Archive for the ‘Produktivität’ Category

20 Feb
2010

Die Kraft des Rituals

So baut man seine eigenen Rituale

Immer wiederkehrende Routinen, wie das Zähneputzen, in den Tagesablauf einzubauen ist leicht, wenn die einzelnen Schritte simpel und die komplette Aufgabe sich in dem Bereich des machbaren befinden. Das geht in drei einfachen Schritten:

Ziel und Aufgaben definieren und aufschreiben: Was ist das Endziel der Aufgabe und welche Schritte sind konkret dafür nötig. Nicht vergessen, für den Anfang sollte die Aufgabe nicht mehr als 3-5 Unterpunkte beinhalten. Später können noch mehrere Etappen hinzukommen oder bestehende optimiert werden.

Sich selber für 30 Tage verpflichten dieses Ritual durchzuführen. Diese Zeitspanne ist ideal um eine Start- und Endpunkt festzulegen und hilf dabei sich selber zu motivieren. Sind die 30 Tage erfolgreich überstanden kann man an den Ergebnissen sehen, wie erfolgreich das Ritual ist und danach entscheiden, ob man einen Gang höher schalten möchte – oder es sein lässt, sollten die erwünschten Resultate ausbleiben.

Einen klaren Auslöser für den Start auswählen. Dies kann eine Tageszeit oder ein selbst gewähltes Startzeichen sein. Ich habe gehört, dass jemand seine verspannte Körperhaltung bei der Büroarbeit korrigiert, indem er bei jedem Telefonklingeln welches er hört, bewusst darauf achtet, seine Schultern zu entspannen und eine gerade gesunde Haltung einnimmt. Das Startsignal muss also nicht immer eine festgelegte Uhrzeit sein

4 Feb
2010

Selbst & Ständig – Die Arbeit im Team

Teamwork Foto: Omar Eduardo

Wenn man den Weg in die Selbstständigkeit alleine bestreitet, so kann eine One-Man-Show schnell in ein großes Chaos

16 Nov
2009

Effektives Lernen „on demand“

Wissen auf Vorrat vs. Wissen auf Abruf

Vor einiger Zeit hat es mich gewurmt, dass meine Photoshopkenntnisse gegen Null tendierten. Ich war der Meinung, diese Fähigkeit „auf Vorrat“ besitzen zu müssen. Also besorgte ich mir ein Videotutorial für Anfänger und begann es mir anzuschauen. Nach 3 Monaten kam ich dann in die Verlegenheit, das gelernte Wissen anwenden zu müssen. Leider hat es nicht gereicht, um mein aktuelles Problem zu lösen, weil ich alles wieder vergessen hatte. Ich musste also erneut die richtigen Kapitel im Tutorial nachschlagen und mich nach Hilfe im Netz umschauen. Das Problem konnte innerhalb von 2 Stunden gelöst werden. Eine kurze Zeit verglichen mit den 12 Stunden, die ich mit dem Videoworkshop verschwendet habe.

An echten Problemen arbeiten

Jede Aufgabe bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Entweder sind es Tätigkeiten regelmäßiger Natur und es kann zu Routinelösungen gegriffen werden, oder es muss nach der Lösung neu recherchiert werden. Nur an echten Problemen kann Wissen effektiv erweitert werden. Paradoxerweise lernt man so die Dinge, die für das aktuelle Projekt wirklich benötigt werden. Jede Aufgabe, egal wie groß, kann in kleine handliche Aufgaben geteilt und separat bearbeitet werden. Nehmen wir z.B. das Bauen einer eigenen Homepage. Hier sind gleich mehrere Disziplinen gefragt. Angefangen vom Anmelden der Domain über Programmierkenntnisse bis hin zu Fähigkeiten in Layout und Bildbearbeitung. Es gibt zwei Grundlösungen: Entweder man hat Geld und kann sich die Lösung erkaufen, indem man den Auftrag an einen Profi vergibt, oder man muss die Fleißarbeit selber leisten. Bedeutet dies, dass man eine Ausbildung als Mediengestalter benötigt, um diese Aufgabe zu meistern? Mit Sicherheit nicht!

Google ist Dein Freund

In 99% der Fälle hatte Jemand anderes ein gleiches oder ähnliches Problem schon einmal. Deswegen finden die gängigen Suchmaschinen schnell zu den Lösungsansätzen. Es lohnt sich, etwas Zeit in die eigenen Suchfertigkeiten zu investieren. Ein paar Google-Such-Hilfestellstellungen gibt es hier

11 Sep
2009

App geht’s! Die 17 wichtigsten iPhone Anwendungen für Freiberufler

Das iPhone ist nicht nur in aller Munde sondern auch in immer mehr Hosentaschen zu finden. In meiner sehr oft. Neben vielen Spielen, für die Überbrückung von Bahnfahrten oder das Warten am Schalter der deutschen Post (Achtung, versteckte Kritik.), befinden sich auch nützliche Programme die nicht nur der Unterhaltung dienen. Das schöne an diesem Telefon ist die Tatsache, einen Minicomputer immer dabei zu haben. Wird man des Daddelns überdrüssig, kann produktive Arbeit verrichtet werden, fast überall. Hier eine Liste der Programme die dabei helfen

20 Jul
2009

Warum Multitasking nicht funktioniert

Emails beantworten, telefonieren und nebenbei die Hemden bügeln. Wer alles gleichzeitig versucht, spart keine Zeit. Er verliert sie. Lange wurde angenommen, dass Menschen, die mehrere Dinge gleichzeitig tun, einen Vorteil allen anderen gegenüber haben. Wer bei einer wichtigen Arbeit unterbrochen wird um „schnell“ noch etwas anderes zu erledigen, beginnt später oft die selbe Aufgabe wieder von vorn. Das nervt. Es braucht seine Zeit um wieder 100% bei der Sache zu sein. Das Paradoxe ist, dass beim Multitasking freiwillig auf diese Störung zurückgegriffen wird.Je mehr Dinge parallel laufen, desto mehr Zeit wird für jede einzelne Aufgabe benötigt. Denn genau diese „Einrichtungszeit“ fällt für jede Aufgabe an, bei jedem Wechsel. Neben der verlorenen Zeit schleicht sich eine höhere Fehlerquote ein. Multitasking ist somit die ineffizienteste Methode Dinge zu erledigen.

Selbst Computer können streng genommen nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig abarbeiten. Sie können sich immer nur mit einer Aufgabe beschäftigen. Da sehr schnell zwischen den Aufgaben gewechselt wird, entsteht der Eindruck von Gleichzeitigkeit. Wie bei einem Film, wo durch das Aneinanderreihen von Bildern die Illusion einer Bewegung entsteht. Die sicherste Methode einen Computer zum Abstürzen zu bringen, ist so viele Programme wie möglich gleichzeitig zu starten. Unser Gehirn reagiert in diesem Fall ähnlich.
Viele Zeitfresser sind selbst verschuldet, weil man es sich und anderen zu einfach macht sich von der eigentlichen Aufgabe ablenken zu lassen. Skype, Mailprogramm und Twitter für den Moment der Arbeit in weite Ferne zu schieben, ist auf jeden Fall ein Anfang. Noch wichtiger ist es sich auf das Beenden der Aufgabe zu konzentrieren. Es hilf ungemein sich ein festes Zeitfenster zu setzten und die Arbeit danach zu beenden. Dadurch schafft man sich künstlichen Druck, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Störungen weniger zu tolerieren. Nach dem Parkinsonschen Gesetz dehnt sich Arbeit so lange aus, wie für deren Erledigung zur Verfügung steht und nicht, wie komplex die Aufgabe ist. Mit einem klaren Ziel springt man weniger von Thema zu Thema. Es ist zu einfach sich in den Weiten des Netzes zu verlieren. Nach der erledigten Aufgabe kann man sich der nächsten Arbeit widmen oder sich mit Skype und Co belohnen. Pausen gehören immer dazu. Ich mach auch gleich eine

4 Jul
2009

Wie heißt noch einmal Dingsbums? So merkt man sich Namen besser.

Letzte Woche war ich auf einem Festival in Belgien gebucht. Es fiel mir wieder auf, wie schwer es fällt neue Namen im Gedächtnis zu behalten. Regelmäßig stellt man sich gegenseitig vor und oft weiß man nach 30 Sekunden nicht mehr, wie der Andere heißt. Ein zweites oder drittes Mal nachzufragen ist unangenehm. Klar, nicht jeder Name muss sich fest einbrennen, gerade wenn es so viele auf einmal sind. Den ein oder anderen hätte ich mir aber schon gern gemerkt. Da ist es hilfreich ein paar alte „Merk-Techniken“ ins Gedächtnis zu rufen

28 Mai
2009

„Du“ oder „Sie“, so duzt man richtig

Es gibt Situationen, in denen ist es eindeutig richtig ist das „Sie“ zu benutzen. Wenn ihr z.B. wieder mal betrunken mit dem Auto bei rot über die Ampel gefahren seit, ist ein „Herr Wachmeister, deswegen musst Du mir Doch keinen Strafzettel verpassen!“, nicht die optimale Lösung. Andere Begebenheiten erfordern eindeutig das „Du“. Ich erinnere nur an das Mädchen, die neulich im Club gefragt hat „Haben Sie mal Feuer…?“ Aber um all diese Geschichten soll es in diesem Artikel nicht gehen. Vielmehr um das unsicheres Gefühl, nicht zu wissen ob man lieber siezt oder duzt. Der Versuch die Wörter zu vermeiden, welche eindeutig die Richtung festlegen, führen meist zu einer holprigen Konversation. Deswegen soll nun Schluss sein mit dem Herumgeeiere. Aber welches Vorgehen ist nun am besten

29 Apr
2009

22 Fragen, die jeder Freiberufler seinen Kunden stellen sollte

Kundenzufriedenheit hat große Auswirkungen darauf, ob irgendwann einmal ein weiterer Auftrag an euch vergeben wird. Das sollte eines der obersten Ziele sein, denn im Schnitt ist der Aufwand 5-mal höher einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten. Ein Grund mehr sich mit Kundenbindung zu beschäftigen. Keine Angst, das Thema ist nur halb so trocken, wie es scheint und auf Kunstundso.com werden diesbezüglich noch Artikel folgen.

Zurück zum Thema: Wie kann man den Wünschen des Kunden am besten gerecht werden? Zuerst sollte man wissen, was ihm wichtig ist. Dies ist die beste Ausgangssituation. Leider rückt er nur in den seltensten Fällen direkt mit der Sprache raus. Deswegen ist geschicktes Fragen nicht nur für uns von Vorteil, sondern für beide Parteien. Er bekommt das auf ihn zugeschnittene Ergebnis und wir sparen Zeit und Mühe, weil die Prioritäten besser abschätzbar sind. Natürlich müssen nicht alle aufgezählten Fragen gestellt werden. Es geht um eine Projektbesprechung und kein Verhör. Wichtig ist eine offene Fragestellung, um die Informationen aus unserem Auftraggeber herauszukitzeln. Die 5 Ws (Was, Warum, Wie, Wer und Wann) ergeben einen roten Faden, an dem man sich orientieren kann

22 Apr
2009

Die 12 besten Twitter-Tools

Twitter ist das soziale Netzwerk der Stunde und es ist schon erstaunlich, welcher Mikrokosmos sich darum gebildet hat. Es beweist, dass die Potenziale und Ideen des Internets noch lange nicht ausgeschöpft sind. Twitter erscheint für viele auf den ersten Blick als sinnlos, weil man sich nicht vorstellen kann, wen es interessiert, was man gerade macht. Einmal begonnen, bemerkt man schnell das Suchtpotential und kann locker 2 Stunden vor der Twittermaschine verbringen. Es bringt Kurioses zum Vorschein und ab und zu auch echte Menschen zusammen wie z.B. auf der Follower-Party von Sascha Lobo, der alle seine Follower – mehrere tausend – auf ein Bier bei sich eingeladen hat. Heraus kam eine coole Party und obwohl seine Wohnung proppevoll war, habe ich sogar noch ein Bier abbekommen. 

Man kann Twitter hassen oder lieben und lange darüber diskutieren, ob automatische Updates und aggressives Folgen das System kaputtmachen oder nicht. Jeder wird Twitter und seine Möglichkeiten auf seine eigene Weise nutzen. Viele Programme und Webseiten vereinfachen oder multiplizieren die Möglichkeiten. Weil ihr alle Zeit verdienen und sie nicht durch Suchen vergeuden möchtet, ist hier eine Auswahl der besten Twitter-Tools

14 Apr
2009

Kurze Präsentation von Ideen – der Elevator Pitch

Photo: Auhosj Sagen worum es geht: kurz und knapp!

Wer eine Idee „an den Mann“ bringen will, hat nur selten die Zeit

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