SEO Basics Teil 3: Wie man für Menschen schreibt, nicht für Suchmaschinen

SEO Basics
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Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass gutes Google Ranking und eingehende Links von anderen Seiten (Backlinks) sich die Hand geben. Auch Suchbegriffe, die viel zitierten Keywords, sollten vorhanden sein. Das Wissen um die technischen Voraussetzungen hat aber auch eine Kehrseite: Immer mehr Webseiten und Business-Blogs konzentrieren sich hauptsächlich darauf, was Suchmaschinenoptimierungs-Gurus predigen.

Dabei reichen oft die Basics der Suchmaschinenoptimierung zu. Wer sich weiter in die Materie einliest, kann natürlich auch noch die Kleinigkeiten wie Bilder für Google optimieren. Die meisten Contentmanagement Systeme wie WordPress haben die technische Seite sowieso gut abgedeckt. Mit den wichtigsten SEO Plugins für WordPress ist man sehr gut aufgestellt.

Echter Nutzen

SEO schön und gut. Dabei wird gern vergessen wer letztendlich die Seiten besucht: echte Menschen. Und die wollen Inhalte, die ihnen weiterhelfen. Nicht einen mit Suchbegriffen vollgestopften Text, der nur darauf optimiert wurde, bei Google zu ranken. Im Endeffekt haben solche Inhalte einen kurzen Effekt und bekommen keine Links.

Die meisten Blogger, mich eingeschlossen, verlinken nur auf Seiten, die für die Leser nützlich sind. Das schaufelt wiederum echten Trafik auf diese Seiten. Ich kann es an meinen Besucherzahlen sehen. Die Artikel mit den meisten Lesern, lösen oft ein Problem. Sie sind für die Besucher nützlich und ranken dementsprechend gut. Der letzte Artikel, der regelmäßig gute Besucherzahlen hält ist “Kostenlose Bilder für Blogs

Überdenkt Eure SEO Strategie: Anstatt zu überlegen wie man Google überlisten könnte, schafft Informationen, die anderen wirklich helfen! Der Werber sagt dazu Contentmarketing.

Für Menschen schreiben

Für Menschen schreiben ist nicht schwer. Wie sprecht Ihr mit Euren Freunden oder Kollegen?

Verständlich texten

Jeder Schreiber sollte seine Leserschaft vor Augen haben. Wer ließt meine Texte? Nur Fachleute oder auch Menschen, die sich noch nicht so lange mit einem Thema auseinandergesetzt haben? Wer auf einem Themengebiet sehr versiert ist, fällt oft in die Falle, mit Fachbegriffe um sich zu werfen. Nicht gut! Geht davon aus, dass jemand einen Text liest, weil er genau nicht weiß wie etwas funktioniert. Zwingt ihn nicht noch einen zweiten Artikel lesen müssen, um Euren zu verstehen!

Warum so ernst?

Auf Parties erzählt ihr Witze, die das andere Geschlecht nicht hören sollte. Die Texte auf Eurer Page sind wiederum so trocken, dass man schon beim Lesen nach einem Glas Wasser greift.

Durch Webseiten zu klicken soll nicht nur informieren sondern auch unterhalten. Eine humorvolle locker Note hier und da und schwups, macht es auf einmal Spaß über Pinselstärken in Photoshop zu debattieren.Es kann nich schaden von Zeit zu Zeit eine G-Bombe abzuwerfen. Schaut Euch die Artikel von Engadet und der Filmzeitschrift Deadline an. Ich lese oft nicht mehr in erster Linie wegen des Inhalts sondern wegen des unterhaltsamen Schreibstils.

Bummerang Inhalt

Echter Inhalt + clevere Promo und Basic SEO wird die gewünschten Resultate bringen.

Keywords kommen natürlich

Wenn ich über ein Thema schreibe, dann kommt es von ganz allein, dass ich bestimmte Wörter benutze.

Jeder, der seiner Seite Stichwörter hinzufügt, fühlt sich verführt, sie über den eigentlichen Inhalt hinaus zu erweitern. So kommt es vor, dass Suchbegriffe, die nur im entferntesten mit dem Inhalt in Verbindung stehen, die Webseiten schmücken. Ich selber habe mich dieses Vergehens schuldig gemacht. Asche auf mein Haupt.

Fazit: Es bringt nichts. Mit jedem weiterem irrrelevanten Suchbegriff, verlieren auch die relevanten an Bedeutung. Dies gilt übrigens auch für die ausgehende Links auf einer Seite. Stellt Euch vor: Ihr habt jeweils 10 Energiepunkte für Links und Keywords zu verteilen. Entweder Ihr investiert sie in die 5 relevanten oder verschleudert sie 15 irrelevanten. Eure Entscheidung.

Links kommen natürlich

Artikel, die für Menschen geschrieben sind, werden auch von Menschen verlinkt. Das weiß Google und rankt die Seite dementsprechend.

Haltet Euch an die SEO Basics und schreibt für Menschen. Der Rest kommt automatisch.

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12 Replies to SEO Basics Teil 3: Wie man für Menschen schreibt, nicht für Suchmaschinen

  1. Wolf sagt:

    Ein prima Artikel, danke! SEOs werben ja gerne bei ihren Kunden damit, einen “natürlichen Linkaufbau” zu imitieren. Warum also nicht gleich auf vernünftige Inhalte setzen und der Natur ihren Lauf lassen?

  2. Der beste Weg etwas natürlich ausshen zu lassen, ist es natürlich zu machen. :)

  3. Mit dem Hinweis ganz oben “was Suchmaschinenoptimierungs-Gurus predigen” und dem Vorschlag weiter unten “der Natur ihren Lauf lassen” oder wie zuletzt benannt “es natürlich zu machen”, haben wir schon zwei wertvolle Hinweise wie es nur funktionieren kann. Die Rede ist von Austausch in einer zivilisierten Gesellschaft. Die Gurus hingegen halten diese Hinweise vielfach zurück um ihr SEO anzubieten. Sie können allerdings auch nicht auf etwas anderes zurückfallen. Gerade wachen einige Leute hier auf. Sie haben sich bis in den Bodensatz hinein studiert und eben dies gefunden. Das ist maximales SEO. Wenn sich mehr Leute darauf besinnen, haben die Printmedien keine Chance das Spiel noch einmal von ganz vorne zu beginnen.

  4. @Frank Google wird immer besser darin natürliche und echte Inhalte zu erkennen. Also liefern wir Google und den Lesern einfach das was sie wollen: Echten Inhalt. Tricksen bringt lanfgristig keine Punkte. Die Zeit, in der man sich mit SEO beschäftigt kann man auch dafür nurtzen, gute Artikel zu schreiben.

  5. Verteitigen und expandieren wir das also. Da liegst Du voll im Trend und daran wird sich nie etwas ändern, daß es immer so lief und laufen sollte. Gut, dass Du das Thema aufgenommen hast. Gratuliere! Es bleibt immer aktuell. Heute haben wir, wenn wir dies tun, die besten Möglichkeiten.

  6. @Frank Ich kann Deine Position nicht erkennen und Ich weiss nicht ganz, was Du meinst. Womit liege ich im Trend und was meinst du mit expandieren?

  7. Ich zitiere von Dir: Stefan Wabner sagt 27. April 2011 um 23:44 :
    “…Also liefern wir Google und den Lesern einfach das was sie wollen: Echten Inhalt…”
    Damit liegst Du in dem Trend den ich in unserem Standpunkt aus sehe, wenn ich das so hinstellen darf.
    Eine andere wichtige Sache sehe ich noch zusätzlich: Ich sollte meine Dinge vielleicht auch noch genügend besprechen. Ich hoffe das haben wir jetzt fertig gebracht. Allerdings kann da auch der Punkt kommen wo einem kein Mensch mehr zu folgen gewillt ist. Schwierig das richtige Maß zu finden; für mich jedenfalls.

  8. Ben sagt:

    Ich muss schon neidlos zugeben, der/ deine Artikel sind wirklich schön geschrieben! ;-) Aber ich glaube mit der Energie- Punkte These hast du nicht recht. Wenn man gute 100 Artikel hat und darüber berichtet, wird dich Google auch in diesen 100 Punkten gleich gut/ schlecht ranken. Was du meinst sind vielleicht die ausgehenden Links von der Startseite zu den entsprechenden Artikel. Aber letztendlich hast du schon recht, beim bloggen man sollte sich auf ein Thema spezialisieren und darin mit regelmäßigen und guten Inhalten überzeugen.

  9. Mit Energiepunkten pro Webseite, meine ich pro Artikel. Denn jeder Artikel ist eine eigenständige Html Seite.

  10. Ben sagt:

    Mh. Also wenn ich’s richtig verstanden habe, dann meinst du also man soll sich pro Artikel auf ein Thema beschränken, damit man mit diesem Artikel/ Website besonders gut rankt. Das kann ich eigentlich so bestätigen. Insbesondere was die wesentlichen Meta- Tags angeht.

  11. Stimmt genau. Nur ein Thema pro Artikel. Je konkreter desto besser.

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