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	<title>Kunst und so. &#187; Suche</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>Erfahrungsbericht: Wie man seine Lesegeschwindigkeit verdoppelt</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/04/29/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-verdoppelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 16:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[So wird's gemacht...]]></category>
		<category><![CDATA[Absatzspringen]]></category>
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		<category><![CDATA[Textverständnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorausschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Erwachsenen, wie ich auch, sind über diese ‚Wort für Wort’- Leseweise, nicht hinausgekommen. Sie ist wichtig um das Lesen zu lernen aber ineffizient, was zeitlichen Aufwand und Leseverständnis anbelangt. Beim normalen Lesen wird das Gehirn zu nur ca. 25% beansprucht. Was dazu führt, dass der Rest unausgelastet ist und sich eine neue Beschäftigung sucht. Dies führt zu Tagträumerrein oder dem Schreiben von virtuellen ‚to do’- Listen. Und eh man es sich versieht, hat man eine komplette Seite gelesen, ohne etwas vom Inhalt aufgenommen zu haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7301" class="wp-caption alignnone" style="width: 440px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/04/29/wie-man-seine-lesegeschwindigkeit-verdoppelt/"><img class="size-full wp-image-7301  " title="billaday" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/billaday.jpg" alt="2 Uhren" width="430" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Schneller lesen und mehr verstehen.    Photo: billaday</p></div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/56c48b14db0e43808bc8fc3f6ea6d3d0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/billaday.jpg"></a>In der Schule lernen wir zuerst das ABC. Danach werden die Buchstaben aneinandergereiht und ergeben Silben und Worte, welchen wir Bedeutungen zuordnen. So tasten sich Kinder Wort für Wort vor, um Texte zu erfassen.</p>
<p>Die meisten Erwachsenen, wie ich auch, sind über diese ‚Wort für Wort’- Leseweise, nicht hinausgekommen. Sie ist wichtig um das Lesen zu lernen aber ineffizient, was zeitlichen Aufwand und Leseverständnis anbelangt. Beim normalen Lesen wird das Gehirn zu nur ca. 25% beansprucht. Was dazu führt, dass der Rest unausgelastet ist und sich eine neue Beschäftigung sucht. Dies führt zu Tagträumerrein oder dem Schreiben von virtuellen ‚to do’- Listen. Und eh man es sich versieht, hat man eine komplette Seite gelesen, ohne etwas vom Inhalt aufgenommen zu haben.<span id="more-7211"></span></p>
<p><strong>Häufigste Fehler</strong></p>
<p>Es gibt mehrere Faktoren, die das Lesen verlangsamen und das Verständnis verschlechtern. Die drei häufigsten Lesefehler sind:</p>
<ul>
<li><strong>Subvokalisieren</strong> &#8211; das unterschwellige Mitsprechen des Textes</li>
<li><strong>Regression</strong> &#8211; das Zurückspringen im Text</li>
<li><strong>Ein zu enger Blickfokus</strong> &#8211; Konzentration auf nur ein Wort oder Silbe</li>
</ul>
<p>Um diese Fehler zu minimieren und mir eine neue Lesetechnik anzueignen, haben ich an einem zweitägigen <a href="http://www.improved-reading.de" target="_blank">‚Improved Reading</a>’- Kurs teilgenommen. Mehr zum Thema effektives Lernen findet Ihr im Artikel: <a href="http://www.kunstundso.com/2009/11/16/effektives-lernen-„on-demand“/" target="_blank">Effektives Lernen „on demand“</a></p>
<p><strong>Improved Reading Kurs Tag 1: </strong>Kurszeit 10:00-18:00 Uhr mit angemessenen Pausen</p>
<p>Die Teilnehmerzahl war auf 12 Personen beschränkt und bestand zu 90% aus Zivildienstleistenden, die im Rahmen ihres Dienstes ein Bildungsgeld von 665 Euro für diverse Kurse einsetzen können.</p>
<p>Nach dem das Prinzip des Kurses erklärt wurde, ging es gleich mit einem ersten Verständnistest los. Der war so aufgebaut, dass ein Text von ca. zwei A4 Seiten gelesen und dabei die Zeit gestoppt wurde. Anschließend mussten zum Text 10 Multiple Choice Fragen beantwortet werden. Hiermit wurde überprüft, wie viel vom Inhalt verstanden wurde.</p>
<p>Das durchschnittliche Lesetempo lieg in Deutschland bei 200 WpM (Wörter pro Minute) bei einem Leseverständnis von 55%.</p>
<p>Daraus ergibt sich eine ERR (Effective Reading Rate) von 110 welche sich folgendermaßen berechnet: 200 WpM x 55% Verständnis =110 ERR</p>
<p>Mein <strong>Einstiegsergebnis</strong> der <strong>E</strong>ffective <strong>R</strong>eading <strong>R</strong>ate lag mit 234 WpM und einem Textverständnis von 70% (7 von 10 Fragen richtig beantwortet) bei <strong>164</strong> (234&#215;0,70=164)</p>
<p>Auf einer Leseentfernung von ca. 40 cm kann das Auge einen Bereich von 3 bis 3,5 cm scharf erfassen. Das bedeutet, dass in einem normalen Buch pro Zeile 3 Fokussierungen ausreichen, um die komplette Zeile zu erfassen. Es wird dabei in sogenannten Sinngruppen gelesen.</p>
<p>Nehmen wir die Wortgruppe:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7381" title="zusammen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/zusammen.jpg" alt="zusammen" width="231" height="40" /></p>
<p>Beim herkömmlichen Lesen wird jedes Wort einzeln fixiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7391" title="auseinander" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/auseinander.jpg" alt="" width="209" height="40" /></p>
<p>obwohl der Sinn auch mit einer Fixierung verständlich wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7381" title="zusammen" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/zusammen.jpg" alt="zusammen" width="231" height="40" /></p>
<p>Für eine Fixierung benötigt das Auge ¼ Sekunde. Hat eine Zeile 9 Wörter kann man diese also mit 3 anstatt 9 Fixierungen erfassen und spart pro Zeile 1,5 Sekunden. Bei einem Taschenbuch von ca. 200 Seiten ergibt das eine Zeitersparnis von 2,5 Stunden.</p>
<p>Spätestens jetzt kommt der Einwand, dass unter dieser Geschwindigkeit das Verständnis leidet. Das Gegenteil ist der Fall. Durch schnelles Lesen ist man konzentrierter bei der Sache und schweift nicht ab. Da alle Ressourcen des Gehirns mit dem Aufnehmen von Informationen beschäftigt sind, bleibt mehr vom Inhalt des Textes hängen.</p>
<p>Am ersten Tag ging es nur um Geschwindigkeit. Diese wurde mit verschiedenen Übungen trainiert. Das Auge wurde dahingehend konditioniert, mit 3 Fixationen pro Zeile auszukommen. Dabei kam auch ein „Rate Controller“ zum Einsatz, welcher die oberen Zeilen kontinuierlich abdeckt, so dass man gezwungen ist, zügig die nächste Zeile anzupeilen.  Dabei geht es nur um die Geschwindigkeit der Augenbewegungen, nicht um Verständnis. Siehe Video:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="331" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11328789&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=969696&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="331" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11328789&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=969696&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zwischen den verschiedenen Augenübungen wurden Verständnisteste durchgeführt und die Konzepte erklärt.</p>
<p><strong>Improved Reading Kurs Tag 2: </strong>Kurszeit 10:00-18:30 Uhr mit angemessenen Pausen</p>
<p>Nach dem Geschwindigkeitsdrill am ersten Tag ging es nun mehr um das Verständnis. Die Übungen vom ersten Tag wurden wiederholt und anspruchsvoller gestaltet.</p>
<p>Zusätzlich wurden Richtlinien zur Anpassung der Lesegeschwindigkeit vorgestellt.</p>
<ul>
<li><strong>Wort für Wort</strong> Korrekturlesen, Gedichte</li>
<li><strong>300-600 WpM</strong> Fach- und Sachtexte mit neuen Gedanken zu bekannten Themen wie z.B. auch dieser Blog können in dieser Geschwindigkeit gelesen werden.</li>
<li><strong>500-800 WpM</strong> Für leichte Freizeitlektüre, Newsletter oder Zeitungsartikel reicht dieser Wert.</li>
<li><strong>600-1.000 WpM</strong> Das sogenanntes „Skimming“ (Überfliegen) soll einen Überblick über den Text vor dem sorgfältigem Lesen geben. Wichtige Gedanken werden so wiederholt und prägen sich schneller ein. Wenn nur der Hauptgedanke zu einem Text benötigt wird kann diese Technik auch angewandt werden.</li>
<li><strong>≥ 2000 WpM </strong> Das „Scanning“ ist eine Technik , welche angewendet wird, wenn spezifische Fragen und Daten aus dem Text entnommen werden müssen. Man sucht nach den Schlagworten und liest dort weiter, wo die gewünschte Information vermutet wird.</li>
</ul>
<p>Nach weitern Übungen wurde ein Abschlusstest absolviert. Hier sind alle meine Ergebnisse von Einstiegs-, Zwischen und Abschlusstest:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="91" valign="top"><strong>Test</strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>W</strong>örter<strong> p</strong>ro<strong> M</strong>inute<strong> </strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>Verständnis in %</strong></td>
<td width="91" valign="top"><strong>E</strong>ffektive<strong> R</strong>eading<strong> R</strong>ate</p>
<p>(WpM x   Verständnis)</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top"><span style="color: #ff0000;">Einstiegstest</span></td>
<td width="91" valign="top">234</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top"><strong><span style="color: #ff0000;">164</span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">408</td>
<td width="91" valign="top">60</td>
<td width="91" valign="top">245</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">406</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top">284</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">425</td>
<td width="91" valign="top">60</td>
<td width="91" valign="top">235</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">616</td>
<td width="91" valign="top">30</td>
<td width="91" valign="top">185</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">368</td>
<td width="91" valign="top">40</td>
<td width="91" valign="top">187</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top">Zwischentest</td>
<td width="91" valign="top">424</td>
<td width="91" valign="top">70</td>
<td width="91" valign="top">296</td>
</tr>
<tr>
<td width="91" valign="top"><span style="color: #ff0000;">Ausgangstest</span></td>
<td width="91" valign="top">408</td>
<td width="91" valign="top">90</td>
<td width="91" valign="top"><strong><span style="color: #ff0000;">367</span></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3499623781?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623781"><img class="alignleft size-full wp-image-7291" title="Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/04/Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294.jpg" alt="Buch-schneller-lesen-besser-verstehen-294" width="206" height="258" /></a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Der Kurs hat mir eine messbare Verbesserung der Leseleistung verschafft. Ich konnte meine Lesegeschwindigkeit verdoppeln. Wer die 450 Euro (360 für Studenten und Zivis) nicht scheut, hat ein gutes Handwerkszeug, welches sich auf lange Sicht auszahlt. Alle Kursteilnehmer können kostenfrei an Auffrischungskursen teilnehmen, um die erreichte Leistung zu halten.</p>
<p>Speed- oder Improved Reading erfordert viel Konzentration. Deswegen sind Pausen wichtig. Der Kurs gibt alle nötigen Informationen, um eine geeignete Lesebedingungen zu schaffen.</p>
<p>Wer Speedreading im Selbststudium versuchen möchte, dem empfehle ich das Buch „<a href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3499623781?ie=UTF8&amp;tag=kunstselbslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499623781"rel="nofollow"  target="_blank">Schneller Lesen – besser verstehen</a>“ (8,95 Euro) von Wolfgang Schmitz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Effektives Lernen „on demand“</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2009/11/16/effektives-lernen-%e2%80%9eon-demand%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Einsteiger]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissen auf Vorrat vs. Wissen auf Abruf

Vor einiger Zeit hat es mich gewurmt, dass meine Photoshopkenntnisse gegen Null tendierten. Ich war der Meinung, diese Fähigkeit „auf Vorrat“ besitzen zu müssen. Also besorgte ich mir ein Videotutorial für Anfänger und begann es mir anzuschauen. Nach 3 Monaten kam ich dann in die Verlegenheit, das gelernte Wissen anwenden zu müssen. Leider hat es nicht gereicht, um mein aktuelles Problem zu lösen, weil ich alles wieder vergessen hatte. Ich musste also erneut die richtigen Kapitel im Tutorial nachschlagen und mich nach Hilfe im Netz umschauen. Das Problem konnte innerhalb von 2 Stunden gelöst werden. Eine kurze Zeit verglichen mit den 12 Stunden, die ich mit dem Videoworkshop verschwendet habe.

An echten Problemen arbeiten

Jede Aufgabe bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Entweder sind es Tätigkeiten regelmäßiger Natur und es kann zu Routinelösungen gegriffen werden, oder es muss nach der Lösung neu recherchiert werden. Nur an echten Problemen kann Wissen effektiv erweitert werden. Paradoxerweise lernt man so die Dinge, die für das aktuelle Projekt wirklich benötigt werden. Jede Aufgabe, egal wie groß, kann in kleine handliche Aufgaben geteilt und separat bearbeitet werden. Nehmen wir z.B. das Bauen einer eigenen Homepage. Hier sind gleich mehrere Disziplinen gefragt. Angefangen vom Anmelden der Domain über Programmierkenntnisse bis hin zu Fähigkeiten in Layout und Bildbearbeitung. Es gibt zwei Grundlösungen: Entweder man hat Geld und kann sich die Lösung erkaufen, indem man den Auftrag an einen Profi vergibt, oder man muss die Fleißarbeit selber leisten. Bedeutet dies, dass man eine Ausbildung als Mediengestalter benötigt, um diese Aufgabe zu meistern? Mit Sicherheit nicht!

Google ist Dein Freund

In 99% der Fälle hatte Jemand anderes ein gleiches oder ähnliches Problem schon einmal. Deswegen finden die gängigen Suchmaschinen schnell zu den Lösungsansätzen. Es lohnt sich, etwas Zeit in die eigenen Suchfertigkeiten zu investieren. Ein paar Google-Such-Hilfestellstellungen gibt es hier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2009/11/16/effektives-lernen-„on-demand“/#more-2301"><img class="size-full wp-image-2311  alignnone" title="paperclip" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2009/11/paperclip.jpg" alt="paperclip" width="500" height="409" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/_dna_/" target="_blank">PaPeR.cLiP</a> <strong>Wissen wo es steht.</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/dc27835b60a1491da4ebc4f060ac8486" width="1" height="1" alt=""></p>
<p><!-- wp_ad_camp_1 --></p>
<p class="MsoNormal">Das Internet ist wie Geld oder Atomenergie, weder gut noch schlecht. Es liegt an jedem selbst, auf welche Weise er es nutzen möchte. Viele verwenden es neben der Kommunikation zum lebenslangen Lernen. Es ist nicht nur möglich, sich in kurzer Zeit über alle möglichen Themen, und seien sie noch so absurd, zu informieren. Meist findet man auch gleich eine gut aufgestellte Community dazu. Dies gilt auch für alle erdenklichen lernbaren Fähigkeiten von Breakdance über Papierflieger basteln bis zum Bauen von U-Booten.</p>
<p class="MsoNormal">Was aber tun mit den unendlichen Möglichkeiten? Wissenswertes und „How to“-Guides<span> </span>liegen tonnenweise nur einen Mausklick entfernt. Jedermann <span> </span>kann innerhalb eines gewissen Zeitraumes eine Art Miniexperte, in jedem erdenklichen Gebiet, werden. Es ist wie das Sammeln von Musik und anderen Dingen: „Man könnte alles irgendwann einmal gebrauchen.“ Schluss damit! Erteilt dem Wissensmessie in Euch eine Absage, getreu der Volksweisheit: „Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht“. Beschafft Euch die Sachen erst, wenn Ihr sie benötigt!</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-2301"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wissen auf Vorrat vs. Wissen auf Abruf</strong></p>
<p class="MsoNormal">Vor einiger Zeit hat es mich gewurmt, dass meine Photoshopkenntnisse gegen Null tendierten. Ich war der Meinung, diese Fähigkeit „auf Vorrat“ besitzen zu müssen. Also besorgte ich mir ein Videotutorial für Anfänger und begann es mir anzuschauen. Nach 3 Monaten kam ich dann in die Verlegenheit, das gelernte Wissen anwenden zu müssen. Leider hat es nicht gereicht, um mein aktuelles Problem zu lösen, weil ich alles wieder vergessen hatte. Ich musste also erneut die richtigen Kapitel im Tutorial nachschlagen und mich nach Hilfe im Netz umschauen. Das Problem konnte innerhalb von 2 Stunden gelöst werden. Eine kurze Zeit verglichen mit den 12 Stunden, die ich mit dem Videoworkshop verschwendet habe.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>An echten Problemen arbeiten</strong></p>
<p class="MsoNormal">Jede Aufgabe bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Entweder sind es Tätigkeiten regelmäßiger Natur und es kann zu Routinelösungen gegriffen werden, oder es muss nach der Lösung neu recherchiert werden. Nur an echten Problemen kann Wissen effektiv erweitert werden. Paradoxerweise lernt man so die Dinge, die für das aktuelle Projekt wirklich benötigt werden. Jede Aufgabe, egal wie groß, kann in kleine handliche Aufgaben geteilt und separat bearbeitet werden. Nehmen wir z.B. das Bauen einer eigenen Homepage. Hier sind gleich mehrere Disziplinen gefragt. Angefangen vom Anmelden der Domain über Programmierkenntnisse bis hin zu Fähigkeiten in Layout und Bildbearbeitung. Es gibt zwei Grundlösungen: Entweder man hat Geld und kann sich die Lösung erkaufen, indem man den Auftrag an einen Profi vergibt, oder man muss die Fleißarbeit selber leisten. Bedeutet dies, dass man eine Ausbildung als Mediengestalter benötigt, um diese Aufgabe zu meistern? Mit Sicherheit nicht!</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Google ist Dein Freund</strong></p>
<p class="MsoNormal">In 99% der Fälle hatte Jemand anderes ein gleiches oder ähnliches Problem schon einmal. Deswegen finden die gängigen Suchmaschinen schnell zu den Lösungsansätzen. Es lohnt sich, etwas Zeit in die eigenen Suchfertigkeiten zu investieren. Ein paar Google-Such-Hilfestellstellungen gibt es hier im <a href="http://www.kunstundso.com/media/Vorlagen/Google-CheatSheet_de.pdf"title="Google CheatSheet deu"  target="_blank">Google Cheatsheet</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Die begrenzten eigenen Ressourcen lassen es nicht zu, Wissen auf Vorrat anzuschaffen. Entweder wird es nie benötigt oder erst in ferner Zukunft. Dann ist der Stoff eventuell veraltet oder das Erinnern fällt schwer. In beiden Fällen muss das Wissen wieder neu erarbeitet werden.</p>
<p class="MsoNormal">Beim Lernen auf Abruf bleibt der Stoff länger hängen, weil das Gehirn den Prozess mit einem konkreten Ereignis, dem Lösen eines bestimmten Problems, verbindet. Eine effektivere Strategie als stupides Auswendiglernen.</p>
<p class="MsoNormal">Jede Lernweise hat ihre Vor- und Nachteile. Eine klassische Ausbildung mit mehr Hintergrundwissen stellt eine bessere Basis dar und gibt einen roten Faden durch die gesamte Materie. Ich selber habe auch mal etwas <a href="http://www.augenoptikermarketing.de" target="_blank">„Richtiges“</a> studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass 80% des Gelernten in der Praxis nicht mehr benötigt werden und somit zu „totem Wissen“ verkommen sind.</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span>Welche Lernstrategien bevorzugt Ihr? Lieber gründlich mit Hintergrundwissen oder „Learning on demand“?</p>
<p><!-- wp_ad_camp_1 --></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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