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	<title>Kunst und so. &#187; Du</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>Wie man Kritik äußert ohne Gefühle zu verletzen</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/05/10/wie-man-kritik-ausert-ohne-gefuhle-zu-verletzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 20:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
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		<description><![CDATA[In vielen sozialen Situationen, privat oder geschäftlich, setzen wir uns mit Menschen auseinander, deren Meinung wir nicht immer teilen können. Das muss auch nicht sein. Schwierig wird es natürlich, wenn die Situation es verlangt, die Kritik dem Gegenüber nahe zu bringen. Im Artikel „Warum es manchmal OK ist andere anzupissen“ geht es darum, seine Meinung  zu vertreten und wie man dabei auch mal anecken kann.

Der Ton macht immer die Musik. Es ist niemandem geholfen wenn eine Sache ausgesprochen ist, sich aber der Gesprächspartner persönlich verletzt fühlt. Das ist besonders wichtig im Umgang mit Kunden und (Geschäfts)Partnern. Glücklicherweise gibt es elegante Wege, die bedenklichen Punkte anzusprechen und gleichzeitig die gute persönliche Beziehung aufrecht zu erhalten.]]></description>
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<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/f0666fad98244f2aa9bbe9fd4ffea66e" alt=" Wie man Kritik äußert ohne Gefühle zu verletzen" width="1" height="1" title="Wie man Kritik äußert ohne Gefühle zu verletzen" /><br />
In vielen sozialen Situationen, privat oder geschäftlich, setzen wir uns mit Menschen auseinander, deren Meinung wir nicht immer teilen können. Das muss auch nicht sein. Schwierig wird es natürlich, wenn die Situation es verlangt, die Kritik dem Gegenüber nahe zu bringen. Im Artikel <a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/08/warum-es-manchmal-ok-ist-andere-%E2%80%9Eanzupissen%E2%80%9C/" target="_blank">„Warum es manchmal OK ist andere anzupissen“</a> geht es darum, seine Meinung  zu vertreten und wie man dabei auch mal anecken kann.</p>
<p>Der Ton macht immer die Musik. Es ist niemandem geholfen, wenn eine Sache ausgesprochen ist, sich aber der Gesprächspartner persönlich verletzt fühlt. Das ist besonders wichtig im Umgang mit Kunden und (Geschäfts)Partnern. Glücklicherweise gibt es elegante Wege, die bedenklichen Punkte anzusprechen und gleichzeitig die gute persönliche Beziehung aufrecht zu erhalten.<span id="more-7971"></span></p>
<p><strong>Emotionale und Sachebene trennen</strong></p>
<p>Das Grundkonzept klingt einfach und ist schwer umzusetzen. Nur wem es gelingt, die Kritik an der Sachen von der Kritik an der Person zu trennen, kann ein heikles Thema konstruktiv besprechen. Getreu dem ‚Harvard Konzept’, welches ich in einem der nächsten Post besprechen werde, gilt der Grundsatz “Hart in der Sache, weich im Umgang“. Es bringt nichts eine Auseinandersetzung oberflächlich gewonnnen zu haben wenn dadurch die persönliche Beziehung nachhaltig geschädigt wird. Die folgenden Grundsätze helfen, diese beiden Seiten in Einklang zu bringen.</p>
<p><strong>Ich-Botschaften formulieren. </strong>Ich Botschaften geben eine Aussage über die eigenen Gefühle, Ziele und Bedürfnisse. Niemand kann gegen die eigenen Gefühle argumentieren. Eine Ich–Botschaft besteht aus drei Komponenten:</p>
<p><strong><em>Die Sache beschreiben ohne sie zu bewerten:</em></strong></p>
<p>„Die Präsentationsmappe ist unvollständig.“</p>
<p><strong><em>Die eigenen Gefühlte beschreiben, welche das Ereignis ausgelöst hat:</em></strong></p>
<p>„Das ärgert mich sehr&#8230;</p>
<p><strong><em>Die möglichen Konsequenzen oder Wünsche nennen:</em></strong></p>
<p>&#8230; da sich jetzt die Bewerbung verzögert.“ oder „Ich möchte das Projekt bis Übermorgen abschließen. Bitte korrigiere die fehlenden Komponenten.“</p>
<p><strong>Achtung:</strong> Wörter wie „ständig“, „immer“ und „nie“ geben eine pauschalisierte Wertung ab und provozieren ein Verteidigungsverhalten. Nicht jeder Satz mit „Ich“ ist eine Ich-Botschaft. „Ich finde, Du solltest das und das nicht machen.“ ist eine verkleidete Du-Botschaft. Auch sollte man sich hüten, Drohungen Ratschläge, Vorhaltungen oder Unterstellungen zu benutzen.</p>
<p><strong>Nicht zu lange warten</strong> Einen idealen Zeitpunkt gibt es nicht. Es ist von Vorteil, Kritik zeitnah zu äußern. Das hat zwei Vorteile: Der Angesprochene kann sich besser an die Situation erinnern und man selber trägt nicht die Anspannung des Unausgesprochen mit sich herum. Spontane unmittelbare Reaktionen sollten vermieden werden,  gerade wenn die Stimmung emotional aufgeheizt ist. Dies verleitet zu Anschuldigungen und eröffnet den Kampf.</p>
<p><strong>Flexible Lösung anbieten </strong>Kritisieren fällt leicht. Deswegen ist es gut, wenn man selber eine flexible Lösung parat hat, die für beide Seiten machbar ist.</p>
<p>„Das Frontbild für die Präsentationsmappe gefällt mir nicht. Ich finde das mit dem grünen Hintergrund besser!“</p>
<p><strong>Gesicht waren lassen </strong>Kritik zu empfangen ist unangenehm. Auf Fehler vor der versammelten Mannschaft hingewiesen zu werden, gibt allen ein ungutes Gefühl. Teilt Eure Kritikpunkte nach Möglichkeit unter vier Augen mit und lasst dem Gesprächspartner die Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren.</p>
<p><strong>Achtung: </strong>Nur weil man die oben genannten Punkte beachtet, heißt dies noch lange nicht, dass der Gesprächspartner die Dinge erfüllt um die man Ihn bittet. Es hilft aber die Situation zu deeskalieren.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/05/28/%E2%80%9Edu%E2%80%9C-oder-%E2%80%9Esie%E2%80%9C-so-duzt-man-richtig/" target="_blank">„Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/07/04/wie-heist-noch-einmal-dingsbums-so-merkt-man-sich-namen-besser/" target="_blank">Wie heißt noch einmal Dingsbums? So merkt man sich Namen besser.</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Warum es manchmal OK ist andere „anzupissen“" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2010/04/08/warum-es-manchmal-ok-ist-andere-%e2%80%9eanzupissen%e2%80%9c/">Warum es manchmal OK ist andere „anzupissen“</a></p>
<p>Foto: plasmastik</p>

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		</item>
		<item>
		<title>„Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2009/05/28/du-oder-sie-so-duzt-man-richtig/</link>
		<comments>http://www.kunstundso.com/2009/05/28/du-oder-sie-so-duzt-man-richtig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Situationen, in denen ist es eindeutig richtig ist das „Sie“ zu benutzen. Wenn ihr z.B. wieder mal betrunken mit dem Auto bei rot über die Ampel gefahren seit, ist ein „Herr Wachmeister, deswegen musst Du mir Doch keinen Strafzettel verpassen!“, nicht die optimale Lösung. Andere Begebenheiten erfordern eindeutig das „Du“. Ich erinnere nur an das Mädchen, die neulich im Club gefragt hat „Haben Sie mal Feuer...?“ Aber um all diese Geschichten soll es in diesem Artikel nicht gehen. Vielmehr um das unsicheres Gefühl, nicht zu wissen ob man lieber siezt oder duzt. Der Versuch die Wörter zu vermeiden, welche eindeutig die Richtung festlegen, führen meist zu einer holprigen Konversation. Deswegen soll nun Schluss sein mit dem Herumgeeiere. Aber welches Vorgehen ist nun am besten?]]></description>
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<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/05/28/„du“-oder-„sie“-so-duzt-man-richtig/"><img class="alignnone size-full wp-image-1301" title="handshake" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2009/05/159744546_d1ce14b81bjpg.jpeg" alt=" „Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig" width="375" height="500" /></a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/4f0b0af0989c4f24b37baf91eefc59c2" alt=" „Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig" width="1" height="1" title="„Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig" /><br />
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<p>Es gibt Situationen, in denen ist es eindeutig richtig ist, das „Sie“ zu benutzen. Wenn ihr z.B. wieder mal betrunken mit dem Auto bei rot über die Ampel gefahren seit, ist ein „Herr Wachmeister, deswegen musst Du mir doch keinen Strafzettel verpassen!“ nicht die optimale Lösung. Andere Begebenheiten erfordern eindeutig das „Du“. Ich erinnere nur an das Mädchen, das neulich im Club gefragt hat: „Haben Sie mal Feuer&#8230;?“. Aber um all diese Geschichten soll es in diesem Artikel nicht gehen. Vielmehr um das unsicheres Gefühl nicht zu wissen, ob man lieber siezt oder duzt. Der Versuch die Wörter zu vermeiden, welche eindeutig die Richtung festlegen, führt meist zu einer holprigen Konversation. Deswegen soll nun Schluss sein mit dem Herumgeeiere. Aber welches Vorgehen ist nun am besten?<span id="more-1121"></span><br />
Schauen wir uns erst einmal die Vor- und Nachteile beider Varianten an.</p>
<h1><strong>Pro Du</strong></h1>
<p>Ein einfaches „Du“ ist informell und weniger distanziert. Es lässt beide Gesprächspartner auf Augenhöhe erscheinen und überbrückt Hierarchien. Ich persönlich unterhalte mich auch geschäftlich gern via „Du“, denn das Siezen verkommt schnell zu einer hölzernen Kommunikation. Gerade, wenn es eigentlich locker zugeht, ist für alle Beteiligten es unangenehm, wenn niemand den Durchbruch zum „Du“ schafft.</p>
<h1><strong>Pro Sie</strong></h1>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">„Sie“ drückt nicht nur Höflichkeit sondern auch Distanz aus. Es ist manchmal vonnöten, wenn man genau dies erreichen will. Sollen z.B. klare Rangfolgen beachtet werden, kommt man als „Ranghöherer“ oder als „Gegenspieler“ mit einem „Sie“ besser zurecht, denn Anweisungen oder unangenehme Gespräche gehen mit etwas Distanz besser von den Lippen. Ein „Du“ würde hier die Grenzen verwischen und in falscher Kumpanei ausarten. Es heißt ja immer noch korrekt: „Sie Arschloch“.?</span></strong></p>
<h1><strong>So duzt man</strong></h1>
<p>Zu siezen ist in jedem Fall immer leichter, da es sich um das höfliche Annähern handelt und im Zweifelsfall immer richtig ist. Ich möchte hier die Lanze für das „Du“ brechen, weil ich einen lockeren und unkomplizierten Umgang bevorzuge. Nur in den seltensten Fällen geht es meinem Gegenüber anders. Ihr habt bestimmt schon gemerkt, wie ich euch Leser anspreche &#8211; bis jetzt kamen noch keine Beschwerden.<br />
Wenn ich mir nicht sicher bin, ob mein Gesprächspartner geduzt werden möchte, frage ich gleich innerhalb der ersten Sätze: „Sag ich Du? Sag ich Sie?“ Meist kommt ein kurzes Lächeln und der Gegenüber sagt „Du“ und stellt sich mit seinem Vornamen vor. Probiert es aus, es ist nur die ersten drei Mal komisch, danach ist man froh das Eis gebrochen zu haben. Um so länger damit gewartet wird, umso schwieriger ist es, also am besten gleich am Anfang fragen.<br />
Hat man mit dem Siezen begonnen, kann trotzdem jederzeit nach dem Du gefragt werden. Auch hier wird es schwieriger, je länger man wartet. Ein Trick ist auch, sich gleich nur mit dem Vornamen vorzustellen. Damit öffnet man die Tür. Stellt sich der Gesprächspartner auch mit dem Vornamen vor, kann geduzt werden. Diese Vorgehensweisen können natürlich auch am Telefon genutzt werden.</p>
<p>Wie sind eure Erfahrungen zum Thema? Sagt Ihr lieber „Du“ oder „Sie“? Welche Einleitungen benutzt ihr am liebsten?</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/orinrobertjohn/" target="_blank">Orin Optiglot</a></p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/10/wie-man-kritik-ausert-ohne-gefuhle-zu-verletzen/">Wie man Kritik äußert, ohne Gefühle zu verletzen</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/10/wie-man-kritik-ausert-ohne-gefuhle-zu-verletzen/"></a><a href="http://www.kunstundso.com/2009/07/04/wie-heist-noch-einmal-dingsbums-so-merkt-man-sich-namen-besser/">Wie heist noch mal Dingsbums? So merkt man sich Namen besser</a></p>
<p><a title="Permanent Link to Warum es manchmal OK ist andere „anzupissen“" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2010/04/08/warum-es-manchmal-ok-ist-andere-%e2%80%9eanzupissen%e2%80%9c/">Warum es manchmal OK ist andere „anzupissen“</a></p>
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