig. Diese Gruppe der Freiberufler muss vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung also sehr genau prüfen, ob sie überhaupt in die private Krankenversicherung eintreten kann. Andere Freiberufler, zu denen etwa Informatiker, Ärzte, Anwälte, Steuerfachleute usw. gehören, können dagegen <a href="http://www.finanzen.de/private-krankenversicherung.htm" rel="nofollow" target="_blank">in die private Krankenversicherung eintreten</a>.</p>
<h1>Private Krankenversicherung für Freiberufler &#8211; Beitrag vs. Leistung</h1>
<p>Die private Krankenversicherung gibt Freiberuflern eine Möglichkeit, die Gesundheit auf einem hohen Leistungsniveau abzusichern. Zu den immer wieder genannten Leistungen für die private Krankenversicherung gehören unter anderem die Behandlung durch den Chefarzt, eine Unterbringung im Einbettzimmer bei stationären Behandlungen oder ein 100-prozentiger Zahnersatz. Allerdings schlagen sich diese Leistungen im Beitrag für die private Krankenversicherung nieder.</p>
<p>Freiberufler, die bekanntlich auf eigene Rechnung arbeiten, haben ein berechtigtes Interesse daran, den Beitrag nicht ausufern zu lassen. Experten raten grundsätzlich dazu, immer zuerst alle Leistungen über die private Krankenversicherung abzudecken, die medizinisch unbedingt relevant sind – sowohl im stationären wie dem ambulanten Bereich. Parallel dazu bietet die private Krankenversicherung die Möglichkeit, etwa über einen Selbstbehalt den Beitrag niedrig zu halten.</p>
<p><strong>Aber Achtung:</strong> Im Krankheitsfall muss der Freiberufler zuerst den Selbstbehalt aus eigener Tasche ausschöpfen. Die Selbstbeteiligung sollte sich daher nach der finanziellen Leistungsfähigkeit richten. Ein weiterer Punkt betrifft das Krankengeld. Da die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall fehlt, muss jeder Freiberufler eine Balance zwischen finanziellen Reserven, Krankengeld durch die private Krankenversicherung und der Beitragshöhe finden.</p>
<p>Weitere Informationen zur privaten Krankenversicherung finden Ihr auf <a href="http://www.krankenversicherung.net" rel="nofollow" target="_blank">krankenversicherung.net</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/11/18/unterschied-geschaftskonto-und-privates-girokonto-was-brauchen-freiberufler-wirklich/#resultView" target="_self">Unterschied Geschäftskonto und privates Girokonto. Was brauchen Freiberufler wirklich?</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/02/24/das-wichtigste-zur-kunstlersozialkasse-ksk/" target="_self">Das wichtigste zur Künstlersozialkasse (KSK)</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/" target="_self">Alle Artikel zu Betriebsausgaben und Steuern für Freiberufler</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Richtig Rechnungen stellen Teil 2: Muss man seine Rechnung unterschreiben?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[stellen]]></category>
		<category><![CDATA[unterschreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten des Internets, verschicke ich gern eine Rechnung als PDF per Email. Weil es einfach ist, weil es schnell geht und nichts kostet. Stellt sich die Frage, ob das so in Orndnung geht? Schließlich ist die Rechnung in diesem Fall nicht unterschrieben. Für Rechnungen per Mail gelten noch mal andere Regelungen, die ich demnächst erörtern werden. Heute geht es um die Frage, ob Rechnungen unterschrieben werden müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In Zeiten des Internets, verschicke ich gern eine Rechnung als PDF per Email. Weil es einfach ist, weil es schnell geht und nichts kostet. Stellt sich die Frage, ob das so in Orndnung geht? Schließlich ist die Rechnung in diesem Fall nicht unterschrieben. Für Rechnungen per Mail gelten noch mal andere Regelungen, die ich demnächst erörtern werden. Heute geht es um die Frage, ob Rechnungen unterschrieben werden müssen.<span id="more-32411"></span></p>
<h2>Rechnungen müssen nicht unterschrieben sein</h2>
<p>Das macht auch nichts, denn Rechungen müssen nicht unterschrieben werden. Das gilt nur in zwei Ausnhahmefällen: Ihr seid Anwalt oder Steuerberater. Ansonsten kann eine Unterschrift erfolgen, muss es aber nicht.</p>
<p>Jede Rechnung hat Pflichtangaben, die in jedem Fall enthalten sein müssen. Diese findet Ihr im ersten Teil der Artikelreihe: &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">10 Dinge, die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a>&#8221;</p>
<h2>Rechnungen sollten nicht unterschrieben werden, denn&#8230;</h2>
<p>Viele Freiberufler unterschreiben Ihre Rechnungen nicht. Es kann nähmlich passieren dass, jemand einen &#8220;Betrag erhalten&#8221; &#8211; Stempel dazwischen mogelt oder andere  Zusätze handschriftliche einfügt, die dann Quasi mitunterschrieben wurden. Das ist im Nachhinein schwer nachzuvollziehen.</p>
<h2>&#8220;Aber der Kunde besteht darauf.&#8221;</h2>
<p>Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ich es mit ehrlichen Geschäftspartnern zu tun habe. Wenn ein Kunde auf eine Unterschrift besteht, weil er denkt, dass die Rechnung sonst nicht gültig ist und er seine Mehrwertsteuer nicht anerkannt bekommt (was Quatsch ist), dann bekommt er eine Unterschrift. Gern auch mit dem Pfotenabdruck des Hundes meines Nachbarn, wenn ihm das gefällt. Die meisten Kunden kennen sich in der Rechnungsstellung sehr gut aus, so dass ich selber oft noch etwas lernen kann.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/">Richtig Rechnungen stellen Teil 1: 10 Dinge die in jeder Rechnung enthalten sein müssen</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Richtig Rechnungen stellen Teil 3: Ist eine Rechnung per E-Mail seit dem Juli 2011 zulässig und wirksam?" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/10/05/richtig-rechnungen-stellen-teil-3-ist-eine-rechnung-per-e-mail-seit-dem-juli-2011-zulassig-und-wirksam/">Richtig Rechnungen stellen Teil 3: Ist eine Rechnung per E-Mail seit dem Juli 2011 zulässig und wirksam?</a></p>
<p>Wie handhabt Ihr die Sache? Schreibt eine Kommentar.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 1: Die nächsten Schritte" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 1: Die nächsten Schritte" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Teil 1: Die nächsten Schritte</a></p>
<p><a title="Permanent Link to 15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/02/04/15-gruende-sich-gerade-jetzt-selbststaendig-zu-machen/">15 Gründe sich gerade jetzt selbstständig zu machen</a></p>
<p>Foto: Andres Rueda</p>

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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 14:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[errechnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stundenlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Stundensatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel man seinen Kunden berechnet hängt immer von der Art der Selbstständigkeit ab. Entweder man rechnet Projektbezogen ab oder lässt sich pro Stunde bezahlen. Für den einen funktioniert eine öffentliche Preisliste, ein anderer entscheidet lieber von Fall zu Fall. Wie auch immer man vorgeht, Grundlage des Preises sollte eine Kalkulation sein, die tatsächliche Ausgaben, Marktsituation und persönliche Ziele berücksichtigt. Wie man sich selber eine Orientierung schafft, soll die folgende Rechnung zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/499e3c93cc68418cb8e162e72f3df343" alt=" Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" width="1" height="1" title="Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?" /><br />
Wie viel man seinen Kunden in Rechnung stellt hängt von der Art der Selbstständigkeit ab. Entweder man rechnet Projektbezogen ab oder lässt sich pro Stunde bezahlen. Für den einen funktioniert eine <a href="http://www.kunstundso.com/2010/10/28/vor-und-nachteile-einer-offentlichen-preisliste/" target="_self">öffentliche Preisliste</a>, ein anderer entscheidet lieber von Fall zu Fall. Wie auch immer man vorgeht, Grundlage des Preises sollte eine Kalkulation sein, die tatsächliche Ausgaben, Marktsituation und persönliche Ziele berücksichtigt. Wie man sich selber eine Orientierung schafft, soll die folgende Rechnung zeigen.<span id="more-28521"></span></p>
<h1>1. <strong>Zeitansatz: 365 Tage sind nicht 365 Arbeitstage</strong></h1>
<p>Freiberufler müssen neben der eigentlichen Arbeit für die Kunden noch Zeit für Buchhaltung, Werbung und Instandsetzung der Betriebsmittel aufwenden. Diese Zeit muss in den Stundenlohn selbstverständlich mit eingerechnet werden. Auch wenn Selbstständige gewillt sind, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, ist nicht jede Stunde mit Projektarbeit ausgelastet. Wenn ein Angestellter z.B. 20 Euro pro Stunde erhält, dann bekommt er alle 40 Stunden pro Woche bezahlt. Selbst optimistisch betrachtet sind Auslastungen von 50%-70% nicht immer drin. Das Risiko, nicht permanent ausgelastet zu sein, muss in die Kalkulation mit einfließen.</p>
<p>Selbstverständlich möchte niemand über einen längeren Zeitraum 7 Tage die Woche arbeiten. Wie viel Arbeitstage sind also pro Jahr realistisch?</p>
<ul>
<li>365 Tage hat das Jahr</li>
<li>104 davon sind Wochenenden (2&#215;52)</li>
<li>27 Urlaubstage kann man sich mit ruhigem Gewissen zugestehen. Dieser Wert entspricht dem durchschnittlichen Wert für Deutschland</li>
<li>ca. 10 Feiertage hat das Jahr</li>
<li>7 Tage pro Jahr ist jeder Deutsche im Durchschnitt krank</li>
</ul>
<p>Bleiben von 365 Tagen noch 217 Tage übrig. Bei 8 Stunden täglichem Arbeitspensum und einer Auslastung von 60 % kommen wir auf <strong>1042 bezahlten</strong> <strong>Jahresarbeitsstunden</strong>. Diese Stunden können wir in Rechnung stellen und müssen daraus den kompletten Umsatz generieren.</p>
<h1><strong>2. Kostenansatz: Zeit mal Stundensatz ist Umsatz, kein Gewinn</strong></h1>
<p>In den Stundensatz müssen neben dem Unternehmerlohn noch diverse Lebenshaltungskosten und <a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/" target="_self">Betriebskosten</a> eingerechnet werden.</p>
<h2><strong>Betriebskosten</strong></h2>
<ul>
<li>Miete von Büro, Arbeitsstätten oder Ausrüstung</li>
<li>Betriebsmittel, Bürobedarf</li>
<li>Personal</li>
<li>Werbung</li>
<li><a href="http://www.kunstundso.com/2009/08/08/kleines-steuer-einmaleins-teil-2-reisekosten-korrekt-abrechnen/" target="_self">Reisekosten</a></li>
<li>Geschäftswagen</li>
<li>Betriebsausstattung</li>
<li>Rücklagen für Neuanschaffung und Instandsetzung</li>
<li>Versicherungen</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Dies ist eine unvollständige Auflistung und stark abhängig von der Art der gewählten Selbstständigkeit. Für unsere Beispielrechnung setzen wir einen Betrag von 10.000 Euro fest.</p>
<h2><strong>Gewünschter Gewinn</strong></h2>
<p>Was unter dem Strich übrig bleibt, ist der Gewinn. Aber nicht so schnell. Dem Gewinn muss natürlich noch die Einkommenssteuer abgezogen werden. Mit dem <a href="https://www.abgabenrechner.de/ekst/?" target="_blank">Abgabenrechner des Bundesfinanzministerium</a> erhält man einen Anhaltspunkt, wie hoch die Einkommenssteuer ausfallen wird.</p>
<h2><strong>Die Milchmädchenrechnung</strong></h2>
<p>Gehen wir konservativ ans die Sache. Wir wünschen uns ein Einkommen von 20.000 Euro und setzen pauschal 10.000 Euro für die Betriebsausgaben an. Als bezahlte Jahresstunden nehmen wir den oben errechneten Wert von 1042 Stunden.</p>
<p>20.000 Euro Einkommen (Auf die Hand) bedeutet, vor Steuern müssen wir als lediger Selbstständiger 24.000 ( 20.000 + ca. 4000 Euro für die Einkommenssteuer) Euro Gewinn erwirtschaften. Mit den Betriebsausgaben von 10.000 Euro benötigen wir einen <strong>Umsatz von 34.000 Euro</strong>.</p>
<p>Dieser Wert wird durch die 1042 bezahlten Arbeitsstunden geteilt. Wir erhalten einen Netto-Stundensatz von ca. 32,63 Euro. Dazu kommen noch pauschal 19% Mehrwertsteuer. (Lest hier nach ob ihr <a href="http://www.kunstundso.com/2009/03/31/mehrwertsteuer-7-oder-19/" target="_self">7 oder 19 % Mehrwertsteuer berechnen</a> müsst) Das bedeutet, dass wir dem Kunden einen Stundensatz von 38,83 Euro berechnen.</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong>Betrag in Euro</strong></td>
<td valign="top"><strong>Rechnung</strong></td>
<td valign="top"><strong>Erläuterung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">20.000</td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Gewünschter Nettogewinn (Was ich am Ende in der Hand halten möchte)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">24.000</td>
<td valign="top">20.000 + 4000</td>
<td valign="top">benötigter Gewinn vor Steuern, Ca. 4000 Euro gehen als Einkommenssteuer an das Finanzamt</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">34.000</td>
<td valign="top">24.000 + 10.000</td>
<td valign="top">Umsatz: 10.000 Euro werden als Betriebsausgaben angesetzt</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">32,63</td>
<td valign="top">34.000 / 1042</td>
<td valign="top">Netto Stundensatz</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">38,83</td>
<td valign="top">32,63 x 19%</td>
<td valign="top">Brutto Stundensatz (Muss der Kunde bezahlen)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dies ist ein Beispiel. Jeder Selbstständige muss seine Berechnung des Stundenlohns oder eines Projektes individuell auf die persönliche Situation übertragen. Durch die Rechnung wird jedem klar, dass Stundensätze von 15 Euro jenseits der Realität liegen und langfristig zum Bankrott führen. Das wäre Selbstausbeutung par excellence.</p>
<p>Die <a href="http://www.agd.de/" target="_self">Allianz Deutscher Designer</a> (ADG) empfiehlt Ihrer Branche einen Stundensatz von 76 Euro. Ob sich dieser Preis durchsetzen lässt ist fraglich. Professionelle Freiberufler berechnen einen Stundensatz von ca. 50 Euro.</p>
<p>Auch wenn bekannt ist, wie viel der Freiberufler verdienen muss, sollten er seine <strong>Preise am Markt ausrichten</strong>. Hierfür ist eine ausgiebige Konkurrenz Analyse notwendig. Der persönliche Richtwert für den Stundenlohn ist dahingehend von Bedeutung, den Wert der eigenen Arbeit einzuschätzen. Jeder Selbstständige, der lange Zeit weit unter seinem kalkulierten Stundensatz arbeitet, lässt sich übers Ohr hauen, ohne es zu merken.</p>
<p>Flexibilität ist nötig, doch nur bis zu einem gewissen Maß. Kunden mit langjähriger Erfahrung in der Kalkulation, wissen um das Preisgefüge. Wer zu billig anbietet, bringt entweder schlechte Qualität oder ist noch neu im Geschäft.</p>
<h2>Ihr seid dran</h2>
<p>Welchen Aspekt habe ich vergessen? Wie hoch ist Euer errechneter Stundenlohn? Hinterlasst ein Kommentar und teilt den Artikel mit anderen Freiberuflern. Martin Massow hat den Freiberufler Atlas herausgebracht. Ein gutes Buch für alle freien Berufe. Ausführlich informiert er über die verschiedenen Formen der Freiberuflichkeit und die wichtigsten Aspekte des Steuer-, Sozial- und Arbeitsrechts. Kauft es für 12,95 Euro <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548369154/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3548369154" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/07/30/bezahle-mich-warum-freiberufler-nicht-umsonst-arbeiten-sollten/" target="_self">Bezahle mich! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollten</a><br />
<a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/29/was-kunden-sagen-und-wirklich-meinen/" target="_self">Was Kunden sagen und wirklich meinen<br />
</a><a href="http://www.kunstundso.com/2010/09/16/bringen-preissenkungen-mehr-auftrage/" target="_self">Bringen Preissenkungen mehr Aufträge?</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Der Kunde zahlt nicht? Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 14:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde zahlt nicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstundso.com/?p=25671</guid>
		<description><![CDATA[Im ersten Teil von "Der Kunde zahlt nicht" bin ich auf die nächsten Schritte eingegangen, wie Zahlungserinnerung, Mahnung und Inkasso. Heute geht um die eigenen Möglicheiten, die Zahlungsmoral des Kunden positiv zu beeinflussen und was man im Enrstfall besser vermeidet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/6ebd4ca738824b31803911e6b79ed180" alt=" Der Kunde zahlt nicht? <p>Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" width="1" height="1" title="Der Kunde zahlt nicht? <p>Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" /><br />
Im ersten Teil von &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" target="_self">Der Kunde zahlt nicht</a>&#8221; bin ich auf die nächsten Schritte eingegangen, wie Zahlungserinnerung, Mahnung und Inkasso, die man geht, wenn das Geld auf sich warten lässt. Heute geht&#8217;s um die eigenen Möglichkeiten, die Zahlungsmoral des Kunden positiv zu beeinflussen und was man im Ernstfall besser vermeidet.</p>
<p><span id="more-25671"></span></p>
<h1>Zahlungsverzug minimieren</h1>
<p>Damit es gar nicht erst dazu kommt, kann man einer säumigen Zahlung entgegenwirken:</p>
<ul>
<li><strong>Rechnung zügig stellen</strong>. Kunden zahlen schneller, wenn der Auftrag noch frisch ist. Flattert die Rechnung 4 Wochen später ein, gehen Kunden davon aus, dass es entweder nicht eilt, die Buchhaltung langsam oder schlampig ist. Deswegen kann es vorkommen, dass Kunden warten, ob noch etwas nachkommt.</li>
<li><strong>Fehlerhafte Rechnungen vermeiden.</strong> Der Vorsteuerabzug kann nur verrechnet werden, wenn die Rechnung ordnungsgemäß gestellt ist. Dafür müssen <a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">alle wichtigen Dinge in der Rechnung enthalten</a> sein. Der Vorwand, nur Ordnungsgemäße Rechnungen zu begleichen, wird sogar vom Gesetzgeber unterstützt.</li>
<li><strong>Vereinbarung schriftlich festhalten.</strong> Verträge sind zum Vertragen da. Prinzipiell sind auch mündliche Absprachen verbindlich. Das Problem ist jedoch, dass im Streitfall die Meinungen über das Vereinbarte weit auseinander gehen können und auch schwer nachzuvollziehen sind. Schriftliche Verträge sind die beste Lösung, eine Abmachungen festzuhalten. Wenn kein richtiger Vertrag zustande kommt, weil es z.B. schnell gehen muss oder der Betrag, um den es geht, gering ist, lasse ich mir gern eine Absprache via Email bestätigen.</li>
<li><strong>Anteil vorschießen lassen.</strong> Gerade bei größeren Projekten oder längeren Arbeitsperioden ist es bei vielen Freiberuflern üblich, sich eine Anzahlung geben zu lassen oder nach festgelegten Meilensteinen einen Teilbetrag auszahlen zu lassen. Auch wenn es beim <a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/14/kurze-prasentation-von-ideen-der-elevator-pitch/" target="_self">Pitchen</a> immer etwas schwierig ist, dies durchzusetzen, haben viele Kunden Verständnis für diesen Schritt. Lasst Euch auch im Nachhinein nicht auf Diskussionen á la „Wir bezahlen, wenn unsere Kunde den Auftrag beglichen hat.“ ein. Ihr habt einen Vertrag mit Eurem Kunden. Nicht mit seinem Klienten.</li>
</ul>
<h1>Das macht man auf keinen Fall</h1>
<p>Sollte man doch einmal einen Kunden haben, der nicht zahlen kann oder will, bringt es nichts, auf so einen Vorfall emotional zu reagieren. Es kostet nur unnötig viel Energie und hat keine Effekt auf die Zahlung. Also, cool blieben und die folgenden Dinge <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> tun:</p>
<ul>
<li><strong>Dem Kunden drohen</strong>. Es bringt nichts, zu drohen allen seinen Geschäftskontakten, Freunden und Kollegen von der Zahlungsmoral des Kunden zu berichten. Macht Eure Stellung klar und die möglichen (legalen) Konsequenzen. Wenn das nicht reicht, zieht die angekündigten Folgen durch. Der Kunde muss wissen, das Ihr es ernst meint.</li>
<li><strong>Rufmord betreiben.</strong> Den Kunden öffentlich z.B. in Foren bloss zu stellen, sollte man tunlichst vermeiden. Erstens ist es ein schlechter Stil und zweitens kann dies auch rechtliche Konsequenzen mit sich bringen.</li>
<li><strong>Unangemessene Sprache verwenden</strong>. Auf sein Geld zu warten ist ärgerlich. Wie es schon im Buch &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2010/11/15/review-never-use-pop-up-windows-und-50-weitere-lappische-web-regeln/" target="_self">Never use pop up windows</a>&#8220; steht, sollten man keine Email schreiben, wenn man emotional aufgeladen ist. Zu schnell wird man beleidigend und legt unbeherrschtes Verhalten an den Tag. Der Ton bleib professionell und bestimmt.</li>
<li><strong>Zu viele Anrufe / Stalking. </strong>Sich in regelmäßigen Abständen nach der Zahlung zu erkundigen ist wichtig. Das kann trotzdem schnell in Belästigung enden und zeigt Anzeichen von Verzweiflung. Diesen Eindruck wollen wir auf keinen Fall vermitteln. Der Kunde liest seine Emails und die Post. Drei mal wird er erinnert vielleicht auch noch zwei mal angerufen, dann ist genug. Ab jetzt sind andere Schritte nötig, um an sein Geld zu kommen.</li>
</ul>
<h2><strong>Ihr seid dran:</strong></h2>
<p>Welche Erfahrungen hattet Ihr mit seumigen Kunden und wie habt Ihr reagiert? Schreibt ein Kommentar!</p>
<p><strong>Lest auch: </strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/">Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/06/10/der-kunde-zahlt-nicht-teil-3-selbstbewusstsein-und-wie-man-ratenzahlung-vereinbart/">Der Kunde zahlt nicht? Teil 3: Selbstbewusstsein und wie man Ratenzahlung vereinbart</a></p>
<p>P.S. Hier findet Ihr die Serie kleines <a href="http://www.kunstundso.com/steuer-1x1-telefonkosten-reisekosten-bewirtungskosten-als-betriebsausgabe-richtig-absetzen/" target="_self">Steuer 1&#215;1</a>.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/05/17/das-mussen-freiberufler-uber-die-private-krankenversicherung-wissen/" target="_self">Das müssen Freiberufler über die private Krankenversicherung wissen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/" target="_self">Richtig Rechnungen stellen Teil 2: Muss man seine Rechnung unterschreiben?</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/" target="_self">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Der Kunde zahlt nicht? Teil 1: Die nächsten Schritte</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 10:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstundso.com/?p=25561</guid>
		<description><![CDATA[Früher oder später kommt jeder Selbstständige in die Situation, dass er auf seine Bezahlung warten muss. Oft kommt es zu Ratlosigkeit, denn wer noch keine Erfahrung mit Mahnschreiben und Inkasso hat, bleibt oft handlungslos. Schließlich verbindet man damit Gerichtsverhandlungen und einen Kostenberg, auf dem man möglicherweise sitzenbleibt. Dabei ist der Weg vor den Kadi die absolut letzte Instanz, zu der es nur in den seltensten Fällen kommt. Bis dahin gibt es eine Reihenfolge an Aktionen, die man Stück für Stück abarbeiten kann. Darum geht es heute. Der 2.Teil des Artikels kommt in den nächsten Tagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e614713ed7fc4f9a8f3b289f66760e2e" alt=" Der Kunde zahlt nicht? <p>Teil 1: Die nächsten Schritte" width="1" height="1" title="Der Kunde zahlt nicht? <p>Teil 1: Die nächsten Schritte" /><br />
Früher oder später kommt jeder Selbstständige in die Situation, dass er auf seine Bezahlung warten muss. Oft kommt es zu Ratlosigkeit, denn wer noch keine Erfahrung mit Mahnschreiben und Inkasso hat, bleibt oft handlungslos. Schließlich verbindet man damit Gerichtsverhandlungen und einen Kostenberg, auf dem man möglicherweise sitzen bleibt. Dabei ist der Weg vor den Kadi die absolut letzte Instanz, zu der es nur in den seltensten Fällen kommt. Bis dahin gibt es eine Reihenfolge an Aktionen, die man Stück für Stück abarbeiten kann. Darum geht es heute. <span id="more-25561"></span>&nbsp;</p>
<h2>Gute Beziehung zum Kunden aufrecht erhalten</h2>
<p>Die gute Beziehung zum Kunden ist zu jedem Zeitpunkt wichtig. Auch wenn ein Zahlungsverzug ärgerlich ist, sollte dem Unmut nicht in Mails oder Telefonaten nachgegeben werden. Jeder kann mal etwas vergessen oder Zahlungsschwierigkeiten haben. Eine Lösung sollte mit dem Kunden zusammen erarbeitet werden, damit auch in Zukunft Geschäfte gemacht werden können. Ihr sollt Euer Geld bekommen, aber dabei nicht verbrannte Erde hinterlassen.</p>
<h1>Schritt 1: Zahlungserinnerung</h1>
<p>Auch bei Kunden bleibt mal etwas liegen oder eine Rechnung geht verloren. Wir gehen erst einmal davon aus, dass der Zahlungsverzug keine böse Absicht ist, sondern ein Versehen. Klärt zu aller erst, ob die <a href="http://www.kunstundso.com/2010/08/31/10-dinge-die-in-jeder-rechnung-enthalten-sein-mussen/" target="_self">Rechnung auch korrekt gestellt</a> ist. Danach erinnern wir den Kunden an die ausstehende Zahlung.</p>
<p>Rein rechtlich ist die Zahlungserinnerung eine Mahnung. Da wir von einem Flüchtigkeitsfehler ausgehen, wird die Zahlungserinnerung dementsprechend freundlich formuliert:</p>
<p>Hier ein Muster einer Zahlungserinnerung:</p>
<blockquote><p>„Auf die Rechnung mit der Nummer [RECHNUNGSNUMMER] habe ich noch keinen Zahlungseingang feststellen können. In der Hektik des Alltags geht so etwas schnell verloren. Sollte meine Rechnung Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, habe ich dem Schreiben eine Kopie der Rechnung beigefügt. Bitte holen Sie Zahlung zeitnah nach.</p>
<p>Sollten Sie die Rechnung in der Zwischenzeit beglichen haben dann betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos.“</p></blockquote>
<p>Selbstverständlich kann ein Gespräch dabei helfen, den Grund der Verspätung zu erfahren und eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.</p>
<h1>Schritt 2: Mahnung</h1>
<p>Drei Mahnstufen sind üblich, rein rechtlich aber nicht bindend. Sofern es sich nicht um eine Privatperson handelt, ist der Schuldner nach 30 Tagen automatisch in Verzug. Ab diesem Zeitpunkt hat der Gläubiger Anspruch auf Verzugszinsen. Diese belaufen sich, sofern nicht anders vereinbart, für Handelsgeschäft bei 8 und für Verbrauchergeschäfte bei 5 Prozentpunkte über dem Basiszins. Den aktuellen Basiszinssatz mit Zinsrechner findet man unter <a href="http://basiszinssatz.info/" target="_self">basiszinssatz.info</a>.</p>
<p>Ich selber habe bis jetzt noch keine Verzugszinsen berechnet, hatte aber meistens auch Glück mit meinen Kunden.</p>
<p>Der Ton der Mahnung wird nun schon deutlicher und soll unmissverständlich klarmachen, dass es Euch ernst ist. Auch sollte die Mahnung keine Nummerierung wie z.B. „1. Mahnung“, enthalten. Zahlungsunwilligen Kunden signalisiert dies, dass es zu einer weiteren Mahnung kommen wird und sie noch Zeit haben, die Zahlung zu begleichen.</p>
<p>Hier eine Mögliche Vorlage einer Mahnung:</p>
<blockquote><p>„Leider haben Sie auf die Zahlungserinnerung vom [DATUM] nicht reagiert. Ich bitte Sie die Zahlung mit der Rechnungsnummer [RECHNUNGSNUMMER] bis zum [DATUM] zu begleichen. Bitte achten Sie auf die Einhaltung der Frist, da ich mich sonst gezwungen sehe, die Forderung gerichtlich durchzusetzen.</p>
<p>Sollten Sie die Rechnung in der Zwischenzeit beglichen haben dann betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos.“</p></blockquote>
<h2>Bis zur Bezahlung die Arbeit einstellen</h2>
<p>Auch wenn es schmeichelt und der Kunde weitere Aufträge gibt. Steht die Bezahlung einiger Rechnungen schon eine Weile aus, sollten auch keine neuen Aufträge angenommen werden. Kunden die nicht bezahlen, sind keine Kunden. In einem Gespräch oder Mail kann man seinen Standpunkt auf freundliche Art und Weise zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>„Es ehrt mich, dass Sie mich beauftragen an dem neuen [PROJEKT X] zu arbeiten. Leider steht die Zahlung von [PROJEKT Y] noch aus und ich fühle mich ungut dabei, ein neues Projekt zu starten, wenn das alte noch nicht abgeschlossen ist. Könnten Sie noch einmal in Ihrer Buchhaltung nachfragen, damit ich mit dem neuen Auftrag beginnen kann?“</p></blockquote>
<h2>Mahnfristen</h2>
<p>Von gesetzlicher Seite her, gibt es keine Fristen für die Mahnung. Jedem steht also frei, wie er die Zahlungsfristen festlegt. Folgende Zeiträume habe sich festgesetzt.</p>
<p>Zahlungserinnerung: 14 Tagen der Rechnungsstellung</p>
<ol>
<li>Mahnung: ca. 30 Tage nach Rechnungsstellung</li>
<li>Mahnung: ca. 10 Tage nach der ersten Mahnung</li>
<li>Mahnung: Eigentlich ist die Zahlungserinnerung schon eine Mahnung. Wer trotzdem zusätzlichen 3 Mahnungen schreiben möchte, der verschickt die letzte ca. 7 Tage nach der zweiten Mahnung.</li>
</ol>
<h1>Schritt 3: Inkasso, Factoring, Anwalt und Mahnverfahren</h1>
<p>Sollte der Kunde auf alle drei Mahnungen nicht reagieren oder wurde keinen Ratenzahlung vereinbart, werden jetzt ernstere Schritte nötig. Entweder man schaltet den Anwalt ein, wendet sich an ein Inkasso- / Factoringunternehmen, oder versucht es über ein online Mahnverfahren.</p>
<h2>Inkasso</h2>
<p>Ein Inkassounternehmen treibt die Forderungen in Eurem Auftrag ein. Je nach dem was man für einen Vertrag mit der Firma hat, kann es aber auch passieren, dass man auch noch die Kosten der Inkassofirma tragen muss, sollte der Kunde nicht zahlen.</p>
<h2>Anwalt einschalten</h2>
<p>Wer einen Anwalt hat, kann diesen einschalten. Oft wirkt der Brief einer Kanzlei schon Wunder. Der Anwalt wir auch ein Mahnverfahren einleiten. Sollte auch dies nicht zum gewünschten Erfolg führen, geht es vor Gericht. Die Kosten für den Anwalt muss man erst einmal selber auslegen.</p>
<h2>Online Mahnverfahren</h2>
<p>Wer aus Kostengründen erst einmal keinen Anwalt einschalten möchte, kann das Mahnverfahren auch selber beantragen. Unter <a href="http://www.online-mahnantrag.de " target="_self">online-mahnantrag.de</a> kann ein Vollstreckungsbescheid über eine Geldforderung erwirkt werden. Diese Möglichkeit richtet sich an kleine Unternehmen und Selbstständige. Der Antrag kann online übermittelt oder ausgedruckt und abgeschickt werden.</p>
<p>Alle nötigen Informationen finden sich auf dem Onlineauftritt.</p>
<p>Lehnt der Kunde den Mahnantrag ab, hilft auch das nicht weiter und es geht vor Gericht oder man bedient sich einer Factoringfirma.</p>
<h2>Factoring</h2>
<p>Eine Factoring Firma kauft die Forderung an den Kunden. Ihr bekommt Eurer Geld abzüglich einer Gebühr und habt dafür keine Scherereien. Die Sache des Geldeintreibens liegt jetzt in anderen Händen und das Ausfallrisiko trägt die Factoring Firma. Mehr Informationen über Factoring findet Ihr in diesem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Factoring" target="_self">Wikipedia Artikel</a>.</p>
<p>Der erste Teil des Artikels beschreibt alle Möglichkeiten, um an sein Geld zu kommen. Damit es erst gar nicht dazu kommt hat der 2. Teil die richtigen Ratschläge zur Hand. Schaut also wieder rein.</p>
<h2>Was vergessen?</h2>
<p>Habe ich was vergessen? Teilt Eure Erfahrung und Ratschläge in den Kommentaren.</p>
<p><strong>Lest auch:</strong></p>
<p><a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Der Kunde zahlt nicht?</a> <a title="Permanent Link to Der Kunde zahlt nicht? &lt;p&gt;Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/03/09/der-kunde-zahlt-nicht-teil-2-vorbeugen-und-cool-bleiben/">Teil 2: Vorbeugen und Cool bleiben</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/06/10/der-kunde-zahlt-nicht-teil-3-selbstbewusstsein-und-wie-man-ratenzahlung-vereinbart/">Der Kunde zahlt nicht? Teil 3: Selbstbewusstsein und wie man Ratenzahlung vereinbart</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/05/17/das-mussen-freiberufler-uber-die-private-krankenversicherung-wissen/" target="_self">Das müssen Freiberufler über die private Krankenversicherung wissen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/04/26/richtig-rechnungen-stellen-teil-2-muss-man-seine-rechnung-unterschreiben/" target="_self">Richtig Rechnungen stellen Teil 2: Muss man seine Rechnung unterschreiben?</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2011/03/25/wie-kalkuliert-ein-freiberufler-seinen-stundensatz/" target="_self">Wie kalkuliert ein Freiberufler seinen Stundensatz?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>

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