Business Model Generation Teil 1: Die Geschäftsmodel Leinwand

Business Model Generation Leinwand

Das Buch Business Model Generation ist zwar schon im August 2010 herausgekommen, mir ist es aber erst vor ein paar Wochen in die Hände gefallen. Ab August 2011 wird es auch in deutscher Sprache erscheinen.

Kurzum: Ich bin beeindruckt. Der Titel zeigt, wie man jedes Geschäftsmodel auf einer A4 Seite zusammenfassen kann und dabei alle Kernelemente berücksichtigt. Das ist bedeutend, wenn man seine Ideen jemanden vorstellen möchte. Das Beste an dieser Übung ist, dass man sein eigenes Geschäftsmodel besser verstehen lernt. Wer sich die Zeit nimmt, jeden Punkt für sich selber zu definieren, bekommt ein Verständnis dafür, was verbessert werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr freiberufliche Übersetzer, Designer oder Künstler seid.

Das Buch ist optisch ein wahrer Augenschmaus und liest sich weg wie nichts. Die folgende Artikelserie gibt Euch inhaltlich einen Einblick über den ersten Teil des Buches: die Geschäftsmodel Leinwand.

Die 9 Teilbereiche eines Geschäftsmodels


Nach den Autoren Alexander Osterwalder und Yves Pigneur besteht ein Geschäftsmodel aus 9 Teilbereichen. Da ihr Buch noch nicht in Deutsch erschienen ist, habe ich mir die Freiheit genommen, die Inhalte frei zu übersetzen. Feedback ist herzlich willkommen.

  • KS Kundensegmente. (Customer Segments) Jede Organisation besitzt ein oder mehrere Kundensegmente.
  • WA Wert Angebot. (Value Proposition) Das zu deutsch seltsam klingende „Wert Angebot“ stellt das Grundversprechen dar. Hiermit werden die Probleme des Kunden gelöst. Für mich stellt es den schwierigsten Punkt des ganzen Models dar.
  • K Kanäle. (Channels) Die Kanäle beschreiben die Wege zum Kunden durch Kommunikation, Bezahl- und Vertriebskanäle.
  • KB Kundenbeziehungen. (Customer Relationships) Eine Kundenbeziehung besteht bereits oder muss aufrecht erhalten werden. Für die meisten Freiberufler ist das die persönliche Ebene.
  • E Einnahmequellen. (Revenue Streams) Wenn das „Wert Angebot“ richtig rübergebracht wurde, ergeben sich die Einnahmequellen.
  • SR Schlüssel-Ressourcen. (Key Resources) Die Schlüssel-Ressourcen Beschreiben die Grundausstattung, die für ein erfolgreiches Arbeiten benötigt werden.
  • SA Schlüssel-Aktivitäten. (Key Activities) Die wichtigsten Aktivitäten, die regelmäßig durchgeführt werden müssen.
  • SP Schlüssel-Partnerschaften. (Key Partnerships) Man kann nicht alles selber machen, deswegen müssen verschiedene Aufgaben ausgelagert werden.
  • KS Kostenstruktur. (Cost Structure) Den Einnahmen müssen Kosten gegenübergestellt werden. Die Kostenstruktur gibt darüber Auskunft.

Ihr könnt Euch hier die Business Model Leinwand als A4 PDF (deutsch) herunterladen. Die original englische Leinwand in großer Auflösung (PNG Format) findet ihr Hier. Im Laufe der Artikel-Serie werde ich auf jeden Teil genauer eingehen. Im Buch „Business Model Generation“ wird dies natürlich optisch ansprechender dargestellt :).

Linke und rechte Seite

Wie im Gehirn angeordnet, repräsentiert die linke Seite alle logischen und effiziente Abläufe: Die Kosten und was getan werden muss. Die rechte Seite zeigt die emotionale und und wertbetonte Seite. Woher kommen die Gewinne und wie erreichen wir den Kunden. Das Wertangebot enthält beides, logische und emotionale Werte.

Das erstellen eines eigenen Geschäftsmodels zwingt Euch, die Perspektive zu wechseln. Das ist anstrengend, aber keine Sorge, ich gehe auf jeden Teilbereich in den nächsen Artikeln ein ein.

Hier kommt ihr zu allen schon erschienenen Artikel dieser Serie:

Business Model Generation Teil 1: Die Geschäftsmodel Leinwand

Business Model Generation Teil 2: Kundensegmente

Business Model Generation Teil 3: Das Wertangebot

Business Model Generation Teil 4: Kundenbeziehungen

Business Model Generation Teil 5: Einnahmequellen

Business Model Generation Teil 6: Schlüsselressourcen

Business Model Generation Teil 7: Schlüsselaktivitäten

Business Model Generation Teil 8: Schlüsselpartnerschaften

Das Buch: Business Model Generation

In der Serie “Business Model Generation” werde ich die Blöcke der Business Model Leinwand (Canvas) vorstellen. Dies ist ein Teil aus dem gleichnamigen Buch. Für alle, die tiefer in diese Materie einsteigen möchten, empfehle ich, das Buch zu kaufen.

Das Buch beschreibt

  • Typische Muster von Geschäftsmodellen. Dazu gehören z.B. „The Long Tail“ oder das „KOSTENLOS als Geschäftsmodell“
  • Verschiedenen Kreativtechniken wie „Visuelles Denken“, „Prototypen erstellen“ oder „Geschichtenerzählen“ .
  • Strategien von Geschäftsmodellen.

Optisch ist es selbsterklärend aufgebaut, so dass keine großen BWL Vorkenntnisse nötig sind.

Kauft die deutsche Version für 34,99 Euro bei Amazon.

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