Was ich in 101 Posts gelernt habe

Blatt nah durchleuchtet
Übrigens: Die App "Körpersprache Trainer", die ich mit Tom Rothe entwickelt habe, gibt es für 3,59 Euro hier .


Traditionell schaut man am Jahresende zurück und wertet das vergangene Jahr aus. Dieser Post ist der 101ste ( in Worten: einhundertundeins) und somit ein kleines Jubiläum.

Rückblick auf das Jahr 2010

Kunstundso gibt es zwar schon fast zwei Jahre, aber eigentlich habe ich erst seit Anfang 2010 so richtig mit dem Schreiben begonnen. Im Schnitt poste ich ein- bis zweimal pro Woche. So dauert es schon mal etwas länger bis 100 Post zusammenkommen. Die Besucherzahlen haben leichte Schwankungen aber im großen und ganzen bewegen sie sich nach oben.

Projekt Nischenwebsite

Im letzten Drittel des Jahres habe ich mich mit dem Erstellen einer Suchmaschinen optimierten Nischen-Website für Künstler und Freiberufler beschäftigt. Daraus ist einen Handvoll Artikel entstanden, die mir und anderen helfen, bei Google besser gefunden zu werden. Der erfolgreichste Artikel auf dieses Nischenwebsite ist aus der Kategorie ‘Anleitung’ mit dem Titel: Pantomime Spiele und Begriffe. Was in der 3. Klasse Spass gemacht hat, ist immer noch lustig. Mitte 2011 werde ich hier auf Kunstundso den Blog pantomime-popkultur.de statistisch auswerten.

Neues Design

Dem treuen Leser ist bestimmt aufgefallen, dass dieser Blog ein neues Design bekommen hat. Es ist übersichtlicher und aufgeräumter als das bisherige. Im Internet gibt es eine Menge guter WordPress Themes, die für einen schmalen Taler zu haben sind. Für ca. 25 Euro bekommt man ein professionelles Designs und Support vom Entwickler dazu.

Artikel zur geistigen Hygiene

Jeden Monat veröffentliche ich die wichtigsten Werte meiner Statistik. Jeder kann somit genau verfolgen, welche Post besonders erfolgreich sind. Das hilft anderen Bloggern aus meinen Erfahrungen zu lernen und ihre eigenen Projekte  noch besser umzusetzen. Die Post mit den meisten Besuchern sind oft Sachartikel die einen sofort umsetzbare Lösung vorstellen.

Meine 5 persönlichen Lieblingsposts aus dem Jahr 2010 sind eher Beiträge, die sich mit der inneren Einstellung und dem eigenen Schweinehund beschäftigen. Der Körper folgt dem Geist und deswegen werde ich auch in Zukunft auf die ‘geistige Hygine’ achten. Lest diese 5 kurzen Post, bevor Ihr Eure guten Vorsätze fürs neue Jahr auswählt:

Geistige Selbstbefriedigung

Bezahle mich! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollten

More love would be better

Warum es manchmal OK ist andere „anzupissen“

Die Kraft des Rituals

Sachartikel

Die meisten Besucher gelangen auf Kunstundso über Google. Es gibt einen Handvoll Artikel, die ein gutes Ranking bei er großen Suchmaschinen haben und somit die meisten Besucherzahlen erzielen. Hier sind die 5 meistgelesenen Artikel des vergangen Jahres:

Mehrwertsteuer: 7 oder 19%?

iPhone – Tethering aktivieren ohne Telekom mit blau (eplus)

Kleines Steuer- Einmaleins Teil 1: Bewirtungskosten als Betriebsausgabe

10 Gründe warum man einen Blog schreiben sollte

Kostenlose Bilder für Blogs und Webseiten – die ultimative Anleitung

Das habe ich gelernt

  • Das wichtigste am Blog sind die Leser. Ja, es baut das Ego auf Kommentare zu erhalten und zu sehen, dass immer mehr Besucher auf den Blog finden. Die wichtigste Person in jedem Blog ist trotzdem der Leser. Jeder Post sollte dem Leser die Frage beantworten: Warum soll ich den Artikel bis zu Ende lesen? Daraus folgt, dass nur Blogs, die dem Leser etwas geben, erfolgreich werden können.
  • Bloggen ist kein Business Model. Jeden Monat veröffentliche ich neben meinen Besucherzahlen auch die Einnahmen. Diese sind Schwankungen unterworfen und bewegen sich gerade mal in dem Bereich, um den eigenen Kaffeekonsum zu decken. Allein mit dem Bloggen verdienen nur sehr wenige Menschen Ihren Lebensunterhalt. Bloggen ist aber eine ideale Methode, Kunden für die eigene Selbstständigkeit zu gewinnen, die dann genug Geld einbringt. Weitere Vorteile des bloggens findet Ihr im Artikel: 10 Gründe warum man einen Blog schreiben sollte
  • Der Leser will es einfach, übersichtlich und gut portioniert. Wenn ich mir meine ersten Artikel anschaue, dann sind diese nicht so gut strukturiert und erschweren das Lesen. Die meisten Besucher scannen die Texte und picken sich die Informationen heraus, die sie benötigen. Eine gute Struktur mit Absätzen, Zwischenüberschriftfen, Aufzählungspunkten und kurzen Sätzen erleichtern das Lesen.
  • Um so mehr Du gibts, desto mehr kommt zurück. Auf Kunstundso gibt es neben Interviews auch Vorstellungen von Selbstständigen oder anderen Blogs. Es lenkt den Focus ersteinmal von sich selber auf andere und das ist auch gut so. Es verbessert im gleichen Maß die Beziehung zwischen den Blogger und der Person. Wir wissen alle: Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Seid deswegen großzügig mit der Vergabe von Links und Post für andere. Es kommt zurück. Garantiert.
  • Wer nicht fragt bekommt auch nichts. Egal ob es Anfragen für Interviews oder Rezensionsexemplare sind: Wer etwas haben möchte muss fragen. In mehr als 80% der Fälle wird der Bitte stattgegeben. Ihr werdet überascht sein wie freundlich Menschen sind. Selbstverständlich ist das keine Einbahnstrasse. Wer bekommt muss auch geben. Eine klassische Win-Win-Situation bringt beide Partner voran.

Das kommt im nächsten Jahr

Lernen bringt nur etwas, wenn auch Tagen folgen. Deswegen werde ich meine Erfahrungen konsequent umsetzen. Dies erwartet Euch untere anderen für 2011.

  • Artikel Reihe über richtiges Verhandeln. Seit meinen letzten Besuch zur Street-Show Bangkok in Asien habe ich meine Verhandlungs Fertigkeiten verbessern können. Auch wenn in Mitteleuropa tägliches Feilschen kein grosser Bestandteil unserer Kultur ist, so ist es hilfreich die Grundtechniken zu beherrschen. Demnächst werde ich mich diesem Thema ausführlich widmen.
  • Marketingbuch für Künstler und Freiberufler. Nach dem ich meine Diplomarbeit über Kundenbindung veröffentlich habe steht ein neues Projekt an: Kommendes Jahr wird ein Marketingbuch erscheinen. Ich werde nebenbei dokumentieren wie jeder ein Buch veröffentlichen und bei Amazon finden kann.
  • Vorstellung von Projekten und Ideen. Projekte andere Freischaffender vorzustellen ist ein Bestandteil von Kunstundso. Dieser Teil wird weiter ausgebaut. Wenn Ihr Eure Leidenschaft vorstellen möchtet schreibt eine Mail an mich.

Vielen Dank an alle, die mich unterstütz haben. Was steht bei Euch für nächstes Jahr an?

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Foto: Bùi Linh Ngân

3 Replies to Was ich in 101 Posts gelernt habe

  1. Terrific work! This is the type of information that should be shared around the web. Shame on the search engines for not positioning this post higher!

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