Peer Wandiger ist in der deutschen Bloggerszene schon lange eine feste Größe. Sein Blog selbständig-im-netz.de ist sehr erfolgreich und gibt regelmäßig gute Ratschläge und Lösungsvorschläge für Webseitenbetreibern, die im Netz ihr Glück versuchen. Auf Kunstundso spricht er über die Basics, um einen Blog auf die Beine zu stellen
Archive for the ‘Interview’ Category
2010
Dr.Nojoke: “Ohne Netzwerke bist Du hilflos verloren.”
Egal ob bei der Netaudio oder beim Grillen im Berliner Mauerpark. Es scheint, dass der Musiker und Ausnahme-DJ Dr.Nojoke überall gleichzeitig ist. Immer mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen. Er kennt die berliner Szene der zeitgenössischen elektronischen Musik wie kein Zweiter. Auf Kunstundso spricht er über die Kraft des Netzwerkes
2010
“Wie komme ich in die Zeitung?”- Interview mit Leonie Walter
Eine Möglichkeit um sich mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, ist in den Printmedien zu erscheinen oder gar selber Artikel zu verfassen. Doch das ist nicht ganz so einfach, weil natürlich viele Freiberufler und Firmen ein gesteigertes Interesse daran haben. Ich habe mich mit Leonie Walter darüber unterhalten wie man “In die Zeitung kommt”. Sie ist PR Beraterin und hat gemeinsam mit ihrem Mann Markus, das Buch “Das 1×1 der Pressearbeit” geschrieben
2010
Wie man mit seiner Leidenschaft auf der Straße Geld verdient: Interview mit Onyx Ashanti
Auf der Straße zu spielen ist hart. Man hat nur einen kurzen Moment, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu bekommen. Was ist Deiner Meinung nach der beste Weg, eine Verbindung zum Publikum herzustellen?
Onyx Ashanti: Während meines Sets möchte ich nicht zu den Zuschauern sprechen. Aber ich etabliere ganz genau, was ich tue, damit sie registrieren, dass die Sounds live gespielt sind. Wenn ich z.B. markante Töne spiele, bewege ich mich gleichzeitig extravagant und „gehe“ mit der Musik mit. Alles sehr spielerisch. So wird der Live-Charakter deutlich. Meine Sets haben einen Anfang, einen Mittelteil und ein klares Ende. Nur so kann ich Emotionen aufbauen und die Show steigern. Das hält meine Zuschauer davon ab weiterzugehen. Straßenmusiker, die einfach nur Songs aneinanderreihen, haben Schwierigkeiten, die Menschen länger zu halten. Am Ende der Show spreche ich mein Publikum an und erkläre, was und warum ich es mache.
Auf der Straße zu spielen ist immer ein Abenteuer, die beste Schule für Performer und Musiker. Am Ende des Tages möchtest du neben einem gutem Gefühl auch ein Paar Euros in der Tasche haben. Für Beginner stellen sich folgende zwei Fragen:
Wie wählst du deine Auftrittsorte aus?
Onyx Ashanti: Ich schaue auf die Anzahl der Leute mit Einkaufstüten. (lacht) Das heißt, ich konzentriere mich auf die Plätze, an denen die Leute sowieso Geld ausgeben. Die meisten Menschen kaufen nicht, weil sie die Dinge benötigen, sondern um sich gut zu fühlen. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sie eine gute Zeit haben, um so besser. Es ist wichtig, die Stimmung einzufangen und die Menschen dort abzuholen. Spiele ich z.B. zur Mittagszeit und die Leute machen eine Pause oder gehen etwas essen, dann ist mein Sound auch ruhiger und relaxter. Ist es Samstag am späten Nachmittag und mein Publikum ist in Ausgehlaune, wird auch mein Sound funkiger und bereitet sie auf eine ausgelassene Partynacht vor.
Welchen Tipp hast Du parat, um Geld von deinem Publikum zu bekommen?
Onyx Ashanti: Auf der Straße zu musizieren, ist nur ein Puzzleteil des Ganzen. ich habe einen Langzeitplan. Je mehr Menschen ich mit meiner Musik begeistern kann, um so mehr zahlen sich meine Projekte in der Zukunft aus. Ich erhalte durch die Menge der Kontakte mehr Auftritts- und Kooperationsmöglichkeiten.
Jeder Musiker weiß, dass auf der Straße der Großteil des Geldes durch CD-Verkäufe eingespielt wird. CDs sind heutzutage nicht mehr so viel wert wie früher einmal. Der Inhalt einer CD ist beliebig oft kopierbar. Deswegen muss die CD als Ganzes ein Kunstwerk sein, was auch bedeutet, dass die Aufmachung in den Vordergrund tritt.
Ich biete eine CD an, bei der die Leute geben können was sie wollen. Auf Dieser befinden sich meine Stücke und Kontaktinformationen. Daneben stelle ich eine preisintensivere Variante für 20 Euro. Deren Verpackung und Inhalt ist aufwändiger gestaltet. Ich plane zur Zeit noch ein dritte Option für 40 Euro. Auf dieser CD wird es außerdem noch exklusiven Inhalt und Material für Musiker geben, um selbst Beatjazzstücke zu produzieren.
Flyer von mir gebe ich nur persönlich an mein Publikum. Touristen sind oft auf der Suche nach einem Souvenir und nehmen sich einen Flyer. Sie nehmen sich einen Flyer, ohne sich die Zeit zum Hören zu nehmen und ein Trinkgeld zu geben. Auf der Straße spiele ich kostenfrei für alle. Jeder, der sich für meine Musik interessiert, bekommt alle Informationen und kostenlosen Zugang zu meinen Stücken
2010
Meconomy. Interview mit Autor Markus Albers
“Willkommen in der Meconomy: Wir machen unsere Hobbys zum Beruf und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir am glücklichsten und produktivsten sind. Wir müssen uns als Marke positionieren, ständig dazulernen und Dinge, die wir nicht gern tun, an Dienstleister in fernen Ländern auslagern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir selbstständiger denken und fühlen. Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten.” Markus Albers





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