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	<title>Kunst und so. &#187; Tipp</title>
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	<description>Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen.</description>
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		<title>SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/06/22/seo-basics-teil-2-bilder-fur-suchmaschinen-optimieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Teil der Reihe über Suchmaschinenoptimierung sprach ich über grundlegenden Dinge, um die eigene Webseite fit für Google und Co. zu machen. Der zweite Teil wird schon etwas spezieller. Er beschäftigt sich mit dem Thema, wie Bilder für die Google Bildersuche verbessert werden können. Da diese Suchmöglichkeit oft genutzt wird, kann sich der Trafik mit optimierten Bildern und Grafiken deutlich verbesser]]></description>
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<div id="attachment_9671" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/22/seo-basics-teil-2-bilder-fur-suchmaschinen-optimieren/"><img class="size-full wp-image-9671  " title="SEO Basics search engine optimisation" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/06/SEO-Basics.jpg" alt="SEO Basics SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren" width="420" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Wie bearbeite ich Bilder für Suchmaschinen?</p></div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1aeb428f1efb4e45944db96f86078784" alt=" SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren" width="1" height="1" title="SEO Basics Teil 2: Bilder für Suchmaschinen optimieren" /><br />
Im <a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/07/seo-basics-teil-1-grundlagen-suchmaschinenoptimierung/">ersten Teil</a> der Reihe über Suchmaschinenoptimierung sprach ich über grundlegenden Dinge, um die eigene Webseite für Google und Co. fit zu machen. Im zweite Teil wird es schon etwas spezieller. Er beschäftigt sich mit dem Thema, wie Bilder für die Google Bildersuche verbessert werden können. Da diese Suchmöglichkeit oft genutzt wird, kann sich der Trafik mit optimierten Bildern und Grafiken deutlich verbessern.</p>
<p>Hier die wichtigsten Details:</p>
<p><span id="more-10981"></span></p>
<h3><strong>Keywords im Dateiname</strong></h3>
<p>Das wichtigste Rankingkriterium ist der Dateiname. Schlüsselwörter, nach denen Nutzern suchen, müssen im Dateinamen auftauchen:</p>
<p><strong>Schlecht:</strong> CIMG1076.jpg</p>
<p><strong>Gut:</strong> vogel-vor-blauen-himmel.jpg</p>
<h3><strong>Relevanter Text vor und nach dem Bild</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p>Das Photo muss von relevanten Text umgeben sein. Bilder sind allgemein eine willkommene Auflockerung in Texten. Deswegen streue ich gerade in etwas <a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/19/dr-nojoke-ohne-netzwerke-bist-du-hilflos-verloren/">längeren Post</a> ein paar mehr mit ein. Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet wird immer kürzer. Mit minimaler Bildsprache und <a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/05/ost-trifft-west/">Pictogrammen</a> bekommen Inhalte in Bruchteilen von Sekunden eine visuelle Note. Menschen lieben schöne Bilder!</p>
<p>Suchmaschinen bewerten Photos, die im Text eingebunden sind, besser. Bilder in der Seiten- und Kopfleiste werden hingegen schlechter gerankt.</p>
<h3><strong>Keywords im &#8220;alt&#8221; Text</strong></h3>
<p>In HTML gibt es die Möglichkeit, jedem Bild einen Alternativ-Text zuzuordnen. Das &#8220;alt&#8221; Attribut ist dafür da, einen alternativen Text anzuzeigen. Es gibt diese Möglichkeit für den Fall, dass das Laden des Bildes nicht möglich ist oder der Benutzter das automatische Laden deaktiviert hat. Auch im Alternativ-Text sollte das Bild beschrieben werden und <strong>relevante</strong> Schlüsselwörter enthalten.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> &lt;img src=&#8221;vogel-vor-blauen-himmel.jpg&#8221; alt=&#8221;<strong>Hier kommt die Beschreibung des Bildes hinein</strong>&#8220;&gt;</p>
<h3><strong>Mehrfachverwendung des gleichen Bildes</strong></h3>
<p>Bilder erscheinen für Google relevanter, wenn mehrerer Seiten darauf zugreifen. Ich benutze zum Beispiel für die Artikelreihe &#8220;SEO Basics&#8221; ein und die selbe Datei. Ladet gleiche Bilder<strong> nicht</strong> mehrfach hoch. Die schiere Anzahl von Photos rankt nicht besser. Qualität geht vor Quantität. Auch bei der Artikelreihe über die <a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/02/besucherzahlen-und-blogeinnahmen-im-mai-2010/">Einnahmen und Statistiken bei Kunstunso</a>, greife ich auf die selbe Bilddatei zurück.</p>
<h3><strong>bei Bildserien den Namen variieren</strong></h3>
<p>Auf Webseiten von Photographen oder Grafikdesigner kommt es vor, dass mehrere Bilder des gleichen Motivs abgebildet werden. Jedes Bild dieser Photoreihe sollte separate Bildnamen besitzen:</p>
<p><strong>Schlecht:</strong></p>
<p>vogel-vor-blauen-himmel1.jpg</p>
<p>vogel-vor-blauen-himmel2.jpg</p>
<p>vogel-vor-blauen-himmel3.jpg</p>
<p><strong>Gut: </strong></p>
<p>vogel-vor-blauen-himmel.jpg</p>
<p>adler-mit-ausgebreiteten-flügeln.jpg</p>
<p>raubvogel-am-horizont.jpg</p>
<h3><strong>Bildordner benennen</strong></h3>
<p>Auch der Name des Bildordner Eurer Webseite sollte mit relevanten Wörtern besetzt werden. Es gibt den Suchprogrammen von Google eine Bessere Vorstellung von dem Inhalt der Bilder.</p>
<p><strong>Schlecht:</strong> Bilderordner/Unterordner1/vogel-vor-blauen-himmel.jpg</p>
<p><strong>Gut:</strong> Bilder/Vögel/adler-mit-ausgebreiteten-flügeln.jpg</p>
<p>Man bekommt schon beim Lesen dieser Ordnerstruktur eine Idee davon, was sich hinter der Datei befindet.</p>
<h3><strong>Dateiformat</strong></h3>
<p>Martin Mißfeld von <a href="http://www.tagseoblog.de/">tagseoblog</a> präferiert .jpg und .png Datein. Dabei gibt es die kleine Faustregel, dass Grafiken und Tabellen besser im .png Format abgesichert werden, da die Komprimierung größer ist und die Bilder dadurch schneller laden. Für den Rest sollte man auf das viel verwendete .jpg Dateinformat zurückgreifen. .gif Dateien sind nicht zu empfehlen. Dieses Format sollte nur genutzt werden, wenn ein Bild animiert ist.</p>
<h3><strong>Bildgröße</strong></h3>
<p>Die Bildgröße spielt keinen entscheidenden Faktor im Ranking. Es gilt die Waage zu halten zwischen Bildqualität und Ladezeit. Im Zweifel lieber zu Gunsten der Qualität entscheiden. Die optimale Länge pro Bildkante liegt zwischen 300 und 1200 Pixel.</p>
<p><strong>Habe ich etwas vergessen?</strong></p>
<p>Schreibt einen Kommentar und teilt Eure Erfahrungen!</p>
<p><strong>Artikel die auch interessant sein könnten:</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/27/kostenlose-bilder-fur-blogs-und-webseiten-–-die-ultimative-anleitung/">Kostenlose Bilder für Blogs und Webseiten – die ultimative Anleitung</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/06/10/10-grunde-warum-man-einen-blog-schreiben-sollte/">10 Gründe warum man einen Blog schreiben sollte</a></p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/2010/05/10/wie-man-kritik-ausert-ohne-gefuhle-zu-verletzen/">Wie man Kritik, äußert ohne Gefühle zu verletzen</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>SEO Basics Teil 1: Grundlagen Suchmaschinenoptimierung</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/06/07/seo-basics-teil-1-grundlagen-suchmaschinenoptimierung/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 20:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein gutes Produkt oder Dienstleistung zu entwerfen ist schwer. Sie bekannt zu machen, wird oft zur größeren Herausforderung. Viele Geschäfte bahnen sich mittlerweile online an. Kunden können Angebote auf einen Blick miteinander vergleichen. Um so wichtiger wird es, auf die ersten Plätzen von Google und Co. zu gelangen. Suchmaschinenoptimierung von Webseiten kurz SEO soll dabei helfen. SEO ist die Abkürzung für „search engine optimisation“ und bedeutet nichts weiter, als eine Seite bestmöglich für Suchmaschinen fit zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/bc47fd11e62a440587ecd8d383895d90" alt=" SEO Basics Teil 1: Grundlagen Suchmaschinenoptimierung  " width="1" height="1" title="SEO Basics Teil 1: Grundlagen Suchmaschinenoptimierung  " /></p>
<p>Ein gutes Produkt oder Dienstleistung zu entwerfen ist schwer. Sie bekannt zu machen, wird oft zur größeren Herausforderung. Viele Geschäfte bahnen sich mittlerweile online an. Kunden können Angebote auf einen Blick miteinander vergleichen. Um so wichtiger wird es, auf die ersten Plätzen von Google und Co. zu gelangen. Suchmaschinenoptimierung von Webseiten, kurz SEO, soll dabei helfen. SEO ist die Abkürzung für „search engine optimisation“ und bedeutet nichts weiter, als eine Seite bestmöglich für Suchmaschinen fit zu machen.<span id="more-9661"></span></p>
<p>In der Serie „SEO Basics“ werde ich mich mit diesem Thema auseinander setzen und wichtige Aspekte besonders betrachten. Die Grundlagen, richtig angewendet, erzielen schon den Löwenanteil an guten Resultaten. Es gibt keine echten Geheimnisse, welche dieses Thema betreffen. Alle spielen nach den selben Regeln. Google lässt sich nicht austricksen. Dennoch sollten die Grundsätze jedem geläufig sein:</p>
<h3><strong>einzigartiger Content</strong></h3>
<p>Es ist ein alter Hut und trotzdem muss es immer wieder gesagt werden: Content ist King. Der Inhalt von Blogs und Webseiten muss einzigartig sein. Google merkt, welche Inhalte doppelt sind und straft die Seiten ab.</p>
<h3><strong>Backlinks</strong></h3>
<p>Links, Links und noch mal Links. Es ist wichtig, dass Eure Page von andern Webseiten verlinkt wird. Wer schon mal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hat weiß, dass alle Quellen akkurat angegeben werden müssen. Weisen viele Arbeiten auf ein und die selbe Quelle hin, muss sie für ein Thema hoch relevant sein. Der Suchalgorithmus von Google funktioniert nach dem selben Prinzip. Je häufiger andere Seiten auf eine Page verlinken, um so relevanter bewertet Google sie, was wiederum zu einer höheren Platzierung in den Suchergebnissen führt.</p>
<h3><strong>lesbarer Text</strong></h3>
<p>Google kann nur bewerten was es lesen kann. Um es kurz zu fassen: Google&#8217;s Suchroboter sind nichts anderes als einfache Textleseprogramme. Alles was nicht html-Text ist, kann von Google nicht identifiziert werden. Mit Flash und Javascript sind eine Menge Dinge Möglich, sie helfen aber <strong>nicht</strong> dabei, die Position bei den Suchanfragen zu verbessern.</p>
<h3><strong>Keywords</strong></h3>
<p>Schlüsselwörter, die Nutzer bei Google eingeben, um ein Suchergebnis zu bekommen, sollten selbstverständlich im Text enthalten sein. Am besten in den Überschriften und am Anfang des Textes. Achtung mit der Keyworddichte. Die Meinungen gehen hier auseinander. Ich empfehle eine Wert von ca. 3%. Damit liegt Ihr im mittleren Bereich. Den genauen Wert weiß eh nur Google. Mehr als 6% kann unter Umständen schon als Spam gewertet werden. Also nicht übertreiben.</p>
<p>Um nach verwandten Keywords zu suchen, die für einen Suchanfrage oft verwendet werden, kann man sich des <a href="https://adwords.google.de/o/Targeting/Explorer?__u=1000000000&amp;__c=1000000000&amp;stylePrefOverride=2" target="_blank">Goolge Keyword Tools</a> bedienen.</p>
<h3><strong>alte Domain, aktueller Inhalt</strong></h3>
<p>Es ist gut, wenn die URL schon etabliert ist. Google geht davon aus, wenn eine Webpage schon längere Zeit überlebt hat, dann hat sie auch einen gewissen Wert für die Nutzer. Für den Inhalt sieht dies anders aus. Der sollte aktuell sein. Informationen von vor 10 Jahren können zeitlos sein, sind es meistens aber nicht. Versucht hin und wieder einen neuen Aspekt hinzu zu fügen. Überarbeitet die Texte von Zeit zu Zeit. Obwohl ich denke, dass der Artikel „<a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/04/7-wege-prokrastination-zu-minimieren/">7 Wege Prokrastination zu minimieren</a>“ auch noch Zukunft bestand hat, kann es sein, dass ich eines bessern belehrt werde. Vielleicht könnt Ihr ihn noch verbessern. Hinterlasst einfach einen Kommentar.</p>
<p><strong>Weitere interessante Artikel:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/27/app-gehts-die-50-besten-iphone-anwendungen-fuer-freiberufler-und-selbststaendige/" target="_self">App geht’s! Die 50 besten iPhone Anwendungen für Freiberufler und Selbstständige.</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" target="_self">Der Kunde zahlt nicht?</a></span><span style="color: #000000;"><a href="http://www.kunstundso.com/2011/02/21/der-kunde-zahlt-nicht-teil-1-die-naechsten-schritte/" target="_self"> Die nächsten Schritte</a></span></p>
<p><a title="Permanent Link to Kleines Steuer- Einmaleins Teil 5: Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger" rel="bookmark" href="http://www.kunstundso.com/2011/01/14/kleines-steuer-einmaleins-teil-5-telefonkosten-absetzen-freiberufler-selbststandig/">Telefonkosten absetzen als Freiberufler und Selbstständiger</a></p>
<p><a title="pantomime" href="http://www.pantomime-popkultur.de">Pantomime</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti</title>
		<link>http://www.kunstundso.com/2010/03/29/wie-man-mit-seiner-leidenschaft-auf-der-strase-geld-verdient-interview-mit-onyx-ashanti/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 20:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wabner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Straße zu spielen ist hart. Man hat nur einen kurzen Moment, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Was ist Deiner Meinung nach der beste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen?

Onyx Ashanti: Während meines Sets möchte ich nicht zu den Zuschauern sprechen. Aber ich etabliere ganz genau, was ich tue, damit sie registrieren, dass die Sounds live gespielt sind. Wenn ich z.B. markante Töne spiele, bewege ich mich gleichzeitig extravagant und „gehe“ mit der Musik mit. Alles sehr spielerisch. So wird der Live-Charakter deutlich. Meine Sets haben einen Anfang, einen Mittelteil und ein klares Ende. Nur so kann ich Emotionen aufbauen und die Show steigern. Das hält meine Zuschauer davon ab weiterzugehen. Straßenmusiker, die einfach nur Songs aneinanderreihen, haben Schwierigkeiten, die Menschen länger zu halten. Am Ende der Show spreche ich mein Publikum an und erkläre, was und warum ich es mache.

Auf der Straße zu spielen ist immer ein Abenteuer, die beste Schule für Performer und Musiker. Am Ende des Tages möchtest du neben einem gutem Gefühl auch ein Paar Euros in der Tasche haben. Für Beginner stellen sich folgende zwei Fragen:

Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?

Onyx Ashanti: Ich schaue auf die Anzahl der Leute mit Einkaufstüten. (lacht) Das heißt, ich konzentriere mich auf die Plätze, an denen die Leute sowieso Geld ausgeben. Die meisten Menschen kaufen nicht, weil sie die Dinge benötigen, sondern um sich gut zu fühlen. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sie eine gute Zeit haben, um so besser. Es ist wichtig, die Stimmung einzufangen und die Menschen dort abzuholen. Spiele ich z.B. zur Mittagszeit und die Leute machen eine Pause oder gehen etwas essen, dann ist mein Sound auch ruhiger und relaxter. Ist es Samstag am späten Nachmittag und mein Publikum ist in Ausgehlaune, wird auch mein Sound funkiger und bereitet sie auf eine ausgelassene Partynacht vor.

Welchen Tipp hast Du parat, um Geld von deinem Publikum zu bekommen?

Onyx Ashanti: Auf der Straße zu musizieren, ist nur ein Puzzleteil des Ganzen. ich habe einen Langzeitplan. Je mehr Menschen ich mit meiner Musik begeistern kann, um so mehr zahlen sich meine Projekte in der Zukunft aus. Ich erhalte durch die Menge der Kontakte mehr Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten.

Jeder Musiker weiß, dass auf der Straße der Großteil des Geldes durch CD-Verkäufe eingespielt wird. CDs sind heutzutage nicht mehr so viel wert wie früher einmal. Der Inhalt einer CD ist beliebig oft kopierbar. Deswegen muss die CD als Ganzes ein Kunstwerk sein, was auch bedeutet, dass die Aufmachung in den Vordergrund tritt.

Ich biete eine CD an, bei der die Leute geben können was sie wollen. Auf Dieser befinden sich meine Stücke und Kontaktinformationen. Daneben stelle ich eine preisintensivere Variante für 20 Euro. Deren Verpackung und Inhalt ist aufwändiger gestaltet. Ich plane zur Zeit noch ein dritte Option für 40 Euro. Auf dieser CD wird es außerdem noch exklusiven Inhalt und Material für Musiker geben, um selbst Beatjazzstücke zu produzieren.

Flyer von mir gebe ich nur persönlich an mein Publikum. Touristen sind oft auf der Suche nach einem Souvenir und nehmen sich einen Flyer. Sie nehmen sich einen Flyer, ohne sich die Zeit zum Hören zu nehmen und ein Trinkgeld zu geben. Auf der Straße spiele ich kostenfrei für alle. Jeder, der sich für meine Musik interessiert, bekommt alle Informationen und kostenlosen Zugang zu meinen Stücken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div id="attachment_5581" class="wp-caption alignnone" style="width: 290px"><a href="http://www.kunstundso.com/2010/03/29/wie-man-mit-seiner-leidenschaft-auf-der-strase-geld-verdient-interview-mit-onyx-ashanti/"><img class="size-full wp-image-5581  " title="Onyx Ashanti" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5483.jpg" alt="ULIPHOTOSHOOT5483 Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti" width="280" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht nur auf den Straßen Berlins unterwegs: Onyx Ashanti</p></div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/8a938a62f5ca4532bcbc614345920627" alt=" Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti" width="1" height="1" title="Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti" /><br />
Onyx Ashanti ist seit 20 Jahren professioneller Musiker, spielt seinen ganz eigenen Beatjazz und hat mit vielen namhaften Künstlern wie Marshall Jefferson zusammengearbeitet. Er hat an dem Album &#8220;Kish Kash&#8221; von The Basement Jaxx mitgearbeitet, welches mal eben einen Grammy eingeheimst hat. Der passionierte Saxophonist ist auf der ganzen Welt herumgekommen und hat sich zur Zeit in Berlin niedergelassen, um weiter an seinem Sound zu basteln.</p>
<p>Ich habe mich mit Onyx getroffen, um über die Anfänge zu reden und ihn nach konkreten Tipps für Straßenkünstler zu fragen.<span id="more-5571"></span></p>
<p><strong>Wann hast Du Dich dazu entschieden, auf der Straße zu spielen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, bin ich nach Atlanta gezogen und habe in einem Süßwarengeschäft gearbeitet. Eines Tages  sah ich in meiner Mittagspause einen sehr guten Saxophonisten, der auf der Straße gespielt hat. Ich aß also mein Sandwich und war fasziniert, wie virtuos und fabelhaft er seine Stücke zum Besten gab. Ein Profi. Was mich noch mehr beeindruckte, war, dass er innerhalb von einer Stunde 40 Dollar einspielte. Zu diesem Zeitpunkt habe ich für diese Summe den ganzen Tag im Laden stehen müssen. Ich spielte selber schon Saxophon und dachte mir: Was soll&#8217;s, ich werde es einfach probieren! Also beschloss ich, meinen Job an den Nagel zu hängen und selber auf der Straße zu spielen.</p>
<p><strong>Wie ging es weiter?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Jeder, der beginnt, vor Publikum zu spielen, kennt die ersten harten Auftritte. Man ist nervös und weiß nicht so recht, was man machen soll. Mit der Erfahrung kam die Selbstsicherheit. Lange Zeit war ich der einzige Straßenperformer in diesem Stadtviertel.  Nach 8 Monaten fühlte sich auch jemand anderes inspiriert und fing an, genau wie ich auf dem Saxophon zu spielen. Obwohl wir ein gutes Verhältnis zueinander hatten, war es ein sehr harter Wettbewerb. Ich wollte etwas Neues kreieren, meine Fähigkeiten verbessern. Die Idee von Beatjazz hatte ich schon lange, ohne wirklich einen Namen dafür zu haben. Ich probierte und experimentierte mit verschiedenen elektronischem Stilen und Geräten. (lacht) Die Leute fanden es teilweise furchtbar. Auch wenn das erste Jahr eines der härtesten war, habe ich weiter gemacht und unheimlich viel gelernt dabei. Daraus ist mein Stil, der Beatjazz entstanden, an dem ich noch bis heute arbeite.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5219.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5611" title="onyx Ashanti 2" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5219.jpg" alt="ULIPHOTOSHOOT5219 Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti" width="280" height="420" /></a></p>
<p><strong>Auf der Straße zu spielen ist hart. Man hat nur einen kurzen Moment, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Was ist Deiner Meinung nach der beste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Während meines Sets möchte ich nicht zu den Zuschauern sprechen. Aber ich etabliere ganz genau, was ich tue, damit sie registrieren, dass die Sounds live gespielt sind. Wenn ich z.B. markante Töne spiele, bewege ich mich gleichzeitig extravagant und „gehe“ mit der Musik mit. Alles sehr spielerisch. So wird der Live-Charakter deutlich. Meine Sets haben einen Anfang, einen Mittelteil und ein klares Ende. Nur so kann ich Emotionen aufbauen und die Show steigern. Das hält meine Zuschauer davon ab weiterzugehen. Straßenmusiker, die einfach nur Songs aneinanderreihen, haben Schwierigkeiten, die Menschen länger zu halten. Am Ende der Show spreche ich mein Publikum an und erkläre, was und warum ich es mache.</p>
<p><strong>Auf der Straße zu spielen ist immer ein Abenteuer, die beste Schule für Performer und Musiker. Am Ende des Tages möchtest du neben einem gutem Gefühl auch ein Paar Euros in der Tasche haben. Für Beginner stellen sich folgende zwei Fragen:</strong></p>
<p><strong>Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Ich schaue auf die Anzahl der Leute mit Einkaufstüten. (lacht) Das heißt, ich konzentriere mich auf die Plätze, an denen die Leute sowieso Geld ausgeben. Die meisten Menschen kaufen nicht, weil sie die Dinge benötigen, sondern um sich gut zu fühlen. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sie eine gute Zeit haben, um so besser. Es ist wichtig, die Stimmung einzufangen und die Menschen dort abzuholen. Spiele ich z.B. zur Mittagszeit und die Leute machen eine Pause oder gehen etwas essen, dann ist mein Sound auch ruhiger und relaxter. Ist es Samstag am späten Nachmittag und mein Publikum ist in Ausgehlaune, wird auch mein Sound funkiger und bereitet sie auf eine ausgelassene Partynacht vor.</p>
<p><strong>Welchen Tipp hast Du parat, um Geld von deinem Publikum zu bekommen?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Auf der Straße zu musizieren, ist nur ein Puzzleteil des Ganzen. ich habe einen Langzeitplan. Je mehr Menschen ich mit meiner Musik begeistern kann, um so mehr zahlen sich meine Projekte in der Zukunft aus. Ich erhalte durch die Menge der Kontakte mehr Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten.</p>
<p>Jeder Musiker weiß, dass auf der Straße der Großteil des Geldes durch CD-Verkäufe eingespielt wird. CDs sind heutzutage nicht mehr so viel wert wie früher einmal. Der Inhalt einer CD ist beliebig oft kopierbar. Deswegen muss die CD als Ganzes ein Kunstwerk sein, was auch bedeutet, dass die Aufmachung in den Vordergrund tritt.</p>
<p>Ich biete eine CD an, bei der die Leute geben können was sie wollen. Auf Dieser befinden sich meine Stücke und Kontaktinformationen. Daneben stelle ich eine preisintensivere Variante für 20 Euro. Deren Verpackung und Inhalt ist aufwändiger gestaltet. Ich plane zur Zeit noch ein dritte Option für 40 Euro. Auf dieser CD wird es außerdem noch exklusiven Inhalt und Material für Musiker geben, um selbst Beatjazzstücke zu produzieren.</p>
<p>Flyer von mir gebe ich nur persönlich an mein Publikum. Touristen sind oft auf der Suche nach einem Souvenir und nehmen sich einen Flyer. Sie nehmen sich einen Flyer, ohne sich die Zeit zum Hören zu nehmen und ein Trinkgeld zu geben. Auf der Straße spiele ich kostenfrei für alle. Jeder, der sich für meine Musik interessiert, bekommt alle Informationen und kostenlosen Zugang zu meinen Stücken.</p>
<p><strong>Auf der Straße kann Dein Publikum Dir ein Trinkgeld geben und die Höhe selber bestimmen. Wenn Kunden Dich für einen Auftritt buchen wollen, können sie mitunter schwer verstehen, warum Dein Auftritt Geld kostet. Was antwortest Du auf diese Einwände?</strong></p>
<p><em>Onyx Ashanti:</em> Auf der Straße spiele ich wann, wo und wie lange ich will. Es ist meine Freizeit, in der ich üben und neue Sachen ausprobieren kann. Im Club bekommen die Gäste eine einzigartige Show, die nur so gut ist, weil ich so viel Zeit auf der Straße verbracht habe. Auch wenn ich immer wieder mal höre: „Du kannst ja auch im Club üben.“ Der Club ist ein Ort, um eine saubere Performance abzuliefern und nicht zum Üben. Nebenbei ist meine Gage nicht hoch und nur dazu da, um meinen bescheidenen Lebensstandard zu halten. Ich möchte meine Zeit lieber mit dem Experimentieren an meinem Sound verbringen als mit Kellnern. Es gibt nur knapp 50 Wochenenden im Jahr, an denen ich Aufträge annehmen kann, und diese muss ich nutzen. Auf der Straße kann ich jeden Tag spielen. Wer mich auf Veranstaltungen bucht, verdient in der Regel daran, dass ich spiele. Ich denke, es ist nur fair, wenn ich für meine Aufwendungen, wie in jedem anderen Beruf, auch bezahlt werde. Die meisten Menschen verstehen das glücklicherweise.</p>
<p><strong>Welche Tipps hast Du für Beginner, die Ihr Geld auf der Straße verdienen möchten?</strong></p>
<p>Onyx Ashanti: Kündigt auf keinen Fall Eure Jobs, bevor Ihr nicht die Fähigkeiten erworben habt, um ein regelmäßiges Einkommen von der Kunst zu generieren. Es gibt viele Tage im Jahr, an denen Ihr nicht spielen könnt. Nutzt Eure Freizeit zum Üben. Schreibt Eure Erfahrungen auf und lernt von ihnen. Was ist passiert, und warum ist es passiert? Der Weg ist lang, und es geht in erster Linie darum, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und am Ende des Tages mit mehr Geld nach Hause zu gehen als vorher. Bleibt am Ball und probiert immer wieder neue Sachen aus. Mit der Zeit werdet Ihr merken, was funktioniert und was nicht. Nutzt irgend etwas Visuelles, um die Aufmerksamkeit auf Euch zu lenken. Ich benutze einen futuristischen Helm. Es macht einen Unterschied, wenn ich ihn trage. Die Leute bleiben schon allein deswegen stehen, weil sie wissen wollen, was dieser komische Vogel da veranstaltet.</p>
<p><strong>Was sind Deine Projekte für die Zukunft?</strong></p>
<p>Onyx Ashanti: Zur Zeit arbeite ich an einem Buch über Beatjazz und möchte eine eigene Maschine entwickeln, mit der ich ähnlich wie bei meinem elektronischen Saxophon den Ton mit Hilfe des Luftdrucks modulieren kann. Ich möchte weiter neue Sache ausprobieren, nicht nur musikalisch, sondern auch, wie ich Menschen mit meiner Musik erreichen kann. Dabei überlege ich: Wie würde ich mir selber etwas verkaufen? Ich habe in den letzten Jahren kein Geld für CD- oder MP3-Käufe ausgegeben. Die Leute investieren mehr Geld für Erlebnisse wie Konzerte als für Daten, die mittlerweile im Netz überall erhältlich sind. Deswegen stelle ich meine Musik auch frei zum Download.</p>
<p><a href="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5187.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5621" title="Onyx Ashanti 3" src="http://www.kunstundso.com/wp-content/uploads/2010/03/ULIPHOTOSHOOT5187-200x300.jpg" alt="ULIPHOTOSHOOT5187 200x300 Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Vielen Dank für Deine Einblicke. Hier meine Empfehlung: <a href="http://onyxashanti.bandcamp.com/" target="_blank">Ladet</a> und genießt den Sound von Onyx Ashanti und lest seinen <a href="http://onyx-ashanti.ning.com/" target="_blank">Blog</a>. Schreibt einen Kommentar, was Ihr von seinen Ideen und Erfahrungen haltet.</p>
<p>Hier ein Beispiel seines <a href="http://kunstundso.com/media/Vorlagen/flyer_onyx_ashanti.pdf" target="_blank">Flyers</a>. Ihr seht, wie er alle wichtigen Informationen knapp zusammengefasst hat, um es potentiellen Kunden leicht zu machen, ihn zu buchen.</p>
<p>Wie man einen so genannten Elevator Pitch schreibt, erfahrt Ihr im Artikel: &#8220;<a href="http://www.kunstundso.com/2009/04/14/kurze-prasentation-von-ideen-der-elevator-pitch/" target="_blank">Kurze Präsentationen von Ideen &#8211; der Elevator Pitch</a>&#8221;</p>
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